Freiercafe-Berichterstatter werden belohnt

Mitmachen im Freiercafe lohnt sich.

Monatlich stellt das Freiercafe für seine aktiven Berichterstatter Karten von allen wichtigen FKK und Saunaclubs der Region zur Verfügung.

Salome Herne, Luder Lounge Dortmund, Haus Panthera in Ratingen, Villa Erotica Iserlohn, Club Majestic Bonn, Club Laluna Moers, Bluenote, Düsseldorf, Golden Time Brüggen, Golden Dreams Schüttorf, Dolce Vita Düsseldorf, Planet Happygarden, Finca Erotica, FKK Planet, Schieferhof Hennef , Samya Köln, Parksauna Residenz, Freude39 Bochum, Club Neby, Babylon Elsdorf, Club Globe Leverkusen, Living Room Kaarst …

–> Zu den Verlosungen im Freiercafe

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Freude 39 – Herbstoffensive

Die Freude 39, der Saunaclub mitten an der A40 in Bochum vermeldet:

Happy Hour

Die Freude kehrt zum bewährten Preismodell zurück:

Von 10:00 bis 12:00 Uhr 30 Euro
Ab 21:00 Uhr 30,- Euro
Dazwischen: 50,- Euro.

Verlosungen:

Täglich verlost die Freude 5 Freikarten. Die Gewinner finden diese Karte in ihrem Spind als Überraschung.

Geburtstagsrabatt:

Geburtstagskinder haben in der Freude automatisch freien Eintritt. Möchtest Du mit Freunden Deinen Geburtstag in der Freude verbringen so zahlen diese an dem Tag nur den halben Eintritt.

Fuck & Party:

Am Freitag und Samstag verwandelt sich die Freude in eine Partylocation. Angeheizt durch einen DJ, Tanz und gute Laune verspricht einen prickelnd erotischen Start ins Wochenende und ein außergewöhnliches Abendvergnügen.

Gültig: Ab 1. September 2011.

Kontakt:

Freude39
Freudenbergstr. 39
44809 Bochum
Telefon +49 (0) 234. 8 93 94 64

Berichte –> Freude 39 Forum im Freiercafe

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Prozess Skurill – Prostitition und Korruption

Verworrene Geschichte über Prostitution und Korruption vor dem Memminger Amtsgericht

Ein wegen Verleumdung Angeklagter liefert skurrile Vorstellung vor dem Kadi – Urteil vertagt
Ein skurrile Vorstellung hat ein Angeklagter am Memminger Amtsgericht geboten. Dabei wartete der wegen Verleumdung angeklagte Mann mit einer verworrenen Geschichte auf, die sich um vermeintliche Prostitution in Memmingen und Korruption bei der Polizei drehte.

Gleich zu Beginn der Verhandlung hatte der 66-Jährige aus Kempten, der sich selbst verteidigte, das Geschehen in die Hand genommen. Aus einer schmutzigen Plastiktüte holte er zwei dicke Aktenordner und ein abgegriffenes Buch heraus – die Strafprozess-Ordnung.

Noch ehe Richter oder Staatsanwältin zu Wort kamen, stellte er mit lauter Stimme den Antrag, den Richter wegen Befangenheit abzulehnen. Dazu zitierte er aus Urteilen des Bundesgerichtshofs, den Bestimmungen der internationalen Menschenrechtskonvention und schließlich noch aus Franz Kafkas Roman «Der Prozess». Indes erschloss sich der Staatsanwältin kein Grund, den Richter auszuwechseln.

Aber kaum hatte sie dies dargelegt, stellte der Angeklagte, der nach eigenen Worten früher als Gerichtsreporter für eine große süddeutsche Tageszeitung gearbeitet haben will, weitere Anträge. Darunter auch einen auf Einstellung des Verfahrens. Denn dieses stelle einen Eingriff in seine Grundrechte dar.

Anzeige gegen Unbekannt

Da stimmte das Gericht nicht zu, so dass die Staatsanwältin endlich die Anklage vortragen konnte. Demnach hatte der Angeklagte Ende 2010 ein Fax an die Memminger Staatsanwaltschaft geschickt. Darin erstattete der 66-Jährige Anzeige gegen Unbekannt.

Sein Vorwurf lautete: Da sich Prostituierte bei der Polizei anmelden müssten, würde dies zwangsläufig dazu führen, dass Polizisten die Dienste der Damen umsonst in Anspruch nehmen würden, und zwar auch in Memmingen. Darüber hinaus müssten die Prostituierten ihre Freier für die Polizei ausspionieren. Und genau das sei ihm passiert. Aufgrund des Faxes hatten Polizeibeamte Anzeige wegen Verleumdung erstattet und es kam zum Prozess.

Vor Gericht wurde schließlich eine vom Angeklagten als Prostituierte bezeichnete Frau befragt. Dabei bestritt die 55-Jährige vehement, im Rotlichtmilieu zu arbeiten. Zudem habe sie lediglich eine kurze private «Begegnung» mit dem 66-jährigen Angeklagten gehabt. Ferner bekräftigte ein Polizeibeamter vor Gericht, dass er und seine Kollegen sich vom Angeklagten verleumdet fühlten.

Dann war die für die Verhandlung angesetzte Zeit abgelaufen. Schließlich war der Angeklagte nicht nur ohne Verteidiger, sondern auch stark verspätet zum Prozess erschienen. Mit einem Urteil wird Ende August gerechnet.

Ganzer Artikel –> Memminger Zeitung

Feministinnen laufen Sturm : Abschied von der Ehe

Interessant für Freier, die ihrer Ehefrau so richtig überdrüssig sind:

Richter des Oberlandesgerichts Düsseldorf entschieden:

Ein Ehemann hatte vier Jahre vor seinem Tod seine Frau verlassen, um mit einer Prostituierten zusammenzuziehen, mit der er bereits seit Jahren ein “Verhältnis” hatte. In seinem Testament setzte er die Geliebte als Alleinerbin ein. In der Folge gehörte das Wohnhaus nunmehr einer “Miteigentümergemeinschaft” von Witwe und Geliebter, was zu einer Teilversteigerung führte. Ehefrau und Tochter des Erblassers klagten wegen “Sittenwidrigkeit des Geliebtentestaments” (§ 138) und beantragten je hälftig den Erbschein als gesetzliche Erben. Ihre Klage wiesen die Richter ab, da ein Erblasser weder durch moralische Pflichten gegenüber Personen, die ihm nahe standen und für ihn sorgten, noch durch das der gesetzlichen Erbfolge zugrunde liegende sittliche Prinzip beschränkt sei – der Wille des Erblassers gehe grundsätzlich vor. In der Quintessenz heißt das: “Privatautonomie” hat Vorrang vor ehelicher Solidarität.

Diese Geschichte hat jedoch durchaus einen ernsten Hintergrund, mit dem sich Stefan Fuchs im Blog freiewelt beschäftigt… ;)

Ganz Artikel –> die freie welt

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Filmtipp: Shopping Girls

Teenager sind grausam: Wer dazugehören will, muss die richtigen Klamotten tragen und das neueste Handy besitzen, sonst ist man ein Loser. Auch Ala (Anna Karczmarczyk) will einfach nur wie alle anderen sein. Doch sie kommt aus einer ärmlichen Familie, trägt uncoole Kleidung und hat ein uraltes Telefon. Durch Zufall gerät sie in die stylische Clique der selbstbewussten Milena (Dagmara Krasowska). Die abgebrühten Mädchen kennen einen einfachen Weg, um sich ihr “High Life” zu finanzieren: Sex mit älteren Männern. “Shopping Girls” (2009) ist das Kinodebüt der polnischen Regisseurin Katarzyna Roslaniec. In ihrem verstörenden Drama greift sie auf eindringliche Weise die Prostitution Minderjähriger auf, die in den Ostblockstaaten kein Einzelfall ist.

Milena weiß, was sie will, und sie weiß, wie sie es bekommt: Eine Frau muss ihre Reize einsetzen, dann geht der Rest von selbst. Ein Blowjob für eine neue Jeans, 300 Zloty (umgerechnet rund 71 Euro) für Sex – alles kein Problem. Doch ein paar Risse in der Mauer aus Coolness, die das Mädchen um sich baute, lassen erahnen, dass sie mit ihrem selbst gewählten Lebenswandel nicht wunschlos glücklich ist. Zu verbittert wirkt die junge Frau hinter ihrem grellen Make-up.

Die unsichere Ala weiß indes nicht recht, was sie von ihrer neuen Freundin halten soll. Sie will ihr nacheifern, doch die Hemmschwelle und der Ekel vor den schmierigen Herren sind – noch – zu groß. Und dann ist da noch der süße Mihal (Franciszek Przybylski), der ihr nicht aus dem Kopf geht. Die Wandlung vom schüchternen Mädchen zum scheinbar kühlen Vamp vermittelt Anna Karczmarczyk sehr subtil über ihre Mimik.

Auch ihre Co-Hauptdarstellerin Dagmara Krasowska transportiert die Ambivalenz ihrer Figur mit einer beeindruckenden Intensität, die über die gelegentlich schwer nachvollziehbaren Handlugssprünge hinwegsehen lässt. Der Zuschauer muss einige bittere Pillen schlucken: Zum einen wird er mit einer erschreckenden Realität konfrontiert, die in Ländern wie Polen oder Tschechien – besonders im Grenzgebiet – fast schon normal ist. Zum anderen ist er gezwungen, dabei zuzusehen, wie der Wunsch nach einem billigen Haarband ein minderjähriges Mädchen zerstören kann.

Shopping Girls (Original: Galerianki)
Drama – Peripher – PL 2009
Regie: Katarzyna Roslaniec – Starttermin: 18.08.2011
Schauspieler: Anna Karczmarczyk, Dagmara Krasowska, Franciszek Przybylski

Ganzer Artikel –> Weser-Kurier

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Facebook – Zuhälter Kontaktbörse Nummer 1

Die Bild berichtet:

Mona* (15) wuchs in einer heilen Welt auf. Mit ihrer Mutter lebte sie in einer Kleinstadt in Schleswig-Holstein auf einem Reiterhof.
Doch Anfang des Jahres beginnt Mona sich daraus zu entfernen. Sie verbringt immer mehr Zeit im Internet. Chaträume und soziale Netzwerke fesseln sie stundenlang vor dem Laptop. „Sie war vollkommen auf das Internet fixiert“, sagt ihre Mutter.
Im Frühjahr lernt sie auf der Online-Plattform Facebook einen 25-jährigen Pakistani kennen. Der junge Mann stellt sich als Charmeur vor, Mona verliebt sich.
Was sie nicht weiß: Ihre Internetliebe ist ein polizeibekannter Verbrecher aus dem Rotlichtmilieu. Ein sogenannter Loverboy, der weiblichen Teenagern die große Liebe vorspielt, um sie zur Prostitution zu zwingen.
Es ist der 17. Mai dieses Jahres. Ihrer Mutter erzählt Mona, dass sie eine Freundin besuchen wolle. Weil das Mädchen nicht nach Hause kommt, wirft die Mutter aus Sorge einen Blick in Monas Unterlagen – und macht eine grausige Entdeckung: Auf einem Zettel stehen Preise für Sexdienste.
Monas Mutter meldet ihre Tochter bei der Polizei als vermisst und wendet sich an die Organisation „Stop Loverboys“, die sich für Opfer von Loverboys einsetzt. Eine Mitarbeiterin beginnt, im Internet nach der Vermissten zu recherchieren.
Auf einer Prostituierten-Plattform bietet ein Mädchen in aufreizender Pose sexuelle Dienste an – Mona!
Ein Beamter des Landeskriminalamtes gibt sich als Freier aus, arrangiert ein Treffen in Hannover. Dort verkauft Mona in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus ihren Körper. Der Besitzer der Wohnung, ein 46-jähriger Deutscher, ist mehrfach vorbestraft.
Zusammen mit ihrer Mutter bringt die Polizei Mona nach Hause. In einer Kinder- und Jugendpsychiatrie soll das Mädchen therapiert werden. Doch Mona flüchtet aus der Klinik.
Das ist jetzt neun Tage her, seitdem fehlt jede Spur von Mona. Ob sie zurück zu ihrem Loverboy ging, ist unklar. Stefan Muhltz (47), Sprecher der Polizei Lübeck: „Aus ermittlungstaktischen Gründen können wir dazu nichts sagen.“
Für Monas Mutter ist das Ganze „ein riesiger Schock“, wie sie gestern zu BILD am Telefon sagt.

Tina Kulow, Pressesprecherin von Facebook-Deutschland: „Dies ist ein sehr trauriger Fall, den wir zutiefst bedauern. Im Einklang mit den Behörden warnen wir davor, sich mit Fremden zu treffen, die online Kontakt aufgenommen haben.
Dies sollte erst dann geschehen, wenn man sich wirklich sicher ist, wer diese Person ist.“

Ganzer Artikel –> Bild.de

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„Frankfurter Bahnhofsviertel – Milieu der Kontraste“

Frankfurt/Main. Am heutigen Abend um 19 Uhr stellt der Fotograf Ulrich Mattner im Rotlichtquartier sein neuestes Projekt vor: Das Buch „Frankfurter Bahnhofsviertel – Milieu der Kontraste“ (Henrich Editionen, Frankfurt am Main) zeigt Bilder und erzählt Geschichten aus dem Alltag zwischen Drogen und Prostitution, Basar und Moschee, Kneipe und Bankenturm.

Ulrich Mattner recherchierte und fotografierte sechs Jahre im Stadtteil der Banker, Bettler und Bordelle. Sein neuer Fotokunst-Bildband stellt das spannende Quartier in all seinen Facetten vor. Ohne die harten Seiten des Viertels zu vernachlässigen, zeichnet er ein überraschend sympathisches Bild des Stadtteils, in dem Hell und Dunkel so eng wie kaum irgendwo beieinander liegen.

Einfühlsam und respektvoll porträtiert der im Bahnhofsviertel wohnende Wirtschaftsjournalist und leidenschaftliche Fotograf Menschen, die dieses Viertel prägen. Etwa Harry, den früheren Kneipenkönig und heutigen Inhaber der letzten echten Milieukneipe „Moseleck“. Oder die Bauchtänzerin Anastasia, die hinter dem Tresen des Kronprinzenecks stets ein offenes Ohr für jedes Problem hat. Mattner zeigt Rotlicht- Originale wie „Woscht Willi“, Karlheinz, den ältesten Animateur des Quartiers und Gary, den von Kopf bis Fuß tätowierten Sicherheitsmann des „Crazy Sexy“. Oder die 63 Jahre alte bulgarische Bettlerin Snegana, die kürzlich um ein Haar von einer herabstürzenden Betonplatte erschlagen wurde.

Mattner wurde vor drei Jahren mit dem International Media Award des Frankfurter Presseclubs ausgezeichnet. Er veröffentlichte sieben Bücher und zeigte seine Bilder bei zahlreichen Ausstellungen wie auch in „stern“, GEO und vielen anderen Magazinen.

Ganzer Artikel –> rhein-main.business-on

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Sekt oder Sex, das ist hier die Frage

Ein Gastwirt in der Nähe von Heidenheim muss seine FKK-Kneipe umgehend schließen. Das Verwaltungsgericht Stuttgart wies bereits am 21. Juli einen Eilantrag des Betreibers mit der Begründung zurück, er habe in seinen Räumen Prostitution ermöglicht, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Damit wurde die Entscheidung des Landratsamts Heidenheim bestätigt, das dem Wirt im Juni die Konzession entzogen hatte.

Sekt oder Sex, das ist hier die Frage

Der Kneipenbetreiber hatte sich auf ein Missverständnis berufen: Bei einer verdeckten Polizeikontrolle habe eine Angestellte wegen sprachlicher Defizite „Sekt“ statt „Sex“ verstanden und dies bejaht. Die Beschwerde des Wirts liegt nun beim Verwaltungsgerichtshof.

Ganzer Artikel –> focus.de

Kunst statt Prostitution – DIE VISITENKARTE FRANKFURTS

Am 18. August findet wieder die Bahnhofsviertelnacht statt. Doch auch schon vorher lohnt sich der Gang durch den Kiez, der weitaus mehr zu bieten hat als nur Rotlicht und Dönerbuden. Man muss sich nur umschauen.

Der Sommer meint es nicht gut mit uns: Auf dem Weg vom Stadtteilbüro vorbei am neuen Studentenwohnheim Wiesenhüttenplatz zur Obdachlosenhilfe Weser5 regnet es in Strömen. Unter großen schwarzen Schirmen stapft die Journalistentruppe tapfer vorwärts. Vorneweg Nikolaus Münster und Veronika Katic vom städtischen Presseamt sowie Ursula Brünner vom Stadtplanungsamt. Ihnen scheint der Regen nichts anzuhaben: Lächelnd und mit einer großen Portion Enthusiasmus präsentieren sie Visionen und Pläne für die Umgestaltung des Frankfurter Bahnhofsviertels.

Für Reisende und Geschäftsleute, die am Hauptbahnhof aus dem Zug steigen, ist es das Eintrittstor in die Stadt am Main – Frankfurts Visitenkarte. Zeit, dass sich etwas ändert in den vorurteil-behafteten Gassen rund um die berüchtigte Kaiserstraße.

2004 wurde ein Konzept zur Umgestaltung des Viertels im Ideenlabor erarbeitet, um die leerstehenden Gebäude wieder bewohnbar zu machen und Vorurteilen gegenüber dem Rotlichtviertel zu begegnen. Aber was sind schon Konzepte? “Vor allem die Eigeninitiative der Bewohner spielt eine Rolle”, sagt Nikolaus Münster, Leiter des städtischen Presseamtes.

Entgegen der immer noch weitverbreiteten Vorstellung ist das Frankfurter Bahnhofsviertel längst nicht nur der Prostitution und dem Drogenhandel vorbehalten. Vielmehr haben sich hier inzwischen Künstler und Kreative niedergelassen, die einst leerstehenden Gebäuden einen neuen Sinn geben. Die Agentur “Radar – Kreativräume für Frankfurt” hat sich genau das zur Aufgabe gemacht. Sie vermittelt Immobilien an junge Künstler. Und auch der Verein basis bietet Kreativen die Möglichkeit zur Produktion und Präsentation. Ziel ist es, das Viertel rund um den Hauptbahnhof nicht nur für Besucher, sondern vor allem auch für die Bewohner attraktiver zu gestalten. Die Wahrnehmung des Stadtteils soll sich ins Positive wandeln, der Künstlerbetrieb Wohnungssuchende anlocken.

Hierzu sind oftmals Renovierungen oder Sanierungen erforderlich. Gebäude müssen umgestaltet werden, sodass sie erneut genutzt werden können. So wie im Fall des alten Polizeireviers am Wiesenhüttenplatz. Nachdem die Räume lange leerstanden, stehen sie nun Frankfurter Studenten zur Verfügung. 48 Appartements sind seit Juli dieses Jahres im neu eröffneten Studentenwohnheim beziehbar – und bereits allesamt vermietet. Eine Bewohnerin, die gerade ihren Master in Sinologie und Politikwissenschaften macht, erzählt von den Vorzügen des Bahnhofsviertels. Zwischenzeitlich gerät sie sogar ins Schwärmen. Die Anbindungen seien optimal, der Lärm überraschenderweise gering und die Zimmer modern.

Dass das Bahnhofsviertel allerhand zu bieten hat, zeigt auch die Fotocollage, die 2010 im Rahmen der Bahnhofsviertelnacht entstand. Die Veranstalter verteilten 100 Einwegkameras, die Besucher knipsten was das Zeug hielt, rund Zweidrittel der Kameras kam zurück und wurde zu einer imposanten Bildergalerie des bunten Viertels. Nikolaus Münster: “Es ist bewundernswert, wie viele Ecken dieses Viertels es noch zu entdecken gibt.”

Das sei das Besondere im Bahnhofsviertel: Der bunte Mix. Den gibt es wieder am 18. August an der Bahnhofsviertelnacht zu entdecken. Dieses Jahr mit einigen neuen Events: Das Frankfurter Designerlabel Lockstoff wird seine Werkstatt im Hinterhof der Münchener Straße für Besucher öffnen. Zudem werden die Musiker Lars Becker und Peter Pawlicki von Kacheltisch ihr neues Projekt Selv vorstellen. Außerdem zu sehen: Die erfolgreiche Umgestaltung des Bahnhofsviertels. Dann hoffentlich bei besserem Wetter.

Ganzer Artikel –> Journal-Frankfurt

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Zauber aus 1001er Nacht: Orientparty in der Finca

Die Finca meldet:

Der Spätsommer startet am ersten Septemberwochenende mit einem Partyevent der besonderen Art:

Am Samstag, dem 3.9.2011

verwandelt sich die Finca Erotica Dierdorf in ein zauberhaftes Meer aus 1001er Nacht. Das Motto lautet:

Orient-Party.

Wie gewohnt scheut die Finca Erotica keine Kosten und Mühen und wird den Club am Rande des Westerwaldes stilgerecht und üppig diesem besonderen Motto entsprechend schmücken. Das Rahmenprogramm wird dominiert durch Knallharte Porno-Action. Niemand geringeres als Pornostar Trinity Smith gibt sich die Ehre. Die renommierte Bauchtänzerin Pary Kadesh versprüht mit ihrer Kunst den Zauber aus 1001er Nacht, Sexy Gogos gekleidet in stilechten Gewändern verzaubern die Sinne und werden eine Augenweide bereiten. Unterhaltung und Events zum Mitmachen bieten Fakir Reiner mit seiner Fakirshow, Palmwedlerinnen, Schicha Scheich und als Krönung für den Gaumen bieten kulinarische Genüsse aus dem Orient in Form eines echten orientalischen Buffets.

Wir würden uns freuen, Sie an diesem Tag begrüßen zu dürfen und versprechen ein unvergessliches Erlebnis.

Kontakt:

Finca Erotica
Poststr. 20
56269 Dierdorf
Tel.: 02689 97 29 450

–> Zum Finca Blog

–> Finca Erotica Forum im Freiercafe


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Jubiläumswoche: 30 Jahre Schieferhof

** Jubiläumswoche! **
Wir feiern!!

30 Jahre Schieferhof und eine ganze Woche Rabatt!
Diesmal also kein Rabatt-Tag.. sondern eine ganze Woche nur 50€ Eintritt!
und..
unsere Mädels verlosen  JEDEN Tag.. 3x ein Verwöhnprogramm im Wert von 50€..
Um 15, 18 und 21 Uhr haben alle Männer im Haus die Chance
einen Gutschein für ein kostenloses Programm mit der Dame ihrer Wahl zu gewinnen.

Yep!.. hört sich an als wäre Weihnachten früh dieses Jahr..
aber es ist unsere Jubiläumswoche (montag 8.8. bis freitag 12.8.)
und wir lassen es ordentlich krachen!

Kommt und feiert mit.. jeden Tag Party!
Mittwoch mit Spezial-Buffet vom Laternchen (italienisch!)
Freitag grosser Abschluss mit Live-Musik, Fassbier,
Fleisch vom Grill und sehr viel Stimmung!

30 Jahre… einfach Geil!

behalte unsere News-Seite im Auge oder folge uns auf www.twitter.com/schieferhof

Ein Kuss von euerem Hof-Team, hof-fentlich bis bald…….

Schieferhof-Berichte –> Schieferhof Forum im Freiercafe

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Zwangsprostitution ist nicht der Alltag

Aus die Presse.com

Die Rituale, mit denen Frauen und Männer um Sex (und Liebe) verhandeln, sind stets die gleichen – egal, ob am Ende dafür gezahlt wird oder nicht, glaubt Regisseur Michael Glawogger. Ein Gespräch.

Sie kommen gerade aus Mexiko, wo Sie „Whore’s Glory“ den Frauen vorgeführt haben, die mitgemacht haben. Morgen geht es nach Bangkok. Wachen Sie manchmal auf und wissen nicht, in welcher Stadt Sie sind?

Michael Glawogger: Das ist ein einziges Mal passiert – in San Francisco, als ich innerhalb von sieben Tagen eine Weltumrundung geflogen bin. Ich habe bei einem Freund übernachtet und habe in der Nacht nicht gewusst, wo ich aufs Klo gehen soll. Ich habe geglaubt, ich sei in einem koreanischen Hotel.

Diesmal wollten Sie auch in Wien drehen. Warum ist nichts daraus geworden?

Ich bin nach den Dreharbeiten in Bangladesch draufgekommen, dass ich ein filmisches Triptychon machen will (Anm.: Triptychon ist ein dreiteiliges Altarbild). Ich habe nach drei Orten gesucht, die verschiedene Kulturkreise und Religionen berühren, wo ich an sozial verschiedenen Orten das Mann-Frau-Verhältnis anhand der Prostitution beschreiben kann. Nach Bangladesch war klar, dass es der Mittel-, also der Hauptteil sein muss. Die „Seitenteile“ zu erzeugen, war dann schwierig, gewisse interessante Dinge sind weggefallen.

Warum glauben Sie, dass man das Verhältnis von Mann und Frau anhand der Prostitution gut beschreiben kann? Das ist doch eine extreme Ausgangslage.

Weil ich glaube, dass Prostitution – weil es schnell gehen muss, weil es um Geld geht – nur eine Verkürzung der privaten Verhältnisse ist.

Das ist hart.

Es ist aber so. Ein Beispiel: In Mexiko gibt es eine Form der Prostitution, die sie „Gänsemarsch“ nennen. In der Mitte einer Gasse gehen fünf Frauen im Kreis, und 50 Männer stehen rundherum und schauen zu. Nur: Der Mann darf nicht wählen, sondern die Frauen können stehen bleiben und ein Gespräch anfangen. Sie gibt das Signal, um ausgesucht zu werden – und das habe ich in unserer Gesellschaft nie anders erlebt. In Thailand ist es so, dass die Frauen hinter einer Glaswand, in einem „Fishtank“, sitzen und die Männer können auswählen. Da herrscht eine große Distanz, aber auch ein Verhalten, das zwischen allen klar definiert ist. In jedem Kulturkreis gibt es Rituale, die auch in der Prostitution gelten, weil man über das Gleiche verhandelt. Dass man am Ende bezahlt, macht einen relativ geringen Unterschied.

Aber verhandelt man wirklich ums Gleiche? Männer und Frauen verhandeln nicht nur um Sex, sondern auch um Liebe.

Auch wenn man um Sex verhandelt, ist man vor der Liebe nicht gefeit. Und ganz oft wird im Privatbereich auch nur um Sex verhandelt.

Im Buch zum Film wird in fiktiven Dialogen zwischen Prostituierten und Kunden sehr poetisch das Thema Verführung behandelt. Haben Sie das wirklich so empfunden oder ist das ein innerer, ästhetisierter Monolog?

Ästhetisiert ist es nicht, aber es bin trotzdem ich. Ich habe einen Hang, etwas zu sehen, das unter der Oberfläche versteckt ist. Stellen Sie sich mal vor, Sie sind eine Prostituierte, stehen in einem Haus mit 600 Frauen, und es kommt ein Kunde. Natürlich müssen Sie den verführen – mit aller Anstrengung.

Aber nur, weil ich ein Geschäft machen will.

Wenn man jemanden so stark verführen will – und sei es nur um ein Geschäft zu machen – lässt einen das nicht unberührt. Alle glauben: Man geht hin, sucht aus, fickt und danach ist es vergessen und egal. Aber ficken ist einem nie egal. Und das finde ich einen viel interessanteren Punkt als die Frage, ob die Welt eine bessere wäre, wenn es keine Prostitution gäbe.

Sie haben einmal gesagt, Sie wollen nicht „die übliche Suada der Ausbeutung“ erzählen. Denn das sei nicht die Regel, sondern würde nur journalistisch so dargestellt. Warum sollten Journalisten das tun?

Weil es die bessere Geschichte ist. Prostitution an sich ist keine Geschichte. Zwangsprostitution, die ein Verbrechen ist, hingegen schon. Mir ist es darum gegangen, den Alltag der Prostituierten zu beschreiben, und der ist nicht grundsätzlich Zwangsprostitution.

Das kommt darauf an, wen man fragt. Es gibt Schätzungen, dass 80 Prozent aller sklavenähnlichen Arbeitsverhältnisse in der Prostitution zu finden sind. Was heißt: Zwang ist ein wesentlicher Teil des Alltags.

Ich habe vier Jahre recherchiert. Ich sage nicht, dass es keine Zwangsprostitution gibt, aber sie kann nicht der Alltag sein. Sonst würde Prostitution nicht funktionieren.

Ich habe aber nicht den Eindruck, dass die Frauen, die sie beschreiben, alle Prostituierte sein wollen. Es gibt solche, die verkauft, misshandelt wurden; die Frauen in Bangladesch träumen vom „normalen“ Leben.

Genau das lasse ich sie auch erzählen. Wie gesagt: Ich behaupte nicht, dass es nie Zwang gibt – er ist nur nicht der Ausgangspunkt des Films. Und natürlich träumt eine Prostituierte mit ihrem außergewöhnlichen Leben vom normalen. Von einem anderen Leben träumen aber auch viele Menschen.

Von dem Leben im Prostituierten-Ghetto in Bangladesch?

Wir betrachten die Lebensumstände der Prostituierten immer als etwas Exotisches, Wildes. Ich habe versucht, sie weniger voreingenommen anzuschauen. Der Begriff „Freiwilligkeit“ wird bei der Prostitution in der Diskussion auch immer anders empfunden. Wenn einer ins Büro geht, weil er sonst kein Geld hat, ist es uns egal, ob er es gern tut. Wenn sich eine prostituiert, weil sie Geld braucht, gilt es schon als Zwang. Weil hier das Intimste verkauft wird. Aber es ist auch das Einfachste, was man verkaufen kann – weil es jeder hat. Eine Prostituierte hat mir gesagt: „I’m literally sitting on a goldmine.“

Den Titel „Whore’s Glory“ – hatten Sie den von Anfang an im Kopf oder ist er ein Schluss aus dem Gesehenen?

Von Anfang an. Ich mir gedacht, wenn überhaupt, kann man vor der Sache nur den Hut ziehen.

Weil?

Weil sie eine wichtige Funktion in der Gesellschaft erfüllt. Ohne Prostitution würde viel Zwischenmenschliches zusammenkrachen. Schauen wir nur Bangladesch an, mit seinen sehr strengen Vorstellungen von Ehe und wie die Welt funktionieren soll. Das würde implodieren.

Können Sie den Reiz der Prostitution verstehen, warum man Geld für Sex zahlt?

Das ist jetzt sehr persönlich. Ich könnte sagen, das geht Sie nichts an.

Ja, das könnten Sie.

Ich glaube, jeder kann den Gedanken nachvollziehen, dass man etwas tut, wofür man bezahlt und wo daher, wie man so sagt, „no strings attached“ sind. Man zahlt sich frei. Ob das gut ist oder nicht, ist eine andere Sache. Männer sind in dieser Hinsicht auch unglaublich dumm. Jeder, auch wenn er der zwanzigste Kunde an dem Tag ist, glaubt: Bei mir wird sie es schön haben, in mich wird sie sich verlieben.

Glauben die das wirklich?

Ja. Ich finde es übrigens eine Ungerechtigkeit, dass es das umgekehrt für Frauen nicht gibt – zumindest nicht in dem Ausmaß. Sie können heute nicht aus ihrem Verlag raus gehen und sich denken, puh, anstrengender Tag, ich hole mir einen hübschen Jungen aus dem Puff.

Dass es das kaum gibt, liegt vielleicht auch daran, dass Frauen sich begehrt fühlen wollen. Wenn man zahlt, kann man sich über die Motive des Anderen nur schwer täuschen.

Wenn das auf alle Frauen zutrifft, dann sind sie einfach klüger als Männer.

Nur realistischer vielleicht – in diesem Punkt. Ihre Dokumentarfilme richten den Blick auf Dinge, die man erschütternd finden kann. . .

. . . Ich richte den Blick auf Dinge, die die Schönheit des Menschen zeigen, weil er sich unter den wildesten Umständen behauptet. Wenn wir uns von der Welt abschotten und das nicht wahrnehmen, wozu wir fähig sind, werden wir keine Chance haben, uns selbst zu erkennen.

Was ich fragen wollte: Gibt es Momente, wo Sie Mitleid haben und darüber nachdenken, einzugreifen, zu helfen?

Hunderte. Jeden Abend im Hotelzimmer wird das diskutiert, ich bin mittlerweile Pate eines Kindes einer Prostituierten aus meinem Film „Megacities“. Aber ich kann nicht 300 Mädchen aus einem Puff in Bangladesch freikaufen. Es ist weder mein Beruf noch hätte es einen anderen Sinn, als mein Gewissen zu beruhigen. Es wäre für die Leute auch absurd, denn das, was Sie oder ich als abstrus empfinden, ist für sie der Normalzustand.

Ganzer Artikel –> diepresse.com
Internetauftritt von –> Michal Glawogger

Filmographie –> Movie Databbase

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Human Negotiations – thailändische Prostituierte bei der Arbeit

Die Fotografin Katharina Hesse hat in “Human Negotiations” thailändische Prostituierte bei ihrer Arbeit begleitet. Rot wie Blut sind die Engelsflügel dieser Frau in einem Treppenhaus. Ihr Rock ist weiß und kurz. Der Engel stellt das zwiespältige Leben der Frau Namens Bird dar, ihre zwei Seiten: den Familienmenschen am Tag und die Prostituierte bei Nacht …

Atemberaubende Bilder auf –> Stern.de

Facebook –> Human Negotiations – The Book

Wie der Islam Prostitution mit “Zeitehe” umgeht

Der Film “Der Bazar der Geschlechter” zeigt, welche Lösung Schiiten im Koran für das Problem der Prostitution gefunden haben: die Zeitehe.

Die “Zeitehe” ist gewissermaßen die Lösung, die der Koran für das Problem der Prostitution vorsieht. Schiitische Männer, die nicht über die Mittel oder den Willen verfügen, “richtig” zu heiraten, können eine Ehe mit vertraglich vorgeschriebenem Ende eingehen, wobei der Frau ein bestimmter “Lohn” dafür zusteht.

Sudabeh Mortezai, österreichische Regisseurin mit iranischen Wurzeln, geht in ihrem Dokumentarfilm dem alltäglichen Umgang mit dieser Institution im heutigen Iran nach. Mit sowohl erhellendem als auch überraschenden Ergebnissen.

Männer und Frauen reagieren verlegen

Anders als es sich der einfache Westler nämlich zunächst vorstellt, sind es die Mullahs, die sich am offensten zum Thema äußern, sei es zu den allgemeinen Voraussetzungen oder zur Frage konkreter zugelassener Sexualtechniken.

Mit größerer Verlegenheit reagieren die betroffenen Männer und Frauen, die sichtlich vor der Kamera nicht alles preisgeben wollen, was ihnen durch den Kopf geht. Der Spannung dieses Films tut das keinen Abbruch, ist hier doch manches Verstummen oder peinlich berührtes Auflachen aussagekräftiger als jeder wohlgesetzte Satz.

Mancher wird sich vielleicht mehr konkrete Information wünschen, aber der Film gleicht diesen scheinbaren Mangel durch seine Fülle an präzisen Beobachtungen und oft entlarvenden Zitaten (“Geschiedene Frauen verderben mit ihrem Sexualtrieb die gesellschaftliche Moral”) mehr als aus.

YouTube Preview Image

Ganzer Artikel –> Welt.de

Prostituierte entdecken die Marktlücke Flughafen

Die WAZ berichtet:

Amsterdam. Der Amsterdamer Flughafen Schiphol hat ein neues Service-Angebot: Damen aus dem ältesten Gewerbe der Welt verkürzen wartenden männlichen Passagieren die Zeit. Prostitution floriert im Duty-Free-Bereich.

,,Die Frauen sind elegant gekleidet. Sie reisen meist aus den mittel- und osteuropäischen Ländern wie Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Russland, Litauen, an. Auf hohen Pumps schlendern sie durch den Flughafen auf der Suche nach Kunden“, berichtet eine Mitarbeiterin der holländischen Fluglinie KLM in der Zeitung ,,de Telegraaf.‘‘

Die Damen aus dem horizontalen Gewerbe würden morgens einfliegen, tagsüber arbeiten und abends wieder zurück nach Sofia, Budapest oder Bukarest jetten. ,,Sie reisen gar nicht in die Niederlande ein, sondern bleiben im Duty-Free-Bereich“, berichtet die KLM-Mitarbeiterin weiter.

Dort gibt es zwei Hotels in die man sich zurückziehen könne. Manche würden aber auch einen schnellen ,,Quic­ky‘‘ auf der Toilette gegen Bezahlung anbieten. In der Regel würden die Damen mit Billigfliegern an- und zurückreisen, so dass sich ihre Arbeit am Airport lohnt. ,,Die Damen machen sicher einen hohen Gewinn, sonst würden sie nicht täglich hin- und herfliegen,‘‘ meint die KLM-Mitarbeiterin.
Flughafenverwaltung unternimmt nichts

Die Flughafenverwaltung will derzeit gegen die Prostitution auf dem Amsterdamer Flughafen nicht einschreiten. Sicher auch deshalb, weil Prostitution in den Niederlanden legal ist. ,,Wir beobachten das Phänomen. Wir schreiten aber erst ein, wenn sich jemand bei uns beschwert und Anzeige erstattet,‘‘ sagt ein Sprecher der niederländischen Grenzschutzpolizei ,,Koninklijke Marechaussee“.

Auch bei der Amsterdamer Huren-Gewerkschaft ,,De Rode Draad‘‘ ist man mit dem neuen Phänomen bereits bestens vertraut. ,,Huren sind eben kreativ. Solange die Frauen das freiwillig machen und nicht Opfer von Menschenhändlern sind, gibt es eigentlich nichts dagegen einzuwenden,‘‘ sagt Metje Blaak vom ,,Rode Draad.‘‘ Sie ging früher selbst anschaffen. Noch scheint es so zu sein, dass hauptsächlich Frauen aus dem Gewerbe den männlichen Passagieren auf Schiphol Airport ihre sexuellen Dienste gegen Bezahlung anbieten. Es dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein, bis auch männliche ,,Stricher‘‘ den lukrativen Markt des Flughafens entdec­ken. Schließlich ist der Amsterdamer Airport mit jährlich rund 45 Millionen Passagieren der viertgrößte Flughafen Europas. Außerdem ist Schiphol Airport ein typischer Transit-Flughafen. Das bedeutet, dass viele Passagiere auf dem Amsterdamer Flughafen oft lange Wartezeiten haben. Da muss man sich die Zeit vertreiben können.

Neuer Slogan: see, buy, sex, fly

Die Reisenden können sich in Schiphol massieren lassen, sie können ins Kasino gehen, die Austern-, Wein-, und Bier-Bars besuchen und natürlich einkaufen bis sie umfallen – Shop till you drop! Schließlich heißt der Slogan des Amsterdamer Flughafens: ,,See, buy, fly‘‘ – Schau, kaufe, fliege. Nun muss er wohl ergänzt werden in: See, buy, sex, fly.

Ganzer Artikel –> derwesten.de

Diskussion –> im Freiercafe

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