Der Neby Adventskalender – Jeden Tag Gewinnen

Der Club Neby meldet

Der Neby Adventskalender

Wir öffnen vom

1. Dezember bis zum 23.12.2011 jeden Tag

mindestens ein Türchen.
Hinter jedem Türchen steckt ein Preis.
Die Preise liegen bei den glücklichen Gewinnern im Spind.
Jeden Morgen werden der oder die Gewinne neutral in den Spinden hinterlegt.

Bei den Preisen, die sich hinter den Türchen verstecken, handelt es sich um Folgende:

Für 10 Gäste gibt es einmal freien Eintritt
Für 5 Gäste gibt es einmal 20 Minuten mit einem Mädel Eurer Wahl
Für 3 Gäste gibt es einmal 30 Minuten mit einem Mädel Eurer Wahl
Für 1 Gast gibt es einmal 60 Minuten Whirlpool mit einem Mädel Eurer Wahl
Für 10 Gäste gibt es einmal eine Rückenmassage von Amba (15 Minuten)
Für 1 Gast gibt es im Januar 3 Wochen lang freien Eintritt

Kontakt:

Club Neby
Martener Straße 539
44379 Dortmund
Tel: 0173 24 66 100
oder 0231 222 67 55

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Wie der Sex nach Deutschland kam: Im Sittlichkeitskampf

SACHBUCH: Die Historikerin Sybille Steinbacher erzählt “Wie der Sex nach Deutschland kam”.

Der Sex kam in den nicht ganz zu Recht als prüde, muffig und verklemmt verschrienen 50er Jahren nach Deutschland – als Begriff und als Freizeitunterhaltung. Der Kampf der kirchlichen und teilweise der politischen Eliten “gegen Schmutz und Schund” und für das, was in ihrem Jargon Sittlichkeit hieß, war nur ein Rückzugsgefecht. Es waren also nicht erst die 68er, die mit dem Muff von tausend Jahren auch in den Betten Schluss machten. Die sexuelle Revolution begann fast zwanzig Jahre früher, nämlich 1953, mit dem Kinsey-Report. Mit ihm wurden Sexualverhalten und -moral ein öffentlich diskutiertes Thema. Dies sind zentrale Thesen der Historikerin Sybille Steinbacher in ihrem gründlichen, meinungsstarken und für eine wissenschaftliche Arbeit unterhaltsam geschriebenen Buch “Wie der Sex nach Deutschland kam”.

Die Jugendschützer waren oft frühere Nazis
Damals war in Flugblättern zu lesen: “Wer sich dennoch entschließt, den Film zu besuchen, macht sich zum Wegbereiter des Kultur-Bolschewismus. Er soll sich nicht beklagen, wenn morgen oder übermorgen der militärische oder politische Bolschewismus über uns hereinbricht. Und die Frauenwelt, die sich den Film ansieht, soll nicht jammern, wenn sie später entsprechend gewertet und behandelt wird.” Heißt: Frauen, welche “Die Sünderin” anschauen, sind selbst schuld, wenn sie schließlich von den bolschewistischen Horden vergewaltigt werden. Es nützte natürlich alles nichts, die Leute liefen massenweise erst recht in den Film.

Doch wurde der Sittenverfall – da ging es argumentativ drunter und drüber – gern auch mit den Amerikanern mit ihrer angeblich oberflächlichen Kultur in Verbindung gebracht, wahlweise auch mit dem sittenlosen Nationalsozialismus. “Im Sittlichkeitskampf ließ sich moralischer Reflexionsbedarf in Bezug auf die NS-Vergangenheit abarbeiten”, sagt Steinbacher.

Wie widersprüchlich und verlogen dieser Kampf war, geht auch daraus hervor, dass die beamteten Sittlichkeitskämpfer bei Polizei und anderen Behörden nicht selten ehemalige und rehabilitierte Nationalsozialisten waren. Steinbacher macht immer wieder auf “die handfesten Zusammenhänge zwischen rigider Sexualmoral und nationalsozialistischen Tätern als deren Exekutoren” aufmerksam – “eine Tatsache, keine Einbildung der protestierenden Jugend der späten sechziger Jahre”. Dem Kampf gegen den Sittenverfall widmeten sich die Justiz, das Bundeskriminalamt – und in jedem Bundesland eine eigene Zentralstelle für jugendgefährdende Schriften.

Steinbacher schildert ausführlich die unternehmerische Karriere von Beate Uhse. Jahrzehntelang beschäftigten sich die Gerichte mit ihr. Doch die Bevölkerung kaufte millionenfach jene Broschüren und Artikel, die Beate Uhse und viele andere Versandhändler zur Verbesserung der “Ehehygiene” anboten. Steinbacher: “Fortschritt war die kulturelle Orientierungsnorm der Zeit, und Erotikkonsum entwickelte sich zum Symbol gestiegenen Lebensstandards. Sex und alles, was dazu gehörte, wurden zum konsumierbaren Freizeitvergnügen und zum Ausweis eines guten, sozusagen modernen Lebens.”

Die Konsumgesellschaft fegte die Sexualmoral der bürgerlichen Eliten hinweg, die laut Steinbacher seit dem Kaiserreich “stets als Hilfskonstrukt gegen die Moderne fungiert” hatte. Sex wurde selbst zum Konsumgut. Illustrierte wie Quick und Stern profitierten von der Sexwelle und trieben sie gleichzeitig voran. Schließlich resignierte die Kirche, und auch der Staat machte sich am Ende die Ansicht zu eigen, dass er nicht zu bewerten habe, was die Bürger in ihren Betten treiben. Mit der Strafrechtsreform der sozialliberalen Koalition wurden zahlreiche Verstöße gegen die Sittlichkeit entkriminalisiert; auch die Verbreitung unzüchtiger Schriften war nicht mehr verboten. Seither ist Sex allgegenwärtig: in den Medien, im Kino, im Pop, in der Werbung.

Auch wenn die “sexuelle Revolution” neue Zwänge schuf und schon gar nicht, wie die 68er gemeint hatten, die politische Revolution vorantrieb, so trug sie doch dazu bei, das alte Frauenbild zu zerstören. In der bürgerlichen Familie war die Frau Hüterin der Familie, das hieß, auch von Sitte und Anstand. Und das bedeutete, dass sie den Mund halten, keine Ansprüche stellen und dem Manne untertan sein sollte. Diesem Bild folgte die Mehrheit der Frauen nicht mehr, und so mussten Kirche und bürgerliche Eliten ohnmächtig ansehen, wie ihre Deutungshoheit über die Sexualmoral verfiel. Und Deutungshoheit ist eben immer auch ein Stück Macht.

– Sybille Steinbacher: Wie der Sex nach Deutschland kam. Der Kampf um Sittlichkeit und Anstand in der frühen Bundesrepublik. Siedler Verlag, München 2011. 576 Seiten, 28 Euro.
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8.12.2011 – X-MAS Party im Living Room Kaarst

Living Room Kaarst meldet:

Am 8.12.2011

findet im Living Room Kaarst die

X-MAS-PARTY 2011

statt. Neben einer außergewöhnlichen Zahl reizender internationaler
Top-Ladies erwartet den Gast ein buntes Partyprogramm:

Gänsebraten
Sektempfang, Brunch
Verschiedene Dance-Acts
Live DJ
Cocktails
Saunaaufgüsse mit verschiedenen Aromen
vom Saunameister
Crêpes

Kontakt:

LivingRoom
August-Thyssen-Strasse 4
41564 Kaarst

http://www.fkk-livingroom.de/

Berichte über den LR in Kaarst

–> Living Room Forum im Freiercafe

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12.12.2011 – Goldentime X-MAS Party

Das GT vermeldet:

Am

Montag, den 12.12.2011

steigt im Golden Time Brüggen die

GT X-MAS Party 2011

wie immer stehen diese Partys für ein außergewöhnlich attraktives
Lineup absoluter Top-Ladies und wir bieten ein Showprogramm, das es in sich hat:

DJ-Toni
Sektempfang
Brunch
Gänse-Essen
Weihnachtsmarkt
u.v.m.

GoldenTime
Heidweg 1
41379 Brüggen
Tel.: 02163 88 94 760
http://www.goldentime.de/

Golden Time im Freiercafe

–> GT Forum

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