Neue Anklageerhebung im Pussy-Club Prozess

Der SWR berichtet:

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hat gegen neun Männer und eine Frau Anklage wegen schweren Menschenhandels erhoben. Sie sollen jahrelang junge Frauen aus Rumänien zur Prostitution nach Deutschland gebracht haben – unter anderem in den ehemaligen “Pussy Club” nach Fellbach (Rems-Murr-Kreis).

Den Angeschuldigten sei es um maximalen Profit gegangen. Ihnen sei gleichgültig gewesen, ob die Frauen unter 21 Jahre alt waren, durch Drohungen eingeschüchtert wurden oder der deutschen Sprache nicht mächtig waren – so die Staatsanwaltschaft. Sie hat Anklage wegen schweren Menschenhandels zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung sowie Zuhälterei erhoben. Zudem sollen die Angeschuldigten den Behörden Beiträge zur Sozialversicherung in Höhe von 2,7 Millionen Euro vorenthalten haben.

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Neue Location in Bonn: Club Majestic

In den vollkommen runderneuerten Räumlichkeiten der ehemaligen FKK-Burg Bonn gibt es nun wieder einen neuen Saunaclub. Die Räumlichkeiten wurden komplett kernrenoviert. Für einen derzeit überragend günstigen Eintritt von nur 10 Euro findet man dort einen recht liebevoll gestalteten Laden mit Atmosphäre vor. Wir waren dort und haben ein paar Bildeindrücke mitgebracht.

Saunaclub Majestic
Im Burgacker 45
53123 Bonn
01 63 – 7 78 22 00

Berichte im Freiercafe: Saunaclub Majestic, Bonn

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Grand Opening Fkk-Planet

Am 18. und 19. November 2010 eröffnete mit großem Spektakel der Fkk-Planet in Merzenich. Exclusive Bilder von den Showacts mit Shawn und Trinity, Sexy Cora, Vivian Schmitt und Moderatorin Betty Ballhaus findet ihr in unserer Bildergelarie.

Erste Erlebnisberichte findet man in zahlreicher Form im Freiercafe.

Zu den Berichten – FKK-Planet im Freiercafe

Zur Bildergalerie (134 Fotos):
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Bericht des Monats Oktober

Und wieder wurde über einen Bericht des Monats im Freiercafe abgestimmt.

Macchiato übernimmt die Siegerehrung:

Erst einmal Dankeschön dafür, dass die Umfrage zum Bericht des Monats dieses mal gegenüber der doch abflachenden Tendenz der Vormonate mit Rekordbeteiligung stattgefunden hat.

Zur Wahl standen sehr viele Beiträge unterschiedlichster Art. Bereits nach kurzer Zeit kristallisierte sich hinaus, dass wir dieses mal ein hartes Rennen zwischen weiblichem Charme, perfekter Erlebnisrecherche in klassischer Reinkultur und reinrassiger Vollmast-Berichtberichterstattung erleben.

Sie wird es mit nicht übel nehmen (denn sie weiß wie es gemeint ist): Die Frauenquote hat sich nicht durchgesetzt, denn gegenüber diesem perfekten Reisebericht war kein Kraut gewachsen:

Der Preisträger des Monats ist verdientermaßen

Liebling,

dem ich für für sein umfangreiches Meisterwerk danke und unsere berechtigten Glückwünsche ausspreche.

Der Bericht des Monats August 2010 ist:

Winnitza/UA – Mehr Reiseführer denn Fickbericht

Platz 2 gebührt der charmanten Tanja, deren Erlebnisbericht aus der anderen Sicht so viel Beifall gefunden hat, wie kaum ein Herrenbericht zuvor. Dass uns Herren nicht Angst und Bange werden muss steht für mich außer Frage. Beiträge dieser Form sind immer eine Bereicherung, und wenn sie gut sind haben sie ihren Platz in der HoF verdient:

Platz 2 geht deshalb verdientermaßen an:

Tanja Regensburg.

Ein ungewöhnliches Escortdate….

Platz 3: Der Schnauzer berichtet zwar selten, jedoch wenn, dann richtig. Hardcore Vollmast in bester Spritzmanier mit einigen Stellen zum Schmunzeln. Ein Markenzeichen von jemandem, dem nachgesagt wird, in einer anderen Liga zu ficken:

Unser Glückwunsch an den wandelnden Vollmast

Schnauzer.

der seiner ebenso versauten Sexualpartnerin hiermit ein Denkmal setzt:

Samya DAS Acelya

Und weil er so selten postet, hier im Freierjournal der Originalbericht vom Schnauzer:

Dreimal ist Göttlich, und Acelya wurde an die Wand genagelt
bis Sie nicht mehr wollte oder konnte.
Drei Termine brauchte ich um diesen Bericht zu schreiben,
insgesamt war ich ca.6 Std. mit Ihr auf dem Zimmer.

3 : 0 Deutschland – Türkei oder
Schnauzer – Acelya

Ein geiles Fickstück im Samya, eigentlich das geilste Fickstück im Samya. Sie ist eine Frau mit einem sehr umfassenden Service

Aussehen ist hier schon mehrmals beschrieben, Sie ist wie Kollege Bärchen schon sagte, eine sehr ausgefallene Erscheinung, aber mit Leib und Seele 150 % bei der Sache, da wird keine Zeit verschenkt, da geht es direkt zur Sache.

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Novembergirl

Weil es ein schöner Grund ist, einige Dienstleisterinnen in Wort und Bild hier vorzustellen, haben wir uns entschlossen, eine unverbindliche Rubrik “Girl des Monats” zu starten. Es sollen Damen aus verschiedensten Locations Girl des Monats werden, aus Privatclubs, Saunaclubs oder Damen, die alleine arbeiten. Wünschenswert sind natürlich aktuelle, positive Berichte in unserem Forum und Fotos der Lady sollte es auch geben. Über die Auswahl entscheidet die Redaktion, die nicht zwangläufig auch ein Schäferstündchen mit der Dame gehabt haben muss.

Unser Girl für November 2010:

Grace von Nikkis Welt in Köln

Begründung: Die glaubwürdigen und tollen Berichte unserer Freiercafe-Forenfreunde haben uns überzeugt, dazu eine tolle Optik, belegt durch Bilder, die wir hier gerne zeigen und last but not least, dass Grace ein vielseitiges Serviceprogramm von GF6 bis BDSM anbietet.

http://freiercafe.com/showthread.php?t=8045 grace02 grace04

Nikkis Welt
Am Römerturm 15
50667 Köln
Tel. 0221-26053065

EDIT: Sie ist ab 28.11. nicht mehr bei Nikkis Welt anzutreffen.

Aus einem der Berichte – die Pornozunge, Grace und der Dildo:

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Hallo Frauen

Mal was nicht ganz so Ernstes:

YouTube Preview Image

Gefunden im Freiercafe im Thread Lustige Videos

Neues von Finca-Werner

Er kann es nicht lassen, der Finca-Werner und das neue Blog der Finca Erotica in Dierdorf hat ihn dabei abgelichtet. Wir vom Freierjournal nutzen die Gelegenheit, noch mal auf das Finca Blog hinzuweisen und Werner Alles Gute und natürlich Gesundheit und Geilheit zu wünschen.

Finca-Werner Finca-Werner Finca-Werner

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Psychologische Aspekte der Prostitution

Psychologische Aspekte der Prostitution – das ist der Titel einer Forschungsarbeit von Susanne Dierich.
Das Journal für Psychologie berichtet:

Das Thema Prostitution wurde in zahlreichen Studien in der soziologischen Forschung und in der feministischen Frauenforschung untersucht. In der Psychologie wurde die Prostitution bisher eher randständig behandelt. In einer Untersuchung an der TU Berlin wurde eine spezielle Ausübungsform der Prostitution näher untersucht. Es handelte sich dabei um Dominas bzw. Sklavias, die ein spezielles Dienstleistungsangebot für sadomasochistisch veranlagte Männern bereit heilten.

Anhand acht biografischer Interviews wurde ein Vergleich vorgenommen zwischen Dominas, die in der Prostitutionssituation sehr selbstbestimmt auftreten und Sklavias, die in dieser Situation extremer Fremdbestimmung unterliegen. Die Forschungsfrage bezog sich darauf, wie sich Selbst- und Fremdbestimmung durch die anderen Lebensbereiche der Frauen fortführen. Es zeigte sich, dass die Dominas Fremdbestimmung in anderen Lebensbereichen mit ihrer beruflichen Selbstbestimmung kompensieren. Ein weiteres Ergebnis war, dass die Sklavias sich entgegen der offenkundigen extremen Fremdbestimmung in der Prostitutionssituation als sehr selbstbestimmt erleben.

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Schnappschüsse von der Venus 2010

Die Venus 2010 verzeichnete mit 29000 Besuchern, das sind 4000 mehr als im vergangenen Jahr, einen Besucherrekord.

Die Homepage der Venus berichtet:

273 Aussteller aus 34 Ländern boten den Besuchern die neusten Trends der Erotikbranche: 3-D-animierte Erotikfilme, mobile Anwendungen, aber auch Amateur-Portale erfreuten sich großer Beliebtheit. Neben Produzenten von Filmen, Dessous und Lovetoys reihten sich auch Anbieter aus den Bereichen Mode, Möbel oder Kosmetik ein.

Highlight der 14.VENUS war eindeutig die langersehnte Rückkehr des VENUS Awards, der an die erfolgreichsten Branchengrößen verliehen wurde. Gemeinsam mit Moderator Markus Hagewald führte die ehemalige DSDS-Kandidatin Annemarie Eilfeld durch das Showprogramm.

Zur Seite der Venus

Auch der Trucker und der speedpanther05, zwei Jungs vom Freiercafe, durch ihre Teilnahme beim Gangbang auf den letzten beiden Freiercafe-Partyevents Vielen bekannt, waren vor Ort und haben uns ein paar Schnappschüsse mitgebracht.

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Was wurde aus: “KFZ-Kennzeichen von Freiern im Internet“?

Mit großem Dank an User Frankyk für das Verfassen dieses hochwertigen Artikels:

Was wurde aus:“ KFZ-Kennzeichen von Freiern im Internet“?
Eine kleine Meldung, eine große Aufregung – aber dann?

Die Meldung über einen Antrag Berliner Kommualpolitiker, wonach KFZ-Kennzeichen von Freiern im Internet angeprangert werden sollten,[http://www.bild.de/BILD/politik/2010...itikerin.html] verbreitete sich schnell in Freier-Kreisen und führte zu teilweise heftigen Reaktionen in den einschlägigen Foren [http://freierjournal.com/2010/10/02/...e-spucke-weg/]. Inzwischen ist es um das Thema ruhig geworden. Es war aus Datenschutzgründen ohnehin eine Totgeburt, aber das hat beim Aufregen nicht gestört, dazu war es viel zu plakativ. Schade eigentlich, denn der Anlass verdient eine nähere Betrachtung.

An den Reaktionen war oft erkennbar, dass der Stammtisch dominierte, also der Bauch dank erprobter Vorurteile sofort wusste was Sache ist, und das Ganze nicht durch sachliche Details verwässert werden sollte.

Da das Thema – zumindest in Berlin – erledigt ist, sich also die Gemüter vielleicht inzwischen beruhigen konnten, hier der Versuch, das Ganze mal aus der westlichen Ecke Deutschlands und nicht nur bezogen auf Berlin sachlich zu betrachten.

Es ging nicht um ein Verbot der Prostitution
Mag sein, dass die Texte der Pressemeldungen schuld an dem Eindruck waren, aber es ging bei dem Antrag nie um ein Verbot der Prostitution. Es ging um den Versuch einen Ausgleich zwischen Interssen herbeizuführen. Es ging darum, die langjährigen, immer exzessiveren Auswüchse der Straßenprostitution in einem Berliner Misch-/Wohngebiet einzudämmen. Das scheint dank der Berliner Gegebenheiten besonders schwierig zu sein, da Sperrgebiete nicht möglich sind (die Frage von deren Durchsetzbarkeit mal außer Acht gelassen). Die Prostitution solllte nicht verhindert, sondern lediglch verlagert werden. Dass das Mittel dazu untauglich war, lag vielleicht daran, dass alle vorherigen Versuche etwas zu ändern, im Sande verlaufen waren.

Wenn man sich mal die Mühe macht, sich die Protokolle und Sitzungsvorlagen der entsprechenden Ausschüsse bzw. der Bezirksverordnetenversammlung durchzulesen, stellt man fest, dass das Thema seit Jahren schwelt, ohne das trotz einer Fülle von mehr oder weniger interessanten Vorschlägen eine Lösung in Sicht ist. Die Vorschläge dazu waren keineswegs so radikal, wie die letzte Meldung suggeriert. Da war z . B. der Vorschlag, dass die Damen ihrem Gewerbe, wenn es sich schon nicht in eine geeignetere Gegend wie z. B. ein reines Gewerbegebiet [kein Wortspiel] verlagren, dann zumindest erst ab 21h öffentlich nachgehen sollten – mit Rücksicht auf die dort wohnenden Kinder.
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Die Steuerfahnder und der Puff

Der Weser-Kurier berichtet freimütig über die Aktivitäten der Bremer Steuerfahndung im Millieu:

Steuerfahnder treten als Freier auf

Auf den ersten Blick sieht Hartmut F.* aus wie ein gewöhnlicher Freier. Das muss er auch, sonst würde er gar nicht hineingelassen in die videoüberwachte Modelwohnung. Doch sein Interesse für bezahlten Sex ist anderer Natur: Er ist gekommen, um den gesetzlichen Anteil des Staates an den Einnahmen im Rotlichtmilieu geltend zu machen. ‘Prostitution ist ein Gewerbe’, sagt er, ‘da fallen ganz regulär Steuern an. Und die erheben wir.’

Einmal gab es einen Anpfiff. Z.: ‘Da hatten wir eine Prostituierte wohl etwas laut befragt.’ Die Beschwerden kamen aus dem Nebenzimmer: ‘Die Dame konnte ihrer Arbeit nicht richtig nachgehen.’

Prostitution gegen Quittung, Kassenbelege, Abzug von Umsatzsteuer – das alles erwarten die Prüfer bei ihren Besuchen natürlich nicht. Umsätze können sie nur nach Angaben der Damen schätzen. ‘Aber es werden keine Steuern rückwirkend kassiert’, versichert Lars B. Und es werden auch keine Strafanzeigen geschrieben – anders als sonst, wenn Steuern systematisch hinterzogen werden. ‘Es geht ausschließlich darum, für die Zukunft mehr Steuern zu generieren’, betont B. und geht davon aus: ‘Die Damen wissen: Sie sind ins Blickfeld geraten. Wenn sie sich nicht anmelden, kommen wir wieder.’

Claudia R. zum Beispiel hat eine Prostituierte angetroffen, ‘die war in Stuttgart steuerlich gemeldet’. Überhaupt, so die Überraschung, hätten schon heute Huren mit deutschem Pass fast durchweg Steuernummern.

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10000 User im Freiercafe

In der vergangenen Nacht hat sich der Zehntausendste User im Freiercafe angemeldet. Gratulation hierfür!

10000 user

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TV-Tipp: Frauenzimmer

Szene aus "Frauenzimmer"Der Film “Frauenzimmer” von Saara Aila Waasner, zu sehen am Montag, 08.11., 0:05 Uhr im ZDF, zeigt Mimente aus dem Leben dreier älterer Sexworkerinnen in Berlin. Christel (59), Paula (49) und Karolina (65) arbeiten in der Privatwohnung, im Puff bzw. im Dominastudio.

In der Süddeutschen gab es dazu ein Interview mit der Regisseurin.
Auszüge:

sueddeutsche.de: In Ihrem Film geht es um Frauen um die 50, die ihr Geld mit Sexarbeit verdienen – wie kamen Sie auf die Idee?

Saara Aila Waasner: Bei einem gemeinsamen Abendessen erzählte eine Bekannte, dass ihre Patentante als Sexarbeiterin arbeitet, obwohl sie über 60 ist. Ich war gerade auf der Suche nach einem Thema für meinen Abschlussfilm und habe gleich angefangen zu recherchieren. Es waren mehr ältere Frauen, als ich dachte, die ihr Geld auf diese Weise verdienen.

sueddeutsche.de: Und wie gehen die Frauen damit um, dass sie in einem Beruf arbeiten, der meistens mit jungen und faltenfreien Körpern verbunden wird?

Waasner: Sehr unterschiedlich. Wenn zum Beispiel Karolina, die Domina in dem Film, in einen Raum kommt, das ist ein Wow-Effekt. Sie ist jetzt 65 und hat Beine, das ist unglaublich. Da drehen sich auch die jungen Männer um. Das weiß sie und genießt es. Für Christel und Paula gehört das Älterwerden mehr dazu.

sueddeutsche.de: Hat sich für die Protagonistinnen etwas geändert seit dem Film?

Waasner: Christel ist jetzt dabei, sich langsam ‘rauszuschleichen’. Karolina hat ihr Studio geschlossen und will als Tätowiererin arbeiten. Und Paula arbeitet jetzt als Immobilienmaklerin. Ich glaube, das hat nicht unbedingt mit dem Film zu tun, sondern die Frauen waren gerade an einer Schwelle in ihrem Leben. Christel sagt, mit dem Film hat sie nun eine Zusammenfassung von ihrem Leben.

Zum gesamten Interview in der SZ

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Freierforschung

Tanja_Regensburg, Userin des Freiercafe und Journallesern wohlbekannt hat mal wieder ein paar interessante Sachen aus dem Hut gezaubert und in einem Themenstrang Freierforschung in unserem Forum gepostet.

Hier mal einer der Artikel:

Zum Original des Artikels bei malmoe.org

Symbolische Kämpfe um sexuelles Kapital

Ein Interview mit dem Freierforscher Udo Gerheim zu heterosexueller Männlichkeit und prostitutiver Sexualität

„Der Freier“ ist nach wie vor ein weitgehend unbekanntes Wesen – und zwar sowohl in der akademischen Geschlechterforschung, als auch in den sexualpolitischen Debatten der Linken. MALMOE bat den Bremer Soziologen Udo Gerheim zum E-Mail-Interview über den Stand der Freierforschung sowie über Männlichkeitsmuster und Sexualitätskonzeptionen im Feld der Prostitution.

MALMOE: In deiner empirischen Forschung beschäftigst du dich mit der Konsumentenseite im Feld der Prostitution und näherst dich dem Subjekt „Freier“ auf der Basis qualitativer Interviews an. Kannst du kurz schildern, wie du dazu gekommen bist – und wie deine Interviewpartner zu dir gekommen sind?

Udo Gerheim: Wie Wissenschaft häufig anfängt, relativ banal. Ich habe mit einem Freund – ebenfalls Soziologe – zwei Männer aus einem Bordell kommen sehen und wir sind schnell darüber ins Gespräch gekommen: warum gehen die Männer dort hin, was tun sie dort, wie fühlen sie sich hinterher, verachten die Männer die Frauen und wer hat die Macht innerhalb dieser Settings etc. Da ich zu der Zeit ein Diplomarbeitsthema suchte und klar war, dass ich etwas qualitativ-empirisches machen wollte, bin ich zu diesem Thema gekommen. Meine Vorliebe für Bourdieu und Gendertheorie ließ sich damit ebenfalls gut verbinden. In meiner Diplomarbeit habe ich allerdings nur 5 Interviews ausgewertet. In meiner anschließenden Diss habe ich den Themenkomplex dann vertieft behandelt mit einer Datengrundlage von 20 face-to-face Interviews. Konkret zu den Interviewpartnern bin ich relativ leicht gekommen, z.B. über Anzeigen in Lokalzeitungen oder übers Internet, insbesondere über Freier-Foren. Für viele Freier war das Interview eine der wenigen Gelegenheiten, um über ihre Nachfragepraxis offen und ernsthaft zu sprechen, denn auch innerhalb von Männerkollektiven, ganz zu schweigen von Partnerschaften, wird jenseits der Kalauerebene kaum über die Prostitutionsnachfrage gesprochen. Zu tabuisiert, zu negativ konnotiert, aber auch zu gefährlich, da das unter Umständen Einblick in defizitäre bzw. problematische Bereiche der eigenen Sexualität bedeuten könnte.

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Surftipp: Fincablog

Die Kollegen vom FKK Club Finca Erotica in Dierdorf haben seit September auch ein eigenes Blog, auf das wir an dieser Stelle gerne hinweisen.

Ihr findet im Blog Hinweise auf hauseigene Veranstaltungen, jede Menge Bilder der dort tätigen Girls und ab und zu mal einen kleinen Fotobeitrag, gerne auch mit männlichen Darstellern.

http://finca-blog.com/

Finca Erotica
Poststr. 20
56269 Dierdorf


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