Flyer statt Freier

In Köln werden die Sperrbezirke ausgeweitet um die Straßenprostitution zu unterbinden. Doch wie bringt man den Damen des Gewerbe bei, dass sie ihren Dienst nicht mehr ausführen dürfen?

Der Express berichtet über erste Ideen:

Flyer statt Freier

Köln –  Im Kampf gegen den Straßenstrich im Kölner Süden startet die Stadtverwaltung jetzt einen neuen Versuch: Flyer statt Freier.

Ab Mai gelten dort neue Sperrbezirke. So wird etwa im Ortsteil Meschenich die Prostitution ganz verboten. Den Prostituierten und den Freiern drohen harte Strafen bis zu 1000 Euro.

EXPRESS erfuhr: Bevor Stadt und Polizei zu Kontrollen ausrücken, sollen die Prostituierten mit Handzetteln über die neuen Regeln informiert werden. Da die meisten Sex-Arbeiterinnen kein Deutsch können, sollen die Flyer in mehrere Sprachen übersetzt werden: rumänisch, polnisch, bulgarisch …

Außerdem sollen Anwohner die Möglichkeit bekommen, Verstöße im Sperrbezirk zu melden. Dazu will die Stadt eine Hotline einrichten. Das ist kein Scherz: Die „Nummer gegen die Nummer“ wird beim Ordnungs- und Verkehrsdienst eingerichtet.

Ganzer Arikel

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