Beim Onkel Doktor

Nachdem ich gestern Abend zur besten Sendezeit vor dem Fernseher abgehangen habe, war mir danach irgendwie nach Porno, und zwar nach genau diesem:

Lust und Frust an der B225

Noch ist unklar, wie es mit dem Straßenstrich an der B225 weitergeht. Zwar hat die örtliche Polzei die Damen schon einmal eingesammelt und Platzverweise erteilt, es bleibt die Frage offen, ob das so rechtens war, zumal es sich bei den SW wohl um EU Bürgerinnen (Rumäninnen) mit gültigen Arbeitspapieren handelt.
Bereits vor einigen Tage berichtete das Sonntagsblatt in Marl:

Es gibt aber auch eine Behörde, die hängt sich in das Geschäft rein und kassiert mit: Das Finanzamt. Die Damen betreiben nämlich ein ganz legales Gewerbe, das sie dem Finanzamt anzeigen müssen, wenn sie ihre Arbeit aufnehmen. Dann gibt es ein Steuerkonto, möglichweise Vorauszahlungen und einen Steuerbescheid, der natürlich an den Wohnsitz geht – also nach Osteuropa (Rumänien, Bulgarien), woher die Frauen kommen.

So weit die Theorie. In der Praxis gibt es Zweifel, ob die Frauen ihre Einnahmen auch korrekt angeben. Steuerfahnder kontrollieren, wer wo arbeitet. Außerdem müssen Einnahmen-Ausgaben-Bücher geführt werden (Schutzgelder für Zuhälter gehören nicht zu den absetzungsfähigen Ausgaben).

Ganzer Artikel

Und hier:

Vest . Die Ordnungsämter der Städte Marl, Recklinghausen und Herten haben heute (14.10.) gemeinsam mit der Kreispolizei eine Kontrolle am Straßenstrich auf der B225 durchgeführt. Dabei haben die Ordnungsbehörden allen Prostituierten Platzverweise erteilt. Des Weiteren sind die Prostituierten veranlasst worden, die hinterlassenen Verunreinigungen wie gebrauchte Taschentücher und Kondome im Umfeld zu entfernen. Darüber hinaus wurden Kontrollen in den Seitenwegen der Bundesstraße 225 durchgeführt. Auch hier haben die Kontrolleure vereinzelt Prostituierte und Freier angetroffen und ein Ordnungsgeld erhoben. Die zuständigen Behörden werden auch in Zukunft weitere gezielte Kontrollen vornehmen und in der Angelegenheit eng zusammenarbeiten.

Link

Die Städte sind hin- und hergerissen: Einerseits wollen sie den Wünschen der heimischen Bürger nachkommen, die vor der eigenen Haustür keinen Strich haben wollen, andererseits wissen sie, dass ihre Handlungsweise des Räumens und Aussprechens von Platzverweisen rechtlich nicht ganz sauber ist. Und die örtlichen Finanzämter geifern nebenher auch schon nach dem erfickten Geld der Damen und haben vielleicht gar kein ernsthaftes Interesse, den Strich konsequent zu vertreiben. Warten wir’s ab.

Bericht des Monats September im Freiercafe

Es ist entschieden … Die Hall of Fame Sept. 2010 … die verdienten Berichterstatter und Preisträger:

1. Bokkerijder …. der mit den Freiern

2. George Clooney …. der mit dem Traum

und den dritten Platz teilen sich

3. Bärchen …. der mit der Eiseneichel

- Albundy69 …. der mit den Bonzen

ALLEN einen Herzlichen Glückwunsch !

Wir posten an dieser Stelle ausnahmsweise nicht den Gewinner, sondern den zweitplatzierten Bericht des George Clooney:

Ansprache vor den Toren des Dolce Vitas am Tag des Freiercafe Sommerfestes

(ich war ein bischen heiser und glaube nicht von allen gehört worden zu sein, deshalb hier noch mal im Text)

September 4, 2010 Düsseldorf, NRW

Ich freue mich, dass ich mich diesem heutigen Ereignis anschliessen kann, das in der Geschichte als der bisher größte Vollmast-Auflauf unserer noch jungen Gemeide vermerkt werden wird!

Vor 3000 Jahren erschufen Babyloner und Phoenizer ein Gewerbe, dessen sich noch heute Millionen von Freier in aller Welt bedienen…Die Prostitution! Diese bedeutsame Dienstleistung kam als “Funken der Hoffnung” zu allen Freiern, deren Sättigung quälender Triebe und dem Verlangen nach grenzenlosem Gerammel bis dato unerfüllt blieb! Sie kam als freudiger Tagesanbruch am Ende einer langen Nacht ihrer harten Dauerlatte!

Aber 3000 Jahre später kann der Freier sich in seinem Dasein noch immer nicht voll ausleben! 3000 Jahre später ist das Hobby der Freier noch immer der Diskriminierung der Gesellschaft, und der Verbannung von Kommunen und Städten in Sperrbezirke ausgesetzt! 3000 Jahre später ist das Glück des Freiers weiterhin an dem seines finanziellen Wohlstandes geknüpft! 3000 Jahre später vegetieren Freier noch vor Pornofilmen und Sexmagazinen, anstatt sich mit ihren “Schwertern der Lust” durch die Hurenwelt zu pflügen!

Wir sind daher heute hierher gekommen, um diesem beschämenden Zustand ein Ende zu setzen und um auf die Existenz unserer Bruderschaft aufmerksam zu machen. In diesem Sinn sind wir in unsere Landeshauptstadt gekommen, um dem Grundbedürfnis eines jeden Freiers Rechenschaft zu zollen! Als die Architekten das Gewerbe der “käuflichen Liebe” erschufen, setzten sie einen Wegweiser, dem Millionen von Freiern noch in späterer Zeit folgen sollten! Dieses Gewerbe war ein Verspechen, dass allen Freiern- ja, schwarzen wie auch weißen Freiern- den unbändigen Durst nach Lippen, Titten, Mumus und Ärschen stillen sollte!
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