Prostitution ist in Herne eine Randerscheinung

Die WAZ Gruppe meldet:

Herne. Straßenprostitution? Gibt’s hier nicht! Sexsteuer? Wird von der Verwaltung nicht erhoben! Negative Auswirkungen durch die Schließung des Straßenstrichs in Dortmund? Fehlanzeige! Und trotzdem ist Herne in Sachen „käuflicher Sex“ keine verkehrsberuhigte Zone.

Ein großes Bordell an der Stadtgrenze zu Bochum, diverse kleinere Clubs sowie „Wohnungsprostituierte“ in wohl nicht mal dreistelliger Zahl – so stellt sich die Situation in Herne aus Sicht des auch fürs Rotlichtmilieu zuständigen Bochumer Kriminalkommissariats 12 dar. Das amtliche Fazit: Die Überwachung der Prostitution in Herne sei „derzeit kein herausragendes Problemfeld“, so Kriminalhauptkommissar Andre Kolodziej zur WAZ.

Beschwerden bzw. Hinweise aus der Bevölkerung gebe es aber immer wieder mal, erklärt der Beamte. In den meisten Fällen handele es sich aber um der Polizei „altbekannte Adressen“. Diese und alle anderen Einrichtungen würden von der Polizei in unregelmäßigen Abständen aufgesucht und auch kontrolliert. Strafrechtlich Relevantes liege in der Regel nicht vor.

Darüber hinaus gebe es gelegentlich auch Hinweise auf Zwangsprostitution, sagt Kolodziej. Die Ermittlungen in Sachen Menschenhandel gestalteten sich aber häufig problematisch, weil die Polizei auf Aussagen des Opfers angewiesen sei. Es sei sehr schwer, eine Vertrauensbasis aufzubauen, weil die Frauen oftmals eine ablehnende Haltung gegenüber der Polizei hätten.

In diesem Bereich suche die Polizei häufig den Kontakt zu Beratungsstellen, sagt der Kriminalhauptkommissar. So auch in Herne, wo die Beratungsstelle für Migrantinnen des Eine-Welt-Zentrum das Thema „Menschenhandel“ als einen von mehreren Arbeitsschwerpunkten benennt. Rund 30 Beratungen habe man 2010 durchgeführt, sagt Mitarbeiterin Renate Hildburg. Das seien aber beileibe nicht nur Fälle aus Herne, sondern aus ganz NRW und auch schon mal aus anderen Bundesländern. Es handele sich häufig um sehr junge Frauen, die mit falschen Versprechungen angelockt worden seien.

Für die Stadtverwaltung spielt das Thema „Prostitution“ keine große Rolle – auch deshalb, weil es in Herne keine kommunale Sexsteuer gibt. Anders in der Nachbarstadt Gelsenkirchen, wo die Rotlichtabgabe bereits 2006 eingeführt worden ist. Rund 70 000 Euro nimmt die Stadt dort jährlich ein, erhoben von im Schnitt 25 Etablissements. Diese Bordelle, Sauna-Clubs, Bars etc. werden dort durch eine Pauschalsteuer zur Kasse gebeten, die „je Veranstaltungstag und angefangene Quadratmeter Veranstaltungsfläche“ erhoben wird. In Herne sei eine solche Besteuerung nicht ins Auge gefasst worden: „Der Aufwand wäre höher als der Ertrag“, sagt Stadtsprecher Christian Matzko.

Ganzer Artikel –> derwesten.de

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FKK Planet: Beach Party am 18.6.2011

FKK PLANET meldet:

Sa. 18.6.2011

BEACH PARTY

heiße live Shows, Porno-Stars, Gang Bang, DJ
Gogos, BBQ & Buffet, Bier & Cocktail for free

Kontakt:

fkk planet
Am Roßpfad 15 – 17
52399 Merzenich
Tel.: 02421 – 20 60 160
http://www.fkkplanet.com/

Berichte über den FKK Planet Merzenich –> FKK Planet Forum im Freiercafe

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Des Hofes Newsletter Juni 2011

Der Schieferhof meldet:

Kontakt:

Bernds Saunaclub (Schieferhof)
Schieferhof 28
53773 Hennef
Tel: 02248 1529

Berichte zum Schieferhof: –> Schieferhof-Forum im Freiercafe

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Malaysische Polizisten demütigen angebliche Prostituierte

Malaysische Polizisten demütigen angebliche Prostituierte

Der Spiegel berichtet:

Kreuze auf der Stirn

Sie hätten zahlreiche Ehen zerstört, und es habe Fluchtgefahr bestanden: Abenteuerlich hat die Polizei in Malaysia die Demütigung von 30 angeblichen Prostituierten gerechtfertigt. Die Beamten hatten den Frauen Kreuze auf Gesicht und Dekolleté gemalt und sie bloßgestellt.

Kuala Lumpur – “Die Polizei markierte die Frauen wie Vieh”, schimpft die Malaysische Abgeordnete Teresa Kok. Es sei widerwärtig, wie die Polizei vorgegangen sei. Worüber sich die Politikerin empört, ist das Verhalten von Polizeibeamten bei einer Razzia: Sie malten mutmaßlichen Prostituierten mit Filzstiften Kreuze auf die Stirn und das Dekolleté, angeblich um sie später wiedererkennen zu können.

Malaysische Zeitungen veröffentlichten am Freitag Bilder von 29 Chinesinnen und einer Vietnamesin, die nach der Polizei-Aktion in einem Nachtclub auf der Insel Penang so markiert worden waren.
Die Empörung darüber ist groß. Die Menschenrechtsgruppe Empower, die sich um Sexarbeiterinnen in Asien kümmert, kritisierte, die Aufgabe der Polizei sei es, Ermittlungen einzuleiten und nicht, “diese Frauen in aller Öffentlichkeit zu demütigen”. Zudem sei fragwürdig, weshalb die mutmaßlichen Kunden und Zuhälter nicht so behandelt worden seien. Auch die Organisation Lawyers for Liberty kritisierte die “entwürdigende” und “illegale” Aktion scharf und forderte Ermittlungen gegen die Beamten.

Die Polizei verteidigte hingegen das Vorgehen der Beamten und erklärte laut der Zeitung “New Straits Times”, ihnen sei angesichts des Chaos in dem Nachtclub nichts anderes übriggeblieben. Es habe Fluchtgefahr bestanden, sagte ein Polizeichef der Zeitung. Er sagte außerdem, die Prostituierten hätten zahlreiche Ehen zerstört. Zahlreiche Ehefrauen hätten sich bei der Polizei beschwert, weil ihre Männer die Dienste der Frauen in Anspruch genommen hätten.

Ganzer Artikel –> Spiegel.de

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‘Klub der gehorsamen Ehefrauen’ in Malaysia gegründet

Die frisch verheiratete 22-jährige Ummu Atirah glaubt, das Geheimnis einer glücklichen Ehe zu kennen: Ihrem Mann zu gehorchen und sicherzustellen, dass er sexuell befriedigt ist. Die 22-Jährige ist eine von etwa 800 Frauen des ‘Klubs der gehorsamen Ehefrauen’, der am Samstag in Malaysia gegründet wurde.

Der Verein schreibt sich auf die Fahnen, die Lösung für soziale Missstände wie Prostitution und Scheidung gefunden zu haben. Frauen sollen ergeben sein und ihren Mann im Bett beglücken. ‘Der Islam verlangt von uns, unseren Ehemännern zu gehorchen. Was immer (mein Ehemann) will, ich muss folgen. Es ist eine Sünde, sich ihm zu widersetzen und ihn nicht glücklich zu machen’, sagt Ummu, die ein gelbes Kopftuch trägt.

Der Verein wurde von einer islamischen Gruppe, der Global Ikhwan, gegründet. Die Organisation wird von vielen Politikern und Aktivisten als rückständig und eine Beleidigung für moderne Frauen in Malaysia abgetan. Aber die Aktivitäten der Gruppe, die zuvor bereits einen Klub für Polygamie gründete, zeugen davon, dass es in Malaysia eine Subkultur konservativer islamischer Strömungen gibt.

Dabei gilt Malaysia als eine der fortschrittlichsten und modernsten islamisch geprägten Nationen der Welt. 60 Prozent der 28 Millionen Einwohner Malaysias sind muslimischen Glaubens. Viele muslimische Frauen bekleiden hohe Ämter in Politik und Wirtschaft.

Gruppen wie die Global Ikhwan setzen auf Schockwirkung und können sich nicht auf breiten Rückhalt in der Bevölkerung stützen. Dennoch geht die Angst um, dass radikale Gruppierungen an Zulauf gewinnen könnten, und dadurch die über Jahrzehnte genährte ethnische und religiöse Harmonie im Lande gefährdet sein könnte.

‘Leider gibt es auch heute noch viel muslimische Frauen, die wenig über ihre Rechte wissen oder kulturell zu sehr gehemmt sind, um ihre Rechte wahrzunehmen’, sagt Shahrizad Abdul Jalil, eine muslimische Ministerin und Familienpolitikerin.

Obwohl die Organisation einen konservativen islamischen Hintergrund hat, spricht eine der Gründerinnen des Klubs, Rohayah Mohamad, ganz unverschämt über die Vorzüge des ehelichen Sexlebens. ‘Sex ist in asiatischen Gesellschaften tabu. Wir haben das Thema vernachlässigt, aber es kommt allein auf den Sex an. Eine gute Ehefrau ist eine gute Sexarbeiterin in Diensten ihres Mannes. Was ist dabei, eine Hure zu sein… für deinen Ehemann?’, sagt Rohayah.

‘Auf diese Weise bleibt die Institution Familie geschützt und wir können die gesellschaftlichen Übel eindämmen’, ist sich Rohayah sicher, die ausgebildete Ärztin und Vizepräsidentin des Klubs ist. Sie verlangt, dass Ehefrauen über ihre traditionellen Rollen der guten Köchinnen und Mütter hinauswachsen sollen. Sie müssten lernen, zu gehorchen, zu dienen und zu unterhalten, damit ihre Ehemänner nicht vom Pfad der Tugend abkämen und sich daneben benähmen.

Indirekt seien ungehorsame Frauen der Grund für Aufruhr in dieser Welt, weil die Männer dann Zuhause unglücklich und ihre Seelen und Gemüter verstört seien, meint Rohayah. Nach offiziellen Erhebungen hat sich die Scheidungsrate in Malaysia von 2002 bis 2009 verdoppelt, dabei trennen sich besonders viele Muslime.

Es sei Alltag, dass Frauen ihre Männer nicht mit einem verführerischen Lächeln, in aufreizender Kleidung und mit verlockenden Düften willkommen hießen, um sie sexuell zu stimulieren. Stattdessen würden die Männer mit einem müden Lächeln Zuhause empfangen, meint Rohayah.

Die Global Ikhwan ist eine Nachfolgeorganisation der Al-Arqam-Sekte, die 1994 verboten wurden, da ihre Lehren nicht den muslimischen Werten entsprochen hätten. Die Gruppe finanziert sich durch den Betrieb von Restaurants, Lebensmittelgeschäften und auch Unternehmen im Ausland.

Der Klub hat für Kritik gesorgt. Auf Facebook wurde eine Seite gegründet, mit dem Motto: ‘Wir wollen den sexistischen Unsinn der Global Ikhwan nicht’. Amirul Aftar schrieb: ‘Ich will keine Frau, die sich jedem meiner Wünsche beugt. Ich will eine Frau, die mich versteht. … Wir sind nicht eure Meister, sondern euresgleichen’.

Die Frauengruppe ‘Schwestern des Islam’ argumentiert, der Islam fördere Ehen, die auf Kooperation und gegenseitigem Respekt basierten. ‘Kommunikation, nicht Unterwerfung, ist entscheidend, um eine gesunde Beziehung zu führen.’

Ganzer Artikel –> Ad-hoc-news.de

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«Bibliothèque Pascal»: Film über Menschenhandel

BERLIN / dpa «Bibliothèque Pascal» erzählt von Lügnern, Hellsehern und Träumern, von Armut, Ausbeutung und Prostitution – fantastisch, verstörend, vital.

Mona, jung, schön, berufslos und alleinerziehende Mutter, bringt sich und ihr Kind als Puppenspielerin auf rumänischen Jahrmärkten durch. Sie ist der Typ Frau, die energischen Schrittes an der nächsten Weggabelung falsch abbiegt. Als ihr Vater ihr in dem Film «Bibliothèque Pascal» vorlügt, er habe einen Gehirntumor, müsse sich im Ausland einer lebensrettenden Chemotherapie unterziehen und brauche eine Begleitung auf der beschwerlichen Reise, fährt sie mit ihm, obwohl sie ihm misstraut.

Hätte sie doch auf ihr Misstrauen gehört! Ihr Vater verkauft sie in Wien an zwei kriminelle Menschenhändler, die ihre Beute nach Liverpool transportieren, wo Mona an ein unter «Bibliothèque Pascal» firmierendes Edelbordell verkauft wird. Hier gehen höhere Herrschaften ein und aus, die reiche und gebildete Crème de la Crème der westlichen Welt. In dies von einem Herrn Pascal geführte Haus sind als literarische Figuren eingekleidete Männer, Frauen und Kinder der Kundschaft zu Diensten. Monas Tochter Viorica lebt derweil bei der ältlichen Tante und Hellseherin Rodica, die die Dreijährige als Jahrmarktsattraktion ausbeutet.

«Bibliothèque Pascal» ist ein vielschichtiger Film. Er handelt vom Erwachsenwerden als Akzeptanz von nackter, glanzloser Realität. Er ist ein gesellschaftskritischer Film. Er vergleicht die Lebensfreude rumänischer Kinder, die an heißen Sommerabenden lustvoll in Wasserkanäle springen, um sich zu erfrischen, mit einer lustleeren westlichen Dekadenz, die Latexkleidung und perverse Vakuumbetten braucht, um sich einen sexuellen Kick zu verschaffen. Er reflektiert die Rolle des Zuschauers als Voyeur und er reflektiert die Arbeit des Regisseurs als Gaukler, der die ungleichen Bälle Fantastik und Sozialrealismus in der Luft balanciert.

Diese Balance ist Regisseur Szabolcs Hajdu gelungen. Im ersten Teil zuzeiten an einer lockeren Leine geführt, entwickelt der Film in der perfekt gestylten, brutalen Parallelwelt des Edelbordells eine hermetische Pracht, die gleichzeitig fasziniert, verstört und abstößt. Dies sind mit Sicherheit die intensivsten Filmszenen, die in ihrer surrealen Abgehobenheit schon wieder beklemmend realistisch wirken.

Mona und die anderen ins Bordell Verschleppten werden wundersam befreit, Mona und ihre Tochter sind wieder vereint. Doch das ist nicht das Ende dieses vitalen und bitteren Märchens, das den Zuschauer staunend zurücklässt.

Gamzer Artikel –> schwaebische.de

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PHG: 11.6. Französische Zimmermädchen-Party / Pfingst Special

Das PHG meldet:

Französische Zimmermädchen-Party im Planet Happy Garden

Im Saunaclub Planet Happy Garden wird jetzt kräftig gebürstet und poliert. Denn für die Party am 11.6.2011 schlüpfen die PHG-Girls in die Rolle von französische Zimmermädchen. Die kleinen Französinnen schwingen den Wedel, dass einem Hören und Sehen vergeht. Beim Saugen macht den süßen Mäusen von der Seine so schnell keine etwas vor.

Probleme mit der Verständigung wird es auf der Party am 11.6.2011 nicht geben, denn die französischen Zimmermädchen sind zungenfertig und aufnahmefähig. Der Saunaclub Planet Happy Garden trägt wieder einmal tief greifend zur Völkerverständigung bei. Mit etwas Einsatz wird es Ihnen auch gelingen, mit den französischen Zimmermädchen die Geheimnisse der weltberühmten französischen Erotik kennen zu lernen.

Die petit Französinnen können es kaum noch erwarten, sich mit Ihnen im Saunaclub Planet Happy Garden nett zu unterhalten. Der Champagner steht schon bereit für ein feuchtfröhliches Kennenlernen. Die französischen Zimmermädchen lassen es hier knallen, bis es spritzt.

Also notieren Sie sich das Datum für die Party. Dieser Termin steht mit Sicherheit. Au revoir.

Viermal heißer Spaß zu Pfingsten für sagenhafte 100 Euro

Willkommen im Saunaclub Planet Happy Garden: Hier heizen Ihnen sexy Girls am Pfingst-Wochenende mal so richtig ein und bei dem geilen Vergnügen sparen Sie auch noch ordentlich Geld. Mit der supergünstigen 4er Eintrittskarte zahlen Sie für vier Besuche im Planet Happy Garden nur 100 Euro statt 200 Euro. Wer da nicht zugreift, dem ist nicht mehr zu helfen.

Machen Sie also Ihren Terminkalender vom 10 Juni – 13 Juni 2011 frei und gönnen Sie sich den erotischen Allroundservice für Kenner. Genießen Sie das gepflegte Ambiente im Saunaclub. Eisgekühlte Drinks, ein Frühstücks- und Abendbuffet und natürlich die sexy Girls erwarten Sie.

Kontakt:

Planet Happy Garden
Butzenstr. 41
47918 Tönisvorst
Tel.: 02152 51 91 03

Berichte übers PHG –> PHG Forum im Freiercafe
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Köln: Sex for Sale: Sexarbeit – ein Beruf wie jeder andere? – Workshop

Termin: 25. Juni 2011
11:00 bis 18:00
26. Juni 2011
11:00 bis 18:00

Inwiefern handelt es sich bei Sexarbeit um eine besondere Form der Lohnarbeit? Oder ist jede Arbeit Prostitution, wie die streikenden Sexarbeiterinnen in London 1972 proklamierten? Die Problematik beginnt schon beim Begriff: Warum wird mal von Prostitution und mal von Sexarbeit gesprochen? Dass bei der Sexarbeit sexistische und rassistische Herrschaftsverhältnisse eines kapitalistisch-patriarchalen Systems besonders deutlich zum Ausdruck kommen, ist wohl nicht von der Hand zu weisen. Dies zeigt sich vor allem in der Zwangsprostitution und beim Menschenhandel.
Nicht nur unter Studentinnen ist zu beobachten, dass immer mehr „Frauen“ sexarbeiten gehen. Im welchem Zusammenhang steht die Zunahme von Sexarbeit mit der Prekarisierung des Arbeitsmarktes? Inwieweit trägt die Entkriminalisierung von Sexarbeiter_innen durch Gesetzesänderungen z.B. des Paragraphen Zuhälterei dazu bei, dass sich die Arbeitsbedingungen von Sexarbeiter_innen verbessern? Daran schließt sich die Frage an, wie Sexarbeiter_innen Arbeitskämpfe führen können und dies auch schon tun, wie das Beispiel vom Strip-Club „Lusty Lady“ zeigt.
Diese und weitere Fragen möchten wir mit den Referent_innen und Teilnehmer_innen der Veranstaltung diskutieren.
—> Wochenendworkshop mit: Hydra e.V. (Treffpunkt und Beratung für Prostituierte, Berlin) agisra e.V. (Informations- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Flüchtlingsfrauen, Köln), Straßenstrichprojekt Geestemünderstraße (Sozialdienst katholischer Frauen) und der basis Gewerkschaft FAU (Freie ArbeiterInnen Union)
—> all genders welcome
—> ohne Anmeldung

Veranstalter:
Autonomes FrauenLesbenReferat der Uni Köln

Originaltext: Vollversammlung für autonome Politik in NRW

13. Wild-West-Poker-Party am Mittwoch 06.07.2011 im Samya

Das Samya in Köln Rodenkirchen meldet:

Liebe Freunde des Samya Club’s

Motto -Party

13. Wild -West-Poker-Party

Im Samya am Mittwoch 06.07.2011

Clou der Party:
Alle Gäste, die mit Cowboy-Hut erscheinen und diesen dann natürlich auch aufbehalten müssen, erhalten an diesem Tag:
50% Rabatt auf den Eintritt !!

UND !!
Wer zusätzlich dann noch per Pferd ins
Samya kommt, erhält an diesem Tag:

FREIEN Eintritt !!

P.S: Für ausreichend Hafer und eine Tränke wird gesorgt.

Ein Highlight des Tages:

Samya‘s 13. Poker-Turnier (Texas Hold’em)
Start des Poker-Turniers 19:00 UHR

Gespielt wird OHNE EINSATZ, aber zu GEWINNEN gibt’s:

1. Preis Chopper ohne Straßenzulassung
2. Preis Blue-Ray Player
3. Preis 1 x freier Eintritt im Samya

Wie im wilden Westen üblich, gibt es an diesem Tag Whiskey GRATIS

Neben unseren Cowgirls aus dem wilden Westen,
gibt es ein rustikales Western-Buffet.
Das Samya dekoriert sich natürlich auch im Western-Look.

Kontakt:

http://www.samya.de/
Kirschbaumweg 26 a
50996 Köln-Rodenkirchen
Info: 02236 96 96 36

Berichte übers Samya –> Freiercafe Samya Forum

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Freiercafe Hall of Fame: Der Bericht des Monats

Im Freiercafe werden wieder die besten Erlebnisberichte von Paysex-Konsumenten gekürt:

Zur Abstimmung steht eine Bunte Mischung aus Anekdoten aus dem Wonnemonat Mai:

Zur Abstimmung: Wahlthread im Freiercafe

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Ballermannparty: 18. Juni 2011 im Dolce Vita

Das Dolce Vita meldet:

Liebe Freunde des Dolce Vita.

am Samstag, 18. Juni 2011

findet im Dolce Vita die riesige

Ballermann Party 2010 statt

Neben einem

Tequila-Empfang gibt es
Sangria aus Eimern
Ein Riesen-Buffet
Barbeque ab 19 Uhr
Cocktails
Body-Tequila
einen interntionalen Top-DJ

und jede Menge Sexy Girls.

Kontakt:


Dolce Vita Erotic Lounge
Briedestrasse 44
D-40599 Düsseldorf-Reisholz
Telefon: 0211 748 90 46

Berichte zum Dolce Vita

–> Freiercafe Dolce Vita Forum

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Rechtsicherheit statt Repression! – Erklärung zum Internationalen Hurentag

Bündnis der
Fachberatungsstellen
für Sexarbeiterinnen
und Sexarbeiter e.V.

Rechtssicherheit statt Repression!

Erklärung zum Internationalen Hurentag

Der Internationale Hurentag erinnert an 100 Prostituierte in Lyon, die im Jahre 1975 eine Kirche besetzten. Sie protestierten gegen die rigide Reglementierung der Prostitution in ihrer Stadt und in ganz Frankreich.

Die Stundenhotels waren für Sexarbeiterinnen geschlossen und Prostitution auf der Straße verboten worden. Polizei- und Ordnungsbehörden setzten diese Verbote ohne Rücksicht auf
Verluste durch. Begründet wurde dies mit dem angeblichen „Kampf gegen Zuhälter.“
Der Protest der Prostituierten pflanzte sich in viele Städte Frankreichs und auch in andere europäische Länder fort. Der Aufstand wird als Beginn der europäischen Hurenbewegung
gefeiert.

Zum Feiern gibt es 2011 in Deutschland wenig Anlass

Trotz des Prostitutionsgesetzes und obwohl die Bundesregierung 2007 Prostitution als Erwerbsarbeit anerkannt hat, wird Prostitution offen bekämpft. Prostituierte erfahren zunehmend Repressionen. Ihre rechtliche und soziale Situation verschärft sich.

Repression statt Integration

Prostitution wird nicht auf den Weg eines normalen Gewerbes gebracht. Stattdessen ist in Vorschlägen von Innenministern, Bundesländern und Runden Tischen davon die Rede, Sexarbeit mit noch mehr Kontrollen zu überziehen. Die Zielrichtung wird umgekehrt: Keine Gleichstellung mit anderen Erwerbstätigkeiten, keine Verbesserung der Arbeitsbedingungen, stattdessen Kondompflicht, Pflichtuntersuchungen, rigide Anmeldungspflichten, erweiterte Kontrollrechte für die Polize usw.

Die gesellschaftliche Stimmung wird mit falschen Zahlen, moralisierenden Wertungen und entmündigenden Behauptungen gegen Prostitution aufgeheizt. Sexarbeit wird mit Gewalt,
Menschenhandel und anderer Kriminalität gleichgesetzt, um den Kampf gegen Prostitution zu legitimieren. Diese Politik trifft zuallererst die Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter.

Prostitution wird bekämpft und verdrängt
Eines der erschreckendsten Beispiele ist Dortmund:

Dort hatte die Stadt den Frauen über Jahre ein reguliertes und sicheres Terrain für ihre Arbeit angeboten. Die Ausstattung mit sog.
Verrichtungsboxen und einem Beratungscontainer vor Ort hatte bisher höchstes Lob erhalten.

Das ist nun vorbei!

Infolge struktureller Probleme und verfehlter Kommunalpolitik geriet der Dortmunder Norden schon seit längerem in eine städte- und sozialplanerische Schieflage.

Mit Öffnung der
Grenzen für die EU-Beitrittsländer Bulgarien und Rumänien wurde Dortmund zudem zu einem der Hauptanlaufpunkte für Menschen aus diesen Staaten. Viele kommen aus Minderheiten, die in ihren Heimatländern Verfolgung und Diskriminierung durch die
Mehrheitsbevölkerung erfahren. Sie suchen Arbeit und Auskommen in Deutschland.Ihr erwerbstätiges Aktionsfeld ist eingegrenzt, weil sie nur selbständig tätig werden können.
Unter ihnen sind viele Frauen, die auf dem Straßenstrich in Dortmund einen sicheren und für sie günstigen Arbeitsplatz fanden. Bis zum 15 Mai 2011 arbeiteten dort täglich 50 bis 70
Prostituierte.

Auch das ist nun vorbei.

Das Landeskriminalamt meldete eine landesweite Zunahme der Kriminalität bulgarischer Männer, die fast alle in Dortmund gemeldet seien. Als angebliche Ursache wurden schnell die Frauen vom Straßenstrich ausgemacht.
Angelockt von den Verdienstmöglichkeiten zögen sie mit ihren Familien nach Dortmund. Wenn ihnen die Verdienstmöglichkeiten genommen würden, – so die Argumentation der Stadt- könne man den Zuzug verhindern und die Menschen vertreiben.

Um es als Schutz für die Frauen erscheinen zu lassen, war von
Menschenhandel und Zuhälterei die Rede.
Die Stadt beschloss, das gesamte Stadtgebiet zum Sperrgebiet zu erklären.
Diesem Vorhaben stimmte der Regierungspräsident in Arnsberg zu, angeblich, weil der Jugendschutz gefährdet sei. Eindeutig aber geht es um die Vertreibung unliebsamer EU- Mitbürgerinnen und
Mitbürger. Man hat am schwächsten Glied der Kette angesetzt: Bulgarinnen, Frauen,Prostituierte – da konnten sich alle Beteiligten sicher sein, die Gruppe mit der geringsten Lobby gefunden zu haben.

Die Prostituierten haben sich gewehrt. 60 von ihnen sind vor das Dortmunder Rathaus gezogen, um ihre Sicht der Dinge darzulegen. Die politisch Verantwortlichen haben nicht einmal mit ihnen geredet.
Stattdessen werden sie seit dem 16. Mai von einem massiven Aufgebot an Ordnungskräften verfolgt. Die Bevölkerung wird öffentlich aufgefordert, sich an der Suche nach Prostituierten im Stadtgebiet zu beteiligen. Woran sie zu erkennen sein sollen, bleibt unklar.

Es ist wie 1975 in Lyon. Die Frauen sind gezwungen, allein und ohne Schutz dunkle Ecken aufzusuchen, um ihren Lebensunterhalt zu erwerben. Sie haben Angst, Gewalt und Willkür ausgesetzt zu werden.

Dortmund ist nur ein Beispiel.

In vielen anderen Städten spielen sich
ähnliche Szenarien ab. In ganz Europa ist ein Backlash spürbar.

Wir protestieren gegen die Vernichtung legaler und sicherer Arbeitsplätze in der
Prostitution!

Prostitution ist eine legale Erwerbstätigkeit. Die darin arbeitenden Personen verdienen Respekt und haben ein Recht auf sichere und geschützte Arbeitsplätze!

Berlin, 02.06.2011

bufas e.V.
Bündnis der
Fachberatungsstellen
für Sexarbeiterinnen
und Sexarbeiter e.V.
bufas e.V.
Mittenwalder Str. 7
10961 Berlin
info@bufas.net
www.bufas.net

–> Diskussion incl. Link zum Originaldokument

Dank an Tanja :)

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Wien nimmt Freier in die Mit-Verantwortung

Doris Knecht

Interessanter Aspekt zur Sperrgebietsproblematik:

Der Kurier meldet:

Jetzt erst Knecht: Der Freier ist mitverantwortlich
Dass sich am Strich auch die Kundschaft strafbar machen kann, ist in Österreich neu.

Das Ende des Wohnstraßenstrichs ist erstens eine begrüßenswerte Sache. Es gibt am neuen Wiener Prostitutionsgesetz aber einen zweiten, sehr wichtigen Aspekt. Denn erstmals werden auch die Freier – mit bis zu 700 Euro – bestraft, wenn sie außerhalb der erlaubten Zonen Kontakt mit Prostituierten aufnehmen: Dass sich am Strich auch die Kundschaft strafbar machen kann, ist in Österreich neu.
Bisher lag alle Verantwortung auf Seiten der Anbieter: Bei den Prostituierten und den Bordellbetreibern, während die Freier sich abputzen konnten. Mit diesem Passus macht die rot-grüne Wiener Regierung Prostitution jetzt zu einem Vertrag zwischen Partnern, die gleichermaßen für dessen Rechtmäßigkeit verantwortlich sind.
Das Gesetz ist damit auch ein wichtiges frauenpolitisches Symbol. Es stellt klar: Ein Freier ist nur so lange ein normaler Konsument, so lange sich alles im legalen Bereich abspielt. Nimmt er eine strafbare Dienstleistung – ob mit oder ohne sein Wissen – in Anspruch, macht er sich auch selber kriminell und wird persönlich belangt. Der Freier ist ein Teil des Geschäfts, er ist die Hälfte der Prostitution und, falls etwas Illegales passiert, ein Mittäter.
Was besonders auch im Zusammenhang mit Zwangsprostitution immer wieder betont werden muss: Wer mit Frauen Sex hat, die zur Prostitution gezwungen werden, macht sich mitschuldig.
Auch zur Zwangsprostitution enthält das neue Gesetz einen wichtigen Passus, indem es möglich macht, dass Etablissements umstandslos geschlossen werden, wenn dort irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht.
Das neue Wiener Prostitutionsgesetz ist ein gutes Gesetz: Es schützt die Anrainer – und stärkt die Frauen.

Ganzer Artile: –> Kurier.at

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