Prozess: Zur Prostitution gezwungen? Russin erlebt in Mainz mehrjähriges Martyrium

Folgt man der Anklage, war es ein Martyrium, das eine heute 33 Jahre alte Russin durchmachte, als sie 2006 per Touristenvisum nach Deutschland kam und dann illegal blieb. Statt der ihr bereits in Moskau zugesicherten Kellnertätigkeit in einer Bar in Frankfurt antreten zu können, wurde die Frau direkt nach ihrer Ankunft nach Mainz gebracht, wo sie in einer Terminwohnung in Marienborn zur Prostitution gezwungen wurde.

Seit Mittwoch muss sich einer ihrer mutmaßlichen Peiniger, ein 32-jähriger Gelegenheitsarbeiter, vor der 3. Strafkammer des Mainzer Landgerichts verantworten. Dort schüttelte er auf die direkte Frage des Vorsitzenden Richters, Reinhold Koch, den Kopf: „Was sie sagt, stimmt nicht.“

„Ich dachte, sie ist eine normale Frau“

Und zum Staatsanwalt: „Was Sie vorgelesen haben, ist alles falsch.“ Er habe die Frau eine zeitlang bei sich aufgenommen, er habe ihr alles bezahlt, „Essen, Getränke und Zigaretten“. Dafür habe sie den Haushalt gemacht und man habe ein bisschen Sex gehabt. Alles ganz normal, so der Angeklagte. Dass sie der Prostitution nachgegangen ist, dies habe er „erst später“ erfahren. Damit habe er nichts zu tun. „Ich dachte, sie ist eine normale Frau.“

Beide waren sie aus der fernen Heimat geflohen. Er, weil er als orthodoxer Christ im Irak die Gewalt des Hussein-Regimes befürchten musste. Sie, die Mutter eines kleinen Mädchens, weil sie Angst vor ihrem aus der Haft entlassenen Onkel hatte, der einst ihre Eltern tötete und nun auch ihr drohte. Anders als ihr versprochen worden war und als sie erwartet hatte, wurde die heute 32-Jährige nach eigener Aussage gleich nach ihrer Ankunft in Frankfurt abgeholt und direkt nach Mainz in jene Terminwohnung gebracht. „Sie sagten, ich hätte jetzt 2.000 Euro Schulden, die müsse ich abarbeiten.“

Drei Tage lang weigerte sie sich, Kunden zu bedienen

Als sie sich drei Tage lang weigerte, Kunden zu bedienen, habe man ihr gedroht, sie zurück in ihre Heimat zum Onkel zu schicken. Dann erst gehorchte die total verängstigte Frau. Später, als ihr Touristenvisum abgelaufen war, wohnte sie im Appartement des jetzt Angeklagten in der Neustadt. Auch er hielt sie laut Anklage zunächst zur Prostitution an und kassierte die Einnahmen. Dann zwang er sie in seiner Wohnung unter Drohungen und Schlägen zu erniedrigenden sexuellen Handlungen und sperrte die Frau sogar ein.

Einmal war ihr in der Zeit bis Dezember 2007 die Flucht gelungen. Nach einigen Wochen aber kehrte sie zu dem Angeklagten zurück, weil sie der deutschen Sprache nicht mächtig und ohne gültige Papiere einfach nicht wusste, wo sie sonst bleiben sollte.

Der Prozess wird am Freitag, 11. Mai fortgesetzt.

Ganzer Artikel: allgemeine-zeitung.de

Panthera, Ratingen: Vatertags-Party am 17.5.

Das Panthera meldet:

Donnerstag, 17.5.:

DJ Sunny und die Vatertags Bitches rocken das Panthera

Das Panthera lädt ein zur Entspannung der geilen Art.

Während DJ Sunny mit heißen Rhythmen die Bude zum Beben bringt,
Bauchtänzerinnen eine erotische Supershow bieten und nymphomane Bitches für Vatertagsenspannung sorgen

ist wie immer auf unseren Party-Events für

Verpflegung der Premium-Klasse gesorgt.

Nicht nur Bier vom Fass, sondern prickelnder Wein vom Fass wird in Strömen fließen, wenn es das Wetter zulässt, gibt es Köstlichkeiten vom Grill, ein Festbuffet gibt’s sowieso.

Feiern bis der Arzt kommt in edelster Location.

Wir freuen uns, mit Euch gemeinsam abzufeiern auf unserer

Vatertags-Party

Kontakt:

Haus Panthera
Robert-Zapp-Str. 2a
40880 Ratingen
Tel. 02102 7006336

http://hauspanthera.de/

Berichte über das Haus Panthera im Freiercafe

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Planet Happy Garden, Tönisvorst: Eventkalender Mai

Das Planet Happy Garden hat uns über seine Events der nächsten Woche informiert:

E V E N T K A L E N D E R:

Kontakt:

Planet Happy Garden
Butzenstr. 41
47918 Tönisvorst

Tel.: 02152 51 91 03

Zum Unterforum Planet Happy Garden im Freiercafe

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“Die Frauen haben null Benefit von einer Anzeige”

Milde Urteile und kaum Entschädigungen halten Opfer von Zwangsprostitution und Menschenhandel davon ab, gegen die Täter auszusagen, erklärt Anwältin Barbara Steiner
Standard: Wie viele angezeigte Fälle von Menschenhandel werden verurteilt?

Barbara Steiner: In einer Studie haben wir einen Ausschnitt gemacht: Von 76 Fällen gab es 36 Verurteilungen. Eine Handvoll wurde entschädigt.

Standard: Wie schwierig ist es, jemanden zu einer Zeugenaussage zu bringen?

Steiner: Alle haben Angst, dass ihren Familien oder Kindern etwas passiert. Meist wissen die Täter, wo die Frauen wohnen, haben Kontakte in der Nachbarschaft. Die Angst ist also real. Die Entschädigungen sind ein weiteres Thema. Sie haben null Benefit von einer Anzeige. Ich hatte den Fall einer Frau, die vier Jahre ausgebeutet wurde und 170.000 Euro gebracht hat. Am Ende bekam sie 10.000 Euro zugesprochen. Das steht in keiner Relation.

Standard: Menschenhandel ist auch ein Thema von Hausangestellten in Botschaftshäusern.

Steiner: Die können in den meisten Fällen nicht verfolgt werden, weil sie immun sind.

Standard: Wie oft steht Aussage gegen Aussage, und es kommt nicht zu einer Verurteilung?

Steiner: Oft, das ist problematisch. Über die Daten der Frau wird versucht, die Zeugenaussagen zu stützen. Bei dem Urteil Ende März gegen die sechs Bulgaren waren die Strafen relativ niedrig – obwohl es objektive Beweise gab, sogar eine Telefonüberwachung, Zeuginnen und offensichtlich über 30 Opfer.

Standard: Oft argumentiert die Verteidigung, die Opfer wären schon im Heimatland der Prostitution nachgegangen.

Steiner: Es ist weder für den Tatbestand des Menschenhandels noch für den grenzüberschreitenden Prostitutionshandel relevant, was die Frau vorher gemacht hat.

Standard: Was bewirken solche milden Urteile?

Steiner: Wenn die Verurteilten im Anschluss an die Verhandlung nach Hause geschickt werden, ist das heftig für die Opfer. Sie müssen nun davon ausgehen, dass sie die Täter irgendwo treffen. Oder dass die ihre Drohungen wahr machen, sie suchen und bis in die Heimat verfolgen. Wenn die Urteile strenger ausfallen, haben die Opfer einen gewissen zeitlichen Spielraum, sich zu erholen.

Standard: Wie lukrativ ist Menschenhandel?

Steiner: Es ist eines der gewinnbringendsten Geschäfte der Welt. Viele Täter gelten bei der Verhandlung als mittellos, fahren aber Mercedes. Das größte Pro-blem ist, dass die Ermittlungsbehörden kein Augenmerk darauf legen, ob in den Kästen ein Pelzmantel hängt, den sie beschlagnahmen könnten.

Standard: Sehen Sie beim neuen Prostitutionsgesetz in Wien schon mehr Möglichkeiten, Menschenhandel aufzudecken?

Steiner: Ich habe im Rahmen meiner Tätigkeiten überhaupt keine Änderung wahrnehmen können. (Julia Herrnböck, DER STANDARD, 13.4.2012)

Barbara Steiner (39) ist spezialisiert auf Familienrecht und arbeitet als Opferanwältin und Prozessbegleitung für diverse Organisationen. 2011 erstellte sie, gemeinsam mit Experten von Lefö und dem Weißen Ring, die Studie “Entschädigung für Betroffene des Menschenhandels”.

Ganzer Artikel: Standard.at

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Kardinal kritisiert Zwangsprostitution bei Sportereignissen

Vatikanstadt, 09.05.2012 (KAP) Der im Vatikan für Menschenrechte zuständige Kardinal Peter Kodwo Appiah Turkson hat die zunehmende Zwangsprostitution im Umfeld großer Sportereignisse angeprangert. Zu den Olympischen Sommerspielen in London müsse es Medienkampagnen geben, um auf das Problem hinzuweisen, verlangte der Präsident des Päpstlichen Rates Iustitia et Pax am Dienstag vor Journalisten in Rom. Er verwies auf den enormen Anstieg der Prostitution während des Africa-Cups 2008 in Ghana oder bei der Fußball-WM in Südafrika 2010.

Menschenhandel zur Prostitution wie auch zur Ausbeutung von Arbeitskraft oder zur Organentnahme sei eine moderne Form von Sklaverei, mit der “skrupellose Kriminelle” ihre Taschen füllten, sagte der aus Ghana stammende Kurienkardinal. Nationale Gesetze und internationale Vereinbarungen dagegen reichten nicht aus. Es müsse mehr zur Vorbeugung und zum Schutz der Opfer getan werden. Menschenhändler seien strafrechtlich zu verfolgen, forderte Turkson zum Abschluss einer Tagung zu diesem Thema.

Der bei der Londoner Kriminalpolizei für Menschenhandel zuständige Inspektor Kevin Hyland sagte bei der Veranstaltung, größtenteils würden junge Menschen bis 25 Jahre Opfer von Menschenhandel. Durch Zusammenarbeit mit kirchlichen Betreuungsstellen könne die Polizei Menschenhandel besser bekämpfen; Priester seien für die Opfer oft die ersten Ansprechpartner. Die Kirche könne durch die Kooperation mit der Polizei zur Bewusstseinsschärfung in der Bevölkerung beitragen.

ADC-Jury-Chairman Hartmut Esslinger: “In der Werbung ist zum Teil Prostitution notwendig”

Design-Legende Professor Hartmut Esslinger (67) sitzt der diesjährigen ADC-Jury als Chairman vor. Im W&V-Interview spricht der Frog-Design-Gründer, Wahlkalifornier und bekennende VfB-Stuttgart-Fan über Gold-Ideen, Erfolgsgeheimnisse und Niederlagen.

Herr Professor Esslinger, Sie haben einmal gesagt: “Beim Design ist es wie im Fußball. Entweder man trifft das Tor oder der Schuss geht ins Leere.”

Esslinger: Um ein Tor zu schießen, braucht es einen Prozess. Emotionen spielen oft eine Rolle. Aber am Ende gewinnen die Besseren. Oder diejenigen, die es mehr wollen. Und wenn man es will, muss man die Voraussetzungen schaffen. Mit einer mittelmäßigen Agentur, die ihre Mitarbeiter schlecht bezahlt, schlechte Arbeit macht, kann man nicht erfolgreich werden. Da gehört mehr dazu: das Kulturelle, das Menschliche, die Haltung. Beim FC Bayern ist vielleicht der Punkt: Uli Hoeneß macht ein gutes Management und er war früher selbst ein guter Spieler. Beim VfB hat das Management keine Ahnung, deshalb ist Stuttgart meistens nur im Mittelfeld.

Beim diesjährigen ADC dürfen Sie die Jury managen. Wie wollen Sie die Rolle ausfüllen?

Als ich die Anfrage bekam, fand ich es schon ein bisschen seltsam. Aber irgendwie passt es schon. Wir Designer machen das, was die Leute auch wegen der Werbung dann kaufen. Es ist mehr eine repräsentative Rolle. Aber ich sag mal so: Das ADC-Buch ist ein bisschen dick. Ich finde es wichtig, dass man nicht alles auszeichnet. Da wird es schon so manche Diskussionen geben.

Wie wollen Sie es mit den sogenannten Gold-Ideen halten, also Award-Arbeiten, bei denen erst die Idee, dann der Kunde da war?

Das ist doch okay. Im Gegenteil: Es ist sogar notwendig. Im Design haben wir ja das Problem nicht, weil wir es meistens mit der Geschäftsleitung zu tun haben. Aber in der Werbung ist zum Teil schon ganz schön Prostitution notwendig, um zu zeigen, was eine Agentur wirklich kann. Das ist auch inspirierend.

Aber was ist eine Idee noch wert, wenn Kunden dies ausnutzen, kein Honorar zahlen oder Nutzungsrechte für lau haben wollen?

Da beschädigt sich die Firma selbst. Wenn Sie zum Mittagessen gehen, kriegen Sie auch kein Schnitzel für 50 Cent. Ich kenne das Problem von der Schule (Hartmut Esslinger lehrte in Wien, Anm. d. Red.). Da wollte ein Unternehmen Ideen für 50 Euro haben. Das geht nicht, die hab ich überzeugt und die zahlten 50.000 Euro, damit meine Klasse Bildungsreisen machen konnte nach Japan und Amerika. Wer mitmacht, ist selber schuld.

Ihre Definition von kreativer Werbung?

Wenn man sagt: Wow. Die VW-Werbung mit dem kleinen Jungen als Darth Vader, das ist so eine. Eine nette Idee, die auch technische Kompetenz ausstrahlt, Humor, ein bisschen Mystik. Walt Disney sagt: There must be a good story. Everything we do is about a good story.

Gilt das auch für Design?

Klar, jedes gute Design ist eine Geschichte.

Und wie kommt man auf diese guten Geschichten? Ihr Geheimnis?

Da gibt es kein Geheimnis, das ist einfach harte Arbeit, und die Arbeit macht Spaß. Die Kreativen laufen immer Gefahr, belächelt zu werden, und natürlich wird man durch Gefühle belohnt. Aber Disziplin ist das A+O. Ein Geheimnis meines Lebens ist vielleicht: Showing up. Da sein. Es gibt keine Entschuldigung not to show up. Dadurch habe ich auch Beziehungen aufgebaut, das ist ganz wichtig

Aber irgendetwas muss Sie doch inspirieren.

Esslinger (schweigt einen Moment): Meine Frau beschimpft mich immer, dass ich ein Narzisst sei. Also, ich brauche keine Bewunderung, aber früher vielleicht schon mal. Ich habe Freude daran, etwas zu tun, was Menschen gefällt. Dass man Probleme löst, die wichtig sind.

Gerade im Design-Bereich werden Crowd-Sourcing-Elemente immer wichtiger. Was halten Sie davon?

Crowd-Sourcing ist gut. Entscheidend ist, dass man es richtig managed. Wir haben mit Crowd-Sourcing in Wien experimentiert – man kommt auf ganz andere Ideen. Verstehen Sie, es gibt ja keine Marktforschung, das ist alles Quatsch. Die Leute wissen nicht, was sie wollen. Aber wenn sie in Crowd-Sourcing gehen, kriegen Sie eine Ahnung davon, wovon die Leute träumen. Wir haben zum Beispiel einen Kopfhörer gemacht, der müsste zugleich ein Ohrwärmer sein, weil es in Österreich immer kalt ist. Das ist ein Beispiel. Ich finde alles toll, was neu ist. Ich wäre gerne nochmal 20 Jahre jünger. Aber wenn ich solange lebe, wie meine Eltern, habe ich noch 30 Jahre vor mir.

Bleibt durch die Technologisierung der Branche das Denken nicht auf der Strecke?

Esslinger (lacht): Erzählen Sie das mal dem Steinzeitmenschen, der die Idee mit dem Faustkeil hatte. Man muss halt damit umgehen.

Was war denn Ihre beste Idee?

Schwierig zu sagen, ich habe so viele Kunden. Eines vielleicht: Im Dental-Bereich haben wir schon eine ganze Branche revolutioniert. Mit neuen Dental-Geräten und Dental-Systemen haben wir Zahnarzt-Besuche human gestaltet für die Patienten und auch für die Zahnärztin. Das ist ja ein sehr weiblicher Beruf. Ich glaube, da haben wir vom Revolutionären her am meisten geschafft. Und auch am meisten verdient per Lizenzvertrag. Der geschäftliche Erfolg war etwa 200mal größer als geplant. Da kam damals ein Durchbruch. Vorher hat die Dental-Branche Design nie als Strategie-Methode betrachtet.

Aber es ging nicht immer nur aufwärts, es gab auch Rückschläge.

Ja, klar. Das schlimmste war sicher, als die Agenturen in Düsseldorf und Berlin Pleite gingen. Das war schon die größte Niederlage. Es war unsere Schuld, wir haben die falschen Leute eingestellt, nicht geguckt und gedacht, es wird schon. Aber dann wird es nie was. Das war auch für die Leute brutal, die haben sich auch als Opfer gesehen. Aber die waren genau so schuld wie wir. Ich habe jetzt ein bisschen Abstand von Frog. Aber eine solche Firma zu bauen, als Student zu sagen, ich mach jetzt eine Agentur und werde erfolgreich, das ist schon amazing und ich bin stolz darauf.

Sie haben im Management vor allem mit Frauen zusammengearbeitet.

Ja, das ist mein Erfolgsgeheimnis Nummer zwei. Das erste ist: Mitarbeiter gut bezahlen. Das Durchschnittsgehalt eines Designers in England liegt bei 22.000 Euro, in Österreich bei 16.000 Euro. Bei Frog weltweit sind es 68.000 Euro. Wir sind auch deshalb erfolgreich, weil wir auch ökonomisch überzeugen, verstehen Sie? Es funktioniert, Leute gut zu bezahlen, es funktioniert, dass sie relevante Arbeit machen und nicht nur gute und schöne Arbeit. Ich war immer umgeben von super starken Frauen. Und ich finde es total bescheuert, wenn Männer das Talent von Designerinnen nicht erkennen wollen. Aus welchen Gründen auch immer.

Was machen denn Frauen anders?

Männer gucken auf Prestige, die Größe des Büros, nicht auf die Aufgabe. Das ist ein Vorurteil, aber es stimmt schon. Da sind Frauen schon sehr viel verantwortungsvoller. Ich bin auch kein einfacher Mensch, das gebe ich zu. Ich komme aber mit Frauen besser aus, weil ich weiblicher denke. Ich bin schon sensibel und ich glaube, das hat auch geholfen.

Ganzer Artikel: W&V

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Fachtagung Sexarbeit – Prostitution ohne Klischees

Sex sells – aber was treibt die Menschen um, die ihren Körper verkaufen? Bei einer Fachtagung über Prostitution wird versucht, in Filmen, Workshops und Vorträgen Antworten auf diese Frage zu geben. Nicht nur Experten, auch interessierte Laien sind eingeladen.

So kann man das also auch sehen: „Sexarbeit ist kreativer Ausdruck meiner autonomen Persönlichkeit.“ Diese Aussage stammt von einer Frau, die ihren Körper verkauft. Und sich trotzdem oder gerade deswegen als selbstbestimmt erlebt.

Es ist die Protagonistin des Kurzfilms „Under The Red Umbrella“. Die Stuttgarter Regisseurin Julia Ostertag hat sie porträtiert. Und gibt in ihrem 15-minütigen Dokumentarfilm Einblicke, die in der öffentlichen Wahrnehmung oft zu kurz kommen. Denn Prostituierte begegnen uns medial zumeist als übersexualisierte Projektionsfläche oder ausgebeutetes Opfer.

Der Film läuft bei einer Fachtagung über Prostitution vom 9. bis 10. Mai an der Hamburger Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW). Fachleute, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit sind eingeladen, über „Sexarbeit im Spannungsfeld zwischen Autonomie und Sozialer Arbeit“ zu diskutieren. Es geht darum, wie sich Sexarbeit emanzipiert und professionalisiert. Und es geht auch darum, wie Hilfeeinrichtungen die Frauen unterstützen können.

Denn: Auch wenn Prostitution in Deutschland seit zehn Jahren eine legale Dienstleistung ist: Gleiche Rechte haben Sexarbeiterinnen deswegen noch lange nicht. In St. Georg etwa wird ihnen seit Jahresbeginn durch eine Kontaktverbotsverordnung quasi ein Arbeitsverbot erteilt. Freier können mit einer Geldbuße von bis zu 5000 Euro belegt werden, wenn sie Kontakt zu Sexarbeiterinnen rund um den Hanspaplatz aufnehmen. Statt die Frauen zu kriminalisieren sollte man sie unterstützen, um so ihre Chancen auf Selbstbestimmung zu erhöhen, fordert die Hilfeeinrichtung Ragazza, die sich um drogenabhängige Prostituierte kümmert.

Bei den Workshops wird dieses Thema aufgegriffen: Es geht um „Straßenprostitution im Wandel“, „Mädchen zwischen Macht und Moral“ und die besonderen Probleme, denen sich transsexuelle Sexarbeiterinnen ausgesetzt sehen. Für die kostenpflichtigen Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich bei martina.jeschke@haw-hamburg.de

Und wer sich weitere Filme zum Thema ansehen möchte, kann sich schon einmal den Termin für das „1. Hamburger Sex Arbeit Film Fest“ merken: Es findet vom 8. bis 10. Juni im Centro Sociale statt.

Ganzer Artikel: HinzundKunzt

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Terminankündigung: Freiercafe Sommerparty 2012

Das Freiercafe gibt den Termin für den wohl größten Forenevent aller Zeiten bekannt.

Am Dienstag, den 12.Juni. feiert die größte Realuser Online-Community wieder einer seiner legendären Partys. Details werden kurzfristig bekannt gegeben.

Zum Freiercafe Forum

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Freiercafe Hall of Fame: Bericht des Monats April

Im Freiercafe wird mal wieder der Bericht des Monats gewählt.


So kann man dort lesen:

So, Freunde des horizontalen Gewerbes,

ich hoffe, ihr habt euch die Frühjahrsmüdigkeit aus den Gliedern gepoppt.
Da die Sonne gerade ein Päuschen einlegt: Was gibt es Schöneres an diesem verregneten Sonntag als die HoF-Kandidaten für euch ins Rennen zu schicken? Also halte ich mich nicht lange an der Vorrede auf; angetreten sind:

Lest euch die Berichte, falls noch nicht geschehen, aufmerksam durch und laßt euch nicht lumpen, mit eurer/n Stimme(n) eure(n) Favoriten zu beschenken.

Aber wie immer bitten wir, persönliche Vorlieben, Freundschaften und Abneigungen außen vor zu lassen, sondern einzig die Qualität der Beiträge als Entscheidungskriterium für Eure Wahl zu nehmen.

Die Abstimmung erfolgt offen, jeder darf für mehrere Beiträge abstimmen. Bitte nutzt dieses Thema nur zur Abstimmung, wir wollen durch Meinungsäußerungen nicht den Wahlausgang beeinflussen.

LG
Der Wahlhelfer

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Zuhälter zu 13 Jahren Haft und Sicherungsverwahrung verurteilt

Frankfurt/Main (dapd-hes). Das Landgericht Frankfurt am Main hat am Dienstag einen 34 Jahre alten Mann wegen Menschenhandels zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung, Zuhälterei und Vergewaltigung zu 13 Jahren Haft verurteilt. Zudem ordneten die Richter die anschließende Sicherungsverwahrung an. Der Angeklagte muss außerdem insgesamt rund 240.000 Euro an seine Opfer bezahlen.

Das Gericht kam zu der Überzeugung, dass der selbst aus Ungarn stammende Zuhälter seine aus ärmlichen Verhältnissen kommenden Opfer aus diesem Land nach Deutschland gelockt, zur Prostitution gezwungen und schwer misshandelt hat. Die Frauen wurden laut Urteil in einem Bordell eingesperrt und mussten 19 Stunden am Stück arbeiten. Der Angeklagte habe sie mit Schlafentzug, Stromschlägen und massiver Gewalt traktiert, wenn sie seiner Meinung nach zu wenig verdienten.

Ganzer Artikel: Welt.de

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Blick in den Termin-Kalender einer Hure

Von Steuerberater bis Domina-Sex: das Wochen-Programm der Prostituierten Kate aus Mitte.

Ihren ersten Termin in dieser Woche hatte Kate am Montag um 8 Uhr. Bürgeramt Mitte, Führerschein-Antrag stellen. Der letzte Termin beginnt Sonntag um 20 Uhr. Dann trifft die 22-Jährige einen Stammkunden. Erst zum gemeinsamen Abendessen. Danach zum Sex.

Blick in den Terminkalender einer Hure: Kate, Prostituierte aus Mitte, notiert minutiös, was sie von Montag bis Sonntag abzuarbeiten hat, beruflich und privat. Termine zwischen Freudenhaus und Mädelsabend, Domina-Sex und Steuerberater.

„Wenn man wie ich unter der Woche täglich im Bordell arbeitet, dazu noch Escort-Besuche in Wohnung oder Hotel anbietet, kann man sich schnell verzetteln“, sagt sie. „Momentan habe ich zusätzlich auch ständig Fahrschulstunden. Und mindestens einmal pro Woche muss ich mir Zeit fürs Fitnessstudio nehmen.“

Interessant sind die Details in ihrem Kalender, so wie am Dienstag. Zwischen 11 und 16 Uhr arbeitet Kate im Wilmersdorfer Bordell Van Kampen. „Gummifrau kommt“, steht darunter. „Das ist eine selbstständige Händlerin, bei der wir Kondome, Gleitgel und Massageöl diskret im Laden kaufen können.“

Für den Escort am Donnerstag hat sich ein Freier High Heels und schwarze Spitzendessous gewünscht. „Er ist SK, also Stammkunde“, erklärt Kate. „Das ist ein Hinweis, dass ich ihn kenne und seine Adresse bereits im Handy gespeichert habe.“

Kate, die ihren echten Namen geheim halten will, arbeitet seit zwei Jahren als Prostituierte. Ihre Lehre zur Hotelfachfrau hat sie abgebrochen, „die Arbeit wurde langweilig und war nicht gut bezahlt“.

Ein Freund vermittelte ihr dann den Kontakt zum Bordell. „Prostitution ist ganz sicher nicht mein Traumjob, aber ich verdiene gut“, sagt Kate. Wie viel im Monat, verrät sie nicht, über Geld schweigt die Szene lieber.

Ihren Eltern hat sie gebeichtet, womit sie ihren Lebensunterhalt verdient. Doch bei gemeinsamen Abendessen (Samstag) oder dem Muttertags-Brunch mit Mama spricht die Familie nicht über Kates Job. „Sie wollen das nicht“, sagt sie. „Und ich fände es auch merkwürdig, wenn mein Papa mich fragen würde, wie der Arbeitstag so war.“

Ganzer Artikel: bz-berlin.de

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Janukowitsch setzt auf Sexappeal

180.000 Prostituierte gibt es in der Ukraine – viele kämpfen um ihre Würde und das Überleben. Werden EM-Fans zu Sextouristen?

Im Mai entfaltet Kiew seine ganze Pracht. Über dem Steilufer des Flusses Dnjepr leuchten die goldenen Kuppeln des Höhlenklosters. Blütenduft weht durch die Straßen. “Die Kastanien stehen voller Kerzen, rosagelbe Federbusch-Knallbonbons. Junge Damen in geschmuggelten Seidenjacketts.” So beschrieb der russische Dichter Osip Mandelstam vor 100 Jahren die Frühlingsgefühle auf den Boulevards in Kiew.

Viktor Janukowitsch drückt sich prosaischer aus. “Wenn in Kiew die Kastanien blühen, lassen unsere Frauen ihre Hüllen fallen”, sagt der ukrainische Präsident. So macht der Staatschef Werbung für die Fußball-Europameisterschaft. Er sorgt sich, dass die gestiegenen Hotelpreise, die Bombenanschläge in Dnjepropetrowsk sowie der Streit um Julija Timoschenko und die Demokratiedefizite im Land Touristen abschrecken könnten. Janukowitsch setzt dagegen den Sexappeal junger Ukrainerinnen.

Optische Bestätigung findet er auf der Kiewer Prachtstraße Chreschtschatik. Dort geht es ums Sehen und Gesehenwerden. Im Mai sind die Röcke kurz, die Absätze hoch. “Aber das ist keine Einladung an westliche Sextouristen”, stellt Oksana Matijasch klar. Die junge Frau engagiert sich seit Jahren in der ukrainischen Aids-Allianz und hilft vor allem Prostituierten im Land. “Es gibt ein Bild ukrainischer Frauen, das mit der Realität nichts zu tun hat. Niemand ist hier einfach so zu haben. Alle haben wir unsere Würde. Auch die Sexarbeiterinnen.”

Beruf Sexarbeiterin

Matijasch spricht ruhig und geradezu provozierend nüchtern angesichts eines Themas, das mit Krankheit und Leid, Gewalt, Angst und Verachtung verbunden ist. Die Sachlichkeit ist ebenso Programm wie die Bezeichnung Sexarbeiterin. “Der Begriff ist eher neutral und signalisiert, dass von einem Beruf die Rede ist”, erklärt Matijasch. Eine ganz normale Arbeit also?

Rund 180.000 Prostituierte gibt es in der Ukraine. Jede von ihnen hat ihre eigene Geschichte, sagt Matijasch. Es gebe jene, die vorankommen wollen und Geld mit Sexarbeit verdienen. Andere werden von ihren Ehemännern gezwungen oder müssen das Überleben der Familie sichern, weil sie kranke Kinder oder Großeltern zu Hause pflegen. Wirtschaftliche Not spielt oft eine Rolle. Im Land liegt der Durchschnittslohn bei umgerechnet 250 Euro.

Fußballfans als Sextouristen?

Aids verschärft die Lage. Die Ukraine hat die höchste HIV-Ansteckungsrate in Europa. Rund 350.000 Menschen tragen das Virus in sich, schätzt die Weltgesundheitsorganisation – fünfmal so viele wie in Deutschland, und das bei nur etwa halb so viel Einwohnern. Etwa jede zehnte Prostituierte in der Ukraine ist infiziert. “Aber die Sexarbeiterinnen wissen um die Gefahren der HIV-Verbreitung. Es sind eher die Freier, die mehr Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen müssten. Oft zahlen sie den doppelten Preis für Sex ohne Kondom”, sagt Matijasch. Die ukrainischen Gesetze stellen Prostitution unter Strafe. Freier werden nicht belangt.

Im Juni wird sich der Chreschtschatik in die EM-Fanmeile verwandeln. Wie viele Fußball-Freunde als Sextouristen anreisen, ist offen. Die berühmt-berüchtigte Kiewer Nacktprotestgruppe Femen warnt mit Oben-Ohne-Demonstrationen vor einem Boom der Sexindustrie. Experten sind skeptisch. In Erinnerung geblieben sind die Bilder von gelangweilten Prostituierten bei der Weltmeisterschaft in Deutschland 2006. Während sich die Fans den Spielen und den bierseligen Feiern hingaben, blieben die Rotlichtbezirke leer.

Ganzer Artikel: zeit.de

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McSex, Hamm: Cocktails & Dreams-Party am 16.5.

McSex in Hamm meldet:

Cocktailrausch in Hamm

Am Mittwoch, den 16.5. steigt bei uns das Fuck & Drinkgelage des Monats.

DIE COCKTAILS & DREAMS PARTY

Unsere nymphomanen Häschen sind keine Kostverächterinnen und schlürfen neben der einen oder anderen Körperflüssigkeit den süsslichen Saft köstlicher Cocktails und rocken sich mit gutgelaunten Leichtmatrosen in Stimmung.

Neben den eh überragenden Leistungen zu unerreichtem Preis wird an diesem Party-Day ein DJ die Stimmung zum Sidepunkt rocken, Cocktails und Longdrinks sorgen für heitere Stimmung und unsere unvergleichlichen Showacts für prickelnde Erotik.

Wir freuen uns auf Dich!

Kontakt:

McSex
Kamener Straße 8
59067 Hamm

Tel.: 02381 43 81 14 8

http://www.mc-sex.de/home

Berichte über McSex:
McSex-Forum im Freiercafe

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Ungeschützter Sex: 61-jährige Prostituierte in Haft

Sie ist an Hepatitis B erkrankt und hat bei Oral- und Geschlechtsverkehr trotzdem keine Kondome benutzt: Eine Prostituierte ist im Visier der Behörden.

Das Amtsgericht München hat den Haftbefehl gegen die 61 Jahre alte Prostituierte vollstreckt. Der Frau wird versuchte gefährliche Körperverletzung in mehreren Fällen vorgeworfen, weil sie trotz Krankheit ungeschützten Sex mit ihren Kunden betrieb. Wie die Polizei berichtet, bediente die 61-Jährige im Zeitraum vom 25. Juni bis 10. November 2011 mehrere Freier im Raum München und Südbayern. Die Prostituierte ist an Hepatitis B erkrankt und kennt laut Polizei die Ansteckungsgefahr. Trotzdem hat sie bei Oral- und Geschlechtsverkehr keine Kondome benutzt.

Nach Angaben der Polizei wurde jedoch nach bisherigen Erkenntnissen kein Freier infiziert. Die Prostituierte suchte die Männer überwiegend im Sperrbezirk auf. Deshalb wird der 61-Jährigen zusätzlich die verbotene Ausübung der Prostitution vorgeworfen. AZ

Ganzer Artikel: augsburger-allgemeine

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Großrazzia im Rotlichtmilieu in Magaluf

Ein Großaufgebot an Agenten der Lokalpolizei der Balearenhauptstadt Palma de Mallorca und der Guardia Civíl hat in der Nacht zum vergangenen Samstag erneut eine Großrazzia gegen die Prostitution in Magaluf durchgeführt.

Von 0.30 bis gegen 5 Uhr morgens kontrollierten die Beamten zahlreiche Prostituierte vor allem afrikanischer Herkunft in den Strassen Avenida de Magaluf, Ros García, Pinada und s’Olivera in dem Urlaubsort im Südwesten der Insel Mallorca.

Die Bilanz der Polizei-Razzia im Rotlichtmilieu: 30 Prostituierte wurden vorläufig festgenommen. Einige von ihnen sitzen jetzt wegen illegaler Einwanderung auf die Baleareninsel in Haft, und warten auf ihre Abschiebung.

Ortsansässige Geschäftsleute und Hoteliers hatten in den vergangenen Wochen häufig die Befürchtungen geäußert, dass die meist aus Afrika stammenden Frauen Touristen bestehlen. Auch diverse Raubüberfälle sollen auf deren Konto gehen.

Nigerianische Prostituierte haben keine Zuhälter und arbeiten meist in Gruppen. Sie sprechen vornehmlich betrunkene Touristen an. Die Huren umzingeln im Laufe des Gesprächs ihr Opfer, werfen es zu Boden, und rauben seine Wertgegenstände wie Brieftaschen, Handys und Geldbörsen.

Zumeist aus Scham zeigen die Geschädigten die Tat meist nicht bei der Polizei an.  Gerade auch am Ballermann ereignen sich in der Urlaubssaison tagäglich eine Vielzahl derartiger Übergriffe afrikanischer prostituierten. Aber nur die wenigsten werden bekannt.

Alleine Mallorca soll es rund 2500 Prostituierte geben. Ein Großteil der Frauen kommen aus afrikanischen Ländern und sind illegal auf die Insel eingereist.

GANZER ARTIKEL: MALLORCAINFOS.COM

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