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Neues aus Spanien – es berichtet die Badische Zeitung:

Spanien: Sex-Werbung soll aus Zeitungen verschwinden

Warum Sex gegen Geld in Spanien so populär ist, weiß man nicht. Vielleicht spielen die Kontaktanzeigen eine Rolle, die in fast allen großen Tageszeitungen seitenweise geschaltet werden. Doch das soll sich nun ändern.

MADRID. Spaniens Männer gehen besonders gern ins Bordell. Vor einigen Jahren stellte das nationale Statistikinstitut fest, dass 27,3 Prozent der sexuell aktiven Männer schon einmal eine Prostituierte besucht zu haben. Das ist europäischer Spitzenwert. Gegen die massive Werbung in Zeitungen will nun Spaniens sozialistische Regierung vorgehen.

“Unsere Haltung ist ganz klar, wir wollen diese Art von Anzeigen nicht in der Presse,” sagt Spaniens Gleichheitsministerin Bibana Aído. Das spanische Parlament hat die Regierung gerade damit beauftragt, die Möglichkeiten für ein Verbot der Prostitutionswerbung zu prüfen. “Ich glaube, der Moment für eine definitive Beseitigung ist gekommen”, erklärt die Ministerin.

Die Prostitution ist in Spanien erlaubt, aber nicht gesetzlich geregelt.

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Meine Meinung: Und wieder wird ein bisschen Freiheit genommen, diesmal von der spanischen Gleichmacherministerin und ihrer sozialistischen Regierung. Auch in Spanien wird die Einschränkung der Arbeitsbedingungen von Sexworkerinnen von der üblichen Imagekampagne (wenn dem Volk eine Volksmeinung ins Hirn manipuliert werden soll, nennt man das auf Neusprech Imagekampagne) über Zwangsprostitution und Ausbeutung. Naja, erstmal werden die Damen mit der Werbung aufs Netz ausweichen, dann werden die betroffenen Holzmedien einen weiteren kleinen Einbruch ihrer Verkaufszahlen zu beklagen haben, dann kann die Frau weiter überlegen, was sie als nächstes verbietet.