Nafissatou Diallo und das Sperm-Spangled Banner

Kommentar
Dominique Strauss-Kahn steht nicht mehr unter Hausarrest und durfte sich die Fußfessel abnehmen. Die Glaubwürdigkeit des Zimmermädchens Nafissatou Diallo sei nachhaltig erschüttert, so hallte es über den großen Teich. Eine alleinerziehende Mami, working hard und keusche Muslima mit Kopftuch, das ist eine Sache. Gelegenheitsprostituierte und in Drogengeschäfte verwickelt und vom Tag ihrer Einreise in den USA permanent am lügen und am schmarotzen, das ist eine andere Sache.

Das war also das gefühlte 10.000te Mal, dass ein geiler alter Mann in eine Liebesfalle getappt ist. Und seriös arbeitende Prostituierte in Deutschland werden sich mal wieder ärgern, dass ihr Beruf in Misskredit gebracht wird, weil in einem Land, wo Paysex weitgehend illegal und damit beinahe zwangsläufig in den Händen mafiöser Strukturen ist, so etwas vorkommt und entsprechend in den Medien aufgeblasen wird. Alles eigentlich nicht der Rede wert. Aber in einem Artikel der Welt online zum Thema stutze ich bei einem Absatz:

Die „New York Post“ will erfahren haben, dass das Zimmermädchen von ihrer Gewerkschaft in das vornehme Hotel in Midtown entsandt wurde, weil „eine Menge Leute sie als gute Anschafferin sahen“. Gewöhnlich würden Anfängerinnen in dem von der Gewerkschaft kontrollierten Prostitutions-Nebenerwerb in die Motels um den John-F.-Kenedy-Flughafen geschickt. Die „Post“ stützt sich auf anonyme Quellen.

Eine Gewerkschaft kontrolliert den Prostitutions-Nebenerwerb New Yorker Zimmermädchen? Entsendet Frauen in Motels?
Und weiter:

Es gebe „eine ganze Mannschaft von Leuten, die sie als Einnahmequelle betrachteten.“ Sollte das stimmen, erschienen die Demonstrationen der Gewerkschaft gegen Strauss-Kahn vor dem Gerichtsgebäude Anfang Juni in einem anderen Licht. „Shame on you“ skandierten die Gewerkschaftsmitglieder damals, als Strauss-Kahn aus dem Auto stieg.

Zum Artikel in der Welt Online

Das waren also sozusagen Leute aus dem Rotlichtmilieu und bei der Demo ging es um einen Protest gegen sinkende Einkommen, weil Nafissatou Diallo aus dem Verkehr gezogen werden musste oder der Freier Strauss-Kahn sie für den Blow Job nicht bezahlt hat? Hallo?

…. war die Mitgliedschaft in einer US-Gewerkschaft üblicherweise an hohe Eintrittsgebühren oder Abgabe eines Teils des Lohnes sowie Aufnahmeprüfungen gebunden.

… Das sagt Wikipedia über die Vergangenheit amerikanischer Gewerkschaften. Mal ehrlich Guys: Ist da bei der Zimmermädchen-Gewerkschaft nicht ein bisschen zuviel Tradition im Jahr 2011 übriggeblieben?

Vorschlag zum heutigen Unabhängigkeitstag: Legalisiert die Prostitution in God’s own Country!
So bekommt ihr gratis und franko selbstbestimmt arbeitende Frauen, die ihre eingeblasenen Dollars für sich behalten können, sich selbst irgendwo hin schicken, statt verschickt zu werden und vor allem wirklich hard working people im Sinne des amerikanischen Traumes sind. Und wenn dann ein geiler alter Mann über sie herfällt habt ihr auch das Recht und die Pflicht, ihn zur Verantwortung zu ziehen.

Dass sich das Vortäuschen einer Straftat lohnen könnte, wo die Karrieristen bei Polizei und Staatswaltschaft geifern und der Lynchmob kläfft, ist eine andere Sache. Vielleicht wird sich das irgendwann ändern, wenn durch Druck der Freien Berichter und Kommentierer die Vorverurteiler hinterher am Nasenring durch die virtuelle Arena gezogen werden können. Ein angeblicher Bruder des Zimmermädchens wurde schnell als Fake entlarvt und einer Dame in einem anderen Fall gelang es nicht, sich hinter vermeintlicher Anonymität zu verstecken. Und spätestens jetzt stellt sich die Frage, ob es nicht manchmal für alle besser ist, nicht alles vorschnell zu schreiben, zu lesen, zu sagen, zu photografieren. Erst recherchieren, dann die Zeitungen einladen, das wäre doch mal was Neues. Dann könnten wir uns auf interessantere Sachen konzentrieren, zum Beispiel, inwieweit Gewerkschaften in den USA in die organisierte Kriminalität verwickelt sind.

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Russen lernen Freierdeutsch

In einem russischen Wörterbuch für deutsche Umgangssprache werden Wortschöpfungen aus Fickforen, darunter auch aus Freiercafe-Berichten geführt. Das Buch trägt den köstlichen Titel “Пиздец – Schöner Schimpfen auf Russisch” und führt unter anderem:

Tiefbohrung f: Ебля, секс.

Sie ist samtweich und klatschnass, lässt sich zweifingrig innen penetrieren. Ihr Po steht nur für zungentechnische Tiefbohrungen bereit.

(albundy69 @ freiercafe.com, 03/2010)

Hier kann man die gebundene Ausgabe als Paperback kaufen und hier steht die Online-Version. Übrigens ist das eine ideale Quelle, wenn man mal ein paar Wörter auf russisch nachschlagen will, die nicht unbedingt im Langenscheidt stehen.

Facebookladies

Der US-Soziologe Sudhir Venkatesh stellte fest, dass softwaremäßig Facebook und hardwaremäßig Blackberries sich bei New Yorker Gunstgewerblerinnen großer Beliebtheit erfreuen. Der Hintergrund ist das Werkeln der Ladies in der US-Amerikanischen Illegalität.
Futurezone.at weiß zu berichten:

83 Prozent der Prostituierten haben eine Facebook-Seite – zu diesem Ergebnis kommt Sudhir Venkatesh von der US-Universität Columbia. Der Soziologieprofessor hat für seine Studie ein Jahr lang die Arbeitswelt von 270 Sexarbeiterinnen in New York untersucht. Neben vielen anderen Ergebnissen überraschen vor allem die technologischen Aspekte: Venkatesh schätzt, dass bis Ende 2011 Facebook zum “führenden Anwerbungsraum” von Freiern werden würde. Bereits 2008 hätten 25 Prozent der Prostituierten ihre Kunden über Facebook gefunden.

Ein Grund für die stark gewachsene Nutzung im US-Sexgewerbe sind die geänderten Geschäftsbedingungen der populären Kleinanzeigen-Plattform Craigslist, die seit vergangenem Jahr gelten: Damals wurde auf Druck der Staatsanwaltschaft die “Adult Section” zuerst zensiert und dann ganz entfernt. Der Grund: man wollte die Prostitution, die sich weg von der Straße hin in für die Behörden nur schwer einsehbare Hinterzimmer verlagert, so unter Kontrolle bringen.

Interessant ist auch, welche Handys bei den New Yorker Prostituierten beliebt sind: Überragende 70 Prozent besitzen einen BlackBerry, 11 Prozent ein iPhone, 19 Prozent haben andere Mobiltelefone. Der Grund für die Popularität der kanadischen Smartphones sei die Symbolwirkung. “Für die Kunden suggerieren sie als Symbol des professionellen Berufsleben, dass die Prostituierten frei von Drogen und Krankheiten sind”, so Venkatesh.

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Die Dienstagsnutte

Wieder mal hat eine Aussteigerin aus der Prostitution (Elke Päsler: Photo) ein Buch geschrieben.
kurier.at widmet sich Dame und Buch in einem Artikel mit Interview, Leseproben und Videoclip:

Verträumt löffelt sie den Schlagobers von ihrer Melange. “Damit hab ich mich immer belohnt, wenn ich einen besonders anstrengenden Tag hatte”, lächelt Elke Päsler. Sie spricht von Sex. Trägt einen schwarzen Tulpenrock und ein Mieder, das ihr Halt gibt. Die Fingernägel lang und rot lackiert; der Lidstrich über den fragenden, eisblauen Augen großzügig aufgemalt.

Melange mit Schlagobers, das war ihr Ritual, bevor sie nach käuflicher Liebe den Weg auf die Autobahn nach Niederösterreich nahm, heim zu ihren beiden Kindern – heute 12 und 13 Jahre alt.

Über ihr zwei Jahre dauerndes Doppelleben hat die Ternitzer Schneiderin jetzt ein Buch geschrieben: “Sally – die wahre Geschichte einer Mutter” erscheint an diesem Donnerstag.

Vermitteln Sie mit Ihrem Buch nicht ein völlig falsches Bild von der Prostitution? Viele Frauen werden als Sexsklavinnen gehalten, misshandelt und sogar umgebracht.
Das ist korrekt. Aber seit der Wirtschaftskrise gibt es auch immer mehr ganz normale Frauen, die keinen andern Ausweg sehen, als auf diese Art und Weise ihre Familien zu erhalten. Die Dunkelziffer von Müttern und Hausfrauen in der Branche ist unheimlich hoch. Man glaubt nicht, wie viele Gartenzäune mit Geld aus der illegalen Prostitution gestrichen sind. Wenn in den Annoncen steht: “Privat” oder “Ungelernt”, dann sind das Hausfrauen, auch sehr viele Studentinnen in Notlagen. Neuerdings auch Männer, die auf diese Weise ihren Lebensunterhalt verdienen.

Hören Sie heute noch auf den Namen Sally?
Sally haben sie zu mir im Englischunterricht gesagt. Deshalb ist es leicht für mich, auf beides zu hören: Auf Elke und auf die Sally aus der Volksschule.

Auch auf die Sally aus dem Rotlichtmilieu?
Diese Sally hat viel ertragen… Zuhause musste ich eine Mutti und Hausfrau und Schneiderin sein. In Wien hab’ ich als Sally meinen Körper verkauft. Immer Dienstag war ich die Nutte.

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Charlie und Silvio

Während Silvio Berlusconi immer mehr in Bedrängnis kommt und sich so manche Mitleser seiner Bunga-Bunga Geschichten fragen, was der alte Mann wohl noch so alles angestellt hat und ob sein Arsch wirklich so faltig ist, wie die Mädchen beschreiben (sehr schön sind die Bild Artikel hier und hier) war Charlie Sheen schlauer, ließ die anderen one and a half men men sein, ließ es noch einmal mit Alk und Prostituierten richtig krachen und ließ sich selbst dann in eine Entziehungsklinik einweisen. Wovon er entzieht? Wer weiß, Auswahl hat er ja genug. Über Charlies Eskapaden gibt es einen netten Artikel im Spiegel und der unvermeidlichen BILD. Von einer früheren Gespielin, der schicken Capri Anderson, haben wir hier übrigens ein paar nette, kleine Pornos in unserem Freierjournal zusammengestellt.

Update:

Sich ein paar Clips von der Dame, der der gute Charlie laut Medienberichten 30.000 Dollar für Sex gezahlt haben soll, anzuschauen, kann nicht schaden. Sie heißt Kacey Jordan, ist 22 Jahre jung, Pornodarstellerin und schon eine geile Sau. Aber so geil? 30.000 Dollar geil? Seht selbst:

Noch mehr Clips von Kacey Jordan:
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Thaifozza unterwegs in Pattaya

Forenkollege Thaifozza hat neue Beträge im Rahmen seiner Reiseerzählungen aus Thailand im Forum eingestellt. Informativ und unterhaltsam geschrieben, ein unbedingter Lesetipp!

Hier mal ein Auszug:

Der gestrige Tag begann bei einem “Frühstück” an der König Bar und wir verabredeten uns um 20:00 mit 3 weiteren König Bewohnern an der Bar zum gemeinsamen ausgehen

Relativ pünktlich um 20:00 fanden sich alle Leute ein und wir verliessen mit 5 Kerlen das König in Richtung Walking Street.

Unsere Stationen des Abends waren folgende:

Club Boesche, Living Dolls Showcase, Heaven Above, Electric Blue und What´s up (was für ein geiler Laden)

Mein Kumpel wurde fündig in der Heaven Above und löste ein Mädel aus

Zu den anderen Gogo´s bleibt zu sagen das in allen so 3-4 gute Mädels waren aber vom Hocker gehauen hat es mich ehrlich gesagt nicht.

Sehr sehr überrascht war ich von der What´s UP das war echt geil da, mehrere Bühnen auf Augenhöhe, und man konnte mit den Mädels viel Spaß haben (Dildos, Fingern, Schläge mit dem Schaumstoffprügel )

Hier wurde nun auch der MS2101 fündig und löste eine 20 jährige Supermaus aus.

Die Barfine bezahlt ( da sie ein Showgirl war 800 Bath) und dann sind wir gemeinsam in die Marine gegangen.

Bisschen abgetanzt und dann sind wir zu viert ins Hotel gestiefelt, wo wir einen Abschlussdrink nahmen und dann ins Zimmer gingen, wo meine kleine garnicht Shy völlig Nackt aus dem Bad kam, was für ein Körper. Die Performance war auch sehr sehr gut für eine 18 jährige, ich hab sie trotzdem ausgecheckt, es gibt noch viel zu erledigen.

Kleine Geschichte am Rande, gestern tippte mich auf einmal in der Walking von hinten was an, es war Lily meine LT vom letzten Jahr, ich unterhielt mich kurz mit ihr, und sie hat mir 10 Minuten später ne SMS geschickt mit Nice to meet u

So das wars für heute, morgen gehts weiter, denn heute steht wieder grosse Gogo Tour auf dem Programm ihr Lutscher

Schönen Gruss von meinem Kumpel an alle.

Zu Thaifozzas Themenstrang “Pattaya” im Forum

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Sex und Prostitution im Iran

Unter der Scharia funktioniert das mit Sex und Prostitution etwas anders als bei uns, aber es gibt tatsächlich Prostituierte, unter dem Deckmäntelchen der Ehefrau auf Zeit.

Die Frankfurter Rundschau berichtet über den Iran:

Schiitische Muslime dürfen nach ihren Glaubensgrundsätzen drei Frauen neben der Hauptfrau haben. Die Beziehungen zu den „Nebenfrauen“ sind manchmal sogenannte Zeit-Ehen. Von Geistlichen abgesegnet dauern sie wenige Stunden oder auch viele Jahre. Die Frau erhält dafür eine vereinbarte Summe und der Mann ist zur finanziellen Sorge für Kinder aus dieser Ehe, die auch erbberechtigt sind, verpflichtet. Diese Praxis wird bis auf die Zeit des Propheten Mohammeds zurückgeführt.

Nach dem Gesetz dürfen Mädchen ab 13 Jahren und Jungen ab 15 heiraten. Bei Zustimmung des Vaters oder Großvaters väterlichen Seits ist eine frühere Verehelichung von Mädchen jedoch gestattet. So geschieht es immer wieder, insbesondere in ländlichen Regionen, das Väter ihre Töchter selbst im Alter von sieben oder acht Jahren verheiraten, um mit dem Brautgeld ihre Schulden zu bezahlen.

Seit Jahren drängen iranische Führer die Männer des Landes auch zur Zeit-Ehe. Mit der Empfehlung zur Polygamie, wie zur Zeit-Ehe, suchen Irans Führer eine islamische Lösung für den Zeitvertreib der Jugend, der sie fast alle anderen Freuden und vor allem Freiheiten verbieten. Doch ihre Appelle stoßen weitgehend auf taube Ohren.

Insbesondere die städtische Mittelschicht lehnt Vielweiberei entschieden ab. Und viele Iraner betrachten die Zeit-Ehe als nichts anderes als legalisierte Prostitution.

Kein iranischer Vater wird seine Tochter in eine Ehe entlassen, die nur kurze Zeit währt. Jungfräulichkeit gilt auch im Iran, wie in anderen Ländern des Orients, als Ehre vor allem der Väter. Und jeder weiß, dass die Zeit-Ehe für die Frau das Tor zu Armut, Elend und Prostitution öffnet.

Zu der Frage, warum die Vielehe im Iran nicht so gut ankommt, wie in der arabischen Welt, sagt der Geistliche und Politiker Mohammad Taqi Rahbar: „Die iranische Gesellschaft hat gezeigt, dass sie mit diesem Thema Probleme hat. Unsere Kultur passt nicht zur der Idee von Polygamie und ZeitEhe.“

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Wer jemals persische Menschen, zum Beispiel Exilanten in Deutschland, kennen lernen durfte, kann nur noch traurig den Kopf schütteln, bei der Vorstellung, wie viele dieser klugen, achtenswerten und angenehmen Leute dort in einer Welt leben müssen, die jeder Beschreibung spottet.

Zum Weltaidstag

Der 1. Dezember ist der so genannte Weltaidstag. Zu diesem Anlass wirft das Freierjournal mal einen kleinen Blick in die Welt:

Derwesten.de berichtet über einen Schwulenstrich im Ruhrgebiet:

Ungeschützter Sex zwischen Männern ist der Hauptgrund für HIV-Infektionen. Das Stricher-Projekt der Essener Aids-Hilfe „Nachtfalke“ betreut 30 Prostituierte: „Unsere Klienten sind durch sämtliche soziale Netze gefallen.“

An keinem Ort ist die Gefahr größer, sich mit HIV zu infizieren als hier. Von den 30 Strichern, die das Projekt betreut, ist ein Drittel nachweislich HIV-positiv. Die meisten gehen weiter auf den Strich. „Deswegen ist Verhütung für uns das A und O“, sagt „Nachtfalke“-Mitarbeiterin Petra Bastians.

Zum Artikel bei derwesten.de

Der Standard.at blickt ins südafrikanische Malawi:

Drei von vier Menschen in Malawi sterben an Aids. Die Folgen sind verheerend – für Hinterbliebene und Infizierte gibt es wenig Hilfe. Nonnen, die diese anbieten, dürfen nicht über Kondome sprechen – aber lehren.

Viele Kinder hat Aids zu Waisen gemacht, in ganz Afrika sollen es mehr als zehn Millionen sein. Devota ist Ordensschwester der Rosary Sisters, die in dem weiter nördlich gelegenen Ort Katete ein Waisenhaus betreiben. Die Kinder, die dort aufwachsen, haben es schwer, in der Gesellschaft ihren Platz zu finden, sagt sie. Doch dann hellt sich ihr Blick durch die schwarze Brille auf: Devota erzählt von Oliva, die Krankenschwester geworden ist und von der Mechanikerin Towela oder von Asteria, die es mit ihrer Leistung bis auf eine Uni geschafft hat. “Sie machen uns sehr stolz.”

Zum Artikel bei derstandard.at

Der Südkurier berichtet über HIV in Russland:

Weltweit sinkt die Zahl der HIV-Infizierten – aber in Russland steigt sie rasant an

Der Tod, sagt Roman Ledkow, sitze ihm immer im Nacken. Seit zwölf Jahren begleitet er ihn, auf Schritt und Tritt, ist auf Geburtstagen dabei, bei Spaziergängen, in ruhigen Stunden der Muße. Doch er hat ihn gezähmt, den Tod. Ihn vielleicht auch ein wenig überlistet. Roman Ledkow ist HIV-positiv. Wie 30 000 Moskauer, fast 600 000 Russen, 1,4 Millionen Menschen in Osteuropa, die die Vereinten Nationen in ihrer aktuellen Statistik aufführen. Kaum ein anderes Land auf der Welt hat eine so rasant ansteigende HIV-Rate wie Russland.

Zum Artikel im Südkurier

Und das ist die offiezielle deutsche Seite (von BMG, BfgA, Deutsche Aids-Hilfen, Deutsche Aids-Siftung) zum Weltaidstag:
http://www.welt-aids-tag.de/

“Sex ist Spaß, HIV ist Ernst!”

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Caprificker

Nach den ganzen Schlagzeilen der vergangenen Tage um Hollywoodstar Charly Sheen, bei uns auch als einer der Men aus der Serie Two and a half Men bekannt, zum Beispiel hier und hier, wollte ich mal schauen, was seine Auserwählte Capri Anderson so kann, außer sich im Kleiderschrank verstecken.

Hier ist sie solo in Action:

Mehr von der Dame, im Duett mit einer Dame und einem Herrn:
…weiterlesen…

Ole!

Neues aus Spanien – es berichtet die Badische Zeitung:

Spanien: Sex-Werbung soll aus Zeitungen verschwinden

Warum Sex gegen Geld in Spanien so populär ist, weiß man nicht. Vielleicht spielen die Kontaktanzeigen eine Rolle, die in fast allen großen Tageszeitungen seitenweise geschaltet werden. Doch das soll sich nun ändern.

MADRID. Spaniens Männer gehen besonders gern ins Bordell. Vor einigen Jahren stellte das nationale Statistikinstitut fest, dass 27,3 Prozent der sexuell aktiven Männer schon einmal eine Prostituierte besucht zu haben. Das ist europäischer Spitzenwert. Gegen die massive Werbung in Zeitungen will nun Spaniens sozialistische Regierung vorgehen.

“Unsere Haltung ist ganz klar, wir wollen diese Art von Anzeigen nicht in der Presse,” sagt Spaniens Gleichheitsministerin Bibana Aído. Das spanische Parlament hat die Regierung gerade damit beauftragt, die Möglichkeiten für ein Verbot der Prostitutionswerbung zu prüfen. “Ich glaube, der Moment für eine definitive Beseitigung ist gekommen”, erklärt die Ministerin.

Die Prostitution ist in Spanien erlaubt, aber nicht gesetzlich geregelt.

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Meine Meinung: Und wieder wird ein bisschen Freiheit genommen, diesmal von der spanischen Gleichmacherministerin und ihrer sozialistischen Regierung. Auch in Spanien wird die Einschränkung der Arbeitsbedingungen von Sexworkerinnen von der üblichen Imagekampagne (wenn dem Volk eine Volksmeinung ins Hirn manipuliert werden soll, nennt man das auf Neusprech Imagekampagne) über Zwangsprostitution und Ausbeutung. Naja, erstmal werden die Damen mit der Werbung aufs Netz ausweichen, dann werden die betroffenen Holzmedien einen weiteren kleinen Einbruch ihrer Verkaufszahlen zu beklagen haben, dann kann die Frau weiter überlegen, was sie als nächstes verbietet.

Als eine Umfrage vergewaltigt wurde

20minuten.ch hat eine Umfrage gemacht und in einem redaktionellen Artikel ausgewertet. Es ging darum, wie die Leser der Onlinezeitung Prostitution, Straßenprostitution im allgemeinen und den Züricher Straßenstrich im speziellen beurteilen:

Der Zuhälter-Prozess in Zürich fördert grausame Details zu Tage. Trotzdem sind 57 Prozent der User dagegen, den Strich abzuschaffen. Ein Skandal im Sperrbezirk?

Nur allzu gerne wollen Freier glauben, dass dies ein Einzellfall, keinesfalls aber die Normalität auf dem Strassenstrich ist. So gehen 55 Prozent der Umfrageteilnehmer, die selber schon Kunden von Sexarbeiterinnen waren, davon aus, dass die Prostituierten selber entscheiden können, welche Freier sie akzeptieren und welche nicht.

Reines Wunschdenken? Ganz klar ja – zumindest für Michael Herzig, Bereichsleiter Sucht und Drogen beim Sozialdepartement der Stadt Zürich, in dessen Zuständigkeit auch der Betreuungsbus Flora Dora fällt: «Ein hoher Prozentsatz der Frauen arbeitet für Zuhälter. Ob es numerisch die Mehrheit ist, kann ich nicht sagen.»

Laut den Ergebnissen der Online-Umfrage unter 5921 Internetnutzern will aber maximal jeder zehnte Freier bei einer Sexarbeiterin des Strassenstrichs Spuren äusserlicher Gewalt bemerkt haben. Schwer zu glauben für Herzig: «Wenn ein Freier nichts merkt von der Gewalt gegen die Frauen, stellt er sich blind.» Vielleicht auch ganz bewusst: «Gewalt wird von Zuhältern, aber auch von Freiern ausgeübt. Sehr viele Freier sind in hohem Masse gewaltbereit», weiss er aus der Beratungspraxis.

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Ich begrüße hiermit sehr viele gewalttätige Freier als Leser des Freierjournal. Denn wir haben aus dem Artikel gelernt: Freier sind gewalttätig oder blind. Die Hämatome der zum Anlass unserer Feier am 04.09. besuchten Damen (ok, es war ein Saunaclub, kein Straßenstrich) wurden dem visuellen Anschein nach auch von Sonnenbräune überdeckt.

Wir haben eine Feier innerhalb unseres Hausforums veranstaltet, bei der 125 Freier erschienen sind. Niemand ist auch nur in Ansätzen dem Klischee, das Herzig in dem Artikel pflegt, gerecht geworden.

«Jeder, der zu einer Prostituierten geht, unterstützt den heutigen Sklavenhandel», schiesst User «Economist» in Richtung verantwortungslose Freier

Es weht ein Hauch von Missgunst durch die Alpen. Könnte dieser Artikel gar tendenziös sein?

Die großartigen, selbstbewussten, starken Sexworkerinnen, von denen etliche auch bei unserem Treffen anwesend waren dürften sich über die Einordnung als Opfer wundern.
Cui Bono?

Nun, liebe Schweizer, ziert euch doch nicht so. Sperrt die Mädchen alle ein, kassiert die Freier ordentlich ab, sind ja eh alles gewalttätige Ferkel. Aber habt bitteschön dann nicht mehr die Chuzpe, euch ein “Freies Land” zu nennen.

Legalisierung der Prostitution in Tschechien?

In verschiedenen europäischen Ländern und in Brüssel schreien unterfickte postklimakterische AbgeordneteInnen “Steinigt díe Freier”. Aber es geht auch anders:
Rianovosti meldet:

Der Prager Stadtrat will die Prostitution in Tschechien legalisieren
Die Prostituierten brauchen künftig eine Genehmigung für ihre Tätigkeit, die sie bei Nachweis von Steuer-und Versicherungszahlungen sowie regelmäßigen ärztlichen Untersuchungen erhalten. Wie der Vizebürgermeister von Prag Rudolf Blažek bekannt gab, wird darüber schon bald im Parlament abgestimmt.

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Bravo Tschechien!

EU will Prostitution verbieten

Die Seite euractiv.de berichtet:

EU-Parlament will Menschenhandel bekämpfen
Strafbarer Bordellbesuch?

Verschleppt, verkauft und ausgebeutet: In Europa werden jährlich mehrere tausend Personen Opfer von Menschenhandel. Von den betroffenen Frauen und Mädchen werden 43 Prozent zur Prostitution gezwungen. Das EU-Parlament will die Kunden dieser Zwangsprostituierten bestrafen. Die FDP hält das für kontraproduktiv: “Die Freier werden sich kaum Ausweispapiere vorlegen lassen.”

Das EU-Parlament will den Besuch von Prostituierten unter Strafe stellen, die Opfer von Menschenhandel sind. Die Auschüsse für Bürgerrechte, Justiz und Frauenrechte stimmte am Donnerstag für eine entsprechende Richtlinie (2. September).

Und da sich die Damen dem Freier üblicherweise kaum als Opfer von Menschenhandel persönlich vorstellen, steht jeder Freier erst mal unter Generalverdacht. Das dürfte bekannt und von der EU exakt so beabsichtigt sein. Und zur Not gibt es noch das Totschlagargument des Kinderhandels.

Werden die Vergehen gegen besonders verletzliche Personen wie Kinder, Schwangere oder psychisch Kranke begangen, drohen sogar 12 Jahre Haft.

Zum Artikel

20 Minuten Sihlquai

In einem leider ziemlich tendenzösen Artikel widmet sich das Schweizer Online Magazin 20 minuten online dem Züricher Straßenstrich, um im Zuge der Diskussion um die eventuell anstehende Schließung des Sihlquai auch sein Scherflein beizusteuern:

Jeder Freier unterstützt den Sklavenhandel
Der Zuhälter-Prozess in Zürich fördert grausame Details zu Tage. Trotzdem sind 57 Prozent der User dagegen, den Strich abzuschaffen. Ein Skandal im Sperrbezirk?

Wider besseres Wissen geben sieben von zehn Strassenstrich-Freiern an, den Eindruck gehabt zu haben, dass Trottoir-Prostituierte nicht unter Zwang handeln. Auch sonst hat die Mehrheit der Bevölkerung von den Arbeits- und Lebensbedingungen im Rotlichtmileu vage oder falsche Vorstellungen, wie eine Web-Umfrage von 20 Minuten Online offenbart.

Die Anklageschrift im Aufsehen erregenden Zuhälter-Prozess in Zürich offenbart, dass die Frauen systematisch gefoltert, gequält und misshandelt wurden. Nur allzu gerne wollen Freier glauben, dass dies ein Einzellfall, keinesfalls aber die Normalität auf dem Strassenstrich ist. So gehen 55 Prozent der Umfrageteilnehmer, die selber schon Kunden von Sexarbeiterinnen waren, davon aus, dass die Prostituierten selber entscheiden können, welche Freier sie akzeptieren und welche nicht.

Ganzer Artikel

Reisebericht von Fozzy Bär

Er ist zwar schon etwas älter, eben schon wegen der schönen Bilder geeignet, bei den Balkonien-Touristen ein paar Träumereien zu wecken: Fozzys Reisebericht über Pattaya im Freiercafe:

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