Freier Studie – Darauf stehen deutsche Männer beim Sex

Soeben bei den Kollegen von 6Profis.de gefunden. Eine interessante Studie basierend auf dem Nutzerverhalten von Usern des Portals.

Quelle: http://www.6profis.de/presse.php

Wie sieht sie aus, die perfekte Frau für das unkomplizierte sexuelle Abenteuer zwischendurch? Geschmäcker sind verschieden, aber die Auswertung der Studie von 6profis.de zeichnet dennoch ein klares Bild: Deutsche Männer stehen auf komplett rasierte, tattoowierte aber ungepiercte, devote Twens mit schlankem Körper aber üppigen Brüsten und blonden, langen Haaren, die Spaß an Rollenspielen und Versautem haben.

30. September 2015. In einer groß angelegten Auswertung von über 1 Million Suchanfragen hat der Betreiber des Erotikportals 6profis.de die Vorlieben deutscher Männer ausgewertet. Auf der Seite des Anbieters suchen 17.000 Freier täglich nach unkompliziertem und diskreten Sex gegen Geld und haben dabei meist ganz spezielle Vorlieben. Die Besucher der Plattform können ganz gezielt Inserate und Angebote entsprechend den eigenen Vorlieben filtern. Neben der Nähe zum aktuellen Standort sind den deutschen Männern vor allem das Alter (25% aller Suchanfragen), Körbchengröße (14%) sowieKörpergröße (15%), Intimrasur (12%) und Haarfarbe (8%) wichtig.

Doch das Portal bietet zahlreiche weitere Optionen, um die Inserate nach den eigenen Vorlieben zu filtern. So sind beim Thema Körperschmuck Piercings ganz offensichtlich out. 47% der Männer suchten nach ungepiercten Frauen, Tattoos sind bei 68% der Anfragen allerdings im Trend. Haare sind ebenfalls ein wichtiges Thema bei deutschen Männern. Im Intimbereich sollten sie komplett (44%) oder zumindest teilweise (46%) rasiert sein. Auf dem Kopf hingegen sind lange (52%) und vor allem blonde (58%) Haare angesagt. Bei der Figur stehen die Deutschen nach wie vor auf schlanke Frauen: die Hälfte aller Männer suchten nach Damen unterhalb der Kleidergröße 38. Weitere 39% setzten die Grenze bei Kleidergröße 42.

Bei den Brüsten gehen die Geschmäcker hingegen auseinander. Körbchengröße B ist mit 13% am wenigsten beliebt, die meisten Männer (32%) suchten nach prallen D-Brüsten. So richtig interessant wird es bei den Vorlieben im SM-Bereich. Es ist ja bekannt, dass in deutschen Betten gerne experimentiert wird, aber dass mit 27% am häufigsten nach einer Verwöhnung mit Umschnalldildos gesucht wird, ist doch bemerkenswert. Ansonsten sind Rollenspiele (25%), Bondage (13%) und Peitschen (14%) weiterhin beliebt.

Offenbar verführt der Montagsblues deutsche Männer zur Suche nach schnellem, bezahltem Sex, denn Sonntag und Montag sind die besucherstärksten Tage des Portals. Die Auswertung ergibt außerdem regionale Unterschiede. So dauert die Suche nach der perfekten Dame in NRW mit durchschnittlich 4:05 Minuten am längsten, während sich Brandenburger bereits in 2:02 Minuten entscheiden können.

Prostitution in Zahlen

Obwohl Prostitution in Deutschland seit 2001 legal ist, bleibt das Thema heikel. Man sagt dem Gewerbe nach, es sei das Älteste der Welt und dennoch kann selbst das Statistische Bundesamt die Kennzahlen des Gewerbes nur schätzen. In Deutschland sind etwa zwischen 200.000 und 600.000 Frauen in dem Gewerbe aktiv. Gemeinsam erwirtschaften Sie einengeschätzten Umsatz über 10 Milliarden Euro. Die Zahl der täglichen Freier wird mit 1 Million beziffert. Von einem Nischenmarkt kann man bei diesen Zahlen nicht sprechen, wenn man bedenkt, dass in Deutschland knapp 40 Millionen Männer leben und 30 Millionen Freier jeden Monat das Angebot von Prostituierten in Anspruch nehmen.

Über 6profis.de:

6profis.de ist ein professionelles Sexworker-Management-System mit einem der besucherstärksten Marktplätze für sexuelle Dienstleistungen aus jedem Bereich der „käuflichen Liebe“. User finden Sex-Inserate unzählige Anbieter – direkt in der Nähe, von Zuhause oder unterwegs. Anbieter profitieren von einem großen Werbenetzwerk mit mehr als 25 Partner- und Kooperationsportalen mit bis zu 50 Millionen Besuchern im Monat.

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Diskussion im Freiercafe: http://freiercafe.org/showthread.php?p=226203#post226203

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Strauss-Kahn soll wegen Zuhälterei angeklagt werden

Strauss-Kahn kein Vergewaltiger aber ein Zuhälter…? Bin mal gespannt wie der Prozess ausgeht…

Gemeinsam mit 12 weiteren Beschuldigten soll Dominique Strauss-Kahn, Ex-IWF-Chef wegen Zuhälterei angeklagt werden.


Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn wird  wegen einer Affäre um einen Callgirl-Ring voraussichtlich der  Prozess gemacht. Drei Untersuchungsrichter erhoben Anklage gegen  Strauss-Kahn wegen «schwerer gemeinschaftlicher Zuhälterei», wie  die Staatsanwaltschaft im nordfranzösischen Lille am Freitag  mitteilte. Bei den Vorwürfen geht es um Sex-Partys mit  Prostituierten, an denen neben Strauss-Kahn auch ranghohe  Polizisten und Geschäftsmänner teilnahmen.

Strauss-Kahn will nichts von Prostituierten gewusst haben

Strauss-Kahn bestreitet nicht, an den Sex-Partys in Luxushotels in  den Jahren 2009, 2010 und 2011 teilgenommen zu haben. Der frühere  Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) will aber nicht  gewusst haben, dass es sich bei den Frauen um Prostituierte  handelte. Laut Medienberichten besteht auch der Verdacht, dass  Strauss-Kahn die Partys mitorganisierte, die vor allem in Paris und  Washington stattfanden.

Gegen Strauss-Kahn war in der nach einem Luxushotel in Lille  benannten Carlton-Affäre Ende März 2012 ein formelles  Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Mitte Juni diesen Jahres  konnte der 64-Jährige einen juristischen Erfolg verbuchen: Die  Staatsanwaltschaft von Lille beantragte eine Einstellung des  Verfahrens gegen den einstigen Hoffnungsträger der französischen  Sozialisten. Gegen Strauss-Kahn liege nicht genug belastendes  Material vor, erklärte die Behörde.

Noch Rechtsmittel möglich

Die ermittelnden Untersuchungsrichter sahen dies aber offenbar  anders und erhoben jetzt Anklage. Die Staatsanwaltschaft könnte  noch Rechtsmittel gegen die Entscheidung einlegen, Strauss-Kahn vor  ein Strafgericht zu stellen. Am Freitag teilte die Behörde zunächst  nicht mit, ob sie das vorhat.

Strauss-Kahns Anwalt Richard Malka sagte in einer ersten Reaktion,  er und sein Mandat sähen einem Strafprozess «gelassen» entgegen.  Dieser werde zeigen, dass die Zuhälterei-Vorwürfe «absurd und  widersinnig» seien.

12 weitere Beschuldigte

Neben Strauss-Kahn soll zwölf weiteren Verdächtigen der Prozess  wegen «schwerer gemeinschaftlicher Zuhälterei» gemacht werden. Ein  weiterer Beschuldigter soll sich wegen Beihilfe zum Betrug und  Vertrauensmissbrauchs verantworten. Ursprünglich lief das  Ermittlungsverfahren gegen Strauss-Kahn und andere Beschuldigte  wegen «bandenmäßiger Zuhälterei», was als Straftatbestand schwerer  wiegt als die «schwere gemeinschaftliche Zuhälterei». Die  Untersuchungsrichter schwächten die Vorwürfe aber ab.

Seit zwei Jahren in den Schlagzeilen

Strauss-Kahn kommt seit mehr als zwei Jahren nicht aus den  Schlagzeilen. Er war im Mai 2011 als IWF-Chef zurückgetreten,  nachdem er in New York wegen Vergewaltigungsvorwürfen festgenommen  worden war. Er wurde beschuldigt, in einem New Yorker Luxushotel  ein Zimmermädchen zum Oralsex gezwungen zu haben. Ein Strafprozess  wurde wegen mangelnder Glaubwürdigkeit des Zimmermädchens später  eingestellt. Ein Zivilverfahren wurde nach einer außergerichtlichen  Einigung Strauss-Kahns mit dem Zimmermädchen eingestellt.

Zuletzt bekam der international angesehene Finanzexperte Posten in  den Aufsichtsräten von zwei russischen Finanzinstitutionen – beim  russischen Direktinvestitionsfonds RDIF sowie bei der russischen  Regionalentwicklungsbank BRDR, die vom Erdölgiganten Rosneft  kontrolliert wird. (afp)

Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de

“Verkaufte Kinderseelen” – ARD-Dokumentation nicht mehr als ein billiger TV-Strich

Die Focus Online-Redaktion kritisiert die ARD Dokumentation “Verkaufte Kinderseelen” scharf und mit stichhaltigen Argumenten. Eine schlecht recherchierte Dokumentation der ARD, die oft schwammig und an der Oberfläche bleibt – davon gibt es schon zu viele. Ein Schelm, wer sich dabei denkt, dass Fernsehsender durch das reißerische Thema Prostitution ohne große Recherchebemühungen und auf billigste Art und Weise Einschaltquoten erhaschen wollen – Sex sells oder etwa nicht…?

Die Dokumentation zur folgenden Focus-Kritik könnt ihr euch hier anschauen:
Mit „Verkaufte Kinderseelen“ liefert die ARD ein krudes Stück, das mit einer seriösen Dokumentation über Zwangsprostitution von Minderjährigen wenig zu tun hat.

„Da muss man was tun.“ „Das ist ein Skandal.“ „Hier geht es nicht mit rechten Dingen zu.“ Politiker, Streetworker, Menschenrechtsorganisationen sind in ungewöhnlicher Einigkeit der Meinung: Gegen Zwangsprostitution von Minderjährigen muss der Staat vorgehen. Ein verbrecherisches Geschäft ist das. Und keiner, der dem widersprechen möchte.

Wohnungsbordelle. Soll es geben

Der ARD-Beitrag „Verkaufte Kinderseelen“ hilft an keiner Stelle weiter. 15 oder 16 Jahre alt seien die Mädchen, die in Wohnungsbordellen zum Sex gezwungen würden. Auch jünger, manchmal erst zwölf. Keine Fakten dazu.

Aus Rumänien kämen die Mädchen, erfährt der Zuschauer. Angeworben als Küchenhilfen, landen sie beim Gruppensex, müssen bis zu 60 Kunden am Tag befriedigen. Aber viel wichtiger: Auch in Deutschland rekrutieren böse Menschen billigen Nachwuchs. Ein im Milieu recherchierender Fotograf erinnert sich an seine Eindrücke: „Waren die Mädchen volljährig? Wahrscheinlich nicht. Eine sah sehr jung aus und wirkte, als würde sie nicht dazugehören“, mutmaßt er. Keine Fakten dazu.

Die Beweise? Schwierig

Eine EU-Studie besagt, dass vermutlich zehn Prozent der Zwangsprostituierten minderjährig seien. Und 32 Milliarden Dollar würden damit umgesetzt. Dauernd springt die Doku mit wenig belastbaren Zahlen. Deutschland, Europa, die Welt, oder was? Weil Bilder fehlen, fahren die Journalisten durch ein verschwommenes Auto-durch-einen-Tunnel-Bild oder zeigen ein paar Füße auf der Straße. Sie filmen ein offenes Fenster, wenn ein Wohnungsbordell symbolisiert werden soll. Bieten einen Ventilator, der Papiere verwirbelt, wenn es um ein Gesetz geht. Fakten? Gibt es nicht.

„Die Beweisführung ist schwierig“, gibt eine LKA-Beamtin aus Berlin zu. Der ARD-Film ist nicht nur schwierig. Er ist einfach billig und schlecht.

Rockerboss in Handschellen

Der Rockerboss Frank Hanebuth – eine große Persönlichkeit im Rotlichtviertel von Hannover – wurde von der spanischen Polizei in Mallorca festgenommen.

Von Thomas Kröter

Frank Hanebuth ist eine der schillerndsten Figuren im Rotlichtmilieu von Hannover. Nun hat die Polizei ihn auf Mallorca festgenommen


So sieht einer aus, dem man auch am Tage ungern begegnet: Fast zwei Meter groß, an die 140 durchtrainierte Kilo schwer, tätowierte Unterarme so stark wie anderer Menschen Oberschenkel. Das ist Frank Hanebuth, 49 Jahre alt. Lange war er der ungekrönte König des Rotlichtviertels in Hannover. Nun ist der Glatzkopf mit dem Mongolenbart verhaftet worden. Dem Versuch, seinen Wirkungskreis vom Steintor nach Mallorca zu verlagern, hat die spanische Polizei mit einer international koordinierten Großaktion vorerst ein Ende bereitet.

Die Operation trug den Namen „Casablanca“, wie die Stammkneipe, in der sich Hanebuth und seine Freunde trafen. 31 Wohnungen und Lokale sind nach Angaben des spanischen Innenministeriums durchsucht und mehr als 20 Männer sowie eine Frau festgenommen worden. Es wurden Autos, Waffen und Schmuck beschlagnahmt. Den Festgenommenen werden Zuhälterei, Nötigung, Betrug und Geldwäsche vorgeworfen. Angeblich wollten sie auf Mallorca eine Formel-1-Rennstrecke bauen und so Erlöse aus illegalen Geschäften waschen.

Minister Jorge Fernández Díaz sprach von einem schweren Schlag gegen die Organisation der Hells Angels, die sich verschiedenen Formen der Kriminalität widme. Die spanischen Sicherheitskräfte seien von Europol, der niederländischen und österreichischen Polizei unterstützt worden. Aus Deutschland waren Beamte mehrerer Landeskriminalämter beteiligt.

Spitzname: der Lange

Er vertraue der spanischen Justiz, ließ Frank Hanebuth seinen spanischen Anwalt erklären. Er warte die Akteneinsicht ab. Da er sich nichts habe zuschulden kommen lassen, habe er auch nichts zu befürchten. Der Hannoverschen Allgemeinen hatte er kürzlich erklärt, er stehe auf Mallorca in Verhandlungen, „einen mittleren Gastronomiebetrieb zu übernehmen“.

Hanebuth (Spitzname: „der Lange“) ist eine der schillerndsten Figuren im deutschen Rocker- und Rotlichtmilieu. 2010 hatte der „Präsident“ der Hells Angels in Hannover einen „Friedensvertrag“ mit den rivalisierenden „Bandidos“ ausgehandelt, der jedoch nicht lange Bestand hatte. Nur einige Jahre hielt seine „Befriedung“ des Rotlichtmillieus. Um die Jahrtausendwende verdrängte er die bis dahin rivalisierenden Banden von Albanern, Russen und Türken.

Durch seinen Rechtsanwalt Götz-Werner von Fromberg, der ihn als „Ordnungsfaktor“ bezeichnet, bekam er auch Kontakt zur informellen „Hannover-Connection“ um den Finanzmagnaten Carsten Maschmeyer. Ein führender Polizist der Stadt wurde 2011 seines Amts enthoben, weil er in der Kneipe „Sansibar“ im Einflussgebiet Hanebuths gefeiert hatte. Kurz darauf kündige „der Lange“ an, sich aus dem Steintorviertel zurückzuziehen.

Im Mai 2012 wurde sein Haus in Hannover bei einer Razzia unter Beteiligung der GSG 9 gestürmt. Der Vorwurf, er habe den Mord an einem Rocker in Auftrag gegeben, erhärtete sich nicht. Ein Kronzeuge hatte falsch ausgesagt. Hanebuth ist Vorbild für eine Figur in einem ARD-„Tatort“, der im Zuhältermilieu von Hannover spielt.

Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/politik/kriminalitaet-rockerboss-in-handschellen,10808018,23837168.html

Dubiose Geschäfte: Rocker zwangen Prostituierte zu Schönheits-Operationen

Was es nicht so alles gibt…

Eine Polizei-Razzia der Hells Angels auf Mallorca brachte dubiose Rocker-Geschäfte ans Licht. Die Einnahmen aus Prostitution und Drogenhandel sollen unter anderem in Schönheits-Operationen für Prostituierte geflossen sein, um deren Marktwert zu steigern.

Eine Polizei-Razzia der Hells Angels auf Mallorca brachte dubiose Rocker-Geschäfte ans Licht. Die Einnahmen aus Prostitution und Drogenhandel sollen unter anderem in Schönheits-Operationen für Prostituierte geflossen sein, um deren Marktwert zu steigern.
Laut spanischen Medien sollen Hells-Angels-Mitglieder auf Mallorca Prostituierte zu Schönheits-OPs gezwungen haben, um „ihr Produkt“ besser vermarkten zu können. Die Motivation dahinter soll reine Profit-Gier gewesen sein. So durften sich die Frauen nur dann einen Tag frei nehmen, wenn sie vorher 1000 Euro verdient hatten, schreibt das spanische Newsportal „abc.es“. Hauptverantwortliche für den Handel mit den Frauen sollen die Brüder Youssafi gewesen sein, die mit Zuhälterei und Menschenhandel ein Vermögen verdient haben sollen.

Die Frauen wurden auch zur Geldwäsche benutzt. Laut den Berichten sollen im Namen der Prostituierten Anschaffungen wie beispielsweise Luxusautos oder Immobilien getätigt worden sein. Bei der Razzia wurden mehr als zehn Autos, vier Motorräder, mehrere Boote sowie Luxusgüter wie Gemälde und Juwelen gefunden. Als konkretes Beispiel für das Immobiliengeschäft wird das Bordell „Red Palace“ genannt, dass die Verbrecher erst mittels Schwarzgeld aus Prostitution und Drogen kauften, nur um es später unter großem Gewinn wieder zu verkaufen – so „abc.es“.

Unglaubliche Summen von Schwarzgeld beschlagnahmt

Die Youssafi-Brüder sollen im Auftrag von Rocker-König Frank Hanebuth das blühende Sex-Geschäft mit harter Hand gelenkt haben. Sie sollen für alle Bereiche zuständig gewesen, beginnend bei der Beschaffung der Frauen bis hin zur Bezahlung von deren Schönheits-OPs. Nachdem vier Verdächtigte nach ihrer Festnahme inzwischen wieder frei gekommen sind, sitzt Hanebuth weiterhin in Haft. Nach Polizei-Erkenntnissen soll die Staatsanwaltschaft ein Millionenvermögen sichergestellt haben, das so groß sein soll, dass die Rocker angeblich den Plan verfolgt hatten, davon eine Formel-1-Rennstecke auf Mallorca zu bauen.

Ärger über Rotlicht-Razzia

Ne Razzia, scheinbar nur um Präsenz zu zeigen…Das sind ja Methoden…


Von Christian Scheh

Unternehmer aus dem Bahnhofsviertel wettern gegen Großkontrolle der Polizei

Bei einer großangelegten Razzia im Rotlichtviertel hat die Polizei sechs Straftäter aus dem Verkehr gezogen. Geschäftsleute beurteilen die Kontrolle mit Hunderten Polizisten trotzdem als unverhältnismäßig. Manch einer wittert hinter der Aktion vor allem eines: den Wahlkampf.

Frankfurt.

188 kontrollierte Personen, sechs Festnahmen und Verhaftungen. Das ist die Bilanz einer großen Razzia, die die Polizei am Donnerstag im Rotlichtviertel gemacht hat. Es war kurz nach 19 Uhr, als aus verschiedenen Richtungen Mannschaftswagen mit insgesamt wohl 250 Beamten anrückten. Die Polizisten riegelten die Kreuzung von Elbe- und Taunusstraße ab. Keiner kam mehr rein, keiner mehr raus. Bis nach 1 Uhr war das Rotlichtviertel weitgehend lahmgelegt.

Der Schwerpunkt der Großrazzia lag wie schon so oft auf der Elbestraße zwischen Kaiser- und Niddastraße. Eine Polizeisprecherin sagte gestern, dass alle Gebäude im gesperrten Abschnitt kontrolliert worden seien – Bordelle, Spielhallen, Hotels und mehr. 188 Personen habe man insgesamt überprüft. Drei Prostituierte seien wegen Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz festgenommen worden, außerdem seien der Polizei drei mit Haftbefehl gesuchte Personen ins Netz gegangen – genauere Angaben dazu konnte die Sprecherin allerdings nicht machen.

Einen unmittelbaren Anlass für die Großkontrolle gab es nach Polizeiangaben nicht. Einmal mehr sei es darum gegangen, im Bahnhofsviertel Präsenz zu zeigen und Straftaten entgegenzuwirken, wie sie im Quartier häufig begangen werden. Vor allem Hehlerei und Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und Aufenthaltsgesetz hob die Sprecherin hervor.

Stadtpolizei im Einsatz

Auch die Stadtpolizei des Ordnungsamts war an der Aktion beteiligt, sie überprüfte vor allem Betriebe in der Elbe- und Taunusstraße. Eine Bilanz zu den festgestellten Ordnungswidrigkeiten konnte die Behörde gestern noch nicht vorlegen, ein Sprecher sagte aber, dass unter anderem die hygienischen Verhältnisse in Restaurants und Lokalen und die Einhaltung des Jugend- und Nichtraucherschutzgesetzes unter die Lupe genommen worden seien.

In den vergangenen Monaten hatte die Polizei im Bahnhofsviertel mehrere Großrazzien gemacht und teils heftige Kritik seitens der Geschäftsleute geerntet. Die letzte Kontrolle vor Donnerstagabend lag noch nicht einmal einen Monat zurück. Der Stadtverordnete Gregor Amann, der im Bahnhofsviertel lebt, vermutet dahinter ein System: „In Wahlkampfzeiten erfreuen sich Razzien besonderer Beliebtheit“, betont der SPD-Politiker. „Da kann man zeigen, dass man für ,Law and Order‘ und die Sicherheit der Bürger steht“, sagt er in Anspielung auf Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU).

Der SPD-Mann hebt hervor, dass Razzien „spektakuläre Maßnahmen“ seien, mit denen man im Sommerloch gute Chancen habe, in die Medien zu kommen. Die Öffentlichkeitswirkung sei aber meist größer als das, was tatsächlich dabei herauskomme. „Wenn die Polizei drei Mädchen festnimmt, die sich illegal in Deutschland aufhalten, beeindruckt mich das jedenfalls nicht – die beeinträchtigen nicht die Sicherheit im Bahnhofsviertel.“

Ramme im Gepäck

Dass es bei Razzien um den großen Auftritt geht, liegt auch für einen Mitarbeiter der Table-Dance-Bar „Pure Platinum“ auf der Hand. „Die sind bei uns mit vermummten Polizisten eines Sondereinsatzkommandos rein und hatten sogar eine Ramme dabei“, erzählt er. Gäste, Angestellte und Tänzerinnen seien kontrolliert worden. „Sogar ein Drogenspürhund wurde eingesetzt.“ Warum die Polizei so „martialisch“ auftrat, kann er nicht verstehen: „Das war hier ein ganz normaler Abend.“ Einen Holzknüppel, der offenbar als Waffe gewertet wurde, hätten die Beamten noch in der Nacht wieder zurückgebracht.

Bahnhofsviertel-Insider berichten, dass das „Pure Platinum“ wie bestimmte Laufhäuser in der Elbestraße mit den Rockern der Hells Angels in Verbindung steht. Ist das der Grund für die offensive Gangart der Polizei? Ein Bordellbetreiber aus der Elbestraße betont jedenfalls, dass die Razzia schlecht fürs Geschäft gewesen sei. „In Hessen sind gerade Sommerferien, außerdem ist Ramadan. Wenn dann noch eine Razzia hinzukommt, merkt man das schon.“ Der Unternehmer ärgert sich darüber, dass die Polizei immer wieder im Rotlichtviertel zuschlägt: „Die sollen doch mal eine Razzia auf der Freßgass’ machen, da würden sie mit Sicherheit auch illegal Beschäftigte finden.“ Die Probleme mit der Straßenprostitution und der Drogenszene im Bahnhofsviertel lösten die Kontrollen jedenfalls nicht.

Nicht nur bei Geschäftsleuten aus dem Milieu stoßen die Razzien auf wenig bis gar keine Gegenliebe, auch Spielhallenbetreiber zeigen sich empört darüber, dass die Polizei immer wieder in ihren Betrieb eingreift: „Wenn die Polizei eine Razzia startet, können Sie an dem Abend kein Geschäft mehr machen“, sagt Wolfgang Schroth vom „Sky Casino“. Nach der Razzia im Juni habe er ein Gespräch mit der Polizei geführt und sich über die ständigen Kontrollen beschwert. Daraufhin habe ihn die Polizei am Donnerstag in Ruhe gelassen: „Die sind nicht bei mir rein, ich musste meine Türen aber schließen. So eine Kontrolle kostet mich richtig Geld.“

Ebbe in der Kasse

Der Nachtclub „Pik Dame“ von Oliver Gauß ist ebenfalls regelmäßig von Razzien betroffen: „Die Kontrollen gehen brutal aufs Geschäft, zumal sie inzwischen sehr, sehr oft stattfinden“, sagt der Unternehmer. Er hat zwar Verständnis für die Polizisten, „die ja nur ihren Job machen“; ihm ist auch klar, dass es Gründe für die Kontrollen gibt: „Wenn alles gesperrt ist und keiner mehr zum Club gelangt, ist das aber natürlich ein Problem für uns.“

Die Polizei steht im Hinblick auf das Bahnhofsviertel vor einem Dilemma: Kontrolliert sie zu wenig, werden ihr die Probleme – zum Beispiel mit der offenen Drogenszene – vorgehalten, kontrolliert sie zu viel, beschweren sich die Geschäftsleute. Dass das Bahnhofsviertel mit seinen teils undurchsichtigen Strukturen ein Kriminalitätsschwerpunkt bleibt, ist in diesem Jahr allerdings schon mehrfach deutlich geworden: Für das größte Aufsehen sorgte eine Auseinandersetzung in der Moselstraße. Dabei wurde ein gänzlich unbeteiligter Streetworker angeschossen und lebensgefährlich verletzt.

Quelle: http://www.fnp.de/rhein-main/frankfurt/Aerger-ueber-Rotlicht-Razzia;art675,587956

Rotlicht-Unternehmer investiert Millionen in Burbach und fordert mehr Kontrollen

Meiner Meinung nach guter Ansatz und gute Argumente, wenn das Ganze auch so praktiziert wird wie beschrieben.
Die Paradise Island GmbH, die in Saarbrücken-Burbach ein neues Großbordell plant, hat ihre Investition verteidigt. Der Investor sieht sich als Vertreter einer „sauberen“ und vom Staat kontrollierten Prostitution. (Veröffentlicht am 29.07.2013)

Saarbrücken. Der Stuttgarter Investor Jürgen Rudloff hat bestätigt, dass er auf einer Fläche von rund 6000 Quadratmetern ein Wellness-Großbordell in Saarbrücken-Burbach baut. Über seinen Sprecher Jürgen Beretin ließ er mitteilen, dass das Etablissement bis zum Jahresende fertig sein soll. Dort sollen rund 50 Frauen arbeiten. Beretin verwahrte sich zugleich gegen die Aussage des Saarbrücker Ordnungsdezernenten Jürgen Wohlfarth, dass die Landeshauptstadt schon „viel zu viele“ Bordelle habe.

Dort hätten die Frauen keinerlei Freiheiten und müssten das tun, was Inhaber und Kunden von ihnen wollten. Das sei „dirigistische Prostitution, ein Straftatbestand“.
„Große Häuser“ wie das geplante Investment in Burbach seien für die Behörden dagegen „einfach kontrollierbar“. Bei ihm, so Beretin, der nach eigenen Angaben in Saarbrücken Geschäftsführer werden soll, checkten die Frauen wie im Hotel ein und legten selbst fest, von wann bis wann und wie sie arbeiten. Die Räume würden nach jedem Gast gereinigt. Die Frauen müssten regelmäßige ärztliche Untersuchungen nachweisen. Er biete ihnen über die Allianz und die DKV eine Altersversorgung und eine Tagekrankenversicherung an.

Beretin sagte, er sei offen für jede denkbare Kooperation mit Behörden, Polizei oder Selbsthilfegruppen von Prostituierten, solange sie nicht „geschäftsschädigend“ sei. Die geplante Nutzfläche sei mit 6000 Quadratmetern deshalb so groß, damit die Frauen auf drei von insgesamt fünf Stockwerken die Möglichkeit hätten, sich in Räumlichkeiten zurückzuziehen, in denen sie nicht von Freiern behelligt würden, schlafen, fernsehen sowie essen und trinken könnten. Die Frauen zahlten beim „Einchecken“ 79 Euro Eintritt, 23 Euro pro Übernachtung plus 25 Euro Pauschalbesteuerung, die an das Finanzamt abgeführt würden. In der Preisgestaltung mit den Freiern seien sie autonom.
Rudloff betreibt laut Beretin bisher bereits ganz ähnliche Häuser in derselben Größenordnung, wie sie jetzt in Saarbrücken geplant sind, in Frankfurt, Salzburg und Graz. Die Investition in Saarbrücken begründete er mit der Nähe zu Frankreich, wo die Prostitution offiziell verboten ist. Die Investitionssumme betrage viereinhalb Millionen Euro.
Beretin begrüßt ausdrücklich Forderungen aus der Politik nach einer strengeren Regulierung der Prostitution etwa in Form eines „Bordell-Tüvs“ und regelmäßigen behördlichen Kontrollen, wie sie vom Saarbrücker Ordnungsdezernenten Wohlfarth gefordert worden waren.

Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) forderte eine Überarbeitung des rot-grünen Prostitutionsgesetzes von 2002, das die Prostitution liberalisiert hatte. „Gut gemeint ist nicht gut gemacht“, sagte sie. Verwaltung und Polizei sollten künftig wieder direkt auf die Rotlichtkriminalität einwirken und Bordelle verhindern können.

Quelle: http://www.saarbruecker-zeitung.de

Rotlicht-Ermittler wegen Amtsmissbrauchs angeklagt

Mal was zum Schmunzeln aus Österreich…Da hat der gute Mann wohl sein Hobby zum Beruf oder seinen Beruf zum Hobby gemacht – kommt drauf an wie man’s sieht… ;D


Ein hochrangiger Rotlicht-Ermittler des Landeskriminalamtes (LKA) Kärnten ist von der Staatsanwaltschaft wegen Amtsmissbrauches angeklagt worden. Der Beamte soll illegale Prostituierte frequentiert haben. Die Anklage ist noch nicht rechtskräftig.

Laut einem Bericht der “Kärntner Tageszeitung” (KTZ) vom Sonntag soll der Mann selbst Kunde bei einer illegalen Prostituierten gewesen sein. Die Anklage ist noch nicht rechtskräftig. Der Fall wurde der APA aus Polizeikreisen bestätigt.

Der Beamte war bereist im Vorjahr nach Auffliegen der Affäre suspendiert worden. Das Bundesamt zur Korruptionsbekämpfung wurde eingeschaltet, mit der Untersuchung wurde – um eventuelle Befangenheiten in Klagenfurt auszuschließen – die Staatsanwaltschaft Graz beauftragt. Wann der Prozess stattfindet, war vorerst unklar.

Quelle: APA

Prostitution: Das Milliardengeschäft mit dem Leid der Frauen

Mal wieder ein paysex-kritischer Artikel von spiegelonline..Es wird ziemlich einseitig nur auf den Fall der Zwangsprostitution eingegangen…Aber macht euch selbst ein Bild:

Mit käuflichem Sex werden in Deutschland Milliarden umgesetzt. Freier schwärmen von Flatrate-Bordellen, Touristen buchen Puff-Touren durch die Republik. Das Geschäft funktioniert nur, weil die Prostituierten oft ausgebeutet werden. SPIEGEL TV hat in “Europas Hurenhaus” recherchiert.


Hamburg – Natalia wurde ein besseres Leben versprochen, aber sie kam in die Hölle. Eine Freundin hatte der jungen Frau aus Moldawien den Kontakt zu einem Mann vermittelt, der einen Job im Ausland besorgen könne. Wenig später tauchte er auf, versprach 500 Dollar im Monat.

“Dann bin ich ins Auto eingestiegen”, erzählt Natalia. “Als wir außerhalb des Dorfs waren, ist er in einen Wald gefahren. Er sagte: Für deine Arbeit muss ich dir noch was beibringen. Dann hat er mich vergewaltigt.” Der Mann brachte sie nach Deutschland, wo Natalia jeden Tag anschaffen musste. “Jeden Abend hatte ich vier, fünf, sechs Kunden. Ständig wurde ich verprügelt. Geld habe ich nie bekommen.”

Mit Prostitution werden in Deutschland jedes Jahr nach einer Schätzung der Gewerkschaft Ver.di 14,5 Milliarden Euro umgesetzt – auch wegen Schicksalen wie dem von Natalia. Wie sie bekommen die Prostituierten von dem Geld oft wenig, manchmal gar nichts.

Das sollte ein Gesetz ändern, das die rot-grüne Koalition 2001 verabschiedete. Es ermöglichte den Prostituierten, Lohn einzuklagen, in Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenkasse einzuzahlen. Damit wollte die Koalition der Prostitution gesellschaftliche Anerkennung verschaffen – Hure sollte ein Beruf wie jeder andere sein.

Hat das Gesetz die Situation von Prostituierten verbessert, sie zu selbstbestimmten Unternehmerinnen gemacht? Oder macht es nur das Leben von Menschenhändlern und Zuhältern leichter? Reporter von SPIEGEL TV sind dieser Frage in ihrer Reportage “Europas Hurenhaus” nachgegangen.

“Frauen aus Osteuropa sind ehrgeiziger, unkomplizierter”

Das Gesetz helfe Tausenden Frauen, ihren Beruf ohne kriminelles Umfeld auszuüben, sagt Felicitas Schirow, Aktivistin und früher selbst Prostituierte. Allerdings nutzen nur wenige Huren die Möglichkeiten, die das Gesetz bietet. Viele sind offiziell als Masseuse oder Hostess gemeldet. Doch, sie habe auch Sex mit Freiern, sagt eine Frau. “Aber das weiß keiner.”

Deutschland ist inzwischen zu einem beliebten Ziel für Sextouristen geworden. Reiseveranstalter bieten geführte Touren von Puff zu Puff an. “Wir haben keine Clubs wie diese”, sagt etwa ein Bordellbesucher aus den USA. “Das macht den Aufenthalt hier sehr angenehm.”

Die Mehrzahl der Frauen kommt inzwischen aus dem Ausland, Schätzungen gehen von 60 bis 80 Prozent aus. Wie viele Prostituierte es insgesamt in Deutschland gibt, weiß niemand genau. Nach Angaben von Hilfsorganisationen und Gewerkschaften sind es aber mehrere hunderttausend.

Besonders aus Osteuropa strömen Frauen in die Bundesrepublik. Sie seien “ehrgeiziger, unkomplizierter, haben mehr Disziplin”, sagt der Bordellbetreiber Sascha Erben. Oft werden sie mit falschen Versprechungen gelockt: eine Stelle als Verkäuferin, ein Auskommen als Kindermädchen. Andere treibt die Armut in ihren Heimatländern wie in Rumänien oder Moldawien nach Deutschland.

Flatrate-Sex, so oft der Freier kann, so oft er will

“Die Mädchen betreiben Prostitution aus Spaß”, behauptet dagegen ein rumänischer Zuhälter. Das scheint wenig glaubhaft, wenn man Geschichten wie die von Siam kennt. Sie muss 1500 Euro monatlich zahlen – für eine Kammer, in der sie lebt und gleichzeitig Freier empfängt. Hilfsorganisationen berichten, den Prostituierten vom Straßenstrich blieben nur 15 Euro am Tag. Und dann stelle sich die Frage: zur Familie nach Hause schicken oder behalten?

Der ständige Zustrom von Frauen aus Osteuropa verschärft den Konkurrenzkampf unter Prostituierten – und drückt die Preise. Das bestätigt selbst der Unternehmerverband Erotik Gewerbe Deutschland. Auf dem Straßenstrich gibt es Sex für 20 Euro. “Im Durchschnitt stehen diese Frauen 14, 15 Stunden an der Straße”, sagt der ehemalige Zuhälter René Fenske.

Bordellbetreiber locken Freier mit Flatrate-Angeboten. 99 Euro pro Abend etwa – und mehrere Frauen zur Auswahl, Sex inklusive, “so oft er kann, so oft er will”, wie Bordellbetreiber Erben sagt. “Man muss sich nicht groß anstrengen, Mädchen kennenzulernen”, sagt ein Kunde. “Man kann kurz seinen Spaß haben, kann aber auch guten Gewissens nach Hause gehen.”

Aus Sicht der Frauen hört sich das anders an. Die Gäste hätten viele Ansprüche, sagen sie. “Wir müssen guten Service bieten, sonst hat man keine Chance, Geld zu verdienen.”

In Moldawien versuchen die Behörden jetzt, junge Frauen vor dem vermeintlich besseren Leben in Deutschland zu warnen. Polizisten sind in Dorfschulen unterwegs, um aufzuklären.

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/spiegel-tv-magazin-berichtet-ueber-prostitution-in-deutschland-a-913269.html

Tag der offenen Tür im Bordell in Kuhlenhagen

Ein etwas älterer Artikel. Der betreffende Tag der offenen Tür fand zwar schon statt, eine Erwähnung ist die mutige und sehr interessante Aktion aber trotzdem noch Wert, wie ich finde. Offenbar gab es auch regen Zuspruch der Gäste. Aber lest selbst:

SCHALKSMÜHLE – Trotz Kündigung ist das Golden House in Kuhlenhagen aktiv. Doch die Bordell-Betreiberin denkt nicht ans Aufhören. Im Gegenteil, sie geht jetzt in die Offensive.

Zum 30. April ist der Pachtvertrag des Bordells gekündigt worden. Rings um das ehemalige Steinbeisser-Gebäude in Kuhlenhagen soll bis zum Sommer kommenden Jahres eine Kunstrasen-Sportanlage gebaut werden.

Kaffee, Kuchen und Knabbereien in Kuhlenhagen: Der Erotik-Club Golden House lädt für nächsten Samstag Frauen und Männer zu einem Tag der offenen Tür ein. Fünf Frauen werden den Besuchern Rede und Antwort stehen. Mariana Simion will vor allem eins: Vorurteile abbauen.

Anschuldigungen und Verleumdungen konfrontiert. Horrorszenarien von einem Umschlagplatz für Waffen-, Drogen- und Menschenhandel sowie Vergewaltigern, die dadurch angelockt werden, malten die Gegner. Derzeit kursieren Gerüchte, dass Simion pleite und das Haus geschlossen sei. „Das alles stimmt nicht. Jeder, der wissen will, was hier passiert, kann vorbeikommen. Ich habe keine Geheimnisse“, sagt Mariana Simion.

„Ich habe mir hier eine Existenz aufgebaut, das werde ich mir nicht kaputtmachen lassen.“ Die 29-Jährige eröffnete im November vergangenen Jahres das Bordell. Für 320 000 Euro wollte sie im Dezember das Gebäude kaufen. Doch der Kaufvertrag kam nicht zustande.

Wie unsere Zeitung erfahren hatte, wollten aber nach wie vor einige finanzkräftige Bürger gemeinsam das ehemalige Steinbeisser-Gebäude kaufen und das Bordell wieder in ein Restaurant verwandeln. Das Angebot sollte nach ihren Vorstellungen gutbürgerlich sein und sich an Siedler und Vereinsmitglieder richten. Simion: „Ich will am liebsten das Haus kaufen und es dann renovieren.“

Nächsten Samstag haben Frauen und Männer die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Von den Damen des Hauses bekommen die Gäste eine Führung durch den Ausschankbereich, die Arbeitszimmer oder etwa den Aufenthaltsbereich der Frauen. „Es standen schon viele neugierige Frauen vor der Tür, die gefragt haben, ob sie sich das Haus mal von innen ansehen können. Das ist wegen der Gäste meist nicht möglich. Daher habe ich mich entschieden, einen Tag der offenen Tür zu veranstalten“, sagt Mariana Simion. Der Tag der offenen Tür findet am Samstag, 13. Juli, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr statt.

Kurz vor Redaktionsschluss erreichte uns Freitagabend die Nachricht, dass nun die Räumungsklage eingegangen ist. Der Tag der offenen Tür wird trotzdem stattfinden. Simion: „Ich denke noch nicht ans Aufhören. Ich werde kämpfen.“ Andere Beteiligte waren gestern Abend nicht mehr für eine Stellungnahme erreichbar.  –  mc

Quelle: http://www.come-on.de/lokales/schalksmuehle/offenen-bordell-golden-house-kuhlenhagen-2992129.html

Liberalisierung durch Prostitutionsgesetz führte nicht zu Anstieg der Zwangsprostitution

Das seit 2002 geltende Prostitutionsgesetz der damaligen rot-grünen Koalition hat nicht zu einem Anstieg der Zwangsprostitution geführt. Vielmehr sind die Opferzahlen zurückgegangen, wie die “Mitteldeutsche Zeitung” (Freitagausgabe) unter Berufung auf die Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Kleine Anfrage des Parlamentarischen Geschäftsführers der Grünen, Volker Beck, berichtet.In der Antwort heißt es unter Verweis auf Daten des Bundeskriminalamtes: “Im Jahr 2000 wurden im Bundeslagebild Menschenhandel insgesamt 926 Opfer registriert, im Jahr 2011 waren es 640. Dies entspricht einem Rückgang der Zahlen um knapp 31 Prozent. Vergleicht man die Zahl der registrierten Opfer im Jahr 2003″, also ein Jahr nach Inkrafttreten des Prostitutionsgesetzes, “mit der Zahl aus dem Jahr 2011, so ist hier ein Rückgang um gut 48 Prozent feststellbar.” Zugleich gebe es “größere Aktivitäten der Polizei”. Das Gefährdungspotenzial des Menschenhandels zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung sei deshalb mit im Schnitt 600 bis 800 Opfern jährlich “begrenzt”.

Ausdrücklich heißt es weiter, es gebe “keinen signifikanten Anstieg der Opferzahlen, der auf eine mit dem Inkrafttreten des Prostitutionsgesetzes kausal verknüpfte Ausweitung des Phänomens hinweisen würde”. Beck fühlt sich durch die Antwort bestätigt. “Die These, ein liberales Prostitutionsgesetz führe zu mehr Menschenhandel, ist widerlegt”, sagte er der “Mitteldeutschen Zeitung”. “Im Gegenteil: Seit der Liberalisierung gab es mehr polizeiliche Aktivität und dennoch deutlich weniger Tatverdächtige, Verurteilte und Opfer. Das spricht eher dafür, dass die Herauslösung der Prostitution aus dem kriminellen Milieu zunehmend gelingt.”

Im Prostitutionsgesetz wurde festgestellt, dass Prostitution in Deutschland nicht mehr verboten und nicht sittenwidrig ist. Ziel war es, die rechtliche Situation von Prostituierten zu verbessern und Zuhältern den Boden zu entziehen. Gleichwohl wird in der schwarz-gelben Koalition über eine Verschärfung der Regeln nachgedacht.

Quelle finanznachrichten.de

Prostitution: Eine Begleiterin der Menschheit

Veranstalter: Dr. Frank Jacob (HHU Düsseldorf)
Datum, Ort: 01.05.2014, Düsseldorf
Deadline: 01.04.2013

Wo es Menschen gibt, da gibt es auch Prostitution. So scheint es schon immer gewesen zu sein, denn in allen Epochen, Ländern und Regierungsformen ist Prostitution betrieben worden. Dabei waren die Ursachen vielfältig: soziale und wirtschaftliche Not sowie Zwang sind nur einige davon. Hinzu kommt, dass die Bewertung von Prostitution von der Antike bis zur Moderne immer wieder Änderungen sowie Neuinterpretationen unterworfen war, die nicht selten mit dem kulturellen Hintergrund der betreffenden Regionen einhergingen.

Der vorliegende Aufruf, sich mit einem Artikel an dem bilingualen Editionsprojekt Prostitution: Eine Begleiterin der Menschheit – Prostitution: A Companion of Mankind zu beteiligen, richtet sich daher an Wissenschaftler aus allen Bereichen, so dass ein interdisziplinärer und epochenübergreifender Band entstehen kann.

Bei Interesse, an dem Projekt mitzuwirken, senden Sie bitte einen kurzen Abstract Ihres Beitragsvorschlages (max. 300 Wörter) sowie einen kurzen Lebenslauf bis zum 01.04.2013 an jacob.m.a84@googlemail.com

Die endgültige Auswahl erfolgt Mitte April. Die “Deadline” für die Abgabe des Beitrages (15-20 Seiten, Times New Roman 12, Zeilenabstand 1,5) ist der 01.05.2014.

Kontakt: Dr. Frank Jacob
Heinrich-Heine-Universität
Institut für Geschichtswissenschaften
Gebäude 23.31, Ebene 05, Raum
Universitätsstr. 1, 40225 Düsseldorf
jacob.m.a84@googlemail.com

Quelle: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=21116

Klärungsbedarf am Straßenstrich

Klärungsbedarf am Straßenstrich

Das Regierungspräsidium prüft, was ein Urteil zur Prostitution für Darmstadt bedeutet.

Ein Urteil des Verwaltungsgerichts Kassel stellt die Rechtmäßigkeit pauschaler Verbote von Prostitution in Frage. Das Regierungspräsidium Darmstadt (RP) prüft nun, ob das Urteil Auswirkungen auf die hiesige sogenannte Toleranzzone hat.

„Mit dem Urteil ist eine gewisse Rechtsunsicherheit geschaffen“, sagt der Darmstädter Fachanwalt für Verwaltungsrecht Tobias Timo Weitz. „Aufgrund des Urteils sind bestehende Sperrgebietsverordnungen letztlich wohl nicht mehr zulässig.“ Die Darmstädter Sperrgebietsverordnung wurde im Jahr 2000 vom RP erlassen und regelt nicht die Wohnungsprostitution, sondern legt die Toleranzzone in der Bismarckstraße und der Kirschenallee fest. Wegen Beschwerden von anliegenden Betrieben wie Evonik-Röhm hat die Stadt Darmstadt im Oktober eine Verlegung des Gebiets beantragt.

Verlegung der Toleranzzone?

Das RP hatte zu dieser Zeit bereits die Verhandlung in Kassel im Blick, sagt dessen Sprecher Dieter Ohl: „Wir haben den Änderungswunsch der Stadt zurückgestellt, weil wir auf das Urteil warteten.“ Auf der Grundlage des Richtspruchs berate man sich in den kommenden Wochen mit der Stadt.

Dass auch Darmstadt eine „Bordell-Welle“ bevorstehen könnte, bezweifelt die Stadt laut Pressesprecherin Sigrid Dreiseitel: Der Frankfurter Fall sei anders gelagert, da in der Darmstädter Sperrgebietsverordnung ausschließlich die Straßenprostitution geregelt sei: „Das heißt, über die Ansiedlung von entsprechendem Gewerbe entscheidet ganz normal die Bauaufsicht.“ Die erschwert es ohnehin, dass sich Gewerbe in reinen Wohngebieten ansiedelt.

Wenn es um den Jugendschutz geht – etwa wenn Anwohner ein Bordell nahe einer Schule vermuten – gehe man Hinweisen nach. Das passiere zwei oder drei Mal im Jahr. Und die Straßenprostitution? Können die Frauen jetzt einfach den Standort wechseln? Nein, sagt Dreiseitel: „In Sachen Toleranzzone hat das Urteil aus unserer Sicht keine direkten Auswirkungen.“ Freilich müssten nun Juristen klären, wie das Urteil genau zu interpretieren sei. (ers.)

Quelle: fr-online

Sperrgebietsverordnung..Verwirrung

In Steinheim und Klein-Auheim ist Prostitution verboten. Die alten Regelungen zu Sperrbezirken spielen in Hanau jedoch in der Praxis keine Rolle mehr.

Im Hanauer Ordnungsamt sind bisher keine Beschwerden über Frauen, die in ihrer Wohnung sexuelle Dienste anbieten, bekannt, sagt der Chef des Ordnungsamts, Thorsten Wünschmann. Somit scheint das, was jüngst in Frankfurt für Aufregung sorgte, in Hanau kein Problem zu sein: die sogenannte Wohnungsprostitution. Die Stadt Frankfurt hatte einen Massagesalon in einem Wohnhaus im Stadtteil Bornheim verboten und sich dabei auf die seit 1986 geltenden Sperrbezirke berufen. Der Vermieter des Salons, der von außen nicht als solcher zu erkennen ist, hatte sich dagegen erfolgreich vor dem Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel gewehrt. Prostitution könne nicht mehr per se als Störung des öffentlichen Anstands eingestuft werden, sagten die Richter.

Auch in Hanau gibt es Sperrbezirke, festgeschrieben in der „Verordnung zum Schutz der Jugend und des öffentlichen Anstandes im Regierungsbezirk Darmstadt“ im Jahr 1979. Demnach ist es in Steinheim, Klein-Auheim und dem kleinen Innenstadtareal zwischen Mühlstraße, Leimenstraße, Salzstraße und Rosenstraße „verboten, der Prostitution nachzugehen“.

Zudem existieren Sperrbezirke für Prostitution auf öffentlichen Straßen und Plätzen, also für den Straßenstrich. Demnach dürfen rund um Lamboystraße und Friedberger Straße keine sexuellen Dienste angeboten werden. Dasselbe gilt für das Gebiet zwischen Kanaltorplatz (Hauptpost) und Marktplatz, Römerstraße und Krämerstraße. Dort existieren seit Jahrzehnten Sexshops, ein Bordell, Spielhallen und anderes Etablissements, der Straßenstrich ist dort aber verboten.

Kein Straßenstrich in Hanau

Diese fast 35 Jahre alte Verordnung spiele aber in der Praxis keine Rolle mehr, sagt Wünschmann. Zudem gebe es in Hanau derzeit keine Frauen oder Männer, die auf der Straße sexuelle Dienste anbieten würden. Diese Einschätzung bestätigt die Polizei.

Auch sonst haben Ordnungsamt und Polizei über das Prostitutionsgewerbe in Hanau keine Besonderheiten zu berichten. Die „Handvoll Bordellbetriebe“, seien „unauffällig“, sagt Wünschmann. Dazu gehören Gewerbe in der Oderstraße, am Kanaltorplatz und am Hauptbahnhof. Bei den regelmäßigen Kontrollen gebe es „fast keine Beanstandungen“, sagt ein Sprecher des Polizeipräsidiums Südosthessen. Es komme zwar immer mal wieder vor, dass eine Frau keine gültigen Papiere habe. Es gebe aber keine Hinweise auf Zwangsprostitution, organisierten Menschenhandel oder andere „milieuspezifische Kriminalität“.

Während die angemeldeten Bordelle amtsbekannt sind, ist das bei der Wohnungsprostitution komplizierter. Wenn Frauen oder Männer in Wohnungen sexuelle Dienste anbieten, müssen sie das nicht bei der Gewerbeaufsicht melden. Sie könnten es zwar, sagt Wünschmann, manche täten das auch. Doch „Prostituierte“ gebe kaum jemand an, eher noch Massagesalon oder Begleitservice. Deshalb kann Wünschmann für Hanau keine Zahl nennen, schätzt aber, „dass es wenige sind“.

Wohnungsprostitution ist kein klar definierter Begriff. Wesentliches Merkmal ist aber, dass außen nicht erkennbar ist, welche Dienste drinnen angeboten werden. Das gilt zum Beispiel auch für die Frauen in der Daimlerstraße, die zwar in Anzeigen und im Internet werben, an der Tür aber keine Hinweise angebracht haben.

Quelle: fr-online.de

Etappensieg: Ende für die Sperrgebietsverordnung

Das Verwaltungsgericht Kassel macht ein Ende mit der Praxis vieler Städte, Prosttitution auf Basis von Sperrgebieten pauschal zu verbieten. So reicht es ab sofort nicht mehr aus, Zonen pauschal als Störung von Sicherheit und Ordnung zu deklarieren, sondern man muss ab sofort den Einzelfall prüfen.

Bravo!

Quelle: welt.de

Prostitution ist auch fernab des Bahnhofs erlaubt

Bislang gestattete die Stadt Prostitution nur in ausgewiesenen Zonen. Damit ist nun Schluss. Ein Gericht stellte klar: das älteste Gewerbe muss auch abseits des Bahnhofsviertels Platz finden. Von Stefan Röttele

Ob jetzt überall in der Stadt neue Bordelle eröffnen? Wohl nicht. Doch nach dem Urteil des Verwaltungsgerichtshofs in Kassel herrscht Verwirrung. Welche Rechtsgrundlage hat die Stadt noch bei der Kontrolle des “ältesten Gewerbes der Welt”? Michael Jenisch vom Ordnungsamt: “Wir haben hier ein Grundsatzurteil. Es läuft dem, was wir Jahre lang gemacht haben, völlig zuwider.”

Vor zwei Jahren stießen Stadtpolizisten in einem Hinterhof in Bornheim auf den Salon Chantal. Er war als gewöhnlicher Massage-Salon registriert. Kunden konnten dort aber auch “erotische Dienstleistungen” in Anspruch nehmen.

Nach der alten Sperrgebietsverordnung von 1993 ist der Betrieb von Bordellen nur im Bahnhofsviertel und rund um die Breite Gasse erlaubt. Außerdem wird rund um die Theodor-Heuss-Allee ein Straßenstrich geduldet. Außerhalb dieser Bereiche ist jeglicher Sex gegen Geld tabu.

Gericht hält alte Ordnung für rechtswidrig

Das Ordnungsamt lässt den Laden schließen. Doch Hauseigentümer Fred Sigismund gibt nicht auf. Vor Gericht verliert er zunächst. Dann wagt er in zweiter Instanz den Frontalangriff gegen die Satzung als ganzes. Diesmal verliert die Stadt krachend.

Das Gericht urteilt: Es sei mit geltendem Recht nicht mehr vereinbar, Prostitution außerhalb von Zonen pauschal als Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einzustufen. Stattdessen müssten konkrete schädliche Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche nachgewiesen werden.

Die seien bei Chantal nicht gegeben. Eine Ohrfeiger gibt es hinterher: Spätestens nach dem Verfassungsgerichtsurteil 2009 hätte man überprüfen müssen, ob Wohnungsprostitution auch außerhalb der Zonen stattfinden dürfe. Die Stadt will die genaue Urteilsbegründung noch abwarten. Dann aber wird man sich zusammen mit dem Regierungspräsidium Darmstadt um eine neue Ordnung Gedanken machen müssen.