Zum Weltaidstag

Der 1. Dezember ist der so genannte Weltaidstag. Zu diesem Anlass wirft das Freierjournal mal einen kleinen Blick in die Welt:

Derwesten.de berichtet über einen Schwulenstrich im Ruhrgebiet:

Ungeschützter Sex zwischen Männern ist der Hauptgrund für HIV-Infektionen. Das Stricher-Projekt der Essener Aids-Hilfe „Nachtfalke“ betreut 30 Prostituierte: „Unsere Klienten sind durch sämtliche soziale Netze gefallen.“

An keinem Ort ist die Gefahr größer, sich mit HIV zu infizieren als hier. Von den 30 Strichern, die das Projekt betreut, ist ein Drittel nachweislich HIV-positiv. Die meisten gehen weiter auf den Strich. „Deswegen ist Verhütung für uns das A und O“, sagt „Nachtfalke“-Mitarbeiterin Petra Bastians.

Zum Artikel bei derwesten.de

Der Standard.at blickt ins südafrikanische Malawi:

Drei von vier Menschen in Malawi sterben an Aids. Die Folgen sind verheerend – für Hinterbliebene und Infizierte gibt es wenig Hilfe. Nonnen, die diese anbieten, dürfen nicht über Kondome sprechen – aber lehren.

Viele Kinder hat Aids zu Waisen gemacht, in ganz Afrika sollen es mehr als zehn Millionen sein. Devota ist Ordensschwester der Rosary Sisters, die in dem weiter nördlich gelegenen Ort Katete ein Waisenhaus betreiben. Die Kinder, die dort aufwachsen, haben es schwer, in der Gesellschaft ihren Platz zu finden, sagt sie. Doch dann hellt sich ihr Blick durch die schwarze Brille auf: Devota erzählt von Oliva, die Krankenschwester geworden ist und von der Mechanikerin Towela oder von Asteria, die es mit ihrer Leistung bis auf eine Uni geschafft hat. “Sie machen uns sehr stolz.”

Zum Artikel bei derstandard.at

Der Südkurier berichtet über HIV in Russland:

Weltweit sinkt die Zahl der HIV-Infizierten – aber in Russland steigt sie rasant an

Der Tod, sagt Roman Ledkow, sitze ihm immer im Nacken. Seit zwölf Jahren begleitet er ihn, auf Schritt und Tritt, ist auf Geburtstagen dabei, bei Spaziergängen, in ruhigen Stunden der Muße. Doch er hat ihn gezähmt, den Tod. Ihn vielleicht auch ein wenig überlistet. Roman Ledkow ist HIV-positiv. Wie 30 000 Moskauer, fast 600 000 Russen, 1,4 Millionen Menschen in Osteuropa, die die Vereinten Nationen in ihrer aktuellen Statistik aufführen. Kaum ein anderes Land auf der Welt hat eine so rasant ansteigende HIV-Rate wie Russland.

Zum Artikel im Südkurier

Und das ist die offiezielle deutsche Seite (von BMG, BfgA, Deutsche Aids-Hilfen, Deutsche Aids-Siftung) zum Weltaidstag:
http://www.welt-aids-tag.de/

“Sex ist Spaß, HIV ist Ernst!”

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