Positives Fazit zur Verlegung des Essener Straßenstrichs

Nicht nur die Polizei ist mit der Entwicklung des Essener Straßenstrichs nach dem Umzug von der Pferdebahn zum neuen Standort Kirmesplatz zufrieden. Derwesten.de:

Zwei Jahre nach der Umsiedlung des Straßenstrichs auf den Kirmesplatz sind Erfolgsmeldungen zu hören. Gut für die Frauen: Es gibt kaum noch Gewalt. Gut für Stadt und Bürger: Die Prostitution ist fast aus dem Stadtbild verschwunden. Gut für die Polizei: Rund um den Kirmesplatz ist die Kriminalität gesunken. Und Städte mit vergleichbaren Problemen staunen…

Mit Kontrollen in Uniform und in Zivil hat die Polizei auf dem Gelände und in der Nachbarschaft Flagge gezeigt. Ergebnis: Von Drogen- oder Beschaffungskriminalität sind die Anwohner und Anlieger anders als befürchtet weitgehend verschont Nebeneffekt: Auch in den benachbarten Wohnviertel und Gewerbegebieten ist die Zahl der Einbrüche deutlich gesunken – wegen der hohen Polizeipräsenz.

Sozialdezernent Peter Renzel ist besonders stolz darauf, dass durch die Umgestaltung des Kirmesplatzes der Stra0enstrich fast aus dem Stadtbild verschwunden ist. Renzel: „Der Außenstehende nimmt ihn nicht mehr wahr. Das stärkt das Gefühl für Sicherheit der Bürger.“

Ganzer Artikel

Dazu muss man noch ergänzend sagen, dass es früher an der Pferdebahn eher unkontrollierte Verhältnisse gab, dazu gelegentliche illegale Prostitution im Sperrbezirk Innenstadt. Entsprechend waren die negativen Begleiterscheinungen ausgeprägt.

Zum Beispiel hatte sich zeitweise rund um den Bahnhof ein übler Junkie-Treff etabliert. Schlägereien, Überfälle, aber auch hilflos herumliegende Drogenabhängige und schwerkranke Stricherinnen waren Teil des Stadtbildes. Dazu gab es einen illegalen Schwulenstrich. Zwar sind einige der Damen auch am Kirmesplatz aktiv, aber es gibt zumindest eine gewisse Grundversorgung und Kontrolle.

Und dort ist der neue Platz für die Damen:


Größere Kartenansicht