Neuer Edelclub in Recklinghausen: Relax Lounge

Relax Lounge Im Stil englischer Herrenclubs möchte ein neues Wohnungs-Etablissement in Recklinghausen die Lücke an edlen Adressen im Ruhrgebiet schließen. Die Relax-Lounge liegt in Autobahnnähe in einer Villa, die vor Jahren einen Saunaclub beherbergte. Die Einrichtung hat uns die Sprache verschlagen. Wir sind gespannt, ob die Relax Lounge das halten wird, was Ankündigungen und Aufmachung dieser Privat-Location versprechen. Immerhin waren die ersten Berichte im Freiercafe recht positiv.

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FAZ: „Pretty Woman“ und der Mythos

pretty woman
In einem lesenswerten Artikel in der FAZ, überschrieben mit ‘„Pretty Woman“ und der Mythos’ analysiert Charlotte Schoell-Glass den Filmklassiker:

Ich will das Märchen

Zwischen Pygmalion und Aschenputtel: Julia Roberts und Richard Gere machten die Geschichte von der armen Prostituierten, in die sich der reiche Mann verliebt, zu einem Kassenschlager. Aber der Film ist auch ein Reservoir an Sagen und Märchen.

Exzerpt:

Geschichte eines unwahrscheinlichen Glücksfall: Julia Roberts und Richard Gere auf dem Filmplakat

Vivian, das ist die Lebendige, die Lebensvolle, und Edward heißt ursprünglich „der Hüter des Wohlstands“ oder „der wohlhabende Beschützer“. Hat es sich jemand ausgedacht? Oder ist hier ein kulturell Vorgewusstes am Werk? Edward ist auf das Leben selbst getroffen, das bewegte, unruhige Leben der Schwächen und der Improvisation. Pygmalion wird konfrontiert mit dem Leben – imaginiert als Straßenmädchen -, während der „Künstler“ eher einem Zinnsoldaten in einer Spielzeugwelt gleicht. Seine Werkzeuge sind nicht Hammer und Meißel, es ist die Kreditkarte. Mit ihrer Hilfe wird aus dem Straßenmädchen bald eine Lady.

Nur ihre Körpersprache muss noch reguliert werden. Vivians Beine sind einen Meter und zwölf Zentimeter lang. Sie trägt Schuhgröße 41. Mit diesen extravaganten Gliedmaßen schlenkert sie beim Gehen, im Stehen und vor allem, wenn sie sich unsicher fühlt. Sie verzieht ihr Gesicht, wenn sie Gefühle ausdrückt, und sie besitzt ein elektrisierendes Lächeln, das sie wie einen Scheinwerfer anschalten kann. Kaum in der Hotelhalle angekommen, hören wir Edward sein Leibeserziehungsprogramm beginnen: Nicht das Gesicht verziehen! Werd deinen Kaugummi los und hör auf zu zappeln! Diese Formel zielt auf den Klassenunterschied. Je gemessener und kontrollierter die Bewegungen, desto leichter ist die Illusion der Zugehörigkeit zur Geldelite herzustellen.

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Der liebe Kollege TheTiger aus dem Freiercafe hat den Artikel für uns gelesen und rezensiert:

Die Darstellung der Autorin ist beeindruckend und vollständig.
Jedoch begibt sie sich dabei in eine unendliche Reihe von Literatur- und Filminterpreten, die der Versuchung erliegen, an untauglicher archäologischer Baustelle Ovid und seinen Pygmalion auszugraben.

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Betty Blue in der Webcam

Ein User hat es geschafft, mit der sagenumwobenden Betty Blue aus dem Freiercafe einen erotischen chat zu führen und das bei XHamster veröffentlicht. Oder ist sie es doch nicht?

Klick auf das Vorschaubild öffnet das Video bei XHamster:

Callcenterfrau zu Prostitution genötigt

Eine Mitarbeiterin eines erotischen Callcenters in Graz soll von dem Ehepaar, das das Center betreibt, genötigt worden sein, es auch “in Echt” zu machen, weil sie zuwenig Gesprächsminuten brachte.

Die kleinezeitung berichtet vom Prozess:

Callcenter-Chefin nötigte Angestellte zu Prostitution

Mitarbeiterin eines Erotik-Callcenters sollte sich prostituieren. Die Chefin fühlt sich “nicht ganz schuldig”. Und Mann der Call-Center-Mitarbeiterin hat nur auf die Frauen aufgepasst, weil sie Angst hatten.

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Termingirls 05.07.-12.07.2010

In der Woche vom 05.07.-12.07.2010 geben sich folgende Damen bei den Termingirls24 die Ehre:

Hier ein paar Bilder von den Ladies:

Barbara bei den Termingirls Barbara bei den Termingirls Claudia bei den Termingirls

Claudia Claudia sw Scarlett

Scarlett Spohie

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WM-Länderpunkte im Paysex

Falls jemand mal Lust hat, ein paar der Mädels zu vernaschen, deren Männer gerade als Fußballfans vor den Fernsehern hocken oder sich infolge des Ausscheidens der eigenen Mannschaft besaufen, habe ich mal Damen gesammelt, bei denen man Länderpunkte machen kann. Es handelt sich um Ladies aus WM-Teilnehmerländern, die im Paysex unterwegs sind und im Freiercafe beschrieben wurden. Natürlich ist die Aufzählung nicht vollständig, aber ein paar Anregungen für Länderpunkte sind hoffentlich dabei.

Japan
Gerade mit frischem Bericht im Freiercafe – Noriko aus Japan im Living Room:
http://freiercafe.com/showthread.php?t=6105&highlight=Japan

England:
Ebenfalls im Living Room findet man eine Frau, von einem Freier treffend beschrieben als die, die so aussieht, als sei sie als Kind in einen Eimer voller Tattoos gefallen. Silva ist nach eigenen Angaben Engländerin.
http://freiercafe.com/showthread.php?t=5014&highlight=Silva

Holland:
Von einer geilen Frau aus den Niederlanden ist im Samya Thread des Freiercafe die Rede:
http://freiercafe.com/showthread.php?t=4703&highlight=Niederlande

Argentinien:
Sascha aus der Villa Vertigo:
http://freiercafe.com/showthread.php?t=2935&highlight=argentinien
Auch im Samya gibt es eine Frau mit argentinischen Wurzeln:
http://freiercafe.com/showthread.php?t=3332&highlight=Argentinien
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Ghana ist auch raus, gehen wir ficken?

Nachdem mit Ghana die letzte Mannschaft des schwarzen Kontinents bei der WM ausgeschieden ist, trägt selbiger Trauer und mit ihm Millionen Fans weltweit, die einer afrikanischen Mannschaft den Einzug in ein Halbfinale und mehr gegönnt hätten. Aber das Leben geht weiter und so verabschieden wir Ghana und alle afrikanischen Teams mit einem netten, kleinen, versauten Clip direkt aus Afrike.

Samba Ade

Von den kickenden Brasilianern nehmen wir stilecht mit einem Transenporno Abschied. Als genauso temperamentvoll, wie die Spieler der brasilianischen Nationalelf sind auch die Pimmelgirls aus dem Land des Zuckerhuts und der geilen Sambapopos bekannt. Spätestens 2014 sehen wir die Kicker wieder, auf scharfe Shemales müssen wir Gott sei Dank nicht so lange warten.

Roma in Zürich versus F-Klasse in Bochum

Der Tagesanzeiger berichtet heute über Prstitution und Menschenhandel auf dem Sihlquai. Das ist der Züricher Strich. Die Probleme sind im Grund nicht anders, als in Dortmund und wahrscheinlich in vielen anderen Städten auch. Anlass für den Presseartikel ist ein aktueller Dokumentarfilm.

Frauenhandel und Folter am Strassenstrich

Ein Dokfilm beleuchtet das Elend der Prostituierten am Sihlquai. Die Romafrauen werden von ihren Zuhältern misshandelt, wagen aber meist keine Aussage.

Sie kommen aus der Puszta, Ungarns kargem Osten. Die Roma-Frauen, die am Sihlquai anschaffen und die Preise für käuflichen Sex drücken, sind meist völlig ungebildet und stammen aus ärmlichen Verhältnissen. In der Familie sind sie den Männern traditionell untertan – und bleiben das auch, wenn sie in Zürich ihr Glück suchen und viel Geld verdienen. Denn von Selbstbestimmtheit, so die Botschaft des SF-Dokfilms «Der Fall Goldfinger», kann bei den ungarischen Prostituierten keine Rede sein. Der Markt ist frei, die Anbieterinnen sind es nicht.

Ganzer Artikel im Tagesanzeiger

Aus der entgegengesetzten Richtung zwitschert der Rotfunk der linksgerichteten “Jungen Welt” im Rahmen eines Berichts über eine Tagung an der Ruhr-Universität Bochum (übrigens eine gute Freierschmiede) mit gruselig anmutendem Tagungstitel:

»Neue Freiheit, neues Glück? Selbstentwürfe und Geschlechterpolitiken in Zeiten des Neoliberalismus«

Es wird berichtet:

Ihres Glückes Schmiedin?

Neoliberale Lösung der Geschlechterfrage: Selbst schuld, wer nicht Karriere macht. Auf einer Tagung in Bochum wurde diese »F-Klasse«-These kritisch hinterfragt

In Workshops ging es unter anderem um das Thema »Zwangsstrukturen am Beispiel der Prostitution«. Hier wurde die Frage erörtert, warum Sexarbeiterinnen vor allem als Opfer dargestellt werden. Mechthild Eickel vom Hurenverband Madonna e.V. und eine Prostituierte räumten mit entsprechenden Klischees auf: »Viele Frauen, die als Hure arbeiten, tun das freiwillig und selbstbestimmt«, erklärte die Sexarbeiterin. Ebenso zögen Migrantinnen die Prostitution anderen Arbeitsmöglichkeiten vor, da Ausbeutung und Abhängigkeit in anderen Bereichen oft noch größer seien.

Ganzer Artikel in der Jungen Welt