Dolce Vita, Düsseldorf: Pfingstaktion am 27.+28.5.

Das Dolce Vita meldet:

Große Pfingstaktion am kommenden Wochenende (So, 27.5. + Mo, 28.5.) im Dolce Vita:

An beiden Tagen gibt es ganztägig Leckereien vom Grill und dazu Freibier und mindestens 60 sexy Ladies erwarten Dich.

Wer nicht kommt, ist selber schuld.

Kontakt:

Dolce Vita Erotic Lounge
Briedestr. 44
D-40599 Düsseldorf-Reisholz
Telefon: 0211 748 90 46

http://www.dolce-vita.com/

Berichte über das Dolce Vita:

Dolce Vita Forum im Freiercafe

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Samya, Köln: Große EM-Party am 8.6.

Das Samya meldet:

Am Freitag 08.06.2012 große Europa-Meisterschafts-PARTY im Samya

TRIKOT AKTION !!

mit Trikot zahlst Du nur nur 50% Eintritt.

Das sollte man sich besser nicht entgehen lassen………….

Es grüßt Euer Samya & Team

Kontakt:

Samya
Kirschbaumweg 26 a
50996 Köln-Rodenkirchen
Tel.: 02236 96 96 36

http://www.samya.de/

Zum Samya-Unterforum im Freiercafe


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Acapulco, Velbert: Live-Cooking-Party am 9.6.

Der Saunaclub Acapulco meldet (Vorankündigung):

Live-Cooking-Party am Samstag, den 9.Juni


Kontakt:

Saunaclub Acapulco
Harkortstr. 3
42551 Velbert

Tel.: 02051/802711

Zum Unterforum Acapulco im Freiercafe

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Mehr Frauen wagen, auszusagen

Opfer von Frauenhandel landen auch in der Schweiz. Viele von ihnen sind sehr jung. Doro Winkler von der Zürcher Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration (FIZ) sagt, was dagegen getan werden kann.

WOZ: Doro Winkler, laut NZZ werden in Rumänien viel mehr Fälle von Menschenhandel vor Gericht gebracht als hierzulande. Macht die Schweiz etwas falsch?
Doro Winkler: Wir nehmen an, dass die Zahl der Verurteilungen auch in der Schweiz steigen wird. Heute sind mehr Frauen bereit, gegen Menschenhändler auszusagen, als noch vor fünf Jahren. Bis rechtskräftige Urteile vorliegen, dauert es aber lange. In der Strafverfolgung hat sich vieles verbessert, doch der Opferschutz kommt immer noch zu kurz.

Droht einer Frau die Ausschaffung, wenn sie sich illegal in der Schweiz aufhält und an die Polizei wendet?
Erkennt die Polizei sie als mutmassliches Opfer, kann das Migrationsamt ihr dreissig Tage Bedenkzeit gewähren, damit sie sich überlegen kann, ob sie aussagen will oder nicht. Falls ja, bekommt sie eine Kurzaufenthaltsbewilligung. Wenn sie bei einer Rückkehr gefährdet ist, kann sie ein Härtefallgesuch stellen. Letztes Jahr haben erstmals acht Frauen eine Härtefallbewilligung bekommen.

Und wenn eine Frau nicht aussagen kann oder will?
Dann kann sie auch ein Gesuch stellen, hat aber wenig Chancen auf eine Bewilligung. Wir kritisieren das: Betroffene müssen in jedem Fall geschützt werden, unabhängig von ihrer Aussagebereitschaft. Das fordert auch der Europarat; das Ausländergesetz sollte das besser berücksichtigen.

Wichtig ist: Von Menschenhandel sind nicht nur illegal anwesende Frauen betroffen. Manche Opfer sind legal in der Schweiz, zum Beispiel durch Heirat.

Ist mehr Fahndung nötig?
Ja, die Polizei sollte auf die Bekämpfung des Menschenhandels mehr Gewicht legen. Und weniger etwa auf die Verfolgung illegal Anwesender. Denn Menschenhandel verletzt die Integrität von Menschen massiv, während Illegale nichts verbrochen haben. Wofür die Ressourcen eingesetzt werden, ist ein politischer Entscheid.

In den letzten Jahren hat die FIZ Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration zwanzig minderjährige Opfer von Menschenhandel betreut. Werden die Opfer immer jünger?
Nein. Aber viele, die wir als knapp Volljährige betreuen, wurden noch minderjährig zu Opfern. Ein Drittel der Frauen, die wir betreuen, ist unter 22.

Was ist anders, wenn die Opfer so jung sind?
Sie erleben mitten in ihrer Entwicklung zur Frau, während der Entdeckung ihres Körpers, diesen brutalen Bruch. Meistens sind sie von Bekannten angeworben worden. Die Gewalt und die Erfahrung der Ausbeutung hinterlassen tiefe Spuren. Minderjährige Frauen brauchen eine intensivere Betreuung und mehr Zeit. Manchmal verhalten sie sich auch uns gegenüber rebellisch.

Wie ist die Betreuung in den Herkunfts­ländern?
Sehr unterschiedlich. In Thailand gibt es gute Strukturen, in Brasilien je nach Region. Das Netzwerk La Strada leistet gute Arbeit in verschiedenen osteuropäischen Ländern. In Ungarn, von wo in den letzten Jahren die meisten Opfer stammten, gibt es allerdings kaum etwas. Viele Frauen wollen auch gar keine Nachbetreuung, sie möchten nach Hause und vergessen, was passiert ist. Manche merken aber später, dass es nicht geht, und melden sich wieder bei uns.

Die FIZ arbeitet mit der Inter­national Organization for Migration zusammen, die von MenschenrechtsaktivistInnen kriti­siert wird. Laufen Sie da nicht Gefahr, Teil der Migrationsabwehr zu werden?
Wir arbeiten auch mit Akteuren, die politisch nicht auf unserer Linie sind. Unsere Haltung ist klar: Wir stehen ein für die Bewegungsfreiheit aller auf diesem Planeten. Aber um den Menschenhandel zu bekämpfen und Betroffene unterstützen zu können, braucht es auch die pragmatische Zusammenarbeit.

Menschenhandel und Prostitution sind Sex-and-Crime-Themen. Wie beurteilen Sie die Berichterstattung darüber?
Inhaltlich wird oft zu wenig unterschieden zwischen Menschenhandel und Sexarbeit. Viele Sexarbeiterinnen arbeiten selbstbestimmt, ohne ausgebeutet zu werden. Diese Vermischung dient der Sache überhaupt nicht. Und dann stören mich die Bilder: Sie zeigen Sex­arbeiterinnen fast immer aus der Perspek­tive der Freier. Warum nicht einmal die Perspektive der Frauen zeigen, also den Blick auf die Freier? Oder beispielsweise das Zimmer, in dem eine Frau lebt?

Die Fachstelle Frauenhandel und Frauenmigration (FIZ) in Zürich setzt sich für Migrantinnen ein, 
die von Gewalt und Ausbeutung betroffen sind. 
Zur FIZ gehört die Anlaufstelle Makasi, wo Opfer von Frauenhandel umfassend unterstützt werden.

Ganzer Artikel: woz.ch

Fußball-EM und Prostitution

Am 8. Juni beginnt die Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine. Auf eine der Schattenseiten weist im Vorfeld eine Frauenrechtsgruppe hin: auf die mit der EM Hand in Hand gehende Prostitution.

Die Vorbereitungen sind großteils abgeschlossen, Stadien gebaut, Hotels rüsten zum Empfang der Gäste. Für die ehemalige Sowjetrepublik Ukraine ist die EM eine Chance, sich als Land in Europa zu präsentieren. Doch nicht alle in der Ukraine sind so euphorisch wie Regierung und Präsident Viktor Janukowitsch. Im Gegenteil, es gibt auch massive Kritik an der Abhaltung der EM in der Ukraine und zwar von Ukrainern, konkret von Ukrainerinnen selbst. Die mittlerweile auch im Westen bekannte Gruppe “Femen”, die sich für Frauenrechte einsetzt, zieht gegen die bevorstehenden Spiele zu Felde. Und zeigt auf eine Schattenseite der Spiele, nämlich das sprunghafte Anwachsen der Prostitution im Land.

Protest für Frauenrechte

In einem Hinterhof in der Michailowstraße im Zentrum von Kiew – der Baulärm hier hat nichts mit der Fußball-EM zu tun. Hier wird das Büro von Femen gebaut. Hier wird unser Ausbildungsraum sein, sagt Inna Schevtschenko stolz. Ausbildung z.B. dafür, wie man Polizeikordons umgehen kann.
Femen – das ist eine Gruppe junger Ukrainerinnen, die mit provokanten Aktionen auf die miserable Situation der Frauen in der Ukraine hinweisen: Anfangs haben wir mit Straßentheater versucht, die Menschen aufzurütteln, doch das war einfach nicht genug. Vor 2 Jahren dann haben wir mit den Oben-ohne-Aktionen angefangen und damit sind wir mit einem Schlag bekannt geworden, in der Ukraine aber auch im Ausland. Wir haben verstanden, das ist unsere Form des friedlichen Protests mit dem wir auf unsere Anliegen hinweisen können.

Es geht um Frauenrechte, sagt Inna. Recht auf Einkommen, von dem man leben kann, Recht auf Unabhängigkeit, Recht auf Bildung für Frauen – all das liege bei uns im Argen, sagt Inna.

Das größte Problem derzeit ist aber das rasante Ansteigen der Prostitution im Land im Vorfeld der Fußball-Europameisterschaft: Wenn ich durch Kiew gehe, sehe ich jeden Tag neue Sexclubs, neue Bordelle, neue sogenannte Massage-Institute. Jeder weiß, was das heißt. In der Metro hängen ganz offen Plakate, auf denen jungen Mädchen dubiose Jobs in Tanzlokalen angeboten werden mit enormen Verdienstmöglichkeiten.

Ukraine wird großes Bordell

Für die Aktivistinnen von Femen hat die Euro 2012 aber auch gar nichts mit der Chance zu tun, von der die Regierung gerne spricht: Die Europameisterschaft ist für uns kein Fest des Fußballs, für uns ist es eine Tragödie. Die EM macht aus der Ukraine ein Bordell. Jeder Tourist weiß schon, dass es hier an jeder Ecke billige Sexclubs gibt. Das wird ja alles im Internet beworben. Wir haben an die Verantwortlichen der UEFA appelliert, an unsere politischen Verantwortlichen. Doch die wollen das nicht sehen. Viele profitieren ja von dieser wachsenden Sexindustrie hier, sagt Inna. Dass Prostitution offiziell in der Ukraine verboten ist, macht das Geschäft wohl noch attraktiver.

Das erklärte Ziel der Aktivistinnen von Femen ist es, die EM in der Ukraine zu stören. Mit allen erdenklichen Mitteln, so Inna Schevtschenko.

Staatsgewalt ist alarmiert

Die ukrainische Staatsgewalt hat Femen schon im Visier, Polizei und Justiz versuchen im Vorfeld der EURO die Aktivistinnen aus dem Gefecht zu ziehen: Der Druck von Oben ist enorm, alle Aktionen von uns werden unterbunden. Gegen mehrere Aktivistinnen ist ein Gerichtsverfahren jetzt eröffnet worden, einige von uns dürfen nicht einmal Kiew verlassen.

Doch, betont Inna Schevtschenko, wir von Femen lassen uns davon nicht abschrecken.

Ganzer Artikel: ORF

Wiener Polizei beschränkt Prostitution im Prater

Anschaffen bei Tageslicht wird im zweiten Bezirk wieder verboten. Die Bezirksvertretung stimmt am Dienstag einer Verordnung der Polizei zu. Ohne die Stimmen der Grünen – sie vermissen eine Wien-weite Lösung

Wien – Das Thema Prostitution beschäftigt am Dienstag einmal mehr die Bezirksvorstehung der Leopoldstadt. In einer außerordentlichen Sitzung werden die Bezirksräte des Zweiten mehrheitlich einer zeitlichen Beschränkung für die Zone rund um den Prater zustimmen. Verfügen muss diese allerdings die Polizei – gemäß dem Wiener Prostitutionsgesetz passiert dies per Verordnung von Polizeipräsident Gerhard Pürstl. Der Bezirk wird lediglich angehört.

Laut Polizei sind “zahlreiche Beschwerden wegen der Wahrnehmbarkeit der Anbahnung durch die Öffentlichkeit, insbesondere durch Kinder und Jugendliche, eingelangt”, wie es in einem Schreiben von Pürstl an die Bezirksvertretung heißt, das dem Standard vorliegt. Diese Beschwerden ” konnten durch polizeiliche Beobachtungen über mehrere Monate hindurch objektiviert werden”. Straßenprostitution soll künftig nur mehr in der Dunkelheit erlaubt sein – von Mai bis September etwa von 22 bis 6 Uhr.

Bezirksvorsteher fühlt sich “alleine gelassen”

Für Bezirksvorsteher Gerhard Kubik (SPÖ) wird damit “der Zustand wiederhergestellt, den es vor dem neuen Prostitutionsgesetz gab”. Der Straßenstrich war rund um den Prater zwar erlaubt, aber nur in der Nacht. Das Problem hat sich allerdings verschärft, seit die Frauen nur noch im zweiten Bezirk und in Auhof anschaffen dürfen; aus der Ankündigung der Stadt, man werde sich um sogenannte Erlaubniszonen in anderen Bezirken bemühen, ist nichts geworden. Bezirksvorsteher Kubik fühlt sich von seinen Kollegen “alleine gelassen”.

“Ohne die Bezirke wird das nicht gehen”, heißt es dementsprechend im Büro der zuständigen Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ). Allerdings verweist man dort auch darauf, dass laut Polizei gar keine zusätzlichen Zonen notwendig seien. Jedenfalls sei die Prostitution auf regionaler Ebene nicht weiter regulierbar, solange das Gewerbe weiterhin sittenwidrig bleibe. Und aufheben könne dies nur der Bund.

Verständnis für “Hilfeschrei”

Die grüne Gemeinderätin Birgit Hebein sagt, sie habe Verständnis für den “Hilfeschrei” der Leopoldstadt: “Das ist keine angenehme Situation.” Eine zeitliche Beschränkung werde das Problem aber nicht lösen. “Es gibt einfach zu wenig sichere Bereiche, in denen die Frauen stehen können.”

Die Bezirks-Grünen werden dem Beschluss in der Bezirksvertretung dementsprechend nicht zustimmen, sagte Klubobfrau Uschi Lichtenegger am Montag dem Standard: “Es bringt nichts, das Problem am Tag einfach zu verstecken.” Dann werde sich die Prostitution eben in Wohnungen oder in Kinos verlagern, glaubt Lichtenegger. Für die Grüne bedeutet die zeitliche Beschränkung bloß “einen Rückfall in das alte Gesetz”.

Ganzer Artikel:

(Andrea Heigl, DER STANDARD, 22.5.2012)

Spiegel TV-Reportage: Klein-Rumänien in Berlin-Neukölln

Interessanter Beitrag über Massenzuwanderungen von Roma und die Auswirkungen auf den deutschen Sozialstaat.

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Heaven7, Willich: Neue Auflage der Cocktail-Night am 26.5.

Der Club Heaven7 meldet:

26.05.2012 Cocktail-Night im Heaven7

Kontakt:

Heaven 7
Siemensring 7
47877 Willich

Tel.: 02154 9545 776
Fax: 02154 8140846

http://heaven7-saunaclub.de/

Berichte über das Heaven7 im Freiercafe

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Prozess – Zur Prostitution gezwungen

Der Gerichtsprozess gegen zwei Männer, die eine 19-jährige Bergneustädterin zur Prostitution gezwungen haben sollen, muss zu einem späteren Zeitpunkt geführt werden. Einer der beiden Angeklagten erschien gestern nicht zu der Verhandlung am Amtsgericht Gummersbach.

Gummersbach – Der Gerichtsprozess gegen zwei Männer, die eine 19-jährige Bergneustädterin zur Prostitution gezwungen haben sollen, muss zu einem späteren Zeitpunkt geführt werden. Einer der beiden Angeklagten erschien gestern aus ungeklärten Gründen nicht zu der Verhandlung am Amtsgericht Gummersbach. Richter Ulrich Neef machte daraufhin deutlich, dass gegen den Abwesenden ein Haftbefehl ausgestellt wird.

Das mutmaßliche Opfer soll zwischen Juli und Dezember 2010 von den beiden Männern gezwungen worden sein, in mehreren Bordellen anschaffen zu gehen. Dafür sei die junge Frau sogar bis in das niederländische Roermond gebracht worden. Um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen, soll ein Angeklagter die Wohnung der 19-Jährigen in Bergneustadt verwüstet haben.

Ob die beiden Angeklagten gemeinsam vorgingen oder das Opfer im Laufe des Tatzeitraums möglicherweise den „Besitzer“ wechselte, wollte das Gericht im Rahmen der Verhandlung klären. Wann das geschehen könnte, sei nach dem unentschuldigten Fehlen nicht absehbar, erklärte Richter Neef auf Anfrage. Von der Option, das Verfahren gegen die Männer zu trennen, nahm das Schöffengericht nach kurzer Beratung Abstand. Die Verteidiger machten deutlich, dass eine Fortsetzung bereits im Juni aufgrund von Terminkollisionen nicht möglich sein werde.

Ulrich Seidl: Von der Macht der weißen Haut

Der österreichische Filmemacher Ulrich Seidl (59) gilt als Spezialist für Abgründe menschlicher Triebwelten. In seinem Film „Paradies: Liebe“, der bei den Festspielen in Cannes im Rennen um die Goldene Palme ist, geht es um reife Frauen, die an den weißen Stränden Kenias Sex kaufen.
Der österreichische Filmemacher Ulrich Seidl (59) gilt als Spezialist für Abgründe menschlicher Triebwelten. In seinem Film „Paradies: Liebe“, der bei den Festspielen in Cannes im Rennen um die Goldene Palme ist, geht es um reife Frauen, die an den weißen Stränden Kenias Sex kaufen.
Seidl provoziert, doch verurteilt er nicht. Er versuche beide Seiten zu verstehen. Die reifen Damen, die sich wegen ihrer Fettleibigkeit und ihres Alters hässlich fänden, aber auch die Beachboys, die für Geld Sex verkaufen. Für die einen sei es ein Weg aus der Einsamkeit, für die anderen gehe es ums Überleben und um Statusdenken. „Alles dreht sich dort ums Geld. Die Kenianer glauben, dass wir noch eine Schuld abzuleisten haben. Gleichzeitig punktet man und gewinnt an Ansehen. Das ist die Macht der weißen Haut“, sagte der Österreicher abschließend.
Ganzer Artikel: focus.de

Keuschheitsgürtel für die City

“Ab 22 Uhr, Preis ab 25 Euro, vier bis zehn Damen”, so lautet die Beschreibung zum Augsburger Straßenstrich im Internet. Die Bewohner an der Zimmerstraße, am alten Schlachthof, beschweren sich allerdings, dass die Damen schon nachmittags ihre Leistungen feil bieten, teils würden Anwohnerinnen von Freiern angesprochen. Dem will der Stadtrat einen Riegel vorschieben und den Sperrbezirk ausdehnen. Das letzte Wort hat die Regierung von Schwaben.

Aus 1975 datiert die „Verordnung über das Verbot der Prostitution in der Stadt Augsburg“. Wie ein Schweizer Käse zeigt sie die Innenstadt als einen einzigen Sperrbezirk mit zahlreichen Ausnahmen. Ebenso sind die Industriegebiete ausgenommen. Probleme bereiten die Mischgebiete.

Ordnungsreferent Volker Ullrich strebte in einem ersten Schritt eine Regelung für das Gebiet zwischen der Proviantbachstraße und der City-Galerie an. Im Herbst möchte die Verwaltung Vorschläge unterbreiten, wie die Wohngebiete in den Stadtteilen zu Sperrgebieten erklärt werden können. Demgegenüber gab Verena von Mutius (Bündnis 90/Die Grünen) zu bedenken, dass man die Prostitution nicht stigmatisieren und buchstäblich an den Rand der Gesellschaft drängen dürfe.

Die Mehrheit der Räte sah das Wohl der Anwohner als höheres Gut gegenüber der Gewerbefreiheit an. Damit brechen harte Zeiten für die Prostituierten in Augsburg an.
Seit dem 1. Januar 2002 gilt in Deutschland das Prostitutionsgesetz, dessen Paragraph 3 diesen Dienst als „arbeitsgleich“ ansieht: „Bei Prostituierten steht das eingeschränkte Weisungsrecht im Rahmen einer abhängigen Tätigkeit der Annahme einer Beschäftigung im Sinne des Sozialversicherungsrechtes nicht entgegen.“ Ullrich gab die unterschiedlichen Interessen der neu entstandenen gehobenen Gastronomie im alten Schlachthof, der nebenan entstandenen neuen Wohnbebauung, einschließlich des neuen Internats der Metzgerinnung und dem Gewerbeinteresse der Prostituierten zu bedenken.
Die Anwohner hatten sich beim Bürgeramt massiv telefonisch und schriftlich beschwert, berichtete Ullrich und insbesondere die „unhygienischen Hinterlassenschaften“ in den Grünanlagen und sogar in den Höfen der Wohnanlagen kritisiert. Das Marktamt habe dies auch für das Areal um den neuen Schlachthof herum mit angegliederten Fleischbetrieben bemängelt. Die entsprechenden Entsorgungen seien den Mitarbeitern der dortigen Betriebe nicht zuzumuten.
Die Einhaltung des Sperrbezirks sei durch Kontrollen der Polizei möglich, sagte Ullrich, und ergänzte, dass eine entsprechende Verordnung einen Platzverweis leichter durchsetzbar mache. Um einer möglichen Verlagerung der Straßenprostitution auf den Bereich bis hin zur City-Galerie zu entgehen, legte Ullrich einen zu beantragenden Sperrbereich vor, der sich bei der Prinzstraße beginnend entlang der Jakoberwall- und Lechhauser Straße im Westen am Lech entlang bis zur Nagahama-Allee erstreckt.
Noch vor dem Sommer will die Regierung von Schwaben über den Antrag der Stadt befinden und hat eine Änderung der Verordnung bereits im Vorfeld „wohlwollende Prüfung“ zugesagt, berichtete Ordnungsreferent Ullrich.

Muss Prostitution verboten werden? “Eins gegen Eins” mit Claus Strunz am Montag, 21. Mai 2012, um 23.30 Uhr in SAT.1

Unterföhring (ots) – Prostitution in Deutschland boomt: Rund 400.000 Prostituierte, etwa 1,5 Millionen Freier täglich, bis zu 15 Milliarden Euro Umsatz im Jahr – Tendenz steigend. Zufall? Nein! Denn seit der Einführung des Prostitutionsgesetzes im Jahr 2002 ist kein anderes europäisches Land so liberal und damit lukrativ wie Deutschland. Es ist nicht mehr sittenwidrig, seinen Körper gegen Geld anzubieten. Nach dem Motto “Geiz macht geil” werben immer mehr Bordelle mit Discounter-Sex, Flatrate-Girls und Schnuppertarifen. Das große Geld machen die Bordellbetreiber. Dabei sollte das Prostitutionsgesetz gerade die Bedingungen der Huren verbessern.

“Eins gegen Eins”-Moderator Claus Strunz fragt deshalb am Montag, 21. Mai 2012, um 23.30 Uhr, in SAT.1: Abschaffen statt Anschaffen – Muss Prostitution in Deutschland verboten werden? “Ja” sagen: “Emma”-Redakteurin Chantal Louis und Sabine Constabel. Die Sozialarbeiterin meint: “Männer dürfen kein Recht haben, sich eine Frau zu kaufen.” Ein klares “Nein” erwidern Isabelle Rozier, Geschäftsführerin eines Escort-Services. “Wenn Prostitution verboten wäre, würde die Zahl der Vergewaltigungen zunehmen.” Unterstützung bekommt sie von Michael Beretin von der Bordellgesellschaft “Paradise Island”. Er sagt: “Prostitution ist nicht menschenunwürdig!”

Quelle: presseportal.de

Uneinsichtiger Menschenhändler und Zuhälter

Mehrfach vorbestrafter Ungar schickt zwei Landsfrauen auf den Strassenstrich am Sihlquai, überwacht, bedroht und misshandelt sie

Er habe die Frauen wie eine Ware behandelt, sei niederträchtig, menschenverachtend und skrupellos vorgegangen, hat sich am Mittwoch ein Ungar vom Obergericht anhören müssen. Der Uneinsichtige wird zu 6 1/2 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.

Ein Gewitter ist losgebrochen, und zwar just in dem Moment, als der Gerichtspräsident am späten Mittwochabend sein Verdikt verkündet und begründet hat, und die Situation draussen passte bestens zur Stimmung drinnen. Mehr als zehn Stunden lang wurde das Verhalten eines heute 34-jährigen, mehrfach vorbestraften Ungarn beleuchtet, der zwei Landsfrauen aufs Übelste ausgenutzt und misshandelt hatte. Er schickte sie am Sihlquai auf den Strich und trieb sie zur Arbeit an, auch wenn sie krank waren, er überwachte, bedrohte und schlug sie, nahm ihnen das Geld ab und äusserte sich in den primitivsten Worten über sie – was durch abgehörte Telefongespräche dokumentiert ist. Das Obergericht sprach von einem niederträchtigen, menschenverachtenden und skrupellosen Vorgehen und verurteilte den Uneinsichtigen und nicht Geständigen zu 6 1/2 Jahren Freiheitsstrafe, kombiniert mit einer unbedingten Geldstrafe: unter anderem wegen Menschenhandels, Förderung der Prostitution und Körperverletzung.

Versammlung der Zuhälter

Der Ungar, der im Gegensatz zu den beiden Prostituierten nicht der Ethnie der Roma angehört, muss seinen Opfern zudem eine Genugtuung von je 15 000 Franken bezahlen. Er hatte, wie bereits vor der Vorinstanz, vergeblich seine Unschuld beteuert und einen Freispruch verlangt. Der Mann befindet sich seit über drei Jahren ununterbrochen im Gefängnis; wenn er dereinst seine Strafe abgesessen hat, wird er von den ungarischen Behörden in Empfang genommen, die wegen weiterer Delikte einen internationalen Haftbefehl ausstellen liessen. Der 34-jährige Familienvater ist seit 2001 immer wieder mit der Justiz in Konflikt geraten und musste auch schon in Ungarn eine mehrjährige Freiheitsstrafe absitzen. In Zürich trieb er bis zu seiner Verhaftung als Zuhälter und Menschenhändler sein Unwesen, organisierte in einem einschlägigen Hotel im Stadtkreis 4 Versammlungen mit Zuhältern und Prostituierten, um Preise festzulegen. Vor Gericht jedoch stritt er jegliche Machenschaften im Sexmilieu ab. Mit der einen, älteren Frau habe er gar nichts zu tun gehabt, und die jüngere sei seine Lebenspartnerin gewesen; man habe zusammen gewohnt und mit ihrem Prostituierten-Einkommen bloss die gemeinsamen Lebenskosten bestritten.

Ganz anders tönt es allerdings in den abgehörten Telefonanrufen und in den Aussagen der beiden Frauen, die vom Verteidiger als unglaubhaft, widersprüchlich, realitätsfremd und überspitzt bezeichnet wurden. Der Zuhälter prahlte am Telefon gegenüber seiner Mutter und seinem Sohn damit, dass er die Frauen schlage und dafür sorge, dass sie möglichst viel arbeiteten. In Briefen, die er aus dem Gefängnis zu schmuggeln versuchte, oder gegenüber Mitgefangenen droht er der Staatsanwältin und den beiden Opfern, die es wagten, Zeugnis abzulegen, mit Rache – und beschreibt seine Zukunftspläne dergestalt, dass er in Ruhe leben und sich fünf Frauen halten wolle.

Keine emanzipierten Frauen

Das Obergericht fällte ein differenziertes Urteil; es gab Freisprüche bezüglich einzelner Vorwürfe, die nach Meinung der Berufungsinstanz zu wenig belegt sind. So wurde der Ungar nur in Bezug auf das eine Opfer wegen Menschenhandels schuldig gesprochen, jedoch in Bezug auf beide Frauen der Förderung der Prostitution. Das Gericht bewertete die Aussagen der beiden Frauen grundsätzlich als glaubhaft und trägt ihrer schwierigen Situation Rechnung. Die Staatsanwältin, die auf Fälle von Menschenhandel und Zuhälterei spezialisiert ist, schilderte die zweifache Diskriminierung der Opfer: als Roma-Frauen und als Prostituierte, die auf dem Strassenstrich arbeiteten und damit innerhalb des Sexgewerbes der untersten Hierarchiestufe angehörten. Die Frauen, so die Staatsanwältin, seien weder emanzipiert noch selbstbewusst und gingen davon aus, dass sie einen Beschützer brauchten; dies nicht zuletzt deshalb, weil in ihrem Heimatland die Prostitution verboten ist und deshalb nur unter schwierigen, gefährlichen Bedingungen ausgeübt werden kann. Eine der beiden Frauen hatte sich bereits in Ungarn prostituiert, weil sie für ihre drei Kinder aufkommen musste, und hatte sich gegenüber dem 34-jährigen Landsmann verschuldet. Sie wurde wie eine Ware von Ort zu Ort verschoben und mindestens einmal spitalreif geprügelt – von ihm und einem anderen Zuhälter, im Hotelzimmer im Kreis 4.

Ganer Artikel: nzz.ch

Bordellbetreiber der “Hells Angels” angeklagt

Lutz Gaebel, der Sprecher der Verdener Staatsanwalt, ist ein erfahrener Mann. Doch bei dem Thema, zu dem er sich am Mittwoch äußern musste, spricht auch Gaebel mit gedämpfter Stimme. Es geht um Prostitution in 57 Fällen. 57 Frauen, vorwiegend aus Osteuropa, wurden von vier Männern schikaniert und teilweise um ihren Lohn betrogen. “Dirigistische und ausbeuterische Zuhälterei” heißt das im Juristendeutsch. Einer der Angeklagten ist in Walsrode ein bekannter Mann: Es handelt sich um den Bordellbetreiber Wolfgang H., 67 Jahre alt und Mitglied der Rockergruppe “Hells Angels”.

Nicht nur anschaffen

Im August vergangenen Jahres hatte es eine Großrazzia in den Bordellen und sogenannten Love Mobiles der vier Angeklagten gegeben. Bei “normaler” Prostitution wäre danach wohl nicht viel passiert – doch in diesem Fall stellten die Beamten fest, dass die Frauen nicht nur anschaffen, sondern auch große Teile ihres Lohnes abgeben mussten. Zudem schrieben die Angeklagten den Frauen offenbar vor, was sie anzuziehen hatten. Neben Wolfgang H. erwarten noch zwei Männer nun Verfahren wegen Zuhälterei, dazu einer wegen Beihilfe.

“Es spricht mehr für Verurteilung”

Wolfgang H., der gemeinsam mit Hannovers “Hells Angels”-Chef Frank Hanebuth eine Sicherheitsfirma betreibt, ist offensichtlich ganz optimistisch, was sein Verfahren angeht. Laut Gaebel zeige er sich siegesgewiss und glaubt, ihm könne nichts nachgewiesen werden. Doch der Jurist ist anderer Meinung. “Wir gehen nach der derzeitigen Beweislage davon aus, dass mehr für eine Verurteilung spricht als dagegen”, sagte Gaebel zu NDR 1 Radio Niedersachsen.

Ganzer Artikel: ndr.de

Anklage: Mann (42) erstach Prostituierte

Düsseldorf (dpa). Nach der Bluttat an einer Prostituierten in einem Düsseldorfer Nobelhotel ist gegen einen 42-jährigen Mann Anklage erhoben worden. Ihm werde Totschlag vorgeworfen, sagte Staatsanwalt Christoph Kumpa am Dienstag auf dpa-Anfrage. Das Düsseldorfer Landgericht muss nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden.

Der 42-Jährige hatte sich in die Rumänin verliebt und sich mit ihr im Januar in einer Suite des Hotels im Düsseldorfer Medienhafen eingemietet. Dort war die Frau erstochen aufgefunden worden.

Der Dormagener hatte sich unmittelbar nach der Tat in die Türkei abgesetzt. Von dort aus hatte er sich via E-Mail bei mehreren Zeitungen gemeldet und seine Unschuld beteuert.

Ein unbekannter Russe sei in die Suite eingedrungen und habe seine Freundin erstochen, weil sie aus der Prostitution aussteigen und nach Rumänien zurückkehren wollte. Er wolle nun auf eigene Faust den Täter ermitteln und sich dann der Polizei stellen.

An dieser Version halte der Beschuldigte offenbar nach wie vor fest, sagte Kumpa. Ermittlern habe er vorgeworfen, nicht ausreichend in diese Richtung zu ermitteln. Elf Tage nach der Tat hatte sich der Verdächtige gestellt.

Er war aus der Türkei zurückgeflogen und wurde festgenommen. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft. Ein Zimmermädchen war in der Suite auf den blutigen Tatort und die fast nackte und mit Stichwunden übersäte Leiche der jungen Rumänin gestoßen.

Die Staatsanwaltschaft geht von einer Beziehungstat aus. Die Tatwaffe blieb verschwunden. Die Staatsanwaltschaft hat rund 50 Zeugen benannt.

Ganzer Artikel: wz-newsline

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