Alle Kerle lebenslang wegsperren

Das fordert Lea Ackermann in der heutigen Ausgabe der Welt Online zwar noch nicht, aber stattdessen, das Freiertum unter Strafe zu stellen. Schließlich gäbe es keine selbstbestimmten Prostituierten und der böse Freier sei per se pervers:

Bei den vermeintlich abenteuerlichen Wohnungsbesuchen lauert häufig die Gefahr, Opfer qualvoller Sexpraktiken zu werden, von denen die Vergewaltigung nicht mal die schlimmste ist. Immer wieder werden auch Fälle von perversen Freiern bekannt, die die Prostituierten so scheußlich behandeln, dass diese anschließend Selbstmord begehen wollen und zum Beispiel nackt auf die Straße vor ein Auto springen. In populären Bordellen in NRW sehen Prostituierte oft über ein halbes Jahr lang nicht ein Mal das Tageslicht…

Welt Online: … und zu großem Wohlstand bringt es dann vermutlich auch nicht jede …
Lea Ackermann: … nicht jede? Ich kenne keine! Mit der vermeintlichen Freiwilligkeit ist es übrigens auch nicht weit her.
Welt Online: Eine Minderheit der Prostituierten gilt aber als freiwillig tätig.
Lea Ackermann: Diese Einschätzung ist zweifelhaft, wenn man auf die Lebensläufe dieser Frauen blickt.

Welt Online: Was schlagen Sie stattdessen vor?
Lea Ackermann: Ich empfehle das Vorbild Schweden. Dort ist nicht die Prostitution, sondern das Freiertum unter Strafe gestellt. Wird ein Freier erwischt, muss er Strafgeld zahlen. Da wurde ein Blickwechsel vollzogen: Wer einen Menschen kaufen will, handelt strafbar. Das hat einen Gesinnungswandel bewirkt. In Schweden halten rund 80 Prozent Prostitution für ein Übel, in Deutschland eher 20 Prozent.

Wer es sich komplett antun will:
http://www.welt.de/politik/deutschland/article12447273/Prostitution-wird-zum-normalen-Beruf-verklaert.html

Das Schlimme ist, dass es Menschen, männliche wie weibliche gibt, die sowas befürworten. Unter dem Deckmäntelchen altruistischer Menschenliebe machen sie sich zu Bestimmern der Lebensentwürfe Anderer und sprechen sich dafür gegenseitig heilig. Nach den letzten 20 liberalen Jahren steht die Gegenbewegung in den Startlöchern und ich befürchte, früher oder später werden wir das schwedische Modell auch hier am Arsch haben. Dann werden wir alle gute Menschen und die Mädchen ficken wieder zuhause für einen Euro die Stunde AO. Oder sie vertrauen sich einer Mafia an, die sie illegal woanders hinbringt. Zum Beispiel nach Schweden, in irgendwelche Hinterhofpuffs.