Rumänen in Ahaus wegen Menschenhandels verurteilt

Angeklagte, Zeugen und Gericht lieferten sich in Ahaus bei Münster wohl eine Barabara-Salesch-reife Vorstellung, folgt man den Schilderungen der Münsterländischen Volkszeitung. Es geht um das übliche Szenario der Reise ins Gelobte Land unter Vortäuschung falscher Tatsachen und bösem Erwachen im Puff. Angeklagt sind eine 31jährige Rumänin und ihr Cousin:

Menschenschmuggel: Haft für Angeklagte

Ahaus/Gronau – Wegen Menschenhandel zum Zwecke der Prostitution, Zuhälterei, Körperverletzung und schwerer Körperverletzung hat des Schöffengericht in Ahaus gestern eine 31-jährige seit 2002 in Ahaus lebende Rumänin zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten ohne Bewährung verurteilt.

Verteidigung und Angeklagte hatten am zweiten Verhandlungstag versucht, die Aussagen der Geschädigten zu erschüttern. So habe sich die 24-Jährige ihre Schnittwunden am Arm selbst beigebracht, weil ihre jüngere Freundin mit dem Ehemann angebändelt habe und sie eifersüchtig gewesen sei. Und diese Version sollte eine Reihe von Zeugen aus Rumänien bestätigen…

Mit diesen Aussage (sic!) konfrontiert reagieren die beiden Opfer sehr überrascht und empört.

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Schweden: Minister tritt nach “Sexkauf” zurück

In anderen Ländern geht es leider nicht so liberal zu, wie bei uns: Der schwedische Arbeitsminister Littorin ist nach publik gewordenem Sex mit einer Prostituierten zurückgetreten. Der Kurier berichtet:

Es war offenbar nicht der vorgebrachte Obsorgestreit, der Minister Littorin quittieren ließ. In Schweden ist der Kauf von Sex verboten.

Littorin ist von der Boulevardzeitung Aftonbladet mit dem Vorwurf konfrontiert worden, er habe käuflichen Sex erworben.

Aftonbladet stützt seine Angaben auf die Aussage einer 30-jährigen Frau, die behauptet, Littorin im Spätsommer 2006 einmal um 2000 Kronen (211 Euro) ihre Dienste verkauft zu haben. Littorin soll bei dem via Internet zustande gekommenen Treffen ein Pseudonym benützt haben. In Schweden ist der Kauf von Sex seit 1999 unter Strafe gestellt und kann mit einer Haftstrafe von bis zu sechs Monaten geahndet werden.

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Wünschen wir uns, dass es in Deutschland niemals schwedische Verhältnisse geben wird.