Human Negotiations – thailändische Prostituierte bei der Arbeit

Die Fotografin Katharina Hesse hat in “Human Negotiations” thailändische Prostituierte bei ihrer Arbeit begleitet. Rot wie Blut sind die Engelsflügel dieser Frau in einem Treppenhaus. Ihr Rock ist weiß und kurz. Der Engel stellt das zwiespältige Leben der Frau Namens Bird dar, ihre zwei Seiten: den Familienmenschen am Tag und die Prostituierte bei Nacht …

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Wie der Islam Prostitution mit “Zeitehe” umgeht

Der Film “Der Bazar der Geschlechter” zeigt, welche Lösung Schiiten im Koran für das Problem der Prostitution gefunden haben: die Zeitehe.

Die “Zeitehe” ist gewissermaßen die Lösung, die der Koran für das Problem der Prostitution vorsieht. Schiitische Männer, die nicht über die Mittel oder den Willen verfügen, “richtig” zu heiraten, können eine Ehe mit vertraglich vorgeschriebenem Ende eingehen, wobei der Frau ein bestimmter “Lohn” dafür zusteht.

Sudabeh Mortezai, österreichische Regisseurin mit iranischen Wurzeln, geht in ihrem Dokumentarfilm dem alltäglichen Umgang mit dieser Institution im heutigen Iran nach. Mit sowohl erhellendem als auch überraschenden Ergebnissen.

Männer und Frauen reagieren verlegen

Anders als es sich der einfache Westler nämlich zunächst vorstellt, sind es die Mullahs, die sich am offensten zum Thema äußern, sei es zu den allgemeinen Voraussetzungen oder zur Frage konkreter zugelassener Sexualtechniken.

Mit größerer Verlegenheit reagieren die betroffenen Männer und Frauen, die sichtlich vor der Kamera nicht alles preisgeben wollen, was ihnen durch den Kopf geht. Der Spannung dieses Films tut das keinen Abbruch, ist hier doch manches Verstummen oder peinlich berührtes Auflachen aussagekräftiger als jeder wohlgesetzte Satz.

Mancher wird sich vielleicht mehr konkrete Information wünschen, aber der Film gleicht diesen scheinbaren Mangel durch seine Fülle an präzisen Beobachtungen und oft entlarvenden Zitaten (“Geschiedene Frauen verderben mit ihrem Sexualtrieb die gesellschaftliche Moral”) mehr als aus.

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Ganzer Artikel –> Welt.de

Prostituierte entdecken die Marktlücke Flughafen

Die WAZ berichtet:

Amsterdam. Der Amsterdamer Flughafen Schiphol hat ein neues Service-Angebot: Damen aus dem ältesten Gewerbe der Welt verkürzen wartenden männlichen Passagieren die Zeit. Prostitution floriert im Duty-Free-Bereich.

,,Die Frauen sind elegant gekleidet. Sie reisen meist aus den mittel- und osteuropäischen Ländern wie Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Russland, Litauen, an. Auf hohen Pumps schlendern sie durch den Flughafen auf der Suche nach Kunden“, berichtet eine Mitarbeiterin der holländischen Fluglinie KLM in der Zeitung ,,de Telegraaf.‘‘

Die Damen aus dem horizontalen Gewerbe würden morgens einfliegen, tagsüber arbeiten und abends wieder zurück nach Sofia, Budapest oder Bukarest jetten. ,,Sie reisen gar nicht in die Niederlande ein, sondern bleiben im Duty-Free-Bereich“, berichtet die KLM-Mitarbeiterin weiter.

Dort gibt es zwei Hotels in die man sich zurückziehen könne. Manche würden aber auch einen schnellen ,,Quic­ky‘‘ auf der Toilette gegen Bezahlung anbieten. In der Regel würden die Damen mit Billigfliegern an- und zurückreisen, so dass sich ihre Arbeit am Airport lohnt. ,,Die Damen machen sicher einen hohen Gewinn, sonst würden sie nicht täglich hin- und herfliegen,‘‘ meint die KLM-Mitarbeiterin.
Flughafenverwaltung unternimmt nichts

Die Flughafenverwaltung will derzeit gegen die Prostitution auf dem Amsterdamer Flughafen nicht einschreiten. Sicher auch deshalb, weil Prostitution in den Niederlanden legal ist. ,,Wir beobachten das Phänomen. Wir schreiten aber erst ein, wenn sich jemand bei uns beschwert und Anzeige erstattet,‘‘ sagt ein Sprecher der niederländischen Grenzschutzpolizei ,,Koninklijke Marechaussee“.

Auch bei der Amsterdamer Huren-Gewerkschaft ,,De Rode Draad‘‘ ist man mit dem neuen Phänomen bereits bestens vertraut. ,,Huren sind eben kreativ. Solange die Frauen das freiwillig machen und nicht Opfer von Menschenhändlern sind, gibt es eigentlich nichts dagegen einzuwenden,‘‘ sagt Metje Blaak vom ,,Rode Draad.‘‘ Sie ging früher selbst anschaffen. Noch scheint es so zu sein, dass hauptsächlich Frauen aus dem Gewerbe den männlichen Passagieren auf Schiphol Airport ihre sexuellen Dienste gegen Bezahlung anbieten. Es dürfte aber nur eine Frage der Zeit sein, bis auch männliche ,,Stricher‘‘ den lukrativen Markt des Flughafens entdec­ken. Schließlich ist der Amsterdamer Airport mit jährlich rund 45 Millionen Passagieren der viertgrößte Flughafen Europas. Außerdem ist Schiphol Airport ein typischer Transit-Flughafen. Das bedeutet, dass viele Passagiere auf dem Amsterdamer Flughafen oft lange Wartezeiten haben. Da muss man sich die Zeit vertreiben können.

Neuer Slogan: see, buy, sex, fly

Die Reisenden können sich in Schiphol massieren lassen, sie können ins Kasino gehen, die Austern-, Wein-, und Bier-Bars besuchen und natürlich einkaufen bis sie umfallen – Shop till you drop! Schließlich heißt der Slogan des Amsterdamer Flughafens: ,,See, buy, fly‘‘ – Schau, kaufe, fliege. Nun muss er wohl ergänzt werden in: See, buy, sex, fly.

Ganzer Artikel –> derwesten.de

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