Der Freier von der traurigen Gestalt – Prostitutions-Comic

Das soll eine Liebesgeschichte sein? Der Kanadier Chester Brown hat einen autobiografischen Comic über seine Besuche bei Prostituierten gezeichnet. Doch das vermeintliche Plädoyer für käuflichen Sex dokumentiert vor allem die emotionale Verarmung des Autors.

Ein wenig verschroben war Chester Brown schon immer. In seiner grafischen Novelle “Playboy-Stories” schilderte der kanadische Zeichner in epischer Länge die Masturbationstechniken seiner Teenagerjahre. Im deutlich umfangreicheren “I Never Liked You” (deutscher Titel: “Fuck”) geht es um Browns Unfähigkeit, mit Frauen unbefangen umzugehen. Zusammen mit dem jüngsten Buch “Ich bezahle für Sex” bilden sie eine traurige Trilogie des Ungeliebtseins.

Vielleicht sind ja alle kanadischen Comiczeichner etwas seltsam. Browns Landsmann Dave Sim hat nicht nur die sechstausend Seiten lange Lebensgeschichte eines Erdferkels in einer Fantasywelt gezeichnet, sondern auch einen exzessiven Frauenhass und religiösen Fanatismus entwickelt. Und Browns Freund und Zeichnerkollege Joe Matt hat seine Pornosucht ausführlich in einem Comic dargelegt.

Prostitution wird zur Droge

Weil “Ich bezahle für Sex” autobiografisch ist, taucht besagter Joe Matt in diesem Comic als Figur auf. Und zwar – das ist das Irritierende – als Stimme der Vernunft. Die Geschichte geht so: Brown trennt sich von seiner Freundin. Weil er weiter Sex haben will, aber hochgradig verklemmt ist, sieht er als einzig logischen Ausweg den Gang zu Prostituierten.

Chester Brown ist ein sehr ordentlicher Mensch. Der Comic basiert nicht allein auf simplen Erinnerungen. Minutiös hat er Aufzeichnungen gemacht, über Datum, Ort und Preis der Prostituiertenbesuche, auch die Namen der Damen hat er sorgsam notiert. Zusätzliche Quelle des Buches waren sogenannte Rezensionen, die Brown in einem lokalen Freierforum gepostet hat.

Abgesehen von einer Vielzahl extrem unerotischer Sexszenen besteht “Ich bezahle für Sex” vor allem aus der Schilderung von Browns Umfeld nach seinem Outing als Freier. Auftritt Joe Matt. Gerade mit ihm redet Brown immer wieder über die ethischen Aspekte der Prostitution – und über die emotionalen. “Kalt und klinisch” sei es, für Sex zu bezahlen, sagt der Pornoabhängige Matt. Nein, es sei sehr nett und freundlich gewesen, erwidert Brown.

Dokument emotionaler Verarmung

Verstörend? Ja. Ebenso wie die schnell aufkommende Selbstverständlichkeit des Prostituiertenbesuchs. Brown rechnet aus, wie viele Frauen er sich leisten kann, welche wie oft und so weiter. Das monetäre Kalkül des Freiers verdrängt jede Befangenheit. Anfangs ist er noch schüchtern, dann häufen sich die Besuche bei Prostituierten zum Ende hin.

In der zweiten Hälfte des Buches reduziert sich der Inhalt auf eine Parade kaum noch unterscheidbarer Frauen, mit denen Brown Sex gegen Geld hatte. Die Prostitution wird zur Droge, die Prostituierte endgültig zum Objekt. Blond oder dunkelhaarig? Große oder kleine Brüste? Teuer oder billig? Die spezifischen Qualitäten und die Preise der Dienstleistungen sind alles, was für Brown zählt.

Der Zeichner selbst versteht das als freigeistiges Plädoyer für Prostitution. Lässt man aber das moralische Minenfeld außer Acht, das er mit seinen Schilderungen betritt (“Ist Prostitution okay oder nicht?”), ist “Ich bezahle für Sex” vor allem das Dokument einer emotionalen Verarmung.

Angeblich um sie zu schützen, zeichnet Brown die Prostituierten gesichtslos, entweder von hinten oder so, dass Sprechblasen ihre Köpfe verdecken; die Frauen hören am Hals auf. Sich selbst dagegen porträtiert Brown knochig, mit ausdruckslosem, totenschädelhaften Gesicht. Ein Freier von der traurigen Gestalt, von dessen Gesicht kein Gefühl abzulesen ist.

Und wo ist die Liebe in dieser vorgeblichen Liebesgeschichte? Sie kommt bestenfalls verkleidet als Lust vor, oft nicht einmal das. Ist es Absicht, dass Brown in einem Buch, das die Prostitution normalisieren helfen soll, die negativen Folgen des exzessiven Konsums, ja überhaupt der Einstellung zu Sex als Konsumartikel so drastisch sichtbar macht? Oder vollführt er einen Seelenstrip und wagt einen Blick in einen Abgrund, ohne zu wissen, dass es ein Abgrund ist? Das allein bleibt offen. Der Rest ist erschütternd klar zu sehen.

Ganzer Artikel: Spiegel

Mehr über Chester Brown: Wikipedia

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Terminankündigung: Freiercafe Sommerparty 2012

Das Freiercafe gibt den Termin für den wohl größten Forenevent aller Zeiten bekannt.

Am Dienstag, den 12.Juni. feiert die größte Realuser Online-Community wieder einer seiner legendären Partys. Details werden kurzfristig bekannt gegeben.

Zum Freiercafe Forum

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Freiercafe Hall of Fame: Bericht des Monats April

Im Freiercafe wird mal wieder der Bericht des Monats gewählt.


So kann man dort lesen:

So, Freunde des horizontalen Gewerbes,

ich hoffe, ihr habt euch die Frühjahrsmüdigkeit aus den Gliedern gepoppt.
Da die Sonne gerade ein Päuschen einlegt: Was gibt es Schöneres an diesem verregneten Sonntag als die HoF-Kandidaten für euch ins Rennen zu schicken? Also halte ich mich nicht lange an der Vorrede auf; angetreten sind:

Lest euch die Berichte, falls noch nicht geschehen, aufmerksam durch und laßt euch nicht lumpen, mit eurer/n Stimme(n) eure(n) Favoriten zu beschenken.

Aber wie immer bitten wir, persönliche Vorlieben, Freundschaften und Abneigungen außen vor zu lassen, sondern einzig die Qualität der Beiträge als Entscheidungskriterium für Eure Wahl zu nehmen.

Die Abstimmung erfolgt offen, jeder darf für mehrere Beiträge abstimmen. Bitte nutzt dieses Thema nur zur Abstimmung, wir wollen durch Meinungsäußerungen nicht den Wahlausgang beeinflussen.

LG
Der Wahlhelfer

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Freiercafe – Hallo of Fame Umfrage

Das Freiercafe wählt den Bericht des Monats

Der Wahlbeauftragte äußert sich wie folgt dazu:

Frohes Neues allen, die ich noch nicht per PN oder Reno erwischt habe!
Nach dieser Vorarbeit darf ich mich entspannt zurücklehnen und präsentieren:

Das neue Jahr hat begonnen und das letzte 2011er Voting steht an. Heiliger Fotzenknecht, selten haben wir so viele absolut hochwertige Teile in unserer HoF Abstimmung im Angebot gehabt. Einige Themen sind komplett nominiert, weil sie zusammenhängende Werke darstellen, dazu ein buntes Potpourri an Fun, Information und Rumgesaue vom Kehlenfick bis zum Blankbesamen.
Mir tut es jetzt schon leid, dass nur einer gewinnen kann. Verdient hätten es etliche. Also haut rein; here are the Nominees:

Lest euch die Berichte, falls noch nicht geschehen, aufmerksam durch und laßt euch nicht lumpen, mit eurer/n Stimme(n) eure(n) Favoriten zu beschenken.

Aber wie immer bitten wir, persönliche Vorlieben, Freundschaften und Abneigungen außen vor zu lassen, sondern einzig die Qualität der Beiträge als Entscheidungskriterium für Eure Wahl zu nehmen.

Die Abstimmung erfolgt offen, jeder darf für mehrere Beiträge abstimmen. Bitte nutzt dieses Thema nur zur Abstimmung, wir wollen durch Meinungsäußerungen nicht den Wahlausgang beeinflussen.

LG
Einer der Wahlhelfer

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ab 3.1.: Neue Preismodelle & Happy Day im Club Majestic

Der Club Majestic Bonn meldet:

Ein frohes neues 2012 all unseren Freunden

Für einen Eintritt von 30€
erhalten unsere Gäste nun
Freibier
sowie ein warmes und kaltes Buffet,
Snacks, Marken-Kaltgetränke, köstliche Kaffeesorten, Whirlpool
und Nutzung unserer Wellnessangebote.

Donnerstags: Happy Day 15€
Mit Ausnahme von Freibier kannst Du
an diesem Tag für 15€ alle Angebote des
Club Majestic nutzen.

Diskret-Service: 20€

Kontakt:

Club Majestic
Im Burgacker 45
53123 Bonn
Tel. 0228 90919818
http://www.club-majestic.com/

Berichte über den Club Majestic

Majestic Forum im Freiercafe

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Wehrmacht und Prostitution

Auf Youtube:

Wehrmacht und Prostitution:

YouTube Preview Image

31.12.2011 Große Sylvesterparty im Pauschalclub Globe

Der Pauschalclub Globe meldet:

31.12.2011 – Große Sylvesterparty

mit Mega Feuerwerk

Sexy Girls in Abendgaderobe
Champagnerempfang
Riesen Überraschung

Kontakt

Pauschalclub Globe
Porschestr. 9
51381 Leverkusen

Tel.: 02171 7439686

Berichte über den Pauschalclub Globe

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Neue Wochentagsaktionen im FKK Planet

FKK Planet meldet:

Neue Wochentagsaktionen:

Kontakt

fkk planet
Am Roßpfad 15 – 17
52399 Merzenich
Tel.: 02421 – 20 60 160
http://www.fkk-planet.de/

Berichte über den FKK Planet

> FKK Planet Forum im Freiercafe <

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Freiercafe Hall of Fame November 2011

Das Freiercafe wählt den Bericht des Monats November

As time goes by … haben wir wieder einen neuen Monat und damit eine neue HoF Umfrage mit einer bunten Mischung an nominierten Beiträgen.

Dieses Mal gibt es jede Menge zu lesen, reichlich Beiträge haben die Nomi-Marke von vier Vorschlägen übersprungen und stehen damit zur Wahl. Lasst euch nicht lumpen und beschenkt eure Favoriten mit euren Stimmen. 

Die Abstimmung erfolgt offenjeder darf für mehrere Beiträge abstimmen.

Und wie immer bitten wir, persönliche Vorlieben, Freundschaften und Abneigungen außen vor zu lassen, sondern einzig die Qualität der Beiträge als Entscheidungskriterium für Eure Wahl zu nehmen.

Bitte nutzt dieses Thema nur zur Abstimmung, wir wollen durch Meinungsäußerungen nicht den Wahlausgang beeinflussen.

Viele Grüße 

Euer Team Freiercafe 

Direkt zur Abstimmung:

–> Hall of Fame November Abstimmung im Freiercafe

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Fachhochschule: Treffen für “Loverboys”-Opfer

Sie kommen aus ganz Deutschland und treffen sich heute Abend an einem geheim gehaltenen Ort irgendwo in Düsseldorf: die Opfer (und ihre Eltern) von so genannten “Loverboys”, von Zuhältern, die zunächst als harmlose junge Männer auftreten, Mädchen die große Liebe vorgaukeln, und sie dann kurze Zeit später in die Prostitution zwingen. Auch in Düsseldorf gibt es Opfer der “Loverboys”. Mit der Elterninitiative “Eilod” organisiert die Fachhochschule (FH) dieses Treffen heute – auch aus wissenschaftlichem Interesse.

Charlotte Hanisch, Professorin für Kinder- und Jugendpsychologie, will Möglichkeiten erforschen, wie Mädchen in Zukunft besser geschützt werden können.

Gibt es das typische Opfer von Loverboys? “Eher nicht”, meint Charlotte Hanisch. Nach ihren ersten Erkenntnissen kommen die Mädchen aus allen Bevölkerungs- und Bildungsschichten. Nur eines scheint sie alle zu verbinden: “Wenn man an die Liebe glaubt, dann schrumpft der Selbstschutz.” Erst recht, wenn ihnen ein junger Mann gewisse Komplimente mache wie “Du bist erstaunlich reif für dein Alter.”

Außerdem sei es im Internet erschreckend leicht, sich den Opfern zu nähern. Da würde eine Heranwachsende auf Facebook, ohne sich etwas dabei zu denken, persönliche Dinge preisgeben und einem Fremden von ihren Problemen erzählen. Und wenn der dann genau die richtigen Antworten gibt, immer Zeit hat, alle Wünsche erfüllt, entsteht schnell Nähe und Vertrauen.

Auch in Düsseldorf seien erste Fälle bekannt, in denen junge Mädchen in die Prostitution gezwungen wurden. “Aber wir können noch keine Zahlen nennen.” Zurzeit touren Mitglieder der Elterninitiative “Eilod”, Partner der FH, durchs Land, um Beratungsstellen und die Polizei über die Gefahr dieser speziellen Zuhälter zu informieren. “Das Interesse ist groß, zumal alle das Gefühl haben, noch viel zu wenig darüber zu wissen.”

Auch die Forschung zum Thema “Loverboys” und ihrer Opfer stehe noch am Anfang, vieles sei unklar, wie die Frage, ob es nicht vielleicht doch typische Risikofaktoren gibt. Charlotte Hanisch sammelt zurzeit alle nur möglichen Informationen über das Thema, und sie spricht mit Opfern, denen es schließlich gelungen ist, aus der Prostitution auszusteigen. “Wir wollen herausfinden, wie man Mädchen besser stärken kann, damit sie weniger anfällig werden für die Versprechungen, Komplimente und Geschenke der Männer.” Hellhörig sollten sie (oder ihre Eltern) werden, wenn der neue Freund offensichtlich viel Geld hat, ein großes Auto fährt, ständig telefoniert, aber nicht erklären kann, was er beruflich eigentlich macht.

Der Ort des heutigen Treffens wird geheim gehalten. Denn Mitglieder der Elterninitiative (auf deren Internetseite www.eilod.de eine Anmeldung zum Treffen kurzfristig noch möglich ist) seien bereits massiv bedroht worden.

Ganzer Artikel: rp-online.de

Gemeinsam mit Rumänien gegen die Mafia

Schweiz: Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat während ihres Arbeitsbesuches in Rumänien Opfer des organisierten Verbrechens besucht. Mit dem rumänischen Innenminister Traian Iglas vereinbarte sie am Dienstag in Bukarest die Einsetzung einer gemeinsamen Arbeitsgruppe zur Bekämpfung von Frauen- und Kinderhandel.

Bern. – Straftaten von rumänischen Staatsangehörigen haben in den vergangenen Jahren zugenommen, wie das Eidg. Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) am Dienstag mitteilte. Die Schweiz sei in erster Linie von Frauenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung in der Prostitution betroffen; die Opfer stammten mehrheitlich aus Osteuropa, darunter besonders Rumänien und Bulgarien.

Sommaruga bezeichnete die Zusammenarbeit mit den rumänischen Polizei- und Justizbehörden als gut – mit Verweis auf das seit 2008 bestehende Polizeiabkommen zwischen der Schweiz und Rumänien. Bukarest anerkenne zudem den Menschenhandel selber als Problem, sagte die Schweizer Justizministerin im Gespräch mit der Nachrichtenagentur sda. Es handle sich um eine moderne Form von Sklaverei.

Handlungsbedarf besteht laut Sommaruga nicht nur bei der Strafverfolgung, sondern auch bei der Prävention, beim Opferschutz sowie bei der Wiedereingliederung betroffener Frauen und Kinder. Einen gewissen Nachholbedarf sieht die Justizministerin auch in der Schweiz, und zwar auf rechtlicher Ebene.

Anfang nächsten Jahres wird eine schweizerisch-rumänische Arbeitsgruppe eingesetzt, der neben Polizeivertretern auch Migrationsexperten und Vertreter nichtstaatlicher Organisationen (NGO) angehören. Zusätzliche Kosten entstehen für die Schweiz dadurch laut Sommaruga nicht, weil die personellen Ressourcen bereits vorhanden seien und lediglich noch vernetzt werden müssten.

Bundesrätin Sommaruga liess sich in Bukarest ausserdem von ihrem rumänischen Amtskollegen, Justizminister Catalin Predoiu, über den Stand der Justizreform und die Korruptionsbekämpfung informieren. Die Schweiz unterstützt einen zweistufigen Schengen-Beitritt Rumäniens. Erst im September war dem Land zusammen mit Bulgarien die Aufnahme wegen des Einspruchs der Niederlande und Finnlands verwehrt worden. (sda)

Quelle: Suedostschweiz.ch

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Prostitution – Früher war alles besser?

Aus dem Freiercafe – von “Bokkerijder”

Ich versuche mich mal an einem chronologischen Abriss, mal kucken, was da rauskommt.

80er Jahre


Wopus, Bars, „Redlight-Districts“/Puffstraßen/Laufhäuser, Kinos mit Service und Straßenstriche, noch weitgehend ostfrei, eher deutsche Frauen, aber auch Exotinnen, zum Beispiel die berüchtigten afrikanischen Falle-Schieberinnen am Eierberg. Und die Thais, von denen man damals schon munkelte, es seien etliche „Umgebaute“ dabei. Es gab Service von Abzockerei bis Vollmast. Als Wopu-Stammgast war mit der richtigen Frau damals alles möglich und damit meine ich alles. Im Wopu quatschen, ficken, danach zusammen in die Kneipe und hackeblau zusammen mit demselben Linienbus nach Hause – auch damals konnten sich nicht alle Frauen ein Taxi leisten.

Escort gab es natürlich auch schon immer. „Modell sucht solventen Herren für gelegentliche Treffs.“ Hatte ich aber damals kein Geld für.

Mehr fällt mir spontan zu der Zeit nicht ein. Hab alles vergessen, wohl zuviel gefeiert damals.

CUT – 1990

Der erste Schnitt ca. 1990: Da kamen erst die Ossi-Frauen, dann die aus den Nachbarländern Polen usw. Viele unglaublich schöne Ladies stöckelten ein (besonders diese fabelhaften Polinnen), Service mal so mal so.

Dazu kamen damals etliche fickfreudige Damen und eine Szene von „Begleitern“ vom Balkan, infolge der Kriege in Jugoslawien. Der Albaner und die Serbin, auch das vorher wenig gekannt.


Später kamen dann Russinnen/Ukrainerinnen (die ersten unheimlich natürlich und unheimlich geil, kein Vergleich zu den gestylten später), der Ansturm wurde immer größer.


Noch etwas begann sich zu wandeln: Der Hygieneanspruch

im Gewerbe, aber auch in der gesamten Gesellschaft. Binnen relativ kurzer Zeit waren ein Großteil der Muschis und Achselhöhlen enthaart. Ich denke, das hatte einmal mit sozialen Veränderungen zu tun – von einer Arbeitergesellschaft, in der ein dreckiger Männerfingernagel nicht zwangsläufig was Schlimmes war, zu einer cleanen, postindustriellen Gesellschaft, in der alle wie Models aussehen und gesund, reich und schön sein wollten, wie man es im von der Informationsquelle zur Wichsvorlage verfallenden Fernsehen sah.

Aus praktischen Erwägungen für die Clubs natürlich eine feine Sache und deswegen haben die das auch ruckzuck umgesetzt in Duschen, frische Bademäntel und rasierte Fotzen. Heute verlangen manche Damen aus dem Terminbusiness oder in Privatclubs sogar von den Freiern rasierte Visagen und Eier.

CUT – 1999

Wir sind am Ende der 90er Jahre.

Die RTCs im Pott waren aus dem Boden geschossen (weiß nicht mehr genau wann, mein erster Besuch dürfte so Ende der 90er gewesen sein).

Die schnellen Nummern mit Knutschen, FO, GVM und manchmal mehr waren eigentlich nicht viel anders, als heute, oft war auch damals wenig Verständigung mit den Damen möglich. Unter den neuen Geschäftsmodellen litten die Wopus und Nachtbars.

Durch die Einreise vieler Damen und neue Geschäftsmodelle stieg der Druck auf die alteingesessenen Clubs. Warum sollte sich Freier von einer 45jährigen Deutschen mit Gummi für 100 Mark einen blasen lassen, wenn es die Ukrainerin nebenan für 50 Mark ohne tat?

Die RTCs und deren Mit-Wettbewerber haben damals schon aggressiv und teilweise mit unzutreffenden Aussagen geworben, z.B. in der Bild Zeitung (Einmal Zahlen, Spaß mit Allen, Eintritt Frei, 30 Girls, Alles geht auch Ohne usw.). Da war der Zwei-Frauen Wopu im Vorort chancenlos gegen.

Gleichzeitig bekamen wir Freier zunehmend per Internet die Möglichkeit, besser zu selektieren und uns auszutauschen. Anzeigenseiten, dann Portale, Groups, später Foren.

Was sich aber durch das Internet noch mehr verändert hat: Mit der Möglichkeit, sich pornomäßig bis zum Anschlag zuballernzu können, stieg das Freierinteresse an neuen Praktiken, viele entdeckten neue Seiten an sich selber und wollten neue Facetten ausleben.

Gesellschaftliche Liberalisierung und Sexualisierung im kommerziellen Kabelfernsehen taten ihr Übriges. Auch ich entdeckte damals meine Vorliebe für das, was heute ein bisschen mein „Markenzeichen“ ist, wurde Mitglied entsprechender Fetisch-Communities und wusste bald, wo es in Wopus Damen mit suckable Feet zu besuchen gab und wo nicht.

Die alteingesessenen Ladies, die sich auf die neuen Nachfragen nicht einstellen konnten rieben sich statt der Muschis die Augen, was auf einmal mit den Freiern los war und hatten das Nachsehen. Abzockfotzen wurden schneller entlarvt.

Nun explodierte übrigens auch der Anteil junger, triebstarker (so hat man das bis in die 70er bei der Strafverfolgung von Sexualdelikten wirklich genannt) Männer aus einem so genannten Südland und auch diese wollten und wollen ficken. Manche Leute sagen, sie ficken öfter, anspruchs- und wahlloser und schneller.
Es ist Unsinn, was man manchmal liest, dass all die türkischen Leute seit den 60er Jahren hier sind (geschweige denn in der Nachkriegszeit beim Wiederaufbau mitgeholfen haben, das ist dumme Linkspropaganda). Die eigentliche Zuwanderungsexplosion fand erst ab den späten 90ern/frühen 00ern statt, als politische Reaktion Gerhard Schröders auf das „Heimholen“ der Aus- und Übersiedler durch Helmut Kohl. Schlichter Grund: Aus- und Übersiedler wählten überwiegend CDU, türkische Einwanderer, so sie denn den deutschen Pass bekamen, überwiegend SPD.

So entstanden dann in größerem Ausmaß „Türkenclubs“ und auch zunehmend aktive Beteiligung durch türkische Luden und Mädchen. Die Betreiber aus Deutschland, dann dem Balkan, Polen, Russland bekamen neue Konkurrenz.

Das erhöhte die Vielfalt, war und ist aber sicher so manchem deutschen Freier etwas unheimlich oder unangenehm.

CUT – 2006

Der dritte Schnitt dürfte um 2006 gewesen sein. Nach dem so genannten Visa-Skandal wurden die Einreisebestimmungen für Leute aus der Ex-Sowjetunion massiv verschärft und der Strom an Schönheiten von dort versiegte mehr und mehr.

Deswegen gibt es heute viel mehr russische Milfs als junge Frauen.

Der Zuzug verlagerte sich langsam, aber stetig auf neue EU-Länder aus dem Osten, bis zum heutigen Stand der Dominanz von Rumäninnen und Turk-Bulgarinnen.

Quantitativ entwickelte sich der Wopu zum Nischenobjekt. Abgeleitet aus dem RTC Konzept entstanden die diversifizierten Clubtypen vom Pauschalclub, Billigsaunaclub, Fress- und Wellnesstempel bis hin zur Disco mit Abschleppgarantie.

Die Vorgänger Straßenstrich, Wopu, Puffstraße und Laufhaus (letztere als Weiterentwicklung der Puffstraße) gibt es noch und sie schlagen sich alle mal mehr, mal weniger wacker gegen die neueren Angebote.

Ich denke, Terminfrauen und Escort sind die Verlierer der Entwicklungen. Kinos und Sexshops mit Kontaktangebotensowieso.

Escort wird zudem weniger kommuniziert, zumindest in Foren, weil sich sofort die Billigficker krähend zu Wort melden …

„Ätsch das kann ich im Club Alisimsalabim alles billiger haben“

… ohne zu begreifen, dass Escort/Termindate, wenn er denn seriös und gut ist, eben anders funktioniert und mit anderen Reizen arbeitet, als ein Wopu und als ein Saunaclub sowieso.

Das Billigficker Argument finde ich in diesem Zusammenhang in etwa so gehaltvoll, als würde mir ein Schwuler erklären, dass das Ficken strammer Burschenärsche viel pfiffiger sei, als das, was wir machen, weil Ärsche per se so knackig eng sind. Frauenmuschis und Männerärsche sind wie Äpfel und Birnen. Genauso ist es mit den diversen Serviceangeboten im Gewerbe.

Das Schmuddelkino mit Frauen ist fast ausgestorben, schmerzfreie Fickersleutz wie der 1aKunde suchen ja hier nach solchen Relikten aus der alten BRD.

Und nu?

Das Serviceangebot hat sich also diversifiziert. Die Nachfrage auch.

Von Quick and Dirty bis zur Liebeskasper-Vollbedienung können wir alles haben. Die Gesamtnachfrage dürfte durch gesellschaftliche Freiheit und einen empirischen Überschuss an geilen Männern (auch das hat teilweise mit der Zuwanderung zu tun, aber auch mit dem zurzeit freierfreundlichen Preisgefüge durch das hohe Angebot) viel höher sein, als vor 25 Jahren und gleichzeitig zwingt das ebenfalls durch Freiheit (Reisefreiheit, Freiheit der Berufsausübung) aber auch durch wirtschaftlichen Druck, große Angebot innerhalb des Gewerbes, Betreiber zu Kreativität.

Der subjektive Eindruck aus Freiersicht, das Serviceangebot habe sich verschlechtert, beruht meines Erachtens:

1. Auf einer verkürzten Sichtweise. Wenn, sagen wir mal ein Laden in Velbert sich zunehmend auf türkische, nichtknutschende Schnellficker konzentriert, verlagert er nur sein Geschäftsfeld. Aus Sicht eines anspruchsvollen, deutschen ü40 Freiers fatal, aber tausende südländischer Männer sehen das genau umgekehrt.

2. Auf erhöhtem Anspruchsdenken. Nach einer extrem geilen Nummer mit einer Traumfrau kann man nicht mehr zum Handjob der faltigen Rotlichtoma zurück. Dazu der stärkere Willen zu Grenzerfahrungen, seit es das Internet gibt, wo sich Japanerinnen von Brasil-Transen kichernd vollkacken lassen. Die geil grunzende Milf aus Gelsenkirchen stinkt da ab.

3. Auf veränderten Kommunikationsverhalten. Abzockfotzen gab es immer, nur durch das Internet, zum Beispiel unser Forum sind sie heute schnell bekannt, besonders im Wopu-Bereich. Früher wurde öfter der Mantelkragen hochgeschlagen und fertig. Wobei zur Einschränkung gesagt werden muss, dass es manchmal auch Tendenz zum Schönreden/Schönschreiben gibt, was wiederum zu 2. führt.

4. Auf Selbstüberschätzung. Das dürfte zum Teil eine Folge von 2., dazu der Schönrede/-schreiberei sein und dem sich-widersetzen der Erkenntnis, dass es nicht möglich ist, alles nachzuficken und genauso zu erleben. Entweder ist die Pissorgie im Film doch geiler, als im realen Leben, oder ein Schreiber hat mit blumigen Worten übersteigerte Erwartungen geweckt, oder die eigene Manneskraft kann nur noch mit Schubkarren voller Blaue dem Angebot gerecht werden und am Ende wird alles fade, wie eine Weight-Watchers-Suppe. Völlig unabhängig der Qualität des Angebots verschafft es keine echte Befriedigung, weil Freier seinen eigenen Anteil nicht (oder nicht mehr) erfüllen kann. Subjektives Ergebnis: Früher war alles besser.

5. Auf Wahrheit. Manche Elemente, dies es mal gab, gibt es nicht mehr. Es gibt kein AO-Ficken ohne das HIV-Damoklesschwert mehr, natürliche, russische Frauen ohne Tattoos und Piercings sind rar geworden, junge Thaifrauen auch und wer dreckige-anonyme Entsaftung im Kino oder den Flüstertipp aus dem Sexshop liebt, muss sowas lange suchen. Das würde ich aber eher als Lauf der Zeit verbuchen, ebenso wie die Erkenntnis der eigenen Vergänglichkeit, deren Fratze uns faltig oben und schlaff baumelnd unten im Spiegel anlachen mag.

Aber auf eine Ausdünnung der Servicepaletten der Damen deutet da nur weniges hin und mehr spricht für das Gegenteil.



Fazit – 2011

… Ich hätte das alles gar nicht schreiben müssen, denn Al hat schon gesagt:

Zitat:
Paysex in 2011 ist nicht schlechter als 2000 nur deutlich facettenreicher.

Dem stimme ich zu und hänge dran, das gilt auch für die 15 Jahre davor.

Just my two girls and a cup

Diskussion im Freiercafe –> Sinkende Qualität im P6-Gewerbe
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Samya feiert St. Martin Spezial am 11.11.2011

Das Samya meldet:

Liebe Freunde des Samya Clubs

Der nächste Event steht vor der Türe:

Am 11.11.2011 steigt die St. Martins PARTY

Unser 7. „St. Martin Spezial“

An diesem PARTY-FREITAG, zu Ehren des heiligen St. Martin,
gibt es traditionsgemäß wieder ausreichend “Weckmänner” und natürlich am Abend die beliebten Keulen von der “Martinsgans.”

Nun aber zum eigentlichen Special:

Jeder Gast, der an diesem Abend
wieder mit einer SELBSTGEBASTELTEN Laterne
bei uns klingelt, erhält freien Eintritt.

Aber das ist noch nicht alles, denn die beste/originellste/schönste/
oder größte Laterne wird durch Abstimmung der Samya-Mädels
noch am gleichen Abend prämiert und der Gewinner wird
von einem Mädel seiner Wahl entsprechend “belohnt.”

Das alles NATÜRLICH wieder mit LIVEMUSIK

Unser Tipp: Das kann ja wieder lustig werden;
wer sich das entgehen lässt, ist selber schuld !

Es grüßt Euch das Samya & Team

Kontakt:

Samya
Kirschbaumweg 26 a
50996 Köln-Rodenkirchen
Info: 02236 96 96 36
http://www.samya.de/

Berichte

–> Samya im Freiercafe

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Saunaclub Freikarten zu gewinnen

Das Freiercafe ist das Paysexboard, in dem renomierte Forenberichterstatter ungeschönt und ehrlich über ihre Erlebnisse im Rotlicht berichten. Durch diese Berichterstatter entwickelt sich das Board zunehmend zu DER Informationsquelle, in der Leser amtliche Infos rund um das schönste Hobby der Welt erhalten. Mitmachen lohnt sich für diese Schreiber, denn im Freiercafe wird Fleiß und authentische Berichterstattung belohnt. Wieder einmal gibt es Karten für die Top Locations rund um NRW zu gewinnen und die Gewinnchancen für unbestechliche Tester stehen hervorragend.

–> Zu den Verlosungen im Freiercafe

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