Schweden: Minister tritt nach “Sexkauf” zurück

In anderen Ländern geht es leider nicht so liberal zu, wie bei uns: Der schwedische Arbeitsminister Littorin ist nach publik gewordenem Sex mit einer Prostituierten zurückgetreten. Der Kurier berichtet:

Es war offenbar nicht der vorgebrachte Obsorgestreit, der Minister Littorin quittieren ließ. In Schweden ist der Kauf von Sex verboten.

Littorin ist von der Boulevardzeitung Aftonbladet mit dem Vorwurf konfrontiert worden, er habe käuflichen Sex erworben.

Aftonbladet stützt seine Angaben auf die Aussage einer 30-jährigen Frau, die behauptet, Littorin im Spätsommer 2006 einmal um 2000 Kronen (211 Euro) ihre Dienste verkauft zu haben. Littorin soll bei dem via Internet zustande gekommenen Treffen ein Pseudonym benützt haben. In Schweden ist der Kauf von Sex seit 1999 unter Strafe gestellt und kann mit einer Haftstrafe von bis zu sechs Monaten geahndet werden.

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Wünschen wir uns, dass es in Deutschland niemals schwedische Verhältnisse geben wird.