Neue Sperrbezirksverordnung gilt ab 1. Mai 2011

Der Presseservice der Stadt Köln veröffentlicht Details zur Umsetzung der neuen Sperrbezirksverordnung:

Enge Kooperation von Stadt Köln, Polizei und Bundeswehr bei der Umsetzung

Mit einer Erweiterung des Sperrbezirks im Kölner Süden will die Stadt Köln die zunehmende Straßen- und Wohnwagenprostitution im Bereich Meschenich sowie Militärring/Brühler Landstraße zum Schutz der Jugend und der Anwohnerschaft eindämmen und gleichzeitig deren Verlagerung in angrenzende Stadtbezirke verhindern. Dazu ist ab 1. Mai 2011 die Ausübung der Prostitution im bisherigen Sperrbezirk sowie im Bereich Meschenich verboten, überdies gilt für weite Teile des Kölner Südens ein entsprechendes temporäres Verbot von 6 bis 20 Uhr.

In seiner Sitzung am 7. April 2011 hatte der Rat der Stadt Köln die Bezirksregierung Köln gebeten, diese Sperrbezirkserweiterung vorzunehmen. Dieser Beschluss wurde von der Bezirksregierung Köln aufgenommen und mit einer Änderung der Sperrbezirksverordnung, die am 27. April 2011 im Amtsblatt der Bezirksregierung veröffentlicht wurde, umgesetzt. Die neue Sperrbezirksverordnung tritt am 1. Mai 2011 in Kraft.

Zur Umsetzung der neuen Regelungen setzen Stadt Köln, Polizei und Bundeswehr auf ein abgestimmtes Vorgehen: So werden die mit ihren Wohnwagen auf Privatgelände des Heeresamtes befindlichen Prostituierten ab heute gemeinsam angesprochen und über das künftig geltende Verbot informiert. Ebenso haben der städtische Ordnungsdienst und die Polizei damit begonnen, Prostituierte in den künftigen Sperrbezirken aufzusuchen und über die neuen Regelungen aufzuklären. Als Orientierungshilfe wird aussagekräftiges Kartenmaterial ausgegeben, auch ein Flyer mit Informationen in sieben Sprachen wird in Kürze verfügbar sein.

Komplette Pressemitteilung

Diskussion über dieses Thema im Freiercafe

TV-Tipp: Krimi im Granny-Milieu

Ein selten besprochenes Thema verarbeitet ein ZDF Samstagskrimi: Altersprostitution, oft liebevoll bis zynisch auch Grandma- oder Granny Prostitution genannt. Freuen, deren Versorgung nicht zum Leben reicht verkaufen ihren Körper. Ehegatten nehmen Verhaltensweisen von Eheluden an.

News.de kündigt diesen sehr interessanten Film wie folgt an:

Der Omastrich und die Hartz-IV-Falle

Der ZDF-Samstagskrimi nähert sich einem Tabuthema: Altersprostitution. Die Tote ist eine 63-jährige Hure. Weil Hartz IV zum Leben nicht reicht, verkauft sie ihren Körper. Mit tödlichen Folgen. Ein Fall für Kommissarin Lucas.

Eine ältere, stark geschminkte Frau trifft auf einer Fußgängerbrücke einen jungen Mann. Die beiden sind ein Liebespaar. Wenig später wird diese Frau auf der Donau-Uferpromenade tot aufgefunden. In ihrer Handtasche finden sich neben Schminkutensilien einige Kondome. Der Mann, mit dem sie zusammen war, fällt unter den Schaulustigen auf. Die Polizei verfolgt ihn. Die Spur führt ins Rotlichtmilieu.

Schnell wird klar: Das Opfer ist eine Prostituierte. Die 63-Jährige besserte auf dem «Omastrich» ihre mageren Einkünfte auf. Der Krimi Am Ende muss Glück sein aus der Reihe Kommissarin Lucas rührt an ein Tabu: Es geht um ältere Frauen, die auf dem auf Jugendlichkeit abonnierten Arbeitsmarkt keine Chance mehr haben und deshalb die Prostitution als letzten Ausweg für sich sehen.

Ehemänner verhalten sich wie Zuhälter

Und die Ehemänner? Sie nehmen das Geld ihrer Frauen, als wären sie Zuhälter. Dabei verschließen sie die Augen vor dem nächtlichen Treiben ihrer Angetrauten und fragen gar nicht erst, woher das Geld stammt, das sie in der nächsten Kneipe versaufen. Die Ehen sind ohnehin zerrüttet, ein Ausweg aus der Hartz-IV-Falle nicht in Sicht.

Vor ihrem Dasein als «Freizeitprostituierte» waren Maria Bolte, so der Name der Toten, und ihre Freundin Agneta Wilhelm Ein-Euro-Jobberinnen. Im Park sammelten sie den Müll der anderen auf und saßen zu Hause auf einem Schuldenberg. Ohne jegliche Aussicht auf einen neuen Job oder eine Besserung ihrer Lage. Die Verzweiflung trieb sie auf den Strich….

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Weltkarte der Brustgrößen

Freenet berichtet über eine Weltkarte, an der man die durchschnittliche Brustgröße ermitteln kann.

Sollte man also noch unklar sein, wohin der nächste Sommerurlaub geht, der Tittenatltas gibt Entscheidungshilfe:

> Average Breast Cup Size in the World <

Für unsere weiblichen Leserinnen die Version, in der Schwanzgrößen geographisch geordnet sind.

> The Penis Size Map (No Self-Reported Data) <

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Gute Idee für schlechte Zeiten

Der eine betätigt sich in Dschunglecamps, andere als Nackputzer oder leben von Harz-4. GZSZ Star Thorsten Stoll macht aus der Not eine Tugend und  bewarb sich als Escort-Boy.

So berichtet die Bildzeitung

Ex-GZSZ-Star Torsten Stoll versuchte sich als Escort-Boy!

Er hatte „gute Zeiten”, doch jetzt haben ihn die „schlechten Zeiten” eingeholt. Ex-GZSZ-Star Torsten Stoll (47) versuchte sich als Callboy!

Zwei Jahre war er der „Frank Richter” in der erfolgreichen RTL-Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten”. Ausstieg: 1999. Es folgten Gastauftritte in TV-Serien wie „In aller Freundschaft”, „Küstenwache” und „Balko”.

Doch seine letzte Rolle war wesentlich pikanter: Torsten Stoll arbeitete bei einem Berliner Escort-Service für Frauen!

Sein Angebot: „Sie suchen einen attraktiven und gebildeten Begleiter in Berlin. Dann ist Torsten der richtige Escort, er ist redegewandt, charmant und besitzt Stil. Er begleitet Sie zu einem Dinner, steht Ihnen zur Seite bei offiziellen Anlässen oder besucht Sie in Ihrer Suite.”  Eine Stunde soll 250 Euro kosten, ein ganzes Wochenende 6000 Euro.

Torsten Stoll bestätigt sein unmoralisches Angebot, sagte zu BILD: „Ich hing jobmäßig etwas in der Luft. Ich dachte, da lässt sich irgendwie Geld verdienen.”

Wollte er wirklich Geld mit Sex verdienen? „Ich weiß es nicht, denn tatsächlich hat sich bisher nicht eine einzige Verabredung ergeben.”

Und wie soll es jetzt weitergehen? „Es war eine Schnapsidee, die ich nicht weiter verfolgen werde. Ich will mich jetzt wieder voll und ganz auf die Schauspielerei konzentrieren.“

Inzwischen hat Torsten Stoll sein Profil auf der Online-Seite des Escort-Service wieder löschen lassen.

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Flyer statt Freier

In Köln werden die Sperrbezirke ausgeweitet um die Straßenprostitution zu unterbinden. Doch wie bringt man den Damen des Gewerbe bei, dass sie ihren Dienst nicht mehr ausführen dürfen?

Der Express berichtet über erste Ideen:

Flyer statt Freier

Köln –  Im Kampf gegen den Straßenstrich im Kölner Süden startet die Stadtverwaltung jetzt einen neuen Versuch: Flyer statt Freier.

Ab Mai gelten dort neue Sperrbezirke. So wird etwa im Ortsteil Meschenich die Prostitution ganz verboten. Den Prostituierten und den Freiern drohen harte Strafen bis zu 1000 Euro.

EXPRESS erfuhr: Bevor Stadt und Polizei zu Kontrollen ausrücken, sollen die Prostituierten mit Handzetteln über die neuen Regeln informiert werden. Da die meisten Sex-Arbeiterinnen kein Deutsch können, sollen die Flyer in mehrere Sprachen übersetzt werden: rumänisch, polnisch, bulgarisch …

Außerdem sollen Anwohner die Möglichkeit bekommen, Verstöße im Sperrbezirk zu melden. Dazu will die Stadt eine Hotline einrichten. Das ist kein Scherz: Die „Nummer gegen die Nummer“ wird beim Ordnungs- und Verkehrsdienst eingerichtet.

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Wohin mit den Dortmunder Straßenhuren

Es steht im Raum den Dortmunder Straßenstrich zu schließen. Aber wohin mit den Damen, die dort ihren Lebensunterhalt verdienen? In Bochum macht man sich Gedanken um die Situation und stellt fest, dass ein Sperrbezirk für die ganze Stadt kaum durchsetzbar sein dürfte.

Die Ruhrnachrichten berichtet

Angst vor Wanderung der Huren in Bochum

BOCHUM Beunruhigt blickt die Rechtsdezernentin Diane Jägers derzeit auf Dortmund. Die Politiker der Nachbarstadt wollen den Straßenstrich verbieten, ganz Dortmund zum Sperrbezirk erklären. Die Folge: Eine Huren-Wanderung, die an Bochum nicht vorbeiziehen würde.

Die bislang geordneten Verhältnisse des Sex-Geschäfts in der Stadt würden auf den Kopf gestellt, befürchtet Diane Jägers.

Hintergrund: In Dortmund gibt es seit Jahren einen kontrollierten Straßenstrich in der Nordstadt. Nach Angaben der Stadt gingen dort im Schnitt 60 Frauen dem horizontalen Gewerbe nach. Zur Fußball-WM 2006 wurden extra sogenannte Verrichtungsboxen installiert, mit Not-Knopf für die Frauen.

600 Huren

Doch viel hat sich verändert. Mit der EU-Osterweiterung kamen vermehrt bulgarische Roma-Frauen in die Nachbarstadt und auf den Straßenstrich. Die Zahl der Huren sei von 60 auf 600 gestiegen. „Die Situation ist eskaliert“, so Jägers. Mit den Frauen kamen Freunde und Verwandte aus Bulgarien. Die Dortmunder zogen die Notbremse, beantragten beim Regierungspräsidenten einen Sperrbezirk für Straßenprostitution für das gesamte Stadtgebiet.

„Die Erwartungshaltung in Dortmund ist, die Damen bleiben dann zu Hause“, sagt Jägers. „Wir haben eher die Phantasie, dass sie woanders hingehen.“ Zum Beispiel nach Bochum. „Wir haben ganz bewusst einen Straßenstrich immer unterbunden“, sagt sie.
….

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