Prozess um Voodoo-Zauber neu aufgerollt
Weil sie junge Frauen aus Afrika mit Hilfe von Voodoo-Zauber nach Europa gelockt und zur Prostitution gezwungen haben sollen, stehen vier mutmaßliche Mitglieder eines Menschenhändlerrings erneut vor Gericht. Am Donnerstag begann vor dem Landgericht Frankfurt am Main die Neuauflage des Prozesses gegen die drei Frauen im Alter von 31 bis 36 Jahren und den 31 Jahre alte Mann. Der erste Prozess war geplatzt, weil sich der Vorsitzende Richter verletzt hatte.
Die Angeklagten sollen die jungen Frauen mit Hilfe eines Rituals aus Nigeria nach Deutschland gelockt haben. Dabei schüchterten sie laut Anklage ihre Opfer mit dem sogenannten Voodoo-Zauber ein. Den Frauen sei gesagt worden, wenn sie den Anweisungen der Angeklagten nicht bedingungslos folgten oder gar mit der Polizei redeten, würden sie oder ihre Familien sterben oder dem Siechtum verfallen.
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