Bericht: Kriminelle Schattenwirtschaft läßt Kassen der EU klingeln
Die Europäische Union profitiert offenbar künftig von einer möglichst hohen Kriminalität in ihren Mitgliedsstaaten. Wie der tschechische Rundfunk berichtet, werden bei der Berechnung der Mitgliedsbeiträge neben dem Bruttoinlandsprodukt jetzt auch Erträge der Schattenwirtschaft einbezogen. Darunter zählen dem Sender zu Folge Drogenhandel, Prostitution und Schwarzarbeit.
So steigt der Beitrag Teschechiens bis zum Ende des Jahres aufgrund beider Faktoren um 200 Millionen Euro (5 Milliarden Kronen), wie Finanzminister Jan Gregor erklärte. Das Land ist neben Finnland am stärksten von der Einbeziehung der Schattenwirtschaft betroffen; die Regelung gelte aber grundsätzlich für alle EU-Staaten. Die Mitgliedsbeiträge werden für sieben Jahre festgelegt.
Qualle: berlinerumschau.com
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