Facebookladies

Der US-Soziologe Sudhir Venkatesh stellte fest, dass softwaremäßig Facebook und hardwaremäßig Blackberries sich bei New Yorker Gunstgewerblerinnen großer Beliebtheit erfreuen. Der Hintergrund ist das Werkeln der Ladies in der US-Amerikanischen Illegalität.
Futurezone.at weiß zu berichten:

83 Prozent der Prostituierten haben eine Facebook-Seite – zu diesem Ergebnis kommt Sudhir Venkatesh von der US-Universität Columbia. Der Soziologieprofessor hat für seine Studie ein Jahr lang die Arbeitswelt von 270 Sexarbeiterinnen in New York untersucht. Neben vielen anderen Ergebnissen überraschen vor allem die technologischen Aspekte: Venkatesh schätzt, dass bis Ende 2011 Facebook zum “führenden Anwerbungsraum” von Freiern werden würde. Bereits 2008 hätten 25 Prozent der Prostituierten ihre Kunden über Facebook gefunden.

Ein Grund für die stark gewachsene Nutzung im US-Sexgewerbe sind die geänderten Geschäftsbedingungen der populären Kleinanzeigen-Plattform Craigslist, die seit vergangenem Jahr gelten: Damals wurde auf Druck der Staatsanwaltschaft die “Adult Section” zuerst zensiert und dann ganz entfernt. Der Grund: man wollte die Prostitution, die sich weg von der Straße hin in für die Behörden nur schwer einsehbare Hinterzimmer verlagert, so unter Kontrolle bringen.

Interessant ist auch, welche Handys bei den New Yorker Prostituierten beliebt sind: Überragende 70 Prozent besitzen einen BlackBerry, 11 Prozent ein iPhone, 19 Prozent haben andere Mobiltelefone. Der Grund für die Popularität der kanadischen Smartphones sei die Symbolwirkung. “Für die Kunden suggerieren sie als Symbol des professionellen Berufsleben, dass die Prostituierten frei von Drogen und Krankheiten sind”, so Venkatesh.

Ganzer Artikel

Auch der Herbst hat schöne Tage

Gibt es eigentlich Freier in Seniorenheimen?
Gibt es.
Derwesten.de berichtet:

Schätzungen zufolge tun in jedem zweiten Senioren- oder Pflegeheim Prostituierte ihren Dienst. Allein in Berlin haben sich bereits mehrere Dutzend Frauen auf alte und behinderte Menschen als Freier eingestellt.

Pflegeexperten wissen heute, wie ernst man sexuelle Interessen auch im hohen Alter nehmen muss, schon, um Übergriffe zu verhindern und das Pflegepersonal vor heiklen Wünschen zu schützen.

„Der Bedarf wird wachsen“, glaubt auch Marion Detlefs von Hydra. Es gebe immer mehr alte Menschen, die „nicht mehr diese 08/15-Stellungen abarbeiten wollen“. Und auch das Angebot dürfte größer werden: „Die Sexarbeiterinnen werden älter und können auf diese Weise lange in ihrem Beruf bleiben.“

Ganzer Artikel

Das Thema wird auch in unserem Forum diskutiert.

Was sagt eigentlich Frau Ackermann dazu?