Mexiko: Feudale Zustände in einem Gefängnis in Acapulco

In einer Haftanstalt in Acapulco hat die Razzia von mehr als 550 Polizisten und Soldaten erstaunliches zu Tage gefördert. In den Zellen der mehr als sechzig Gefangenen des Hochsicherheitstraktes wurden einhundert Plasma und LED/LCD-Fernseher, zahlreiche Videospiele, Alkohol und zwei Säcke mit Marihuana sichergestellt. Zudem waren 19 Prostituierte anwesend, die den Häftlingen zu Diensten waren.

Sechs Häftlinge, die laut Anwesenheitsliste eigentlich einsitzen sollten, waren nicht anwesend. Dafür wurden in einer Zelle neben anderen Habseligkeiten zwei lebende Pfauen und mehrere Hähne für Hahnenkämpfe entdeckt.

Quelle –> Latina-Press

X-Mas Party 2011 im Panthera – Fr. 9.12.2011

Das Panthera meldet:

Am Freitag, 9.12.2011 ab 11 Uhr

steigt im Panthera die

X-Mas Party 2011

In festlich geschmücktem Edel-Ambiente verwöhnen unsere erotischen
Ladies in stilgerechtem Outfit ihre Gäste und versprechen ein prickelndes
Weihnachtserlebnis der besonderen Sorte.

Highlights

Sektempfang
Freibier (Köpi und Becks-Pils vom Fass)
Weihnachtliches Buffet mit Gänse Essen
Winter Wunderland – Terrasse mit Glühwein
Weihnachtsverlosung
und viele Überraschungen

Kontakt:

Haus Panthera
Robert-Zapp-Str. 2a
40880 Ratingen
Tel. 02102 7006336
http://hauspanthera.de/

Berichte über das Haus Panthera –> Panthera Forum im Freiercafe

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Viagra bekämpft schwarzen Hautkrebs…

Der Wirkstoff Sildenafil des Potenzmittels Viagra zeigte sich sehr potent – in einem ganz anderen als seinem ursprünglichen Wirkungsfeld: Er verlängerte krebskranken Mäusen deutlich das Leben.
Von den krebskranken Nagern, die den Viagra-Wirkstoff Sildenafil als Mittel ins Trinkwasser bekamen, lebten nach rund sieben Wochen noch mehr als doppelt so viele wie bei den unbehandelten. Das zeigt eine Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und der Universität Heidelberg. Die Ergebnisse sind in den in den „Proceedings“ der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften (PNAS) veröffentlicht.

Die Erkrankung der Mäuse verlaufe klinisch sehr ähnlich wie beim Menschen, erklärte Viktor Umansky, Immunologe am DKFZ. Es sei daher möglich, dass der Viagra-Wirkstoff die Immunabwehr gegen den Krebs auch beim Menschen verbessern könne. Zur Klärung sind aber weitere Untersuchungen nötig.

Viagra wirkt auf Immunsystem ein

Viele Tumore rufen chronische Entzündungen hervor, die Angriffe des Immunsystems gegen den Krebs unterdrücken. Bei Mäusen, die aufgrund einer genetischen Veränderung einen dem Melanom des Menschen sehr ähnlichen Hautkrebs entwickeln, neutralisierte Viagra den Angaben zufolge die Entzündungen und hob die Hemmung der Immunabwehr auf. Die Wissenschaftler setzten Sildenafil ein, weil der Wirkstoff in Tierversuchen schon mehrfach die Immunabwehr gegen Tumoren verbessert hatte.


Ganzer Artikel –> Focus.de

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Prostitution – Früher war alles besser?

Aus dem Freiercafe – von “Bokkerijder”

Ich versuche mich mal an einem chronologischen Abriss, mal kucken, was da rauskommt.

80er Jahre


Wopus, Bars, „Redlight-Districts“/Puffstraßen/Laufhäuser, Kinos mit Service und Straßenstriche, noch weitgehend ostfrei, eher deutsche Frauen, aber auch Exotinnen, zum Beispiel die berüchtigten afrikanischen Falle-Schieberinnen am Eierberg. Und die Thais, von denen man damals schon munkelte, es seien etliche „Umgebaute“ dabei. Es gab Service von Abzockerei bis Vollmast. Als Wopu-Stammgast war mit der richtigen Frau damals alles möglich und damit meine ich alles. Im Wopu quatschen, ficken, danach zusammen in die Kneipe und hackeblau zusammen mit demselben Linienbus nach Hause – auch damals konnten sich nicht alle Frauen ein Taxi leisten.

Escort gab es natürlich auch schon immer. „Modell sucht solventen Herren für gelegentliche Treffs.“ Hatte ich aber damals kein Geld für.

Mehr fällt mir spontan zu der Zeit nicht ein. Hab alles vergessen, wohl zuviel gefeiert damals.

CUT – 1990

Der erste Schnitt ca. 1990: Da kamen erst die Ossi-Frauen, dann die aus den Nachbarländern Polen usw. Viele unglaublich schöne Ladies stöckelten ein (besonders diese fabelhaften Polinnen), Service mal so mal so.

Dazu kamen damals etliche fickfreudige Damen und eine Szene von „Begleitern“ vom Balkan, infolge der Kriege in Jugoslawien. Der Albaner und die Serbin, auch das vorher wenig gekannt.


Später kamen dann Russinnen/Ukrainerinnen (die ersten unheimlich natürlich und unheimlich geil, kein Vergleich zu den gestylten später), der Ansturm wurde immer größer.


Noch etwas begann sich zu wandeln: Der Hygieneanspruch

im Gewerbe, aber auch in der gesamten Gesellschaft. Binnen relativ kurzer Zeit waren ein Großteil der Muschis und Achselhöhlen enthaart. Ich denke, das hatte einmal mit sozialen Veränderungen zu tun – von einer Arbeitergesellschaft, in der ein dreckiger Männerfingernagel nicht zwangsläufig was Schlimmes war, zu einer cleanen, postindustriellen Gesellschaft, in der alle wie Models aussehen und gesund, reich und schön sein wollten, wie man es im von der Informationsquelle zur Wichsvorlage verfallenden Fernsehen sah.

Aus praktischen Erwägungen für die Clubs natürlich eine feine Sache und deswegen haben die das auch ruckzuck umgesetzt in Duschen, frische Bademäntel und rasierte Fotzen. Heute verlangen manche Damen aus dem Terminbusiness oder in Privatclubs sogar von den Freiern rasierte Visagen und Eier.

CUT – 1999

Wir sind am Ende der 90er Jahre.

Die RTCs im Pott waren aus dem Boden geschossen (weiß nicht mehr genau wann, mein erster Besuch dürfte so Ende der 90er gewesen sein).

Die schnellen Nummern mit Knutschen, FO, GVM und manchmal mehr waren eigentlich nicht viel anders, als heute, oft war auch damals wenig Verständigung mit den Damen möglich. Unter den neuen Geschäftsmodellen litten die Wopus und Nachtbars.

Durch die Einreise vieler Damen und neue Geschäftsmodelle stieg der Druck auf die alteingesessenen Clubs. Warum sollte sich Freier von einer 45jährigen Deutschen mit Gummi für 100 Mark einen blasen lassen, wenn es die Ukrainerin nebenan für 50 Mark ohne tat?

Die RTCs und deren Mit-Wettbewerber haben damals schon aggressiv und teilweise mit unzutreffenden Aussagen geworben, z.B. in der Bild Zeitung (Einmal Zahlen, Spaß mit Allen, Eintritt Frei, 30 Girls, Alles geht auch Ohne usw.). Da war der Zwei-Frauen Wopu im Vorort chancenlos gegen.

Gleichzeitig bekamen wir Freier zunehmend per Internet die Möglichkeit, besser zu selektieren und uns auszutauschen. Anzeigenseiten, dann Portale, Groups, später Foren.

Was sich aber durch das Internet noch mehr verändert hat: Mit der Möglichkeit, sich pornomäßig bis zum Anschlag zuballernzu können, stieg das Freierinteresse an neuen Praktiken, viele entdeckten neue Seiten an sich selber und wollten neue Facetten ausleben.

Gesellschaftliche Liberalisierung und Sexualisierung im kommerziellen Kabelfernsehen taten ihr Übriges. Auch ich entdeckte damals meine Vorliebe für das, was heute ein bisschen mein „Markenzeichen“ ist, wurde Mitglied entsprechender Fetisch-Communities und wusste bald, wo es in Wopus Damen mit suckable Feet zu besuchen gab und wo nicht.

Die alteingesessenen Ladies, die sich auf die neuen Nachfragen nicht einstellen konnten rieben sich statt der Muschis die Augen, was auf einmal mit den Freiern los war und hatten das Nachsehen. Abzockfotzen wurden schneller entlarvt.

Nun explodierte übrigens auch der Anteil junger, triebstarker (so hat man das bis in die 70er bei der Strafverfolgung von Sexualdelikten wirklich genannt) Männer aus einem so genannten Südland und auch diese wollten und wollen ficken. Manche Leute sagen, sie ficken öfter, anspruchs- und wahlloser und schneller.
Es ist Unsinn, was man manchmal liest, dass all die türkischen Leute seit den 60er Jahren hier sind (geschweige denn in der Nachkriegszeit beim Wiederaufbau mitgeholfen haben, das ist dumme Linkspropaganda). Die eigentliche Zuwanderungsexplosion fand erst ab den späten 90ern/frühen 00ern statt, als politische Reaktion Gerhard Schröders auf das „Heimholen“ der Aus- und Übersiedler durch Helmut Kohl. Schlichter Grund: Aus- und Übersiedler wählten überwiegend CDU, türkische Einwanderer, so sie denn den deutschen Pass bekamen, überwiegend SPD.

So entstanden dann in größerem Ausmaß „Türkenclubs“ und auch zunehmend aktive Beteiligung durch türkische Luden und Mädchen. Die Betreiber aus Deutschland, dann dem Balkan, Polen, Russland bekamen neue Konkurrenz.

Das erhöhte die Vielfalt, war und ist aber sicher so manchem deutschen Freier etwas unheimlich oder unangenehm.

CUT – 2006

Der dritte Schnitt dürfte um 2006 gewesen sein. Nach dem so genannten Visa-Skandal wurden die Einreisebestimmungen für Leute aus der Ex-Sowjetunion massiv verschärft und der Strom an Schönheiten von dort versiegte mehr und mehr.

Deswegen gibt es heute viel mehr russische Milfs als junge Frauen.

Der Zuzug verlagerte sich langsam, aber stetig auf neue EU-Länder aus dem Osten, bis zum heutigen Stand der Dominanz von Rumäninnen und Turk-Bulgarinnen.

Quantitativ entwickelte sich der Wopu zum Nischenobjekt. Abgeleitet aus dem RTC Konzept entstanden die diversifizierten Clubtypen vom Pauschalclub, Billigsaunaclub, Fress- und Wellnesstempel bis hin zur Disco mit Abschleppgarantie.

Die Vorgänger Straßenstrich, Wopu, Puffstraße und Laufhaus (letztere als Weiterentwicklung der Puffstraße) gibt es noch und sie schlagen sich alle mal mehr, mal weniger wacker gegen die neueren Angebote.

Ich denke, Terminfrauen und Escort sind die Verlierer der Entwicklungen. Kinos und Sexshops mit Kontaktangebotensowieso.

Escort wird zudem weniger kommuniziert, zumindest in Foren, weil sich sofort die Billigficker krähend zu Wort melden …

„Ätsch das kann ich im Club Alisimsalabim alles billiger haben“

… ohne zu begreifen, dass Escort/Termindate, wenn er denn seriös und gut ist, eben anders funktioniert und mit anderen Reizen arbeitet, als ein Wopu und als ein Saunaclub sowieso.

Das Billigficker Argument finde ich in diesem Zusammenhang in etwa so gehaltvoll, als würde mir ein Schwuler erklären, dass das Ficken strammer Burschenärsche viel pfiffiger sei, als das, was wir machen, weil Ärsche per se so knackig eng sind. Frauenmuschis und Männerärsche sind wie Äpfel und Birnen. Genauso ist es mit den diversen Serviceangeboten im Gewerbe.

Das Schmuddelkino mit Frauen ist fast ausgestorben, schmerzfreie Fickersleutz wie der 1aKunde suchen ja hier nach solchen Relikten aus der alten BRD.

Und nu?

Das Serviceangebot hat sich also diversifiziert. Die Nachfrage auch.

Von Quick and Dirty bis zur Liebeskasper-Vollbedienung können wir alles haben. Die Gesamtnachfrage dürfte durch gesellschaftliche Freiheit und einen empirischen Überschuss an geilen Männern (auch das hat teilweise mit der Zuwanderung zu tun, aber auch mit dem zurzeit freierfreundlichen Preisgefüge durch das hohe Angebot) viel höher sein, als vor 25 Jahren und gleichzeitig zwingt das ebenfalls durch Freiheit (Reisefreiheit, Freiheit der Berufsausübung) aber auch durch wirtschaftlichen Druck, große Angebot innerhalb des Gewerbes, Betreiber zu Kreativität.

Der subjektive Eindruck aus Freiersicht, das Serviceangebot habe sich verschlechtert, beruht meines Erachtens:

1. Auf einer verkürzten Sichtweise. Wenn, sagen wir mal ein Laden in Velbert sich zunehmend auf türkische, nichtknutschende Schnellficker konzentriert, verlagert er nur sein Geschäftsfeld. Aus Sicht eines anspruchsvollen, deutschen ü40 Freiers fatal, aber tausende südländischer Männer sehen das genau umgekehrt.

2. Auf erhöhtem Anspruchsdenken. Nach einer extrem geilen Nummer mit einer Traumfrau kann man nicht mehr zum Handjob der faltigen Rotlichtoma zurück. Dazu der stärkere Willen zu Grenzerfahrungen, seit es das Internet gibt, wo sich Japanerinnen von Brasil-Transen kichernd vollkacken lassen. Die geil grunzende Milf aus Gelsenkirchen stinkt da ab.

3. Auf veränderten Kommunikationsverhalten. Abzockfotzen gab es immer, nur durch das Internet, zum Beispiel unser Forum sind sie heute schnell bekannt, besonders im Wopu-Bereich. Früher wurde öfter der Mantelkragen hochgeschlagen und fertig. Wobei zur Einschränkung gesagt werden muss, dass es manchmal auch Tendenz zum Schönreden/Schönschreiben gibt, was wiederum zu 2. führt.

4. Auf Selbstüberschätzung. Das dürfte zum Teil eine Folge von 2., dazu der Schönrede/-schreiberei sein und dem sich-widersetzen der Erkenntnis, dass es nicht möglich ist, alles nachzuficken und genauso zu erleben. Entweder ist die Pissorgie im Film doch geiler, als im realen Leben, oder ein Schreiber hat mit blumigen Worten übersteigerte Erwartungen geweckt, oder die eigene Manneskraft kann nur noch mit Schubkarren voller Blaue dem Angebot gerecht werden und am Ende wird alles fade, wie eine Weight-Watchers-Suppe. Völlig unabhängig der Qualität des Angebots verschafft es keine echte Befriedigung, weil Freier seinen eigenen Anteil nicht (oder nicht mehr) erfüllen kann. Subjektives Ergebnis: Früher war alles besser.

5. Auf Wahrheit. Manche Elemente, dies es mal gab, gibt es nicht mehr. Es gibt kein AO-Ficken ohne das HIV-Damoklesschwert mehr, natürliche, russische Frauen ohne Tattoos und Piercings sind rar geworden, junge Thaifrauen auch und wer dreckige-anonyme Entsaftung im Kino oder den Flüstertipp aus dem Sexshop liebt, muss sowas lange suchen. Das würde ich aber eher als Lauf der Zeit verbuchen, ebenso wie die Erkenntnis der eigenen Vergänglichkeit, deren Fratze uns faltig oben und schlaff baumelnd unten im Spiegel anlachen mag.

Aber auf eine Ausdünnung der Servicepaletten der Damen deutet da nur weniges hin und mehr spricht für das Gegenteil.



Fazit – 2011

… Ich hätte das alles gar nicht schreiben müssen, denn Al hat schon gesagt:

Zitat:
Paysex in 2011 ist nicht schlechter als 2000 nur deutlich facettenreicher.

Dem stimme ich zu und hänge dran, das gilt auch für die 15 Jahre davor.

Just my two girls and a cup

Diskussion im Freiercafe –> Sinkende Qualität im P6-Gewerbe
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Santiago: 12-16jährige Mädchen zur Prostitution gezwungen

Santiago - In Santiago geht derzeit ein Skandal um Kinderprostitution durch die Nachrichten. Ein Netzwerk von Kupplern soll im Norden der Stadt rücksichtslos Mädchen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren anwerben, um sie dann Ausländern in Bars der Tourismuszonen für sexuelle Dienste anzubieten. Die Mädchenhändler nehmen die Teenies zunächst ein paar Tage auf, geben ihnen Geld, damit sie ihre Familie unterstützen können, dann wendet sich das Blatt recht schnell – die Mädchen werden zur Prostitution gezwungen, müssen an ihre Kuppler zahlen. Feministinnen und andere Organisatoren versuchen inzwischen das Netzwerk der Mädchenhändler ausfindig zu machen.

Ganzer Artikel –> Domrep-Magazin
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27-jährige Schongauerin hat Vergewaltigung nur erfunden

Schongau – Mehrmals behauptete eine 27-Jährige aus Schongau gegenüber der Schutz- und Kriminalpolizei, dass man sie vergewaltigt und dann zur Prostitution gezwungen habe. Nach umfangreichen Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Frau Märchen erzählte.

Der Weilheimer Amtsrichter verurteilte sie wegen falscher Verdächtigung und Vortäuschen einer Straftat wegen einer verminderten Schuldfähigkeit lediglich zu 480 Euro Geldstrafe.

Die Angeklagte kommt aus Luanda, besitzt aber inzwsichen die deutsche Staatsbürgerschaft. In ihrer afrikanischen Heimat wurde die 27-Jährige in der Familie sexuell missbraucht und vom Vater sadistisch behandelt. Das führte dazu, dass die Angeklagte in Deutschland wegen Depressionen und Suizidversuchen immer wieder in Kliniken behandelt und in einer therapeutischen Wohngemeinschaft in Schongau untergebracht wurde.

Auf Drängen ihres Therapeuten erschien die 27-Jährige am 10. April 2008 bei der Polizei und gab an, von zwei Männern vergewaltigt worden zu sein. Hierbei nannte sie einen Italiener aus Schongau beim Namen. Darüberhinaus, so die Angeklagte, werde sie von den Männern immer wieder zur Prostitution gezwungen. Das gab sie auch detailliert bei der Kripo zu Protokoll. Die Ermittlungen ergaben jedoch, dass alles frei erfunden war.

In der Verhandlung räumte die 27-Jährige ein, dass sie gelogen hatte. „Ich habe das seinerzeit jedoch als Realität empfunden“. Vielleicht, fügte sie hinzu, habe sie damals auch die angeblichen Sexualstraftaten „nur geträumt“. Warum sie den Italiener als Haupttäter angegeben hatte, konnte die Schongauerin nicht mehr erklären.

Der Landgerichtsarzt kam in seinem Gutachten zu dem Schluss, dass die Angeklagte unter Halluzinationen, Selbsthass und einer Persönlichkeitsstörung leidet und ihre Steuerungsfähigkeit eingeschränkt sei. „Meine Mandantin wurde von den Therapeuten in Grund und Boden therapiert“, meinte der Verteidiger, dadurch hätten sich ihre psychischen Probleme nicht gebessert, sondern verschlimmert. Die junge Mutter lebe nun mit ihrem Kind „therapiefrei“ von Hartz-IV. Während der Staatsanwalt 960 Euro Geldstrafe forderte, beließ es Richter Hausladen bei 60 Tagessätzen à acht Euro.

Ganzer Artikel –> merkur-online.de

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Papst fordert Kampf gegen Pornografie

Vatikanstadt (RPO). Papst Benedikt XVI. hat die katholischen deutschen Bischöfe aufgefordert, entschiedener als bisher gegen Pornografie vorzugehen. Es sei an der Zeit, Prostitution und auch die “Verbreitung von Material erotischen oder pornografischen Inhalts, gerade auch über das Internet, energisch einzuschränken”, sagte der Papst am Montag in Rom bei einem Empfang für den neuen deutschen Botschafter Reinhard Schweppe.

Der Heilige Stuhl werde darauf achten, “dass der notwendige Einsatz gegenüber diesen Missständen seitens der katholischen Kirche in Deutschland vielfach entschiedener und deutlicher erfolgt”.

Vorwürfe gegen Verlag

In den vergangenen Wochen war gegen den katholischen Weltbild-Verlag der Vorwurf erhoben worden, in seinem Internet-Sortiment mit Pornos Geld zu verdienen. Der Verlag wies dies zurück und erklärte, in seinem Sortiment keine Pornografie anzubieten. Schlagzeilen wie “Katholische Kirche macht mit Pornos ein Vermögen” seien “schlichtweg unwahr und diffamierend”.

Der Verlag verwies zudem darauf, dass die über das Stichwort “Erotik” im Internet zu findenden Bücher im Jahr 2011 nur einen Anteil von weniger als 0,017 Prozent des Gesamtumsatzes erzielt hätten. Gesellschafter des Verlags sind die katholischen deutschen Diözesen.

Papst spricht über Deutschland-Besuch

Außerdem hat sich Papst Benedikt erstmals seit seiner Deutschlandreise hat wieder grundsätzlich zu Deutschland, zur dortigen Kirche und den Staat-Kirche-Beziehungen geäußert. Benedikt XVI. äußerte sich sehr positiv über seinen nunmehr sechs Wochen zurückliegenden Besuch in der Heimat – wie auch generell zum Verhältnis zwischen Heiligem Stuhl und Bundesrepublik Deutschland.

Der Empfang an den Stationen in Berlin, Erfurt und Freiburg habe “die Erwartungen weit übertroffen”, betonte der Papst gegenüber dem 62-jährigen Diplomaten, der sein Land bislang bei den internationalen Organisationen in Genf vertrat. Er habe überall erlebt, “wie sich Menschen nach der Wahrheit ausstrecken”, heißt es in der Ansprache, die nach vatikanischer Gepflogenheit freilich nicht gehalten, sondern überreicht wurde.

“Positive Zusammenarbeit”

Detaillierter als auf die Reise ging Benedikt XVI. auf die Staat-Kirche-Beziehungen in Deutschland ein, die nach seiner Reise Anlass zu vielerlei Debatten geboten hatten. Er sprach von einer “dankenswert positiven Zusammenarbeit”, von langjährigen und einvernehmlichen Beziehungen mit “insgesamt vielen guten Ergebnissen”. Es sei erfreulich, dass die katholische Kirche in Deutschland “ausgezeichnete Möglichkeiten des Wirkens hat, dass sie das Evangelium frei verkünden und in zahlreichen sozialen und karitativen Einrichtungen bedürftigen Menschen helfen” könne.

Ausdrücklich lobte er den Schutz des kirchlichen Arbeitsrechts durch das staatliche Recht und die Unterstützung der katholischen Schulen und karitativen Einrichtungen als Bespiel für die “positive Zusammenarbeit. Ferner dankte der Papst für die “konkrete Unterstützung dieser Arbeit seitens des Bundes, der Länder und der Gemeinden”.

Eine klare Ansage nach der breiten Diskussion um die Freiburger Rede des Papstes und seine Forderung nach einer “Entweltlichung” der Kirche, die mitunter als Anweisung für eine grundsätzliche Neuorientierung der deutschen Staat-Kirche-Beziehungen gedeutet wurde.

Ganzer Artikel –> rp-online

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zur Prostitution gezwungene Frau sagt heute aus

Am Landgericht Bayreuth wird heute der Prozess gegen den mutmaßlichen Zuhälter und früheren Manager des Bordells Club 69 fortgesetzt.

Der 64- jährige Mann wird beschuldigt, eine junge Frau mindestens zehn Jahre lang zur Prostitution gezwungen zu haben. Bereits als Minderjährige soll die Frau in Bordellen bundesweit angeboten worden sein. Heute wird die Zeugenvernehmung fortgesetzt, in der die junge Frau auch schildern soll, wie der Angeklagte sie brutal verprügelt und vergewaltigt hat, um sie vom Ausstieg aus der Prostitution abzubringen. Der Prozess hatte zuletzt für besonderes Aufsehen gesorgt, weil zu den Kunden der Minderjährigen auch ein Bayreuther Polizist gehört haben soll.

Ganzer Artikel: radio-plessenberg.de