Zwangsprostitution einmal anders
Unter anderem berichtet die Welt:
Mann zur Prostitution gezwungen
Polizei nimmt vier mutmaßliche Menschenhändler in Köln-Heimersdorf fest
Der 23-Jährige wurde Mitte Dezember aus Rumänien nach Deutschland gelockt
Sein Martyrium endete am zweiten Weihnachtsfeiertag: In den Nachmittagstunden floh ein 23-jähriger Rumäne aus einer Wohnung im Kölner Stadtteil Heimersdorf. Dort hatte man ihn seit dem 17. Dezember gefangen gehalten und zur Prostitution gezwungen.
Nach der erfolgreichen Flucht klingelte er an einem Haus in der Nachbarschaft. Die Frau, die ihm öffnete, verständigte die Polizei. Sie erklärte, dass ein ihr unbekannter und nicht deutschsprachiger Mann vor ihrer Haustür stehe. Er sei sehr aufgeregt und habe ihr per Zeichensprache verdeutlicht, dass er geschlagen worden sei.
Die Polizeibeamten trafen den 23-Jährigen bei der Zeugin an und nahmen ihn mit zur Vernehmung. Mit Hilfe eines Dolmetschers berichtete der junge Mann den zuständigen Ermittlern des Kriminalkommissariats, dass ihn Anfang Dezember ein Unbekannter in seinem Heimatland angesprochen, ihm Arbeit in Deutschland und ein bereits bezahltes Fahrticket angeboten habe.













