
Rotlicht-Literaturtipp:
Ein Buch über Frankfurts Bahnhofsviertel: Der traditionelle Rotlicht- und Drogenbezirk hat sich in den vergangenen Jahren gemausert. Den Wandel dokumentieren jetzt fast 50 Schriftsteller, Soziologen, Stadtkundige und (Lebens-)Künstler in einem facettenreichen Band.
Das Frankfurter Bahnhofsviertel ist Thema eines facettenreichen Buchs. Foto: Kammerer Frankfurt. Die einen machen seit jeher einen großen Bogen um das Frankfurter Bahnhofsviertel, die anderen haben es inzwischen als kultigen Szenetreff entdeckt. Der traditionelle Rotlicht- und Fixerbezirk, in dem 180 Nationalitäten auf engstem Raum miteinander leben, hat sich in den vergangenen Jahren gemausert. Es ist ein schillerndes Quartier entstanden, das neben altbekanntem Elend eine neue Vitalität ausstrahlt – auch wenn daraus noch kein zweites St. Pauli geworden ist.
Den Wandel des Bahnhofsviertel dokumentiert jetzt ein facettenreicher Band, in dem fast 50 Schriftsteller, Soziologen, Stadtkundige oder (Lebens-)Künstler ihre Erlebnisse beschreiben. Sie porträtieren die Menschen im Bahnhof und Viertel – oder erzählen Kurzgeschichten, die in anrüchigen Etablissements, den Bars und Kneipen oder plüschigen alten Hotels spielen.
Der Frankfurter Literat und Büchnerpreisträger Martin Mosebach hat sich im «Hotel Monopol» umgeschaut, das mit seinen Kristalllüstern und geräumigen Zimmern immer noch das Ambiente der Gründerzeit verströmt, dem das Viertel seinen Aufstieg verdankt. 1888 wurde der Hauptbahnhof fertig, der heute zu den größten Kopfbahnhöfen Europas zählt….
Ganzer Artikel auf Frankfurter Neue Presse
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