3.12.2011 Orientparty im Club Majestic Bonn

Der Club Majestic meldet:

Liebe Freunde des Club Majestic,

Der Dezember ist gewöhnlich der Monat der Besinnlichkeit und Vorfreude auf das Weihnachtsfest oder ist geprägt durch die Hektik der Zeit. Wir haben uns deshalb entschlossen, gemeinsam mit Euch eine Party zu feiern, deren Zauber uns alle den Stress der Zeit vergessen lässt. Wir laden

am Samstag, den 3.12.2011

ein zu unserer diesjährigen

Majestic-Orientparty.

Gemäß dem Motto von 1001er Nacht wird unsere familiäre Location sich im Glanze orientalischer Tempel präsentieren und im Zauber einer märchenhaften Welt erscheinen. Lass Dich verzaubern von unseren süßen Ladies,
geniesse die kulinarischen Genüsse eines mottogerechten reichhaltigen Buffets (kalt und warm), lass dich von der prickelnden Erotik unserer Showacts elektrisieren und sei mit uns dabei.

Eintritt incl. Freibier 25€.

Kontakt:

Club Majestic
Im Burgacker 45
53123 Bonn
Tel. 0228 90919818
http://www.club-majestic.com/

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Dreist: Prostituierte setzte sich einfach in Autos

Eine 24 Jahre alte Frau ist von der Polizei in München im Sperrbezirk bei der illegalen Straßenprostitution erwischt worden. Die Frau ging mit einer dreisten Methode vor.

Die Polizei kontrollierte in München die 24-Jährige, die im Sperrbezirk mehrfach Passanten und Autofahrer ansprach und ihnen sexuelle Leistungen gegen Bezahlung anbot. Nach Informationen der Polizei schreckte die Frau auch nicht davor zurück, sich einfach in die Autos potentieller Freier zu setzen, ohne deren Zustimmung abzuwarten. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich der Vorfall bereits am vergangenen Montag kurz nach Mitternacht. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die 24-Jährige bereits wegen Ausübung verbotener Prostitution bekannt war. Gegen sie wurde Strafanzeige erstattet. Nach ihrer Vernehmung wurde wieder auf freien Fuß gesetzt.

Bereits am nächsten Tag gegen 23.50 Uhr wurde die Frau in Begleitung von zwei weiteren Frauen, die der Polizei bislang nicht bekannt waren, erneut bei der illegalen Straßenprostitution beobachtet.

Die Wiederholungstäterin wurde festgenommen. Am vergangenen Mittwoch wurde sie dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl gegen die 24-Jährige erließ.

Ganzer Artikel –> Augsburger Allgemeine

Freierjournal-Tipp: Beim Passieren unsicherer Gegenden empfehlen wir militanten Paysex-Verweigerern, die Autotür von innen zu verriegeln.

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Umschulung für Sexarbeiterinnen: “Green Jobs statt Rotlicht”

Cortolezis-Schlager (ÖVP): Gesetz gegen Prostitution

Wien – Theoretisch hat Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek in Sachen Prostitution schon eine Verbündete auf ÖVP-Seite. Heinisch-Hosek hatte im Standard-Gespräch Justizministerin Beatrix Karl aufgefordert, sie solle die Sittenwidrigkeit für Prostitution so bald wie möglich abschaffen.

Katharina Cortolezis-Schlager, ÖVP-Wissenschaftssprecherin und auch im Gleichbehandlungsausschuss des Nationalrats tätig, hält das für eine gute Idee. Aber: “Der Passus der Sittenwidrigkeit muss durch einen Paragrafen ersetzt werden, der die Gleichberechtigung und Würde der Frau betont.” Denn, sagt Cortolezis-Schlager: “Wir dürfen uns im 21. Jahrhundert nicht damit zufrieden geben, die Arbeitsbedingungen für Prostituierte zu verbessern und Erlaubniszonen zu schaffen.” Prostitution sei “kein Job wie jeder andere”, sondern “immer mit Gewalt, Frauenhandel und Armut von Frauen verbunden”.

Frauenhandel stärker kontrollieren

Schweden ist für sie ein Vorbild, “weil man dort Prostitution mit der Würde der Frau für unvereinbar hält”. Cortolezis-Schlager kündigte an, auf europäischer Ebene tätig zu werden: “Frauenhandel muss in Europa strenger kontrolliert werden.”

Die ÖVP-Politikerin, die auch Parteivorsitzende in Wien-Leopoldstadt ist (wo auch das neue Wiener Prostitutionsgesetz “Erlaubniszonen” vorsieht), will mehr Mittel aus der Arbeitsmarktförderung für Prostituierte, um diesen den Umstieg zu ermöglichen. Cortolezis-Schlager: “Gerade im zweiten Bezirk könnte man Frauen aus dem Rotlicht-Milieu in Green Jobs umschulen.” Die IT-Branche biete viele Möglichkeiten, Facharbeitskräfte anzulernen. Und das Gebiet rund um die die neue Wirtschaftsuniversität am Rande des Praters eigne sich gut für Green Jobs.

Unterstützen will Cortolezis-Schlager die Frauenministerin auch in einem zweiten Punkt: Diese hatte angekündigt, über “das Benehmen der Freier” diskutieren zu wollen. Heinisch-Hosek kann sich etwa eine Kondompflicht oder ein Verbot von gekauftem Sex mit Schwangeren vorstellen. Das Wiener Prostitutionsgesetz geht in diese Richtung: Freier, die Sex in Verbotszonen kaufen, werden bestraft. (stui, DER STANDARD-Printausgabe, 14.11.11)

Ganzer Artikel –> derstandard.at

Hausfrauen filmen Regelverstöße

Vom Wegwerfen von Zigarettenstummeln oder der Entsorgung von Abfällen in den falschen Tüten bis zu Prostitution und Versicherungsbetrug: Wer in Südkorea gegen Gesetze verstößt muss damit rechnen, heimlich gefilmt und angezeigt zu werden. Tausende Hausfrauen verdienen sich als verdeckte Schnüffler ein hübsches Sümmchen dazu – bezahlt wird der Spitzeldienst von der Regierung.

Auf den ersten Blick sieht Jennifer Chung nicht aus wie eine Kopfgeldjägerin. Aber jeden Morgen, wenn Söhne und Mann aus dem Haus sind, macht sich die Hausfrau in Seoul auf die Jagd. Mithilfe einer versteckten Kamera dokumentiert sie für Geldprämien die Gesetzesverstöße ihrer Mitbürger. Dabei filmt sie Nachhilfelehrer, Gastronomen oder Betreiber von Schönheitssalons. Wie Chung gibt es tausende Südkoreaner, die mit solchen Anzeigen ihr Haushaltseinkommen aufbessern.

Für eine Undercover-Mission posiert Chung als normale Kundin und nimmt Gespräche oder Szenen in verdächtigen Einrichtungen auf Video auf, das sie dann den Behörden schickt. “Manche berechnen den Eltern mehr als die staatlich festgesetzten Nachhilfesätze, geben auf den Speisekarten nicht an, wo die Nahrungsmittel herkommen, oder machen Hautbehandlungen, die nur Ärzte durchführen dürfen”, sagt die 54-Jährige. “Das verstößt alles gegen das Gesetz.” Sie zeigt ihren hoch auflösenden Camcorder, der durch ein winziges Loch aus ihrer Geldbörse filmt: “Ich brauche Beweismittel, um sie den Behörden zu melden.”

Lukrative Schnüffler-Industrie

Für jede Anzeige erhält sie Geld – in guten Monaten bis zu 1260 Euro. Viele Südkoreaner, vor allem Frauen mittleren Alters, arbeiten als Ermittler dieser Art. Die Regierung stellt für das Denunziationssystem immer mehr Geld zur Verfügung, so dass auch Detektiv-Schulen florieren. Dort lernen potenzielle Schnüffler, wie sie ihre Opfer verfolgen, sie auf Film bannen, ja sogar, wie sie ihre Unschuld beteuern, wenn sie Verdacht erregt haben.

“Das ist eine ziemlich lukrative Industrie geworden”, sagt Moon Seung-Ok, Gründer der Schule Mismiz. “Manche Leute machen dies als Vollzeitjob.” Besonders in Wirtschaftskrisen erreiche die Schülerzahl einen Höchststand, weil besonders viele Frauen nach Wegen suchten, das Familieneinkommen aufzustocken.

Mit gutem Gewissen

Auch Moon selbst filmt alles, von Geschwindigkeitssündern bis zu Drogenhändlern. Er findet, die Privatdetektive unterstützen chronisch unterbesetzte und überarbeitete Behörden und Polizeistellen. “Manche Leute werfen uns vor, kein Gewissen zu haben oder Ratten zu sein, die die Schwäche anderer ausnutzen”, sagt er vor Schülerinnen im Alter zwischen 40 und 50 Jahren. Es gebe aber keinen Grund für ein schlechtes Gewissen, betont er immer wieder. “Das sind Kriminelle, die mit Gesetzesverstößen massenhaft Geld machen. Sie verdienen eine Strafe.” Das Melden von Regelverstößen sei da nur “eine Art patriotische Pflicht – mit Belohnung”.

Ein von Moon verfasstes Lehrbuch listet die Vergehen samt entsprechender Prämie auf, vom Wegwerfen von Zigarettenstummeln oder der Entsorgung von Abfällen in den falschen Tüten bis zu Prostitution und Versicherungsbetrug. Am häufigsten nehmen sich die Privatermittler Nachhilfelehrer vor, die im bildungsbesessenen Südkorea überteuert abrechnen oder Kurse spätabends geben. Damit verstoßen sie gegen Gesetze, die die Ausgaben für Privatstunden und den Druck auf die Kinder dämpfen sollen.

System schürt Misstrauen

Das Bildungsministerium hat seit Beginn des Programms im Juli 2009 umgerechnet zwei Millionen Euro an Prämien ausgezahlt. Ein Bürger reichte allein mehr als 920 Anzeigen ein, für die er umgerechnet 191.000 Euro erhielt.

Der Juraprofessor Oh Chang-Soo betrachtet die Entwicklung mit Sorge. Die Prämienzahlungen seien “zum Goldesel für Kopfgeldjäger” geworden und beschädigten den Gemeinsinn und den Gerechtigkeitssinn der Gesellschaft, weil sie nur die Kleinen attackieren, sagt er. “Diese Schnüffler stellen Fallen und warten eifrig darauf, dass jemand eine Regel verletzt. Eine solche Praxis wird in der Gesellschaft nur Misstrauen schüren.”

Ganzer Artikel –> n-tv

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Tänzerinnen werden “ausgeliehen”

Die Organisation Femen in der Ukraine kämpft gegen Sextouristen aus dem Ausland und frauenfeindliche Werbung zur Fußball-EM.

“Sextouristen raus aus der Ukraine”, rufen die jungen Frauen. Alexandra, Inna und Xenia haben sich auf dem Kiewer Boulevard Kreschtschatik postiert. Sie tragen rosa Strumpfhosen, Miniröcke und High-Heels. Die 24-jährige Inna hat ihr Gesicht blau und gelb bemalt, die Farben der ukrainischen Nationalflagge. Sie verteilt Flyer an vorbeilaufende Touristen. “Ukrainische Frauen sind nicht zu verkaufen”, steht darauf auf Englisch. Einem italienischen Touristen erklärt sie, dass Prostitution verboten ist und die Ukraine die höchste Aidsrate in Europa aufweist.

Die Frauen der Organisation Femen kämpfen seit Jahren gegen Sextourismus und Zwangsprostitution in der Ukraine. Zurzeit haben sie die Euro 2012 im Blick. Mehr als eine Million Fans erwartet die Ukraine während des Turniers. Nicht alle werden sich nur für Fußball interessieren, befürchtet Femen. “Die Ukraine ist ein beliebtes Ziel für Sextouristen”, sagt Sprecherin Inna Schewtschenko. Viele Frauen brauchen den Nebenverdienst, denn das Durchschnittseinkommen beträgt nur rund 300 Euro im Monat, die Lebenshaltungskosten sind jedoch ähnlich hoch wie in Westeuropa. Laut dem ukrainischem Innenministerium gibt es etwa 12 000 Prostituierte in der Ukraine. Einer Umfrage des Kiewer Soziologischen Instituts zufolge soll jede Achte noch Studentin oder Schülerin sein.

In den Fängen der Mafia

“Gerade junge Frauen sind oft verblendet vom angeblichen Luxus, den sie in der ukrainischen Hauptstadt sehen”, sagt Inna Schewtschenko. Sie ließen sich von schicken Nachtclubs und teuren Autos beeindrucken und glaubten, durch Prostitution schnell zu Wohlstand zu kommen. “Dabei wissen sie nicht, dass sie durch Prostitution in die Fänge der Mafia geraten”, fügt Schewtschenko hinzu. Prostitution ist in der Ukraine laut Artikel 302 des Strafgesetzbuches verboten. Daher gibt es auch keine Bordelle oder Rotlichtviertel. Das Geschäft mit käuflichem Sex spielt sich im Untergrund ab, meistens in teuren Nacht- oder Stripclubs. In einigen können sich die Kunden Tänzerinnen “ausleihen” und mit ins Hotel nehmen. “Die Clubs werden vom organisierten Verbrechen kontrolliert”, sagt Schewtschenko. Die Polizei sei meistens eingeweiht und kassiere von den Eigentümern Schmiergeld. Schewtschenko berichtet von einer Diskothek, in der bis vor einem Jahr Prostituierte ganz offen vermittelt wurden. Erst nachdem Beamte in der Stadtverwaltung wechselten, flogen die schmutzigen Geschäfte auf.

Maßnahmen gegen die Ausbeutung von Frauen stehen bei der ukrainischen Regierung nicht auf der Agenda. Ganz im Gegenteil: Staatspräsident Wiktor Janukowitsch spricht vor aller Welt von den “Reizen” ukrainischer Frauen und will damit Werbung für die EM machen. “Wenn es im Sommer heiß wird und die Frauen sich ausziehen, ist eine Reise nach Kiew besonders schön”, sagte Janukowitsch im vergangenen Winter auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos. Femen-Aktivistin Xenia Schatschko ist über die frauenfeindliche Äußerung empört. “Janukowitsch degradiert Frauen zu Objekten und lockt tausende Sextouristen in unser Land”, schimpft sie. “Ausländer, die sich mit Prostituierten einlassen, riskieren mitunter ihr Leben”, so Inna Schewtschenko. Denn die Ukraine hält einen traurigen Rekord. Das Land zwischen den Karpaten und der Krim hat die höchste Aidsrate Europas. 1,6 Prozent der Bevölkerung sind mit dem HI-Virus infiziert, schätzt die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Zum Vergleich: In Deutschland sind es etwa 0,1 Prozent. Am schlimmsten ist die Epidemie in der Hafenstadt Odessa. Dort sind 150 000 Menschen mit HIV infiziert – das ist jeder Zehnte.

Ganzer Artikel –> badische Zeitung

Dominikanische Republik und das Sexgewerbe

Santo Domingo - „Es ist nicht leicht, mit einem Mann den sie gar nicht wollen, zu schlafen. Aber wenn Ihre Kinder hungern und sie keinen Job finden dann wird die Mutter zur Prostituierten.“

Heisse Debatte im Sexgewerbe der Dominikanischen Republik.

Im ältesten Gewerbe der Welt arbeiten aber längst nicht nur Frauen, Mütter aus verarmten Verhältnissen oder illegale Einwanderinnen, welche so ein Einkommen notgezwungenermassen verdienen.

Auch wenn sehr viele Fachkreise davon ausgehen, dass viele der meist sehr jungen Frauen nicht im Sexgewerbe arbeiten müssten, würde der Staat endlich die Sozialstrukturen für finanzschwache Kreise verbessern, so geht es in dieser Debatte mehr um die allgemeinen Bedingungen bei der Tätigkeit und die damit verbundenen Diskriminierungen, Misshandlungen und Gesetzeslücken.

Das Sexgewerbe in der Dominikanischen Republik ist schlecht bis fast gar nicht organisiert und nur wenige einzelne Organisationen, Vereinigungen setzen sich für verschiedene Belange der in diesem Bereich tätigen Personen ein. Es herrscht Wildwuchs, keine Kontrolle und einen Schutz sowohl für die Anbieter/innen, wie auch für das Klientel ist kaum gegeben.

Dies obwohl es aber entsprechende Grundregeln und gar Gesetze gäbe, welche aber in der Dominikanischen Republik kaum zum Tragen kommen.

Frauen werden oft gegen Ihren Willen eingesperrt und gezwungen Ihren Körper und die imaginäre Liebe zu verkaufen. Gar Einwanderer aus Deutschland, Frankreich, aller Welt eigentlich, spezialisierten sich regelrecht um dieses Möglichkeiten zu nutzen und bieten sowohl auf Ihren Webpräsenzen und in Ihren Lokalitäten die wunderbare sexuelle Freiheit in der Karibik auf recht geschmacklose und entwürdigende Weise an.

Sie müssen ja kaum mit Repressalien rechnen seitens der Gesetzgeber, welche man auch noch mit gewissen Zahlungen unter der Hand schnell mal beruhigen kann, passierte nun doch einmal ein unerwünschtes Missgeschick. Missgeschick nennen sie es, wenn eines der Mädchen verletzt, misshandelt oder gar getötet wurde.

Obwohl eine Ausweispflicht und gar die Pflicht bestehen würde eine Bewilligung für die Sexarbeit zu haben, kaum eine Person in diesem Gewerbe erfüllt dies und wo keine Kontrolle herrscht, sind Kläger schnell ruhig gestellt. Immer mehr männliche Personen, auch Transsexuelle, Transvestiten und Transgender, so wie homosexuelle beider Geschlechts sind in der sogenannten Szene anzutreffen und der Konkurrenzkampf ist ebenso unerbittlich wie die Zuhälterei, welche möglichst viele dieser Gewerbetreibenden unter Ihre nicht sehr wohlwollende Aufsicht bringen möchten um das wenige das noch verdient wird, in ihre Konten fliessen zu lassen.

Ansatzweise beginnen sich nun einige zu wehren gegen diese Missstände und fordern die „Rosa Zone“ eine Zone der Toleranz wo das Gewerbe kontrollierter Ihre Tätigkeit nachkommen kann.

Angefangen mit einer besseren Kontrolle seitens der Regierung ob die entsprechende Bewilligung für das Sexgewerbe sowohl bei den Betreibern solcher Lokale, aber vor allem auch bei den direkten Anbieter/innen vorhanden ist über die dringend zu verbessernde medizinische Überwachung mit obligaten Tests welche aber auch kontrolliert nicht nur gefordert werden müssen, will man die Strukturen etwas bereinigen.

Die Menschen die in diesem Gewerbe tätig sind, müssen erfasst werden um überhaupt geschützt und aber auch bezüglich von Versicherungen welche teilweise gar erst noch geschafft werden müssten, aufgenommen werden zu können. Doch diese Forderung welche wie am gestrigen Freitag in Santo Domingo zu einer heissen Debatte führte, sind umstritten selbst im Gewerbe selbst.

Kein Wunder, die meisten arbeiten ohne Bewilligung und wollen dies weiter tun. Andere begründen Ihre Abneigung zu diesem Projekt mit Verstoss gegen persönliche Freiheit oder die Verletzung von Immunität. Fadenscheinige Gründe. In einem Land wo selbst die Polizeibeamte von den illegalen Betreibern im Sexgewerbe profitieren und die gesamte Struktur ein gefährliches, unkontrollierbares und oft menschenunwürdiges Gebaren zulässt, ist es dringend notwendig Massnahmen zu ergreifen.

Massnahmen welche auch dazu führen das die vielen Minderjährigen nicht mehr zu Sexdiensten angeboten werden, dass Notsituationen nicht mehr dazu führen dass sich viele Menschen nur zur Nahrungsbeschaffung für Ihre Kinder bewilligt vergewaltigen lassen. Aber wie auch diese Debatte deutlich zeigte, können solche Forderungen kaum von kleinen Vereinen von Transvestiten etc. eingebracht werden, dies ist Sache der Regierung, welche jedoch nur wenig Bemühungen zeigt, die Missstände und Missbräuche effektiv zu bekämpfen.

Wenig wunderlich also, wenn selbst Menschenrechtsorganisationen zu Recht die Zustände im Sexgewerbe der Dominikanischen Republik schwer kritisieren. Wo Menschen zu billiger Ware ohne persönlichen Schutz und Rechte werden, da werden selten Menschenrechte eingehalten. Ganz zur Freude vieler Touristen welche ins Land reisen um sich an diesem vielseitigen Angebot zu ergötzen und Dienste in Anspruch zu nehmen, welche oft in europäischem Raum längst zu langen Haftstrafen führen würde.

Eine die es wissen muss ist Jaqueline, sie arbeitete 12 Jahre als Prostituierte in den Strassen, denn Cabanas und erlebte alle Facetten mit, dieser entwürdigenden Art zu überleben. Narben an Ihrem Körper sprechen eine eigene Sprache vom harten Umgang in der Szene. Sie befürwortet die kontrollierten Zonen für das Sexgewerbe. Es sei ein Ansatz um die widerwärtigen Umstände zu bekämpfen. Szenen wie ich sie in diesen 12 Jahren erleben musste, dürfen nicht sein – viele meiner früheren Kolleginnen können nicht mehr berichten, weil wir nicht wie Menschen behandelt werden, sondern wie Ware gebraucht und dazu müssen wir noch lächeln. Ganz zur Beruhigung unserer Peiniger welche dann gar noch denken es gefalle uns was wir tun, oft einfach tun müssen.

Rosa Zonen oder Toleranz Zonen würden helfen – aber ohne das die Regierung endlich wirklich aktiv wird, jeder nur davon profitiert, am wenigsten wohl diejenigen welche die Erniedrigung in Kauf nehmen, so lange wird es keine Sicherheit und keine Sozialabsicherung geben.

Als Vorbilder für die speziellen Zonen dienen europäische Städte mit sogenannten Kreisen oder Vierteln, wo die Prostitution erlaubt ist und auch entsprechend kontrolliert wird, zumindest kontrolliert werden sollte.

Ganzer Artikel –> hispaniola.eu

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Flugbegleiter geben Tipps fürs schwul-lesbische Stockholm

SAS hat den ersten “Gay Crew Guide” vorgestellt: Drei Videoclips führen durch die schwedische Hauptstadt.

Den gedruckten “SAS Crew Guide” gibt es seit mittlerweile fast zehn Jahren. Nun hat die skandinavische Fluggesellschaft einen schwul-lesbischen Video-Ableger gestartet: Der “SAS Gay Crew Guide” gibt in drei Clips Tipps für Stockholm.

Zwei der englischsprachigen Videos sind bereits online: die “See Edition” und die “Eat Edition”, die “Play Edition” soll in Kürze folgen. In den Clips führen SAS-Flugbegleiter einen prominenten Touristen durch die schwedische Hauptstadt: den schwedischen Fußballer Anton Hysén, der sich erst im März geoutet hat (queer.de berichtete). Ein paar Tipps kommen am Ende der Clips auch von Hysén selbst.

Ganzer Artiel –> queer.de

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Löwenmütter in fremdem Geviert

Sie stehen Nacht für Nacht am Sihlquai, bieten am Strassenstrich ihre Dienste an und sind Objekt geharnischter Kritik. Kaum erwähnt wird jedoch, dass die jungen ungarischen Prostituierten mit ihrem Einkommen oft ganze Familien ernähren.

Sie stellen sich uns als Paulina, Renata, Moni und Edina vor, doch das sind ihre Künstlerinnennamen, die sie am Sihlquai benutzen, den Kunden gegenüber. Wie sie in Wirklichkeit heissen und warum sie in Zürich als Prostituierte arbeiten, auf der Strasse, weit weg von Familie und Freunden, Nacht für Nacht Gefahren in Kauf nehmen, stundenlang auf dem Trottoir auf und ab gehen, auch in Kälte und bei Regen, darüber reden sie mit den Männern nicht, die ihre Dienste beanspruchen. Dabei sind das oft die einzigen Schweizer, die sie während ihrer Arbeitsaufenthalte in Zürich kennenlernen – neben den Polizisten oder Vermietern, die für ein schäbiges Zimmer mindestens fünfhundert Franken pro Woche abknöpfen, die, selbstverständlich, im Voraus zu bezahlen sind. Die Zimmervermieter bleiben geschickt im Hintergrund und von der gesellschaftlichen Verachtung verschont, der hingegen die Prostituierten vollkommen ausgeliefert sind: Jeder spricht über sie, keiner redet mit ihnen. Von Passanten, Gaffern und vorbeifahrenden Autolenkern werden sie verhöhnt – doch was weiss man schon von ihnen?

Die vier Frauen, die wir am Sihlquai treffen und die uns, mithilfe einer Dolmetscherin, Red und Antwort stehen, sind zwischen 19 und 28 Jahre alt, kommen aus Budapest oder aus dem Osten Ungarns; zwei von ihnen arbeiteten schon in der Heimat als Prostituierte, zwei fingen als Neulinge am Sihlquai an. Ausser Moni, der Jüngsten, haben alle kleine Kinder und sind verheiratet. Sie vermissen ihre Familien schrecklich, schicken so oft wie möglich Geld nach Hause: für die Kinder, die Eltern, die Geschwister. «In ein paar Tagen fahre ich zurück nach Ungarn», erzählt Edina, die Älteste und Erfahrenste. «Ich habe hier innerhalb von zwei Jahren so viel verdient, wie ich es in Ungarn in fünfzig Jahren nicht geschafft hätte. Nun wünsche ich mir nichts anderes, als Hausfrau und Mutter zu sein.»

Moni sagt, sie wolle vier Jahre lang im Sexgewerbe arbeiten und in dieser Zeit Geld für eine Ausbildung sparen. Es sei ganz wichtig, betont sie, dass man rechtzeitig wieder aussteige und ein neues Leben beginne. Renata ist die Frechste von allen vieren und meint, pah, sie könne sich selber schützen, sie brauche keinen Zuhälter. Sie hat schon in Ungarn beschlossen, dass sie, wenn sie mit den Männern ins Bett gehe, damit auch verdienen wolle. Doch selbst sie, die Kecke, die Abenteurerin, träumt von einem ganz normalen, bürgerlichen Leben als Hausfrau und Mutter, in einem kleinen Haus in Ungarn, mit einem netten Auto und vielen, vielen Spielsachen für ihren Sohn. Vater, Mutter und Ehemann wissen, womit sie in Zürich ihr Geld verdient – was alles andere als selbstverständlich ist.

Paulina hüllt sich in eine dick wattierte Jacke, um die langen Stunden in der kalten Nacht zu überstehen. Sie tanzt auf dem Trottoirrand, das gibt ihr warm, und das soll die im Auto vorbeifahrenden Freier auf sie aufmerksam machen. Paulina hat in Zürich mit der Prostitution begonnen und ist, wie alle der befragten Frauen, mit einer Freundin hierher gereist, die ihr von den guten Verdienstmöglichkeiten vorgeschwärmt hatte. Ja, sagt Paulina, am Anfang sei es hart gewesen, und nein, ihre Familie wisse nichts von alldem. Die Mutter schaut während ihrer Abwesenheit zum fünfjährigen Sohn, und für beide schickt sie Geld nach Hause. Fragt man die vier Frauen nach ihren Freiern, so geben sie zurückhaltend Auskunft. Es gebe Anständige und weniger Anständige, heisst es etwa, unangenehm sei es, wenn sie die Preise zu drücken versuchten, küssen wollten oder ungeschützten Sex verlangten. Die fragile Moni sagt, sie fürchte sich vor den Männern, wenn sie hordenweise und angetrunken aufkreuzten. Solche Freier lehnt sie ab und läuft davon, in die Nähe einer anderen Frau, in die Sicherheit.

Dass der Strich am Sihlquai allenfalls bald aufgehoben wird und sich die Prostituierten auf einer Brache am Rande der Stadt anzubieten haben, mit Infrastruktur und Boxen für die Freierautos, das ist unter den Ungarinnen noch kaum ein Thema. Wenn sie an die nahe Zukunft denken, dann ist es jene in der Heimat – zurück bei der Familie, zurück bei den Kindern, für die sie in der Fremde anschaffen und für die sie fast alles tun würden: Löwenmütter eben.

Janine Schranz hat rund ein halbes Jahr lang Prostituierte am Sihlquai besucht und dabei, stets mit der Einwilligung der Frauen, fotografiert. Mit dieser Arbeit beendet sie ihr Volontariat bei der NZZ.

Ganzer Artikel –> nzz.ch

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