Her mit den süßen Französinnen

Was in Schweden schon lange passiert ist wird nun auch bei unseren Französischen Nachbarn umgesetzt. Freier werden bestraft und der Besucher einer Hure wird in die Illegalität gedrängt.

So berichtet die WAZ-Gruppe am 27.4.2011

Frankreich plant Sex-Strafzettel für Freier

„Frankreich will Freier bestrafen“ – allein schon die anhaltende Spekulation über diesen drakonischen staatlichen Eingriff zeigt in den letzten Tagen Wirkung. Prostituierte der französischen Hauptstadt berichten übereinstimmend, dass selbst Stammkunden neuerdings einen weiten Bogen um die einschlägig bekannten Orte des Pariser Sex-Gewerbes machten.

Die Angst, erwischt zu werden und für sexuelle Dienstleistungen doppelt bezahlen zu müssen, ist groß. Wahrscheinlich noch größer ist die Sorge, die Ehefrau könnte durch einen delikaten Sex-Strafzettel in der Post Wind von den erotischen Abenteuern bekommen.

Schweden sorgte 1999 für Schlagzeilen, weil es weltweit als erstes Land eine Strafe für Freier einführte. Jetzt ist Frankreich an der Reihe. Eine Kommission der französischen Nationalversammlung legt am Mittwoch ihren Bericht vor, der in die umstrittene Freier-Bestrafung mündet. Schon 2012 könnte im französischen Sex-Gewerbe eine neue Ära beginnen. Sie wäre so einschneidend wie die Zäsur von 1946, als das Gesetz „Marthe Richard“ zur Schließung aller „Freudenhäuser“ führte.

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