Mal wieder ne Massenrazzia gegen Afrikanerinnen

dpa meldet:

Wiesbaden – Rund 1000 Bordelle in Deutschland bekamen Besuch von den Behörden. Grund: Hinweise auf einen westafrikanischen Menschenhändlerring, der Frauen zur Prostitution zwingt.

Mit einer flächendeckenden Razzia in bundesweit rund 1000 Bordellen hat die Polizei nach Hinweisen auf Menschenhändler aus Westafrika gesucht. An der Aktion am Donnerstag waren nach Angaben des Bundeskriminalamtes 120 Polizeidienststellen beteiligt.

Die Beamten trafen rund 170 Prostituierte aus Westafrika an, wie das BKA am Freitag in Wiesbaden berichtete. Bei einigen bestehe der dringende Verdacht, dass sie Opfer von Menschenhändlern seien. Die näheren Ermittlungen dauerten noch an.

Die Ermittler vermuten nach ihren bisherigen Erfahrungen ein bundesweites Netz von westafrikanischen Zuhältern, eingeschleusten Prostituierten, Geldwäschern, Passverleihern, Dokumentenfälschern und Schleusern. Analysten der europäischen Polizeibehörde Europol waren ebenfalls an der Razzia beteiligt, um Verbindungen ins europäische Ausland zu erhellen.

Laut BKA werden die jungen Frauen unter anderem mit angeblichem Voodoo-Zauber eingeschüchtert. Sie zu identifizieren sei häufig erst der Einstieg in polizeiliche Ermittlungen, erklärte BKA-Präsident Jörg Ziercke. Der bundesweite Kontrolltag sei ein wichtiger Baustein bei der Bekämpfung des Menschenhandels zur sexuellen Ausbeutung.

ganzer Artikel auf wa.de

Im vergangenen Jahr gab es ähnliche Aktionen der Polizei, die unterschiedliche Reaktionen hervorriefen:

Hintergrund (Afroblog)

Bordelle in Deutschland – Polizei sucht nach Frauen aus Westafrika.

Die Polizei hat mit einer bundesweiten Bordell Razzia eine Suche nach illegal in Deutschland eingereisten westafrikanischen Frauen gestartet. Die Fahnder des Bundeskrimminalamt wissen, die Menschenhändler schleusen Frauen aus Westafrika für die Prostitution nach Deutschland. Bei der Überprüfung der Freudenhäuser wurden mehr als hundert Afrikanerinnen ohne gültiges Aufenthaltsrecht angetroffen. Es wird in diesem Zusammenhang oft von Zwangsprostitution gesprochen. In den meisten Fällen wird aber kein direkter Zwang ausgeübt. Der Druck entsteht durch die Verschuldung der Familie. Die Frauen verkaufen ihren Körper, weil sie die geliehenen Schlepper Gelder zurückzahlen müssen. Die Geldgeber stecken mit den Menschenhändlern unter einer Decke. Werden die Raten nicht pünktlich gezahlt, wird die Familie in Afrika massiv bedroht. Keine der Frauen kann diese Gelder mit einem normalen Job auf den schwarzen Arbeitsmarkt aufbringen. Wenn die Afrikanerinnen keinen spendablen Ehemann finden, treibt dieses perverse Kalkül die Frauen treffsicher in die Prostitution.

Frauen aus Nigeria und Ghana arbeiten als Prostituierte.

Frauen aus Ghana und Nigeria schaffen an als Prostituierte.

Das ist wirklich traurig. Wenn die Frauen von der Polizei geschnappt werden, kommen sie in Abschiebehaft und werden zurück nach Ghana oder Nigeria geschafft. Dann sitzen die Familien vor einem riesigen Schuldenberg und verlieren Haus und Hof. Das Schlepper Geschäft blüht aber weiter. 100 Frauen werden abgeschoben und Tausende sind bereits auf den Weg nach Europa. Die Mädels werden mit tollen Job Chancen gelockt und landen schließlich in so einen dreckigen Puff. Manche haben Glück und ein Freier verliebt sich in diese schwarzen Schönheiten. Der muß dann kräftig Kohle abdrücken, damit die Begehrlichkeiten der angeheirateten afrikanischen Familie befriedigt werden. In Afrika herrscht die Vorstellung, in Europa gäbe es nur Reichtum und Wohlstand.

Über das Thema Menschenhandel, Schlepper Mafia und Prostitution kann ich euch einen sehr eindrucksvollen Fernsehfilm empfehlen. MEINE HÖLLE EUROPA von Lukas Roegler – der Filmbericht erzählt das Schicksal von vier nigerianischen Mädchen, die von einem besseren Leben geträumt haben und in die Fänge der Menschenhändler geraten sind. Die Nigerianerinnen haben die Geschichten vom unendlichen Reichtum in Europa geglaubt und wurden von den Frauenhändlern in den Straßenstrich von Italien getrieben. Mit okkulten Ritualen wurden sie erniedrigt und auf ihr schmutziges Sex Geschäft eingeschworen. Viele ihrer Gefährtinnen haben die entbehrliche Reise nach Europa nicht überlebt. Haben die Frauen aber das europäische Festland lebend erreicht, sind ihre Familien mit bis zu 50.000 € Schlepper Honorare verschuldet. Besonders bizarr, an der Spitze des modernen Sklavenhandels stehen nigerianische Frauen. Die sogenannten Madames sind oft selbst Ex-Prostituierte und bestens mit dem üblen Geschäft vertraut. Sie haben quasi die Seiten gewechselt und ziehen nun als Zuhälterinnen die Fäden. Der Frauenhandel hat schon lange die Dimension von organisierten Verbrechen. Als die nigerianische Regierung sich dem Druck der internationalen Öffentlichkeit beugen und gegen die Zuhälterei vorgehen wollte, haben sich diese wohlhabenden Damen auf eine wirksame Weise gewehrt. Sie drohten damit, sich vor den Chiefs von Nigeria nackt auszuziehen. Eine unverzeihliche Schande für die religiösen Führer aus nigerianischer Sicht. Diese schamlose Drohung wurde auch in anderen Fällen erfolgreich eingesetzt. Klingt kurios, vor diesem sehr traurigen Hintergrund mag ich aber darüber nicht schmunzeln.

Quelle: Afroblog

Wegen der teilweise verschwindend geringen Ausbeute bei derartigen Razzien fand die Donna Carmen e.V. kritische Worte und verurteilt Razzien dieser Art.

BKA glaubt an Voodoo: Moderne Hexenverfolgung gegen schwarzafrikanische Prostituierte beenden!

Doña Carmen e.V. verurteilt die bundesweit in der Nacht zum Mittwoch unter Federführung des BKA gegen 600 Bordelle und bordellartige Betriebe durchgeführten Polizeirazzien als Ausdruck eines primitiven Rassismus gegen afrikanische Prostitutionsmigrantinnen sowie als Demonstration behördlicher Macht, die jedem Polizeistaat zur Ehre gereichen würde.

Es handelt sich ausweislich des seit dem Jahr 2000 unter http://www.donacarmen.de geführten ‚Razzienspiegels’ um die größte Polizeiaktion gegen das Prostitutionsgewerbe seit dem Prostitutionsgesetz von 2002. Nach Auswertung der einschlägigen Presseberichte sind bei dieser Polizeiaktion zeitgleich in etwa 50 Städten mehr als 3.000 Personen im Prostitutionsgewerbe von mindestens 1.500 Beamten überprüft worden. Damit sind erstmals bei einer einzigen Aktion gegen das Prostitutionsgewerbe ebenso viele Personen kontrolliert worden wie in den Jahren 2007 und 2008 bei allen Bordell-Razzien zusammen genommen.

Der für diese flächendeckende Kriminalisierung des Prostitutionsgewerbes als Vorwand dienende Verweis auf eine angebliche Verhexung schwarzafrikanischer Prostituierter durch Voodoo-ähnliche Praktiken ist an den Haaren herbeigezogen. Unter den etwa 3.000 überprüften Personen waren nur rund 100 „westafrikanische“ Frauen, bei denen laut Medienberichten in höchstens 30 Fällen aufenthaltsrechtliche Verstöße vorlagen. Die Angaben der zuständigen Polizeibehörden bestätigen somit im Nachhinein, dass bei den kontrollierten Frauen von ‚Menschenhandel’ und ‚Zwangsprostitution’ keine Rede sein kann. Damit bricht die offizielle Begründung der gesamten Aktion wie ein Kartenhaus in sich zusammen.

In der Tat steht die polizeiliche Totalüberwachung des Prostitutionsgewerbes unter dem Vorwand des „Schutzes vor Menschenhandel“ auf tönernen Füßen. Seit rund 10 Jahren ist die Zahl der ‚Opfer’ bzw. der so genannten ‚Opferzeuginnen’ von Menschenhandel ständig rückläufig. Die BKA-Theorie, Menschenhandel sei ein „Kontrolldelikt“ – ‚je mehr Kontrolle, desto mehr Opfer’ – ist durch eine Studie aus dem eigenen Haus (Herz/Minthe, „Straftatbestand Menschenhandel“, 2005) in Frage gestellt worden. Ihr Ergebnis: Auslöser von Menschenhandelsverfahren sind in 43% der Fälle Anzeigen der Betroffenen selbst, aber nur in 2% der Fälle auf polizeiliche Initiativermittlungen in Form von Razzien zurückzuführen!
Wer dennoch Bordellrazzien im großen Stile praktiziert wie BKA-Chef Zierke, dem geht es um andere Ziele: Nicht um ‚Opfer’, sondern um Kriminalisierung des Prostitutionsgewerbes und Stigmatisierung der dort tätigen Frauen als „Opfer“. In Norwegen wurde Prostitution vor nicht allzu langer Zeit verboten: Den Ausschlag dafür gab die Präsenz schwarzafrikanischer Prostituierter im Lande, die zur Stimmungsmache gegen Prostitution instrumentalisiert wurden.

Die BKA-Kampagne gegen nigerianische Prostituierte instrumentalisiert ein marginales Randphänomen: Ausweislich der BKA-Lageberichte zu „Menschenhandel“ gab es in den letzten drei Jahren zusammengenommen nur 26 Tatverdächtige nigerianischer Nationalität, das sind 1,2 % aller Tatverdächtigen bei ‚Menschenhandel’. Und nur jeder 7. Tatverdächtige wird statistisch gesehen vor Gericht als Täter verurteilt.

Die moderne Hexenjagd des BKA ist einem demokratischen Gemeinwesen unwürdig. Doña Carmen e.V. fordert Rechte statt Razzien. Schluss mit dem Polizeiterror gegen ausländische Frauen in der Prostitution! Keine Abschiebung der verhafteten Frauen! Green Card für Nicht-EU-Frauen zum Zwecke der Tätigkeit in der Prostitution. ….

Quelle: frankfurter-info.org

–>> Ausführliche Diskussion aus Freiersicht unter freiercafe.com

Planet Happy Garden Carwash

Je länger ich die fliegenverschmierte Windschutzscheibe meines PKW betrachte, umso klarer wird mir, dass dieser mal ne Handwäsche gebrauchen könnte. Das PHG übersendet uns ein Video einer Waschanlage in Oedt. Man munkelt, dass man sich dort auch den Schaltknüppel polieren lassen kann.

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Planet Happy Garden
Butzenstr. 41
47918 Tönisvorst
Tel.: 02152 51 91 03

http://planet-happygarden.com/

Masterarbeit – Prostutition in Mannheim

MANNHEIM: Eine Masterarbeit beschäftigt sich mit Prostitution in der Stadt – Organisierte Kriminalität kontrolliert einen Teil des Gewerbes

Es ist das älteste Gewerbe der Welt und hat immer noch Hochkonjunktur – auch wenn viele Städte das gerne totschweigen: Prostitution. Beachtet wird das Gewerbe aber in der akademischen Forschung. In ihrer Masterarbeit beschäftigt sich Julia W.mit der Situation von Prostituierten in Mannheim.

“Prostitution hat in Mannheim eine lange Tradition”, sagt die junge Frau, die ihren kompletten Namen nicht in der Zeitung lesen möchte. Auch ein Foto von sich wollte sie nicht machen lassen. Was sie gerne weitergibt, sind ihre Erkenntnisse: Während früher der Stadtteil Jungbusch auch durch die Nähe zum Hafen das Rotlichtviertel war, habe sich die Prostitution in den vergangenen drei Jahrzehnten auf den Innenstadtbereich und den Stadtteil Neckarstadt-West verlagert.

Im Sommer 2009 begann Julia W., die in Heidelberg Soziale Arbeit studiert hat, mit den Recherchen für ihre Masterarbeit. Neben der aktuellen Situation in Mannheim beleuchtet sie darin die Arbeitsumstände der Prostituierten und betrachtet die Auswirkungen. Untersucht hat sie außerdem, welche Beratungsmöglichkeiten den Frauen zur Verfügung stehen. Um ein möglichst genaues Bild der Lage zu erhalten, führte Julia W. Interviews mit Vertretern von Polizei, Gesundheitsamt und Stadtverwaltung, mit der Frauenbeauftragten und Mitgliedern des Mannheimer Gemeinderats.

“Nach Einschätzung der Experten beträgt die aktuelle Zahl der Prostituierten in Mannheim 600, wobei sich die Spanne der geschätzten Zahlen zwischen 500 und 1200 bewegt”, erklärt Julia W. Man müsse auch klar unterscheiden zwischen Frauen, die der Prostitution mehr oder weniger aus freien Stücken nachgehen, den Frauen die damit ihre Drogenabhängigkeit finanzierten, und den Frauen, die zur Prostitution gezwungen werden, betont die Sozialpädagogin. Durch die hohe Fluktuation und die illegale Prostitution liege die Dunkelziffer wohl wesentlich höher.

Dem stimmt Kriminalhauptkommissar Otto Steinbrenner, Dezernatsleiter für Sexual- und Milieudelikte, zu, denn: “Es gibt keine Verpflichtung für Prostituierte, sich anzumelden.” Da die Frauen sich seit der Einführung des Prostitutionsgesetzes 2002 nicht mehr einer gesundheitlichen Untersuchung unterziehen müssen, könne die Zahl der Prostituierten nur schwer festgestellt werden. Zudem falle damit eine Möglichkeit der Kontaktaufnahme weg, erklärt Steinbrenner. “Wir führen regelmäßig Kontrollen durch und sind präsent.” Die Schwierigkeit sei allerdings, Zwangsprostitution nachweisen zu können, da die Frauen oft keine Aussage machten. “Ohne Opfer gibt es in diesem Fall leider keine Täter”, konstatiert Steinbrenner.

“Viele Frauen haben einfach Angst”, weiß Julia W. “Sie haben Angst vor ihren Zuhältern und der Polizei, weil viele in ihren Heimatländern mit den Behörden schlechte Erfahrungen gemacht haben.” Sie habe das Gefühl gehabt, so die junge Frau, dass sich niemand so recht zuständig fühle. Was sie bei ihren Recherchen am meisten überraschte: “Es gibt in Mannheim keinerlei Beratungsstellen für die Frauen.”

Das möchte die Frauenbeauftragte der Stadt Mannheim, Ilse Thomas, so nicht stehen lassen. Ihr Büro sei natürlich eine Anlaufstelle, betont sie. Man müsse allerdings bedenken, dass es sich um organisierte Kriminalität handle – Zwangsprostitution und Menschenhandel. “Das ist ein Geschäft, an dem sehr viele verdienen, und es ist sehr gefährlich”, warnt Ilse Thomas. Mit Sozialarbeit erreiche man die Opfer, aber nicht die Hintermänner. “Und die muss man dran kriegen, aber das geht nicht mit Streetworkern.” Um Frauen in Not besser helfen zu können, brauche man auch das nötige Kleingeld: “Wir haben uns deshalb bei einem entsprechenden EU-Förderprogramm beworben”, erklärt die Frauenbeauftragte. “Leider ist Mannheim nicht berücksichtigt worden, aber wir geben nicht klein bei und versuchen es erneut.”

Für ihre Masterarbeit sprach Julia W. auch mit Volker Beisel, dem FDP-Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat. Er plädiert für die Verabschiedung von der Verbotsstrategie: “Prostitution wird es immer geben, da müssen wir uns nichts vormachen. Deshalb muss das aber in so geregelten Bahnen laufen wie möglich, und das ist der Bordellbetrieb.” Dieser werde aber durch entsprechende Bebauungsplanänderungen des Gemeinderats regelmäßig verboten – sogar in abgelegenen Industriegebieten. Für Beisel sind Bordellbetriebe ein Mittel, der illegalen Wohnungsprostitution Einhalt zu gebieten. “Das erleichtert auch die Arbeit der Polizei”, sagt er. Der Stadtrat müsse endlich Farbe bekennen und entsprechende Gebiete ausweisen, betont der FDP-Fraktionsvorsitzende.

Julia W. hofft, dass sie mit ihrer Masterarbeit, die sie an die Mannheimer Stadtverwaltung und die Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat geschickt hat, die Diskussion über Prostitution in Mannheim wieder belebt hat. “Man muss endlich aufhören, das Thema zu tabuisieren”, unterstreicht sie. “Denn damit spielt man der organisierten Kriminalität in die Hände.” (iak)

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Frechen: Vorerst kein Sperrbezirk

Die Kölnische Rundschau berichtet am 12.5.2011:

Die Hoffnung der Stadt Frechen, die Wohnwagen mit Prostituierten, die sich neuerdings auf einem Privatparkplatz eingemietet haben, mit Hilfe einer Sperrbezirksverordnung von diesem Platz verbannen zu können, haben sich vorerst zerschlagen.

FRECHEN – Die Hoffnung der Stadt Frechen, die Wohnwagen mit Prostituierten, die sich neuerdings auf einem Privatparkplatz eingemietet haben, mit Hilfe einer Sperrbezirksverordnung von diesem Platz verbannen zu können, haben sich vorerst zerschlagen.

In der Ratssitzung berichtete Fachdienstleiterin Katja Gille auf Anfrage der SPD-Fraktion von einem Gespräch mit der Bezirksregierung, bei dem den Verantwortlichen der Stadt klargemacht wurde, dass die Voraussetzungen für einen Sperrbezirk derzeit nicht vorliegen.
Privatparkplatz nicht einsehbar

Die Sprecherin der Bezirksregierung, Anja Johannsen, bestätigte gegenüber der Rundschau, dass ein Sperrbezirk nur eingerichtet werden könne, wenn Belange des Jugendschutzes oder öffentlichen Anstandes gefährdet sind. „Offensichtlich findet das Ganze zurzeit aber auf einem nicht einsehbaren Privatgelände statt“, stellt Johannsen fest. Auch die Frechener Fachdienstleiterin bestätigte im Rat, dass es bisher keine Anhaltspunkte dafür gebe, dass sich die Prostitution in den öffentlichen Raum verlagere. „Unsere Ermittlungen haben zudem ergeben, dass der Platz, wo die Wohnwagen stehen, weder vom Schnellrestaurant noch vom Hotel aus einsehbar ist“, erklärte Gille.

Der Pächter des Parkplatzes habe der Stadt gegenüber eine Absichtserklärung abgegeben, dass er keine weiteren Stellplätze an Wohnwagen vermieten will, berichtete die Fachdienstleiterin. Darüber hinaus stehe die Stadt in engem Kontakt mit dem Eigentümer des Geländes. „Er hat uns glaubhaft versichert, davon nichts gewusst zu haben“, erzählte Gille.

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