Bericht: Kriminelle Schattenwirtschaft läßt Kassen der EU klingeln

Die Europäische Union profitiert offenbar künftig von einer möglichst hohen Kriminalität in ihren Mitgliedsstaaten. Wie der tschechische Rundfunk berichtet, werden bei der Berechnung der Mitgliedsbeiträge neben dem Bruttoinlandsprodukt jetzt auch Erträge der Schattenwirtschaft einbezogen. Darunter zählen dem Sender zu Folge Drogenhandel, Prostitution und Schwarzarbeit.

So steigt der Beitrag Teschechiens bis zum Ende des Jahres aufgrund beider Faktoren um 200 Millionen Euro (5 Milliarden Kronen), wie Finanzminister Jan Gregor erklärte. Das Land ist neben Finnland am stärksten von der Einbeziehung der Schattenwirtschaft betroffen; die Regelung gelte aber grundsätzlich für alle EU-Staaten. Die Mitgliedsbeiträge werden für sieben Jahre festgelegt.

Qualle: berlinerumschau.com

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EU will Prostitution verbieten

Die Seite euractiv.de berichtet:

EU-Parlament will Menschenhandel bekämpfen
Strafbarer Bordellbesuch?

Verschleppt, verkauft und ausgebeutet: In Europa werden jährlich mehrere tausend Personen Opfer von Menschenhandel. Von den betroffenen Frauen und Mädchen werden 43 Prozent zur Prostitution gezwungen. Das EU-Parlament will die Kunden dieser Zwangsprostituierten bestrafen. Die FDP hält das für kontraproduktiv: “Die Freier werden sich kaum Ausweispapiere vorlegen lassen.”

Das EU-Parlament will den Besuch von Prostituierten unter Strafe stellen, die Opfer von Menschenhandel sind. Die Auschüsse für Bürgerrechte, Justiz und Frauenrechte stimmte am Donnerstag für eine entsprechende Richtlinie (2. September).

Und da sich die Damen dem Freier üblicherweise kaum als Opfer von Menschenhandel persönlich vorstellen, steht jeder Freier erst mal unter Generalverdacht. Das dürfte bekannt und von der EU exakt so beabsichtigt sein. Und zur Not gibt es noch das Totschlagargument des Kinderhandels.

Werden die Vergehen gegen besonders verletzliche Personen wie Kinder, Schwangere oder psychisch Kranke begangen, drohen sogar 12 Jahre Haft.

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Schweden: Minister tritt nach “Sexkauf” zurück

In anderen Ländern geht es leider nicht so liberal zu, wie bei uns: Der schwedische Arbeitsminister Littorin ist nach publik gewordenem Sex mit einer Prostituierten zurückgetreten. Der Kurier berichtet:

Es war offenbar nicht der vorgebrachte Obsorgestreit, der Minister Littorin quittieren ließ. In Schweden ist der Kauf von Sex verboten.

Littorin ist von der Boulevardzeitung Aftonbladet mit dem Vorwurf konfrontiert worden, er habe käuflichen Sex erworben.

Aftonbladet stützt seine Angaben auf die Aussage einer 30-jährigen Frau, die behauptet, Littorin im Spätsommer 2006 einmal um 2000 Kronen (211 Euro) ihre Dienste verkauft zu haben. Littorin soll bei dem via Internet zustande gekommenen Treffen ein Pseudonym benützt haben. In Schweden ist der Kauf von Sex seit 1999 unter Strafe gestellt und kann mit einer Haftstrafe von bis zu sechs Monaten geahndet werden.

Rest vom Artikel

Wünschen wir uns, dass es in Deutschland niemals schwedische Verhältnisse geben wird.