Tatort Luder-Lounge – Blaulichtparty am 3. Februar

Die Luderlounge Dortmund meldet:

Tatort Luder-Lounge

am 3.2. feiern wir die

Luderlounge-Blaulichtparty

wie immer scheuen wir keine Kosten und Mühen und werden unser Haus stilgerecht mit Cop- und Blaulicht Deko schmücken und unsere Ladies werden sich im heißen Lady-Vamp Cop-Outfit präsentieren.

Wir halten viele Überraschungen bereit weisen jedoch darauf hin, dass wir an diesem Abend ein prächtiges Buffet servieren, das so rein gar nichts mit Polizeikantine zu tun hat. Alkoholische Drinks fließen in Strömen und sind kostenlos und als Clou:

Wir verlosen den ganzen Tag unter den Teilnehmern Freificks.

Viel Spass und passt auf Eure Führerscheine auf!

Kontakt:

Luder-Lounge
Unterste Wilms Straße 9
44143 Dortmund
Tel.: 0231 4461113
http://www.luder-lounge.de/

Berichte über die Luderlounge

–> Luderlounge-Forum im Freiercafe

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Luderlounge Nikolausparty am 6.12.

Die Luderlounge meldet:

Liebe Freunde der Luder-Lounge:

am 6.12.2011

feiern wir unsere

Luderlounge Nikolausparty

An diesem Tag erwarten Dich über 20 Sexy Nikoläusinnen zu einer rauschend- erotischen Party.
Es erwartet Dich ein Sektempfang, wir servieren ein üppiges Luder-Buffet und verlosen als Clou zwischendurch
freie Nummern mit dem Girl Deiner Wahl. Eintrittspreise wie gewohnt…

Kontakt:

Luder-Lounge
Unterste Wilms Straße 9
44143 Dortmund
Tel.: 0231 4461113
http://www.luder-lounge.de/

Berichte über die Luderlounge

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Der Neby Adventskalender – Jeden Tag Gewinnen

Der Club Neby meldet

Der Neby Adventskalender

Wir öffnen vom

1. Dezember bis zum 23.12.2011 jeden Tag

mindestens ein Türchen.
Hinter jedem Türchen steckt ein Preis.
Die Preise liegen bei den glücklichen Gewinnern im Spind.
Jeden Morgen werden der oder die Gewinne neutral in den Spinden hinterlegt.

Bei den Preisen, die sich hinter den Türchen verstecken, handelt es sich um Folgende:

Für 10 Gäste gibt es einmal freien Eintritt
Für 5 Gäste gibt es einmal 20 Minuten mit einem Mädel Eurer Wahl
Für 3 Gäste gibt es einmal 30 Minuten mit einem Mädel Eurer Wahl
Für 1 Gast gibt es einmal 60 Minuten Whirlpool mit einem Mädel Eurer Wahl
Für 10 Gäste gibt es einmal eine Rückenmassage von Amba (15 Minuten)
Für 1 Gast gibt es im Januar 3 Wochen lang freien Eintritt

Kontakt:

Club Neby
Martener Straße 539
44379 Dortmund
Tel: 0173 24 66 100
oder 0231 222 67 55

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Neue Ruhe in Dortmunds Norden

Die Dortmunder Lokalpresse setzt sich mit den ersten Reaktionen auf die Schliessung des Straßenstrichs auseinander. Nach wie vor wird über den Verbleib der bulgarischen Roma spekuliert, über deren Verbleib unklarhet herrscht. Offenkundig ist: Sie sind im Straßenbild nicht mehr sichtbar.

Der Westen.de berichtet

Dortmund. Nach Schließung des Straßenstrichs sind die Anwohner geradezu euphorisch. Selbst im Bordell atmet man auf.

So öde wie diese Straße ist keine zweite in Dortmund. Grauer Asphalt, mannhohe Stahlgitter rechts wie links, und dazwischen nichts als Leere. Ravensberger heißt sie und war einmal das Synonym für, sagen wir einmal, das pralle Leben. Zu Hunderten gingen die Huren hier anschaffen. Rumäninnen und Bulgarinnen zumeist, die Armen Europas. Viele verkauften sich für nicht einmal zehn Euro. Vor sechs Wochen schloss die Stadt den Straßenstrich in einer Art Notwehrakt. Seitdem ist Schluss mit lustig. Und die Dortmunder Nordstadt atmet auf. Weit davon entfernt, ein normaler Stadtteil zu sein, aber auf einem guten Weg.
Beamte in Zivil

„Geht’s Dir gut?“, fragt sie und steigt professionell lächelnd die Treppe hinauf. 50er Jahre. Linoleum. Abgeschabtes Leben. Sie im knappen, schwarzen Lederdress. Er, ein Mittfünfziger vielleicht, trägt über Wohlstandsspeck ein dunkles Jackett mit Goldknöpfen. „Lange nicht gesehen!“, sagt sie und er, erfreut, wiedererkannt zu werden, müht sich um einen charmanten Ton: „Ja, war länger nicht in der Gegend!“. Haus Nr. 8 in der Linienstraße, Dortmunds Bordell. Selbst hier, einen Kilometer Luftlinie entfernt vom ehemaligen Straßenstrich, ist man froh, dass wieder Ruhe einkehrt. Und das nicht aus Konkurrenz-Gründen, wie alle eilig betonen.

Dortmunds Nordstadt, sie ist seit Jahrzehnten nicht wirklich schön. Einst Vergnügungsviertel Westfalens, war sie später Arme-Leute-Gegend, Wohnplatz der Migranten. 140 Nationalitäten will man hier gezählt haben. Mit der EU-Osterweiterung, ab 2007, kamen neue hinzu. Und mit ihnen die Probleme: Ein Stadtteil verkam zuletzt in Prostitution, Kleinkriminalität, Drogen und vermüllenden Häusern. Eine seiner zentralen Straßen, die Mallinckrodt-Straße, galt als Schwarzarbeiter-Strich. Hier wurde abgeholt, wer sich für wenig Lohn illegal verdingte. Auf ihrem begrünten Mittelstreifen wurde campiert und gekocht.

Die Huren sind tatsächlich verschwunden

Monate brodelte es, protestierten Schüler, Eltern, Anwohner und Geschäftsleute. Am 16. Mai dann schloss die Stadt den Straßenstrich, riss die 2006 aufgestellten Verrichtungsboxen ab und stellte eine Task Force aus Polizei und Ordnungsamt auf. Beamte, in Zivil und in Uniform, patrouillieren nun rund um die Uhr, kontrollieren die Prostituierten sowie die Freier, Drogenhändler und jene Häuser, in denen ungezählte, vor allem aus dem bulgarischen Plowdiw eingereiste Roma für 200 Euro pro Matratze Unterschlupf fanden.

Die Huren, sind tatsächlich verschwunden. Bis auf wenige Ausnahmen. Wohin, weiß niemand so genau. In den Nachbarstädten wie Bochum oder Essen tauchten sie bislang nicht auf. Es gebe Hinweise darauf, dass sie in ihre Heimatländer zurückgekehrt seien, sagt Polizeisprecher Kim Freigang und: „Wir sind überrascht, wie ruhig es geworden ist, wie gut alles angelaufen ist“.

„So wie es war, konnte es nicht mehr weitergehen“, sagt Gisela Zohren von der evangelischen Mitternachtsmission, die Huren betreut und beim Ausstieg aus der Prostitution unterstützt. Wie kaum eine zweite kennt sie das Milieu, weiß sie, wie sehr mit der osteuropäischen Einwanderung der Menschenhandel zugenommen hat. „Wir hatten in der Mitternachtsmission schon 16-Jährige, die zur Prostitution gezwungen worden sind“, sagt Zohren.

Viele erkennen eine deutliche Beruhigung in der Nordstadt

Kaum eine Woche sei vergangen ohne Messerstecherei, ohne Revierkämpfe. Mit den unaufgeklärten Frauen habe es vermehrt Abtreibungen gegeben und plötzlich wieder Krankheiten wie Syphilis und Hepatitis. Das Niveau sei abgesackt, heißt es im Milieu.

Nun, nach Schließung des Straßenstrichs, wollen viele eine deutliche Beruhigung in der Nordstadt erkennen. „Das heißt nicht, dass es keine Straßenprostitution mehr gibt, aber es ist nicht vergleichbar mit vorher“, sagt Jürgen Walther, der Leiter der 45-köpfigen Task Force. Anwohner und Geschäftsleute reagieren angesichts dessen geradezu euphorisch. „Endlich können unsere Angestellten wieder zur Arbeit gehen, ohne von den Freiern angemacht zu werden“, sagt Till Kummer, der einen Holzbetrieb neben dem ehemaligen Straßenstrich führt.

„Die Polizei hat die Situation wirklich gut gemeistert“, sagt auch Gisela Schultebraucks, Leiterin der Grundschule Kleine Kielstraße. Deren Schüler und Eltern hatten Unterschriften gesammelt, weil sie es nicht mehr ertragen konnten „alle ungelösten Probleme unserer Gesellschaft vor der Haustür zu haben“. Schultebraucks: „Die Nordstadt ist der kinderreichste Stadtteil Dortmunds und die Kinder hatten schlicht Angst“.

„Das war Menschenhandel in höchster Form“, sagt auch er, der Betreiber des Bordells in der Linienstraße Nummer acht. Er verstehe nicht, wie man den Dortmunder Norden so aufgeben konnte. Geschätzte 45 ist er. Einer, der darauf achtet, dass in seinen Häusern Regeln und Gesetze eingehalten werden.

Sicheres Arbeiten

Und so sitzt er auch an dem vor Jahren von den Behörden eingerichteten Runden Tisch „Prostitution“, wird um seine Einschätzung gebeten. Er wisse, dass man ihm Konkurrenz-Gedanken unterstellen könne. Aber Bordelle hätten eine andere Klientel, andere Freier als der Straßenstrich. Ihm gehe es um den Stadtteil, um die Kinder und um ein sicheres Arbeiten für die Frauen“.

Alex, die junge Lettin, sitzt hinter der gläsernen Haustür der Nr. 8. Weißes Lackkleid über fast knabenhafter Figur. Blondes Kurzhaar. Dezentes Make-up. Vor einiger Zeit wurde sie auf dem Weg zum Kino überfallen.

Seitdem hat sie Angst, seitdem hofft auch sie auf mehr Ruhe im Viertel.

ganzer Artikel –> derwesten.de

Diskussion –> Newsticker im Freiercafe

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Aus die Maus hinter Hornbach

Der Straßenstrich in Dortmund wird verboten und beschlossen. Die Damen haben umsonst demonstriert.
Nach dem Prinzip
St. Florian, oh guter Mann, verschon meine Stadt, zünd andere an
haben sich die großen Parteien in Dortmund für die Schließung und das Verbot via Sperrbezirksverordnung entschieden.

Derwesten.de berichtet:

Der Dortmunder Straßenstrich wird geschlossen. Das entschied gestern der Rat der Stadt. Außerdem soll der Sperrbezirk, in dem Straßenprostitution verboten ist, auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet werden. Die Ratsmehrheit von SPD und CDU hatte bereits im Vorfeld deutlich gemacht, dass sie die Schließung will. Zentrales Argument: Er bilde den zentralen Anziehungspunkt für Kriminelle.

Rest des Artikels

Huren-Marsch

Wir berichten hier regelmäßig über Neues rund um den Dortmunder Straßenstrich. Gestern fand eine Demo zu dessen Erhalt statt.
derwesten.de war dabei:

Leder, Lack, Dekolleté und zehn Zentimeter hohe Absätze – wer das auf einer Demo trägt, bei der es um den Kampf um Arbeitsbedingungen auf dem Straßenstrich geht, der beweist auch Stolz. Das war bei den rund 70 Prostituierten am Donnerstag (24. März 2011) nicht anders.

Als sich der bunte Zug gegen drei Uhr in Bewegung setzt, an den Verrichtungsboxen vorbei den Weg über die Bornstraße und die Wälle zum Rathaus sucht, ist den Frauen die Aufmerksamkeit sicher. Der Verkehr stockt an diesem Nachmittag.

Inzwischen hat der bunte Zug den Friedensplatz erreicht. Sonst rufen „Deutschland“ immer andere, das ist schon einigermaßen skurril. Heide Haustein bezeichnet sich selbst als Gerechtigkeitsfanatikerin. „Für jeden muss es Gerechtigkeit geben und natürlich auch für die Frauen“, fordert sie, „ob es den Mitbürgern passt oder nicht.“

Eine Passantin guckt staunend. Man sieht ihr an, dass sie sich schwer tut mit der Offenheit der Huren, sie tun ihr auch ein bisschen Leid. Aber: „Wie soll man’s lösen, das Problem?“

Ganzer Artikel mit Fotostrecke bei derwesten.de

Straßenstrichfrauen gehen auf die Straße

“Wir sind die Demonstranten und grüßen die Passanten”, so tönte es auf den Politdemos der 70er und 80er Jahre. Ob die Damen vom Dortmunder Straßenstrich dies skandieren werden, wenn sie Donnerstag, 24. März, ab 14.30 Uhr von der Ravensberger Straße durch die Innenstadt zum Friedensplatz marschieren, ist noch nicht bekannt. Aber immerhin, sie wollen für den Erhalt der Hornbachschleife auf die Straße gehen, statt sich nur an selbige zu stellen.
Die Huren-Beratungsstelle “Kober” unterstützt sie dabei.

Was auch immer bei alledem herauskommt, hoffen wir auf künftige menschenwürdige Arbeitsbedingungen am Dortmunder Straßenstrich. Woanders (man schaue nach Essen) scheint es ja möglich zu sein.

Artikel zur Demo bei derwesten.de

Die Leserkommentare zu dem Artikel sind genauso bemerkenswert, wie der Artikel. Vom engagierten Unterstützer der Sache der Frauen bis zum dreckigen, kleinen Frührentner mit braunem Einschlag ist alles dabei.

Razzia in Dortmunder Nordstadt

Freier, Prostituierte, aber auch Anwohner und Passanten wurden am heutigen Mittwoch bei einer Razzia in der Dortmunder Nordstadt rund um den Strich an der Hornbachschleife unter die Lupe genommen.

Es berichtet derwesten.de:

Um Punkt 19.45 Uhr rollte die Polizei mit mehreren Einsatzwagen an. Alle Zu- und Abfahrten der Ravensberger Straße wurden zugestellt. Keiner kam mehr raus. Die Freier in den Wagen zogen sich zum Teil Mützen ins Gesicht, klappten die Sonnenblenden runter. Mit den Kontrollen hatten sie wohl nicht gerechnet. Jeder einzelne Wagen, jeder einzelne Freier wurde durchleuchtet. Während die völlig verdutzen und zum Teil sichtlich peinlich berührten Männer an den Sperrpunkten ihre Papiere zeigen mussten, wurden die Prostituierten in die Mitte der Ravensberger Straße gebeten. Hier überprüfte die Polizei jede einzelne der etwa 60 Prostituierten nacheinander.

Gegen 17.30 Uhr hatten die Kontrollen am Schleswiger Platz begonnen. Auch den sperrte die Polizei hermetisch ab, kontrollierte alle Passanten. Wenig später ging’s auch in Internetcafés, Teestuben und Kneipen weiter. Bis Mitternacht liefen die Kontrollen. Über die Ergebnisse der Aktion, die fortgeführt werden soll, will die Polizei am Donnerstag berichten.

Ganzer Artikel

Mal wieder: Ende des Dortmunder Straßenstrichs?

derwesten.de berichtet:

Der Straßenstrich Ravensberger Straße in Dortmund soll aufgelöst werden. Das fordern die Fraktionen von CDU und SPD in der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord. Der Strich ziehe einen Anstieg der Kriminalität nach sich: zahlreiche Straftaten, verwahrloste Häuser, Drogen- und Menschenhandel seien die Folge.

„Ich finde wir haben lange genug zugesehen“, empörte sich Brigitte Jülich (SPD) und verteidigte den Antrag. Den Straßenstrich als geschützten Raum anzulegen, sei ein Experiment, worauf man sich eingelassen hätte und das gescheitert sei. Stattdessen ziehe der Strich nun einen Anstieg der Kriminalität nach sich: zahlreiche Straftaten, verwahrloste Häuser, Drogen- und Menschenhandel seien die Folge.

Ganzer Artikel bei derwesten.de und ähnlicher Artikel der Hertener Allgemeinen Zeitung

Interessant sind auch die Leserkommentare bei derwesten:

Einfach Fotos von den Autos dort machen und dann ins Netz stellen, wird das in Tschechien nicht auch so gemacht?
#1 von Basisdemokrat

… Hier hat man rund 2 Jahrzehnte die Alkohol-und Drogenszene in die Nordstadt abgedrängt und zur Entschärfung der Beschaffungskriminalität den Strich mehr als nur geduldet. Real betrachtet hat man im Rahmen des sog. Dortmunder Modells die herrschenden Zustände gezielt herbei geführt – in der irrigen Annahme hier steuernd einwirken zu können. Durch das Dortmunder Modell hat man so nicht nur Junkies dazu motiviert an die Quelle zu ziehen, sondern auch die Schwarzmeerflotte (ungewollt ? angelockt), die in der Nordstadt mehr rechtsfreie Räume vorfindet, als in jedem anderen Stadtbezirk. Und auch mehr, als jede andere Stadt bereit wäre zu akzeptieren. Faktisch wurde auf diese Weise die organisierte Kriminalität in allen Facetten in Dortmund gezielt angesiedelt. Das ist der mittlerweile fast unbeherrschbar gewordene Nebeneffekt in der Nordstadt.

Legalisierung der Prostitution bedeutet nicht automatisch ein Grundrecht auf Straßenstrich. Allenfalls in der verqueren Freierfantasie.

Zahlenmaterial zum tatsächlichen Umfang der Prostitution in Dortmund läßt sich unter dem Suchbegriff “Dortmunder Modell” ergurgeln.
#10 von movienrz

Man beachte die Verwendung des Wortes “Schwarzmeerflotte”. Der Verfasser des zweiten Kommentars scheint zu wissen, wovon er spricht.

Der kontroverste Strich hat natürlich auch ein Thema im Freiercafe.

Und hier ist er:


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Westfalenland außer Rand und Band

Rund um den Wohnwagenstrich in Horn-Bad-Meinberg will die Polizei jetzt nach einem Brandanschlag auf Wohnwagen die Notbremse ziehen und den Parklatz sperren, so berichtet nw-news.de:

Die Angst geht um im horizontalen Gewerbe. Nachdem am vergangenen Wochenende auf einem Parkplatz nahe der Bundesstraße 1 im lippischen Horn-Bad Meinberg ein Brandanschlag auf vier Wohnwagen von Prostituierten verübt worden ist, laufen die Ermittlungen der Detmolder Polizei auf Hochtouren. Derweil zieht die Kommune die Reißleine.

“Es ist ein unhaltbarer Zustand eingetreten. Deshalb werden wir den Parkplatz in der Nähe des Waldschlösschens in den nächsten sechs Wochen schließen”, sagt Gerhard Bein, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters in Horn-Bad Meinberg.

“Wir haben nun Angst um unsere Existenz”, sagt die Prostituierte Heike (41) aus Höxter. “Sollte auch der Parkplatz am Waldschlösschen geschlossen werden, “müssten viele von uns Hartz IV beantragen”, sagt sie. “Ich habe einen festen Wohnsitz, eine Krankenversicherung und ich zahle Steuern”, sagt Isabella. “Wir tun doch nichts Illegales” sagt sie. Außerdem müsse sie ihre Kinder durchbringen

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Ein paar Kilometer westlich, in Dortmund, so kann man in unserem Forum zeit- und nautnah mitlesen, nehmen nach rudelbildenden Wanderbewegungen diverser Damen zwischen zwei Clubs und eine Neueröffnungsparty die Ereignisse inzwischen skurrile Züge an, was sich sogar auf die Berichte niederschlägt. Wie das Theater um Mausis und Genausies, um Puffs für deutsche und südländische Gäste und die Frage, wer denn nun auf Dauer nach Aplerbeck gehört, ausgehen wird, wird vermutlich die Zeit zeigen. Vielleicht kühlen sich die Gemüter mit dem Wintereinbruch auch wieder ab.

Vergnügungssteuerliches aus Dortmund

Derwesten.de berichtet, was sich nach Einführung der “Vergnügungssteuer” für Sexdienstleisterinnen auf dem Dortmunder Straßenstrich so getan hat:

Sonja hat ihr Ticket gut in der Tasche verstaut. Als sie das blaue Kärtchen hervorholt und sich noch einmal den Aufdruck betrachtet, lächelt sie nachdenklich. „Vergnügungssteuer ist schon ein komischer Name dafür“, sagt die 27-Jährige. „Und wie“, bestätigt Medina (19) empört. „Als ob das ein Vergnügen ist, dass wir hier stehen!“

Aber ganz gleich, wie die beiden die Bezeichnung finden oder was sie davon halten, dass es diese Bescheinigungen überhaupt gibt: Seit vier Wochen müssen Prostituierte wie Sonja und Medina, die auf dem Straßenstrich an der Ravensberger Straße in Dortmund arbeiten, solch ein Ticket kaufen. Täglich, für sechs Euro – um damit die leere Stadtkasse ein bisschen aufzufüllen. Und viele Frauen sind sauer: Weniger über das Geld, als vielmehr darüber, dass die Stadt im Gegenzug nichts tut, um die hygienischen Verhältnisse vor Ort zu verbessern.

Vergnügungssteuer, Toiletten, Gaffer – darüber wird im Container in der Ravensberger Straße laut und heftig diskutiert. Nach einiger Zeit, eher leise und hinter vorgehaltener Hand, kommt jedoch das Thema auf den Tisch, das die Frauen viel mehr verärgert und in ihrer Tätigkeit beeinflusst: die Konkurrenz durch Roma-Frauen aus Bulgarien. Sie machen mittlerweile rund 80 bis 90 Prozent der 600 Prostituierten an der Ravensburger Straße aus, schätzt Kober. In den meisten Fällen sei es jedoch kein Menschenhandel, der die Frauen auf den Straßenstrich treibe, sondern der Druck der Familie: die eigenen Ehemänner oder auch Eltern, die zu Hause in Bulgarien auf die Kinder aufpassen und drängen, dass immer wieder neues Geld aus Deutschland geschickt wird.

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Ficksteuer in Dortmund

Auf dem Dortmunder Straßenstrich müssen die Damen jetzt ein Tagesticket für sechs Euro erwerben, wenn sie dort arbeiten wollen. Das Ticket gilt bis jeweils 24.00 des entsprechenden Tages und entbindet natürlich nicht von der normalen Steuerpflicht.

Es berichtet die Dattelner Morgenpost:

Lange Zeit war aber einer praktikablen Lösung gearbeitet wurden, um die Steuer auch außerhalb von Clubs kassieren zu können. Für den Straßenstrich an der Ravensberger Straße werden nun täglich Tagestickets für 6 Euro ausgegeben, die im Club Escort an der Einfahrt zum Straßenstrich zu haben sind.

Der Andrang hielt sich – wohl auch mit Blick auf das aktuelle Wetter – am ersten Tag in Grenzen. Knapp 40 Tickets gingen bis zum frühen Nachmittag in der Bar des Clubs Escort über die Theke.

Auf der anderen Seite weckt die Sexsteuer für den Straßenstrich Begehrlichkeiten nach mehr Engagement der Stadt zur Verbesserung der Situation an der Ravensberger Straße. Mehr Toiletten und sanitäre Anlagen für die Frauen hatte jüngst u.a. die CDU gefordert.

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Räuberin in Dortmund verurteilt

Über den Dortmunder Straßenstrich sollte man nicht mit allzu prall gefüllter Brieftasche schlendern. Man könnte Opfer eines “Beischlaf-Diebstahls” werden, so berichtet derwesten.de:

Mit einer bösen Überraschung endete für diverse Männer ein Ausflug auf dem Straßenstrich: Kaum hatte sich die Dame eilig verabschiedet, vermissten sie ihr Geld. Die 34-jährige Prostituierte muss jetzt zwei Jahre und sechs Monate ins Gefängnis.

Gezogen vom Zuhälter namens „Bobbi“, der jedoch nicht ermittelt werden konnte. Einer der bestohlenen Freier hatte als Zeuge in dem dreitägigen Verfahren erzählt, kurz nach Entdecken des Diebstahls plötzlich in den Lauf einer Waffe geblickt zu haben. Dazu habe ein Mann gebrüllt: „Halt die Schnauze, oder Du wirst abgeknallt.“ Ein weiterer Mann will nachts um zwei Uhr ganz zufällig über die Ravensberger Straße spaziert sein, als die Angeklagte ihn ansprach und er kurz darauf sein Portemonnaie vermisste. Die Beute war in fast allen Fällen recht hoch: Mal erbeutete die Prostituierte 400 Euro, mal 200.

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Straßenstrich Dortmund:


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derwesten.de über die Dortmunder Nordstadt

Derwesten.de berichtet:

Gewalt, Drogen, Prostitution auf dem wohl größten Straßenstrich Westdeutschlands, 4000 Osteuropäer, die teils in schlimmen Verhältnissen leben – Dortmunds Parteien sehen den Problemstadtteil Nordstadt am Abgrund

4000 Bulgaren und Rumänen leben teils in unbeschreiblichen Verhältnissen in der Nordstadt und versuchen – wie auch immer – ein paar Euros zu ergattern. Ein ganzer Stadtteil, der „Westdeutschlands größten Straßenstrich“ beherberge, stehe unmittelbar am Abgrund. Und Dortmunds Ordnungsdezernent sehe praktisch tatenlos zu. Das wirft die SPD Nord Wilhelm Steitz vor und fordert dessen Rücktritt.

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Ob es sich um eine seriöse Aufarbeitung seitens Politik und Presse handelt, oder nur um ein bisschen Mitschwimmen auf der Sarrazin-Welle? Formulierungen wie “Westdeutschlands größter Straßenstrich” und „kapituliert vor Auswüchsen der Kriminalität“ sprechen für letzteres. Dazu scheint es in Dortmund gehörig Parteiengezänk zwischen Rot und Grün um den angemessenen Umgang mit dem Viertel zu geben.

Neue Fotos aus dem Club Neby

Im Freiercafe gibt es einige neue Fotos von Neuzugängen im Club Neby:

Ela Beate Bella

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