Rumänen in Ahaus wegen Menschenhandels verurteilt
Angeklagte, Zeugen und Gericht lieferten sich in Ahaus bei Münster wohl eine Barabara-Salesch-reife Vorstellung, folgt man den Schilderungen der Münsterländischen Volkszeitung. Es geht um das übliche Szenario der Reise ins Gelobte Land unter Vortäuschung falscher Tatsachen und bösem Erwachen im Puff. Angeklagt sind eine 31jährige Rumänin und ihr Cousin:
Menschenschmuggel: Haft für Angeklagte
Ahaus/Gronau – Wegen Menschenhandel zum Zwecke der Prostitution, Zuhälterei, Körperverletzung und schwerer Körperverletzung hat des Schöffengericht in Ahaus gestern eine 31-jährige seit 2002 in Ahaus lebende Rumänin zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und sechs Monaten ohne Bewährung verurteilt.
Verteidigung und Angeklagte hatten am zweiten Verhandlungstag versucht, die Aussagen der Geschädigten zu erschüttern. So habe sich die 24-Jährige ihre Schnittwunden am Arm selbst beigebracht, weil ihre jüngere Freundin mit dem Ehemann angebändelt habe und sie eifersüchtig gewesen sei. Und diese Version sollte eine Reihe von Zeugen aus Rumänien bestätigen…
Mit diesen Aussage (sic!) konfrontiert reagieren die beiden Opfer sehr überrascht und empört.

