Prostitution in Berlin – Sex ohne Grenzen

Ein, wie ich finde, lesenswerter, weil nicht eindimensionaler, Artikel über Prostitution und Freier – sogar mal mit Freierstimmen! Es wird vieles beschrieben, aber wird auch zwischen den Zeilen geurteilt? Entscheidet selbst…

Weil Prostitution in Deutschland legal ist, strömen Schweden, Briten und Schweizer ins Land. Vor allem nach Berlin. Während derzeit in der Politik über härtere Gesetze und Strafen diskutiert wird, ist käuflicher Sex billig wie selten zuvor. Ein Besuch in einem Flatrate-Bordell.
Was Åke an Berlin besonders gefällt, ist nicht die Museumsinsel oder der Fernsehturm, es sind nicht mal die Bierpreise, es sind die Frauen, die er hier getroffen hat. Die Berliner Frauen nämlich wissen, was sie wollen. Sein Geld. Dafür, sagt Åke, wüssten sie auch, was sie zu geben bereit sind. Ein wenig Smalltalk, viel Sex. Åke lächelt zufrieden. Über so viel Eindeutigkeit freut er sich.

Åke ist 49 Jahre und ziemlich groß. Er kommt aus Stockholm, Schweden, und seine weißblonden Haare bilden einen auffälligen Kontrast zu seiner Bräune. Er sieht aus wie jemand, der ohne Weiteres für eine Rasierwasser-Werbung gebucht werden könnte.

Natürlich hat er einen Nachnamen. Doch den braucht es nicht, dort, wo er jetzt ist.

An einem Mittwoch im November sitzt Åke auf einer Couch in einer Berliner Vier-Zimmer-Wohnung. Vor ihm ein flacher Tisch mit Schälchen voller Erdnüsse, aus den Lautsprecherboxen über ihm dudelt Elektropop. Hier wird jeder beim Vornamen genannt.

Åke trägt nur ein Handtuch um die Hüften, so wie alle in der Wohnung. Neben dem Zimmer, in dem er sitzt, und einer Sauna, gibt es ein Bad, eine Küche und einen Raum groß wie ein Saal. Darin stehen zwei riesige Betten. Es riecht nach warmer Saunaluft.

Kein Name an der Klingel

Auf dem Klingelschild am Eingang zu der Wohnung steht kein Name, sondern kleingedruckt Öffnungszeiten. Vor den Fenstern hängen Vorhänge. Sonst deutet wenig darauf hin, dass in diesen Zimmern jeden Tag 30, 40, manchmal 70 Männer Sex haben. Je nachdem, wie die Stimmung ist, sind drei, vier, fünf Männer gleichzeitig mit einer oder zwei Frauen aktiv. Die Wohnung liegt in einem der Berliner Kieze, in dem die Mieten erst seit kurzem steigen. Sie ist eines von etwa 800 Bordellen, die es in der Stadt geben soll.

In den vergangenen Wochen ist viel über Frauen gesagt und geschrieben worden, die mit Sex ihr Geld verdienen. Alice Schwarzer stellte ihr neues Buch vor, in Talkshows prangerten die einen Prostitution an, während die anderen ihr Gewerbe verteidigten. Mit den Männern, den Kunden, sprach kaum jemand. Weshalb zwar viele vermuten, aber kaum jemand weiß: Wer sind die Freier?

Männer wie Åke, ohne die es diese Wohnung nicht gäbe; ohne die sich CDU und SPD derzeit nicht in Ankündigungen überbieten würden, Prostitution bald schärfer regeln zu wollen.

Kaum Informationen über die Freier

Verlässliche Daten über Freier gibt es wenige, Schätzungen zufolge bezahlen 600 000 Männer bundesweit jeden Tag für Sex. Bordellbetreiber, Sexualberater und Polizisten halten hinsichtlich der Herkunft der Freier die „Jedermann-These“ für plausibel. Demnach stammen Freier aus allen sozialen Schichten, Kulturen und Altersgruppen.

In Berlin gibt es neben kleinen und großen Bordellen kilometerlange Straßenstriche, bekannt sind Kurfürstenstraße, Tiergarten und Oranienburger Straße. Dazu kommen Straßen in Buch, Neukölln, Hohenschönhausen und Spandau.

Åke hat sich an diesem Mittwochabend gerade erst in einem Taxi von einem Geschäftstreffen zu der Wohnung fahren lassen. Er will entspannen. Wie die meisten der 30 Männer, die gerade in der Sauna schwitzen – oder eben Sex haben – ist Åke nicht zum ersten Mal hier. Er mag die Gemütlichkeit, den Smalltalk auf der Couch, vor allem mag er das Unkomplizierte. „Ich habe nun mal viel Lust auf Sex und bin bereit, zu zahlen, wenn es sein muss“, sagt Åke.

Irgendeine dieser Wohnungen ist immer offen, wenn eine Reise ihn nach Berlin führt. Das läuft dann ab wie bei dieser: Åke klingelt, zahlt 70 bis 100 Euro, legt seine Klamotten ins Regal, duscht, nimmt ein Handtuch, nippt an einer Cola, isst einen Happen, und überlegt sich, mit wem er diesmal anfängt.

Kondome in Körben

Die Wohnung ist kein Puff wie man ihn aus Filmen kennt, mit Zimmern wie Verrichtungsboxen, die von dunklen Gängen abgehen. Hier gibt es einen für alle einsehbaren Tummelplatz, in dessen Mitte Kingsize-Betten stehen, neben denen Kondome in Körben liegen.

Auf diesen Betten treffen viele Männer auf wenige Frauen. Wenn eine Frau nicht mehr möchte, geht sie duschen, für sie kommt eine Neue auf’s Bett. Das ist „Flatrate-Sex“, den Alice Schwarzer als besonders frauenverachtend bezeichnet hat, den CDU und SPD verbieten wollen.

Einmal zahlen, den ganzen Sex haben

Das Prinzip ist simpel: Wer einmal Eintritt zahlt, darf Sex mit den anwesenden Frauen haben bis der Laden am späten Abend schließt. Gruppensex gefällt nicht jedem. Das Konzept aber wird populärer, Läden wie dieser boomen. In traditionellen Puffs schließlich kostet eine halbe Stunde 50 Euro und jede Minute länger extra.

Åke machen nackte Männer neben ihm nichts aus. Sein Selbstbewusstsein schützt ihn davor, sich zu genieren. Man glaubt ihm sofort, dass er nie Mühe hatte, Frauen in der Uni, im Job, in der Disko kennenzulernen. Respektvoll erzählt er von seinen Exfreundinnen, davon, wie erstaunlich verständnisvoll sie auf seine Lust, mit anderen zu schlafen, reagiert hätten. Derzeit habe er keine Freundin. Und wenn doch, sagt er, wäre er trotzdem hier.

Aus der Dusche kommt Jana. Sie föhnt ihre roten Haare, reckt den Kopf und stellt fragend einen Vergleich an, der Åke gefällt: Ob er nicht dieser Hollywood-Typ sei, der neulich „in so einem Politik-Film“ zu sehen war? Åke lächelt, nein, Robert Redford sei dann doch jemand anderes: „But thanks for asking!“

Åke und Jana steuern das Kingsize-Bett an, ein Tross schweigsamer Mittvierziger trottet hinterher. Jana ist beliebt. Sie macht es auch anal.

In Schweden machen sich Freier schon strafbar

Von der Forderung, käuflichen Sex hierzulande zu bestrafen, hat Åke gehört. In Schweden, wo er mit Booten handelt und den Sozialdemokraten beigetreten ist, machen sich Freier schon strafbar.

Auch das trägt zu dem bei, was Prostitutionsgegner anprangern: Weil käuflicher Sex in Deutschland legal ist, strömen Schweden, Briten, Schweizer ins Land – und vor allem nach Berlin. Bordellbetreiber und Huren berichten von Kunden aus ganz Europa. Und seit Jahrzehnten war Sex nicht so billig.

Gerade 70 Euro kostet Åke der ganze Abend diesmal – in Stockholm ist das sein Stundenlohn. Für das Geld gibt es außerdem viel mehr als schnellen, heimlichen Verkehr auf Parkplätzen, der auch in Schweden zu haben ist. In Deutschland wird für Fetisch- und Gruppensex geworben.

Aber warum versucht Åke nicht, Frauen bei Kongressen oder in Bars kennenzulernen? Er, der mit Robert Redford verglichen wird. Die Zeit sei ihm zu schade, sagt er. Außerdem sei er gar nicht sicher, ob ihn nicht auch etwaige Affären eher wegen seines Geldes nehmen wollten als wegen seiner babyblauen Augen. Und Jana, meint Åke, sehe ziemlich glücklich aus.

Jana, 28 Jahre, ausgebildete Krankenschwester, sagt: „Ich bin Hobbyhure.“ Als sie anfing, mit zwei, drei Männern gleichzeitig zu schlafen, habe sie dafür kein Geld bekommen. Sie habe in Sexforen und Clubs nach Gelegenheiten gesucht. Am Wochenende kann man Jana heute noch in Berliner Clubs treffen, tanzend, knutschend, mit Männern, Frauen, Pärchen.

Erst Krankenschwester, jetzt Hobbyhure

Erst andere Frauen, „richtig Professionelle“, hätten darauf bestanden, dass sie Geld nehme. Nun macht auch Jana 70 Euro die Stunde. Als Krankenschwester waren es 15,50 Euro.

Später an diesem Mittwoch betritt ihr Freund die Wohnung. Alexander, Anfang 30, Pädagoge aus Berlin, ist ein freundlicher, jungenhafter Mann. Er sagt: „Ich wollte meine Liebste abholen.“

Alexander besitzt keine Boote und ist oft damit beschäftigt, seinen Vater zu pflegen. „40 Jahre Bau, das hat bei meinem Alten schon Spuren hinterlassen“, sagt Alexander und nimmt sich eine Fanta. Jana habe er über ein Dating-Portal kennengelernt. Durch sie habe er zum Gruppensex gefunden. Klar, inzwischen zahle er Eintritt in verschiedenen Etablissements, sei also auch ein Freier. Ihn habe die Beziehung mit Jana „einfach geiler“ gemacht, er brauche mehr als früher. „Ich muss einiges nachholen“, sagt Alexander. „Bis 30 war ich ein Nerd.“

Keine Frauen mit blauen Flecken

Jana ist auf einem der Kingsize-Betten beschäftigt. „Vögeln“ würde sie sagen, „arbeiten“ würde das Finanzamt sagen, „ausgebeutet und erniedrigt werden“, würden wahrscheinlich Alice Schwarzers Anhängerinnen sagen. Ist Jana eine typische Sexarbeiterin, Alexander ein typischer Freier?

„Das nun auch nicht“, sagt er. „Viele Mädchen wollen schnell möglichst viel verdienen, oder die füttern einen Macker durch.“ Alexander meint Frauen aus Osteuropa. Dass die meisten von ihnen zur Prostitution gezwungen würden, glaubt er nicht. Aus reiner Lust machten sie es aber auch nicht, sondern des Geldes wegen, wie wohl kaum jemand gern hauptberuflich Putzen gehe.

Jana hat zusammen mit einer Freundin angefangen – der Betreiber der Wohnung habe ihnen gleich gesagt, wer einen Zuhälter hat, brauche es gar nicht erst versuchen. Für Frauen mit blauen Flecken gilt das sowieso. Es gebe ohnehin ausreichend Interessentinnen, sagt der Betreiber. Viele Läden werden außerdem von der Polizei überprüft, die Frauen einzeln zu den Arbeitsbedingungen befragt.

Dorfkönige in Berlin

Dass nicht jeder Gast ein scheuer Spätzünder ist, wird kurze Zeit später deutlich. Es klingelt, die zuständige Hausdame öffnet die Tür, kalte Luft strömt in den Flur, schwere Schuhe poltern über das Parkett, in ihnen steckt ein grinsender Hüne: „Ah, ein neues Gesicht!?“ Die Hausdame sagt artig: „Ich bin die Maria!“

Jana ist fertig, kommt nackt aus dem Zimmer. Der Hüne winkt, man kennt sich, er kommt wöchentlich. Einige sagen, er erzähle gern Herrenwitze, nach denen er zustimmendes Gelächter erwarte. Irgendwo in der Provinz werde er als Dorfkönig verhätschelt. Mit diesem Ego fahre er nach Berlin. Hier wird er nur „der Magdeburger“ genannt.

Der Magdeburger ist einer jener Männer, die einen Schlüsselanhänger ihres Fußballvereins haben und wissen, in welcher Tankstelle auf 500 Kilometern Autobahn der Liter zwei Cent günstiger ist.

Er ist so etwas wie der beschwerdeführende Verbraucherschützer unter den Freiern. So wie er online in Autoforen nach Winterreifen sucht und Kommentare über den Service in Werkstätten hinterlässt, so informiert er sich auf Erotikseiten, ob „irgendwo eine Neue angeboten“ wird.

Freier kommentieren in Internetforen

In den Chats auf den Internetseiten für Freier wird hemmungslos kommentiert. „Kriegt beim Blasen den Mund nicht auf“, steht dann da, oder „die mit den vielen Tätowierungen sieht halt schon etwas verlebt aus“. Hoffentlich, schreibt ein anderer, seien keine „Möchtegern-Porno-Stuten“ da, sondern „naturgeile Mädels“.

Naturgeil ist beliebt. Åke, Alexander und der Magdeburger sagen unabhängig von einander, „nichts sei abtörnender“, als eine Frau, die eigentlich keinen Sex wolle. Nicht nur die Freier, auch Jana und die Hausdame Maria berichten, dass viele Gäste explizit nach Frauen fragten, die nur gelegentlich Sex für Geld haben. Professionelle Huren, womöglich „noch süchtig“, seien zumindest in dieser Wohnung nicht begehrt.

Für den Magdeburger ist das Freierdasein ein sorgsam gepflegtes Hobby. Seit der Wende ist er in halb Norddeutschland unterwegs gewesen. Selbstverständlich weiß er, wie viele Damen es waren: „ganz bald 1500“.

Der Magdeburger ist geschieden, die gemeinsame Tochter bald erwachsen. Dürfte sie sich prostituieren? Nein, aber es gebe auch noch eine Menge anderer Jobs, die sie nicht machen sollte. Er macht ein Bier auf, verschränkt die Hände hinter dem Kopf.

Keine Schamgefühle für bezahlten Sex

Ist ihm peinlich, dass er 99 Prozent der Frauen in seinem Leben bezahlen musste? Nein, und wenn er nicht bei einem Sportverband angestellt wäre, dürfte man seinen vollen Namen notieren. Unbezahlten Sex hatte er lange nicht. „Und wenn schon“, sagt er. „Auch für die meisten normalen Frauen ist Geld nu’ ma’ ein wichtiger Grund überhaupt… Kennen sie eine, die einen armen Schlucker nimmt?“

Enttäuscht klingt der Magdeburger nicht. Sollte er über die Macht des Geldes in dieser Welt mal traurig gewesen sein, ist das lange her. „Auf die eine oder andere Art wollen Frauen halt Kohle, mindestens aber Anerkennung für Sex.“

Åke kommt ins Zimmer, seine weißblonden Strähnen sind verschwitzt. Der Magdeburger fragt ihn prompt, wer alles da sei. Ah, die Sarah auch, passt, die hatte er noch nicht. Routiniert hebt er sich aus der Couch.

Åke beginnt ungefragt: „In Schweden herrschen die Taliban, die Feministinnen-Taliban.“ Die Frauenpolitik seines Landes gehe ihm zu weit. Gegen Zwangsprostitution – Åke spricht von „organisierter Vergewaltigung“ – müsse der Staat hart vorgehen. Wer aber sein Auto, seine Schulden, seinen Lifestyle lieber durch Sex finanzieren wolle als durch Kellnern, solle in Ruhe gelassen werden.

In zwei Wochen ist er wieder in Berlin.

Quelle:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/prostitution-in-berlin-sex-ohne-grenzen/9126180.html

http://www.tagesspiegel.de/berlin/prostitution-in-berlin-kondome-in-koerben/9126180-2.html

http://www.tagesspiegel.de/berlin/prostitution-in-berlin-keine-frauen-mit-blauen-flecken/9126180-3.html

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Sextourismus: 5 Sterne im Bett

Die Idee soll neu sein??? In unserem Paysex-Forum freiercafe.org findet ihr neben einer netten Forengemeinschaft schon seit langem die detailliertesten und vielfältigsten Eindrücke sowie Informationen rund um Saunaclubs, Bordelle und Paysex!

URLAUBSVERGNÜGEN – Wo gibt’s den besten Sex? Unternehmer bieten nun eine Vergleichsplattform für Bordelle.

Urlaub soll entspannen und zwar in jederlei Hinsicht. Dabei ist nicht nur der Escort-Service groß im Rennen, auch Bordelle bieten Reisenden eine gute Gelegenheit, mal so richtig abzuschalten. Doch woher soll man wissen, ob das jeweilige Bordell für einen geeignet ist, wenn es an jeder Ecke welche gibt?

Die Idee ist gleichermaßen simpel wie revolutionär: Unternehmer haben nun eine Website ins Leben gerufen, auf der man verschiedene Bordelle nach unterschiedlichen Kriterien vergleichen kann. Während dieses Konzept in Bezug auf Hotels oder Restaurants bereits seit langem etabliert ist, kann man nun also seine Eindrücke und Erfahrungen aus den Laufhäusern mit anderen teilen und eine punktbasierte Bewertung zu Kriterien wie Sauberkeit, Service und Preis-Leistungsverhältnis abgeben. Außerdem werden die Lokalitäten samt ihrer Besonderheiten und Events vorgestellt und man hat die Möglichkeit, sich Fotos der Räume und der Angestellten anzuschauen. Bleiben da noch Fragen offen?

Quelle: Firmenpresse.de

Quelle: http://www.easyvoyage.de/aktuell/sextourismus-5-sterne-im-bett-11542

Neuer Anlauf gegen Straßenstrich

Massive illegale Abfallentsorgung durch Prostitution und Straßenstrich. Was soll man dazu sagen…?

Von SZ-Redakteur Frank Kohler

Manchmal führen juristische Umwege zum Ziel. Gangster Al Capone wurde die Steuer zum Verhängnis. Den Auswüchsen des Straßenstrichs will die Stadt mit dem Abfallrecht beikommen. Erst mit Bußgeldern gegen jeden, der Dreck macht. Dann mit der Sperrung des Deutschmühlentals für die Prostitution.

Saarbrücken. Der Wald nahe der Dr.-Vogeler-Straße im Deutschmühlental ist voller benutzter Kondome und Feuchttücher. Es sind Hinterlassenschaften der Prostituierten und Freier vom Straßenstrich. Wild und Hunde könnten an diesem Müll elend eingehen, Kinder beim Spielen krank davon werden. Für Jürgen Wohlfarth, den Rechtsdezernenten der Stadt Saarbrücken, ist das Maß voll. „Das sind Auswüchse, die wir nicht wollen, und wir werden die Verantwortlichen für diesen Dreck belangen.“ Der städtische Chef-Jurist sagt, im Kampf gegen die Auswüchse des Straßenstrichs arbeiteten mehrere Partner zusammen.

Ganz wichtig ist die Polizei. Ermittler von der Inspektion St. Johann stellten – wie berichtet – bei Personenkontrollen fest, dass die Frauen vom Saarbrücker Straßenstrich aus einigen wenigen Städten im Umkreis der rumänischen Hauptstadt Bukarest kommen.

Wohlfarth: „Die Frauen reisen ja nicht auf eigene Faust hierher. Dahinter steckt ein Weisungs- und Zuhälterstrang, der von Rumänien bis zu uns reicht. Diese Sachverhalte gehen ins Strafrecht hinein.“ Sie seien damit Sache der Polizei.

Die Stadt bekämpfe auf zwei Wegen die Begleiterscheinungen des Straßenstrichs. Zum einen mit Putzaktionen der Stadtreiniger des Zentralen Kommunalen Entsorgungsbetriebes (ZKE) und des Grünamtes. Während die ZKE-Leute Straßen und Plätze von den Hinterlassenschaften reinigten, seien Leute vom Grünamt in den Wäldern aktiv. Ein festes Putzintervall gebe es dort allerdings nicht. Derzeit erwäge die Stadt aber auch nicht, Müllcontainer in die Dr.-Vogeler-Straße zu stellen.

„Wir wollen den Straßenstrich im Deutschmühlental nicht verfestigen“, sagt Wohlfarth. Ganz im Gegenteil. Beim Hinterherräumen werde es die Stadt nicht belassen.

„Wir werden diese ständige Verschmutzung, die Vermüllung unserer Stadt nicht hinnehmen. Der Straßenstrich ist zu einer Stätte massiver illegaler Abfallentsorgung geworden. Dagegen haben wir klare Rechtsverhältnisse und können vor Ort Bußgelder kassieren. Wenn wir das tun, ist die Polizei dabei, denn wir müssen die Identität der Täter und Täterinnen feststellen und sie so belangen, dass es einer gerichtlichen Prüfung standhält. Ich setze hier auf eine abschreckende Wirkung. Wenn die Verursacher nicht reagieren, können wir den betreffenden Platz für die Prostitution sperren, und zwar mit einer sogenannten polizeirechtlichen Allgemeinverfügung. Ich sehe letztlich keine andere Möglichkeit. Wir müssen das mit der Polizei abstimmen.“ Denn diese Sperrung müsste überwacht und mit Platzverweisen durchgesetzt werden. „Und wir müssen natürlich den Verdrängungseffekt im Auge haben“, fügt Wohlfarth hinzu. Das sei in erster Linie ein Thema für die Polizei. Auch Verstöße gegen Platzverweise könne letztlich nur die Landespolizei wirksam ahnden – notfalls mit dem Aufenthalt in einer Gewahrsamszelle. Wohlfarth: „Wir können als Stadtverwaltung durchaus auch einen Platzverweis erteilen, aber bei Verstößen dagegen dürfen wir eine so wirksame Sanktion wie die Ingewahrsamnahme nicht verhängen.“

Quelle: http://www.saarbruecker-zeitung.de

Ungewünschte Kastration im Bordell

Etwas grotesk das Ganze…Und Brasilianer besuchen Bordelle gerne im Zeichen der Völkerverständigung – wieder etwas dazu gelernt… :D

Pedro Juan Caballero: Es als Arbeitsunfall hinzustellen wäre eine Möglichkeit. Jedoch besuchte das Opfer, ein paraguayischer Mann, vergangene Nacht ein Bordell nahe der Grenze zu Brasilien unter dem Einfluss von Drogen.

In einem Krankenhaus der Stadt wird nun versucht sein bestes Stück zu retten, was jedoch nicht garantiert werden kann. Der Mann stand unter starken Drogen. Bis jetzt ist nicht klar ob diese von ihm freiwillig eingenommen wurden. Die tiefe Schnittwunde scheint kein missglückter Raub zu sein. Eventuell, so mutmaßen Polizisten, handelt es sich um Rache.

Die Zone rund um die Casinos der Stadt ist für ihre hohe Anzahl an Freudenhäusern bekannt, die gerne von Brasilianern im Zeichen der permanenten Völkerverständigung aufgesucht werden.

(Wochenblatt / Hoy)

Quelle: http://wochenblatt.cc/nachrichten/ungewunschte-kastration-im-bordell/19072

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Bezahlter Sex: …ist für Männer meist weder Untreue noch Seitensprung!

Liebe Leser und Freierkollegen,

hier mal ein ganz besonderes Fundstück aus der Feministinnen-Ecke. Unbedingt lesen! Amüsiert euch, regt euch auf, lacht euch nen Ast ab, was auch immer. Es lohnt sich jedenfalls dieses seltene Kleinod an Textkunst mit unseren kleinen, gemeinen Freieraugen geradezu zu verschlingen und der Autorin zu huldigen…


“Das Internet wimmelt von Seiten für Männer, auf denen sich Frauen für bezahlten Sex anbieten.

Die schnelle Nummer im Bordell, Escort-Service, Luxus-Callgirls oder auch der Besuch einer sogenannten „Modell-Wohnung“ – nichts ist unmöglich auf dem Terrain der käuflichen Liebe!

Für den Großteil der Männer, die solche Angebote nutzen, ist diese Art Erotik kein Fremdgehen. Manche meinen sogar, dass sei eine Art „erweiterte Selbstbefriedigung“, was irgendwie schon grotesk wirkt. Die jeweiligen Partnerinnen sehen die Nutzung einer derartigen Dienstleistung ihrer Männer freilich anders.

Erst dieser Tage tauchte in einem großen Web-Forum für Frauen wieder ein Posting auf, wo eine Frau davon schrieb, entdeckt zu haben, dass ihr Mann sich mit einer Prostituierten getroffen  hat. Herausbekommen hat sie es, indem sie seinen Mailaccount geentert hat.

Diese Art Threads, allesamt von Frauen in Internetforen online gestellt, werden  wöchentlich so oder ähnlich wie oben beschrieben ins Internet gestellt. Was irgendwie auch logisch ist:

denn dort wo, wie hier in Deutschland, tagtäglich um die eine Million Männer bezahlten Sex in Anspruch nehmen, muss es natürlich auch Frauen geben, die Partnerinnen dieser Männer sind.

Und das sprichwörtliche Treiben, wenn sie es denn herausbekommen, überhaupt nicht gut finden.

Dass solche Threads im Internet oft über tausend Antworten haben, verwundert also nicht und zeigt einmal mehr, wie hochemotional dieses Thema ist!

Betroffene Frauen, die in irgendeiner Weise mit der Tatsache konfrontiert werden, dass ihr Mann ein Callgirl gebucht hat oder im Bordell war, sind meist nicht nur hochgradig geschockt und verletzt (allein schon von der Vorstellung, dass der Partner sich in einem rotlichtartigem Umfeld intimen Berührungen hingegeben hat), sondern auch angewidert.

Und fassungslos darüber, wie der doch sonst „so normal“ wirkende Partner „darauf“ abfahren kann. Allerdings – das wissen wir Frauen alle: Männer mögen nun mal sowohl „Hure“ als auch „Heilige“. Nur würden das die wenigsten zugeben.

Was sie beim bezahlten Sex finden, ist klar….die Heilige bestimmt nicht.

Und weil sie derlei erotische Spielereien eben mit Geld abgelten, ist das, wie eingangs erwähnt, für die meisten eben kein Fremdgehen. Umso schockierter sind dann die Männer, über ihre Partnerinnen, die das heimliche Treiben – wie auch immer – herausfinden und sich trennen.

Sie verstehen die Welt nicht mehr, haben sie doch – nach ihrer Definition – „nur“ eine ganz normale Dienstleistung in Anspruch genommen.

So wie man(-n) sich vielleicht mal einen schicken Sportwagen für ein paar Stunden mietet…

Der völlig abgedroschene Spruch „es hat wirklich nichts mit Dir zu tun“, fällt, man glaubt es kaum, in einer solchen Situation so gut wie immer. Und bewirkt bei der betroffenen Frau: nichts!

Wenn man vorher mit der Tatsache, dass der Partner sich der käuflichen Liebe hingegeben hat noch nicht konfrontiert wurde, kennt man das ja meist nur aus Filmen, wo ertappte Männer sich mit diesen platten Worten um Kopf und Kragen reden (wollen).

Aber es ist und bleibt nun mal eine Tatsache: für Männer ist der bezahlte Sex kein klassisches Fremdgehen oder gar ein Betrug an der Partnerin!

Auch wenn es dazu noch so viel Postings im Internet gibt, Frauen (zu Recht) entsetzt und verletzt sind, wenn so was geschieht: es passiert. Jeden Tag. Und immer wieder.

Und die männliche Ansicht hierzu gehört definitiv in die Abteilung „was Frauen an Männern nie verstehen werden“.

Ich denke, als Frau kann man verletzt sein ohne Ende, mit dem betroffenen Mann Gespräche führen bis zum abwinken oder ihn gar (wie es in dem angesprochenen Posting der betroffenen Frau empfohlen wird) zur Paartherapie schleifen – er wird seine Denkweise nicht ändern! Nicht in diesem Leben…

Sicher – wenn der Haussegen arg schief hängt wegen seines Vertrauensbruchs – wird sich so mancher Mann zunächst reumütig geben und der Frau erst mal eine Zeitlang besonders viel Aufmerksamkeit schenken.

Ändern aber wird er seine Sichtweise zum bezahlten Sex eher nicht.

Viele wiederholen eine solche Aktion sogar. Zugeben wird der jeweilige Mann das allerdings nie und nimmer. Genau so wenig wie er sich zukünftig – von wem und was auch immer – davon abhalten lassen wird, die Nummer mit der bezahlten Erotik zu wiederholen.

Weil`s ja für ihn ja weder Fremdgehen noch Untreue noch ein Seitensprung ist.

Zudem ist es ja außerdem hinlänglich bekannt, dass ein Großteil der Männer, die Prostituierte aufsuchen oder sich von Edel-Escorts begleiten lassen, ein solches Erlebnis wiederholt.

Nicht umsonst hat ein Großteil der käuflichen Damen Stammkunden – und das nicht wenige! Das können ja nun nicht alles nur Phantome sein…!

Was also, wenn ausgerechnet der eigene Partner jemand ist, den es (regelmäßig) zu Prostituierten zieht oder von dem man weiß, dass er eine solche Leistung in Anspruch genommen hat? Und die man – als seine Partnerin – definitiv als  „Untreue“ oder „Fremdgehen“ ansieht? Vom Vertrauensbruch, der einem arg zusetzt, mal ganz abgesehen…

Das kommt wie immer im Leben auf die Umstände an. So wie eine Frau in sich hinein hören wird, wenn sie mit einem notorischen Fremdgänger (der nicht mit Prostituierten, aber mit anderen Frauen fremdgeht) zusammen ist und diesen Zustand nicht mehr erträgt, wird sich auch die Partnerin eines Bordellgängers bzw. Kunden von Prostituierten tief im Inneren fragen, ob dieser Mann als Partner noch in Frage kommt.

Manche, auch das gibt’s natürlich und hat oft auch mit materiellen Abhängigkeiten vom Mann zu tun, schalten um in den Modus „ignorieren“ und gehen zur Tagesordnung über.

Andere wiederum kommen damit überhaupt nicht klar und packen ihre Koffer sogleich, nachdem das aushäusige Abenteuer aufgeflogen ist. Das dürfte wohl die Mehrheit der Frauen sein…

Denn für diese ist ein Besuch des Partners bei einer Prostituierten nun mal ganz klar eines:

ein übelster Vertrauensbruch!

Aufgrund dessen viele Partnerinnen solcher Männer lieber erst mal ein Leben allein als Single(-mama) vorziehen. Wo ihnen zumindest so was nicht widerfahren kann. Und die emotionale Verletzung auch die nötige Zeit hat, zu heilen.

Bis FRAU eines Tages dann wieder soweit ist, sich für einen neuen potentiellen Partner zu öffnen. Der dann hoffentlich kein Fremd- oder Bordellgänger ist…! Genügend Männer dieser Art gibt es ja – das sollte man nicht vergessen – noch immer in großer Anzahl!!! Und mit denen lebt es sich nunmal besser.

Herzlichst,

Linda-Tabea Vehlen”

Quelle: http://www.männliche-untreue.de/2013/03/20/bezahlter-sex-ist-fuer-maenner-meist-weder-untreue-noch-seitensprung/

Liebe Frau Vehlen,

Sie kämpfen ja geradezu vorbildlich für diese vielen, aufs übelste hintergangenen, armen, schutzlosen weiblichen Geschöpfe. Sie sind eine moderne Robina Hood für die Frauen. Eine wahre Befreierin der Unterdrückten! Ich bewundere sie dafür voller Inbrunst und  gleichzeitig schäme ich mich für all meine abgrundtief bösen, versauten Geschlechtsgenossen. Aber alle Männer sind eben Schweine. Da kann man leider gar nichts machen…Ihre Argumentation klingt überaus schlüssig: Wir Männer gehen nun mal gerne zu Huren, da alle anderen Frauen Heilige sind. Genauso wird es sein und nicht anders. Bei den Ehefrauen und Freundinnen daheim kann man geradezu den Heiligenschein sehen, wenn man richtig hinschaut. :) Frauen gehen ja auch per se nie fremd, sind einfach nur allesamt engelsgleiche Geschöpfe und die heiligen Ehefrauen zuhause haben bestimmt absolut keinen Anteil daran, dass es ihre Männer zum Paysex in die Arme der Huren verschlägt. Wir Männer wollen einfach nur rammeln wie die Karnickel. Bums, fertig, aus.

Aber ich schweife vom Thema ab…wieviel kostet nochmal eine Stunde bei Ihnen?

Ihr ergebenes Freierschwein XY

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Amsterdam darf Zahl der Fenster-Bordelle stark reduzieren

Amsterdam – In Amsterdams Rotlichtviertel De Wallen wird es wohl künftig deutlich weniger der berühmt-berüchtigten Fenster-Bordelle geben. Die Reduzierung der Sex-Zimmer mit Fenstern, in denen sich Prostituierte anbieten, ist nach einem längeren Rechtsstreit endgültig vom niederländischen Staatsrat zugelassen worden. Stattdessen soll es in den malerischen alten Grachtenhäusern mehr Boutiquen und Kunstgalerien geben. Als Hauptziel nannten die Stadtväter den «Kampf gegen Kriminalität und Verlotterung» im Herzen der niederländischen Metropole.

Quelle: http://www.morgenpost.de

Razzia in Berleburger Bordell

Wieder eine Razzia…Dieses Mal inklusive Bußgeldverfahren gegen eine Dienstleisterin wegen Schwarzarbeit.

Bad Berleburg. Ermittler von Hauptzollamt, Polizei, Jobcenter und Ordnungsamt schauten sich im Bordell in Bad Berleburg um.

bw – In Bad Berleburg sprach sich am Dienstag schnell herum, dass am Abend vorher in dem Etablissement mit den Herzchen an der Emil-Wolff-Straße eine Razzia stattgefunden hatte. Beteiligt waren daran insgesamt vier Beamte des Hauptzollamts Dortmund, vier Polizisten der Bad Berleburger Wache, zwei Ermittler des Jobcenters und ein Mitarbeiter des Ordnungsamts. Diese Kontrolle sei aufgrund eines Hinweises erfolgt, erläuterte Andrea Hoffmann, Pressesprecherin des Hauptzollamts Dortmund, auf Anfrage der SZ. Die Durchsuchung des Etablissements hatte am Montagabend gegen 20.30 Uhr begonnen.

Und die Razzia im Bordell war durchaus für die Ermittler erfolgreich, wie die Heimatzeitung erfuhr. Eine Frau afrikanischer Herkunft konnte sich den offiziellen Angaben zufolge nicht ordnungsgemäß ausweisen und wurde nach widersprüchlichen Angaben zu ihrer Identität durch die Polizeibeamten vorläufig festgenommen. Nach Klärung der Identität konnte sie aus dem Polizeigewahrsam entlassen werden. Damit entging die Frau nach SZ-Informationen einer drohenden Abschiebehaft, da sie letztlich doch entsprechende Papiere vorweisen konnte. So kam sie am Dienstag auch laut Polizei rasch wieder aus der Untersuchungshaft auf freien Fuß.

Gegen eine Frau osteuropäischer Herkunft wurde hingegen ein Bußgeldverfahren wegen des Verdachts der Arbeitsaufnahme in dem Etablissement ohne gültige Arbeitserlaubnis eingeleitet. “Die vor Ort getroffenen Feststellungen wie die Personenbefragungen und so weiter werden nun ausgewertet”, betonte Andrea Hoffmann. “Die Ermittlungen dauern an.”

Quelle: http://www.siegener-zeitung.de/a/703404/RazziainBerleburgerBordell

Strauss-Kahn soll wegen Zuhälterei angeklagt werden

Strauss-Kahn kein Vergewaltiger aber ein Zuhälter…? Bin mal gespannt wie der Prozess ausgeht…

Gemeinsam mit 12 weiteren Beschuldigten soll Dominique Strauss-Kahn, Ex-IWF-Chef wegen Zuhälterei angeklagt werden.


Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn wird  wegen einer Affäre um einen Callgirl-Ring voraussichtlich der  Prozess gemacht. Drei Untersuchungsrichter erhoben Anklage gegen  Strauss-Kahn wegen «schwerer gemeinschaftlicher Zuhälterei», wie  die Staatsanwaltschaft im nordfranzösischen Lille am Freitag  mitteilte. Bei den Vorwürfen geht es um Sex-Partys mit  Prostituierten, an denen neben Strauss-Kahn auch ranghohe  Polizisten und Geschäftsmänner teilnahmen.

Strauss-Kahn will nichts von Prostituierten gewusst haben

Strauss-Kahn bestreitet nicht, an den Sex-Partys in Luxushotels in  den Jahren 2009, 2010 und 2011 teilgenommen zu haben. Der frühere  Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) will aber nicht  gewusst haben, dass es sich bei den Frauen um Prostituierte  handelte. Laut Medienberichten besteht auch der Verdacht, dass  Strauss-Kahn die Partys mitorganisierte, die vor allem in Paris und  Washington stattfanden.

Gegen Strauss-Kahn war in der nach einem Luxushotel in Lille  benannten Carlton-Affäre Ende März 2012 ein formelles  Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Mitte Juni diesen Jahres  konnte der 64-Jährige einen juristischen Erfolg verbuchen: Die  Staatsanwaltschaft von Lille beantragte eine Einstellung des  Verfahrens gegen den einstigen Hoffnungsträger der französischen  Sozialisten. Gegen Strauss-Kahn liege nicht genug belastendes  Material vor, erklärte die Behörde.

Noch Rechtsmittel möglich

Die ermittelnden Untersuchungsrichter sahen dies aber offenbar  anders und erhoben jetzt Anklage. Die Staatsanwaltschaft könnte  noch Rechtsmittel gegen die Entscheidung einlegen, Strauss-Kahn vor  ein Strafgericht zu stellen. Am Freitag teilte die Behörde zunächst  nicht mit, ob sie das vorhat.

Strauss-Kahns Anwalt Richard Malka sagte in einer ersten Reaktion,  er und sein Mandat sähen einem Strafprozess «gelassen» entgegen.  Dieser werde zeigen, dass die Zuhälterei-Vorwürfe «absurd und  widersinnig» seien.

12 weitere Beschuldigte

Neben Strauss-Kahn soll zwölf weiteren Verdächtigen der Prozess  wegen «schwerer gemeinschaftlicher Zuhälterei» gemacht werden. Ein  weiterer Beschuldigter soll sich wegen Beihilfe zum Betrug und  Vertrauensmissbrauchs verantworten. Ursprünglich lief das  Ermittlungsverfahren gegen Strauss-Kahn und andere Beschuldigte  wegen «bandenmäßiger Zuhälterei», was als Straftatbestand schwerer  wiegt als die «schwere gemeinschaftliche Zuhälterei». Die  Untersuchungsrichter schwächten die Vorwürfe aber ab.

Seit zwei Jahren in den Schlagzeilen

Strauss-Kahn kommt seit mehr als zwei Jahren nicht aus den  Schlagzeilen. Er war im Mai 2011 als IWF-Chef zurückgetreten,  nachdem er in New York wegen Vergewaltigungsvorwürfen festgenommen  worden war. Er wurde beschuldigt, in einem New Yorker Luxushotel  ein Zimmermädchen zum Oralsex gezwungen zu haben. Ein Strafprozess  wurde wegen mangelnder Glaubwürdigkeit des Zimmermädchens später  eingestellt. Ein Zivilverfahren wurde nach einer außergerichtlichen  Einigung Strauss-Kahns mit dem Zimmermädchen eingestellt.

Zuletzt bekam der international angesehene Finanzexperte Posten in  den Aufsichtsräten von zwei russischen Finanzinstitutionen – beim  russischen Direktinvestitionsfonds RDIF sowie bei der russischen  Regionalentwicklungsbank BRDR, die vom Erdölgiganten Rosneft  kontrolliert wird. (afp)

Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de

Rotlicht-Ermittler wegen Amtsmissbrauchs angeklagt

Mal was zum Schmunzeln aus Österreich…Da hat der gute Mann wohl sein Hobby zum Beruf oder seinen Beruf zum Hobby gemacht – kommt drauf an wie man’s sieht… ;D


Ein hochrangiger Rotlicht-Ermittler des Landeskriminalamtes (LKA) Kärnten ist von der Staatsanwaltschaft wegen Amtsmissbrauches angeklagt worden. Der Beamte soll illegale Prostituierte frequentiert haben. Die Anklage ist noch nicht rechtskräftig.

Laut einem Bericht der “Kärntner Tageszeitung” (KTZ) vom Sonntag soll der Mann selbst Kunde bei einer illegalen Prostituierten gewesen sein. Die Anklage ist noch nicht rechtskräftig. Der Fall wurde der APA aus Polizeikreisen bestätigt.

Der Beamte war bereist im Vorjahr nach Auffliegen der Affäre suspendiert worden. Das Bundesamt zur Korruptionsbekämpfung wurde eingeschaltet, mit der Untersuchung wurde – um eventuelle Befangenheiten in Klagenfurt auszuschließen – die Staatsanwaltschaft Graz beauftragt. Wann der Prozess stattfindet, war vorerst unklar.

Quelle: APA

Prostitution: Das Milliardengeschäft mit dem Leid der Frauen

Mal wieder ein paysex-kritischer Artikel von spiegelonline..Es wird ziemlich einseitig nur auf den Fall der Zwangsprostitution eingegangen…Aber macht euch selbst ein Bild:

Mit käuflichem Sex werden in Deutschland Milliarden umgesetzt. Freier schwärmen von Flatrate-Bordellen, Touristen buchen Puff-Touren durch die Republik. Das Geschäft funktioniert nur, weil die Prostituierten oft ausgebeutet werden. SPIEGEL TV hat in “Europas Hurenhaus” recherchiert.


Hamburg – Natalia wurde ein besseres Leben versprochen, aber sie kam in die Hölle. Eine Freundin hatte der jungen Frau aus Moldawien den Kontakt zu einem Mann vermittelt, der einen Job im Ausland besorgen könne. Wenig später tauchte er auf, versprach 500 Dollar im Monat.

“Dann bin ich ins Auto eingestiegen”, erzählt Natalia. “Als wir außerhalb des Dorfs waren, ist er in einen Wald gefahren. Er sagte: Für deine Arbeit muss ich dir noch was beibringen. Dann hat er mich vergewaltigt.” Der Mann brachte sie nach Deutschland, wo Natalia jeden Tag anschaffen musste. “Jeden Abend hatte ich vier, fünf, sechs Kunden. Ständig wurde ich verprügelt. Geld habe ich nie bekommen.”

Mit Prostitution werden in Deutschland jedes Jahr nach einer Schätzung der Gewerkschaft Ver.di 14,5 Milliarden Euro umgesetzt – auch wegen Schicksalen wie dem von Natalia. Wie sie bekommen die Prostituierten von dem Geld oft wenig, manchmal gar nichts.

Das sollte ein Gesetz ändern, das die rot-grüne Koalition 2001 verabschiedete. Es ermöglichte den Prostituierten, Lohn einzuklagen, in Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenkasse einzuzahlen. Damit wollte die Koalition der Prostitution gesellschaftliche Anerkennung verschaffen – Hure sollte ein Beruf wie jeder andere sein.

Hat das Gesetz die Situation von Prostituierten verbessert, sie zu selbstbestimmten Unternehmerinnen gemacht? Oder macht es nur das Leben von Menschenhändlern und Zuhältern leichter? Reporter von SPIEGEL TV sind dieser Frage in ihrer Reportage “Europas Hurenhaus” nachgegangen.

“Frauen aus Osteuropa sind ehrgeiziger, unkomplizierter”

Das Gesetz helfe Tausenden Frauen, ihren Beruf ohne kriminelles Umfeld auszuüben, sagt Felicitas Schirow, Aktivistin und früher selbst Prostituierte. Allerdings nutzen nur wenige Huren die Möglichkeiten, die das Gesetz bietet. Viele sind offiziell als Masseuse oder Hostess gemeldet. Doch, sie habe auch Sex mit Freiern, sagt eine Frau. “Aber das weiß keiner.”

Deutschland ist inzwischen zu einem beliebten Ziel für Sextouristen geworden. Reiseveranstalter bieten geführte Touren von Puff zu Puff an. “Wir haben keine Clubs wie diese”, sagt etwa ein Bordellbesucher aus den USA. “Das macht den Aufenthalt hier sehr angenehm.”

Die Mehrzahl der Frauen kommt inzwischen aus dem Ausland, Schätzungen gehen von 60 bis 80 Prozent aus. Wie viele Prostituierte es insgesamt in Deutschland gibt, weiß niemand genau. Nach Angaben von Hilfsorganisationen und Gewerkschaften sind es aber mehrere hunderttausend.

Besonders aus Osteuropa strömen Frauen in die Bundesrepublik. Sie seien “ehrgeiziger, unkomplizierter, haben mehr Disziplin”, sagt der Bordellbetreiber Sascha Erben. Oft werden sie mit falschen Versprechungen gelockt: eine Stelle als Verkäuferin, ein Auskommen als Kindermädchen. Andere treibt die Armut in ihren Heimatländern wie in Rumänien oder Moldawien nach Deutschland.

Flatrate-Sex, so oft der Freier kann, so oft er will

“Die Mädchen betreiben Prostitution aus Spaß”, behauptet dagegen ein rumänischer Zuhälter. Das scheint wenig glaubhaft, wenn man Geschichten wie die von Siam kennt. Sie muss 1500 Euro monatlich zahlen – für eine Kammer, in der sie lebt und gleichzeitig Freier empfängt. Hilfsorganisationen berichten, den Prostituierten vom Straßenstrich blieben nur 15 Euro am Tag. Und dann stelle sich die Frage: zur Familie nach Hause schicken oder behalten?

Der ständige Zustrom von Frauen aus Osteuropa verschärft den Konkurrenzkampf unter Prostituierten – und drückt die Preise. Das bestätigt selbst der Unternehmerverband Erotik Gewerbe Deutschland. Auf dem Straßenstrich gibt es Sex für 20 Euro. “Im Durchschnitt stehen diese Frauen 14, 15 Stunden an der Straße”, sagt der ehemalige Zuhälter René Fenske.

Bordellbetreiber locken Freier mit Flatrate-Angeboten. 99 Euro pro Abend etwa – und mehrere Frauen zur Auswahl, Sex inklusive, “so oft er kann, so oft er will”, wie Bordellbetreiber Erben sagt. “Man muss sich nicht groß anstrengen, Mädchen kennenzulernen”, sagt ein Kunde. “Man kann kurz seinen Spaß haben, kann aber auch guten Gewissens nach Hause gehen.”

Aus Sicht der Frauen hört sich das anders an. Die Gäste hätten viele Ansprüche, sagen sie. “Wir müssen guten Service bieten, sonst hat man keine Chance, Geld zu verdienen.”

In Moldawien versuchen die Behörden jetzt, junge Frauen vor dem vermeintlich besseren Leben in Deutschland zu warnen. Polizisten sind in Dorfschulen unterwegs, um aufzuklären.

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/spiegel-tv-magazin-berichtet-ueber-prostitution-in-deutschland-a-913269.html

Tag der offenen Tür im Bordell in Kuhlenhagen

Ein etwas älterer Artikel. Der betreffende Tag der offenen Tür fand zwar schon statt, eine Erwähnung ist die mutige und sehr interessante Aktion aber trotzdem noch Wert, wie ich finde. Offenbar gab es auch regen Zuspruch der Gäste. Aber lest selbst:

SCHALKSMÜHLE – Trotz Kündigung ist das Golden House in Kuhlenhagen aktiv. Doch die Bordell-Betreiberin denkt nicht ans Aufhören. Im Gegenteil, sie geht jetzt in die Offensive.

Zum 30. April ist der Pachtvertrag des Bordells gekündigt worden. Rings um das ehemalige Steinbeisser-Gebäude in Kuhlenhagen soll bis zum Sommer kommenden Jahres eine Kunstrasen-Sportanlage gebaut werden.

Kaffee, Kuchen und Knabbereien in Kuhlenhagen: Der Erotik-Club Golden House lädt für nächsten Samstag Frauen und Männer zu einem Tag der offenen Tür ein. Fünf Frauen werden den Besuchern Rede und Antwort stehen. Mariana Simion will vor allem eins: Vorurteile abbauen.

Anschuldigungen und Verleumdungen konfrontiert. Horrorszenarien von einem Umschlagplatz für Waffen-, Drogen- und Menschenhandel sowie Vergewaltigern, die dadurch angelockt werden, malten die Gegner. Derzeit kursieren Gerüchte, dass Simion pleite und das Haus geschlossen sei. „Das alles stimmt nicht. Jeder, der wissen will, was hier passiert, kann vorbeikommen. Ich habe keine Geheimnisse“, sagt Mariana Simion.

„Ich habe mir hier eine Existenz aufgebaut, das werde ich mir nicht kaputtmachen lassen.“ Die 29-Jährige eröffnete im November vergangenen Jahres das Bordell. Für 320 000 Euro wollte sie im Dezember das Gebäude kaufen. Doch der Kaufvertrag kam nicht zustande.

Wie unsere Zeitung erfahren hatte, wollten aber nach wie vor einige finanzkräftige Bürger gemeinsam das ehemalige Steinbeisser-Gebäude kaufen und das Bordell wieder in ein Restaurant verwandeln. Das Angebot sollte nach ihren Vorstellungen gutbürgerlich sein und sich an Siedler und Vereinsmitglieder richten. Simion: „Ich will am liebsten das Haus kaufen und es dann renovieren.“

Nächsten Samstag haben Frauen und Männer die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Von den Damen des Hauses bekommen die Gäste eine Führung durch den Ausschankbereich, die Arbeitszimmer oder etwa den Aufenthaltsbereich der Frauen. „Es standen schon viele neugierige Frauen vor der Tür, die gefragt haben, ob sie sich das Haus mal von innen ansehen können. Das ist wegen der Gäste meist nicht möglich. Daher habe ich mich entschieden, einen Tag der offenen Tür zu veranstalten“, sagt Mariana Simion. Der Tag der offenen Tür findet am Samstag, 13. Juli, in der Zeit von 14 bis 18 Uhr statt.

Kurz vor Redaktionsschluss erreichte uns Freitagabend die Nachricht, dass nun die Räumungsklage eingegangen ist. Der Tag der offenen Tür wird trotzdem stattfinden. Simion: „Ich denke noch nicht ans Aufhören. Ich werde kämpfen.“ Andere Beteiligte waren gestern Abend nicht mehr für eine Stellungnahme erreichbar.  –  mc

Quelle: http://www.come-on.de/lokales/schalksmuehle/offenen-bordell-golden-house-kuhlenhagen-2992129.html

Liebesdienste im Garagenhof?

Nach Garagenrock jetzt….Garagenpaysex – na klar doch!

In einem Gewerbegebiet an der Europaallee könnten 42 Garagen entstehen, in denen Prostituierte ihre Liebesdienste anbieten. Der Stadt Frechen liegt eine entsprechende Bauanfrage vor. Nun prüft die Verwaltung, ob das Projekt überhaupt zulässig ist.  Von Udo Beissel

Frechen.

Der Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung das Thema Sex-Steuer behandelt, die Stadt will am horizontalen Gewerbe mitverdienen.

Sieben Einrichtungen wie bordellähnliche Etablissements, Swinger- oder Sado-Maso-Clubs sind der Stadt neben zahlreichen Privatadressen derzeit bekannt. Bald könnte ein weiteres Großobjekt dazukommen.

Stellplatz vor der Sex-Garage

Wie zu erfahren war, liegt der Stadtverwaltung jetzt eine erste Bauvoranfrage vor. Im Gewerbegebiet an der Europaallee denkt ein Investor an den Bau eines Garagenhofs. Dabei handelt es sich nicht um irgendeinen Garagenhof mit herkömmlichen Bauten zur Lagerung von Material, Ware oder Autos. Der Interessent beabsichtigt, das horizontale Gewerbe dort anzusiedeln.

42 kleinere Bauten in Garagengröße plant der Mann dort zu errichten. Die Sex-Garagen sind speziell ausgebaut. Der erste Teil besteht aus einem Raum mit Bett, im hinteren Bereich ist ein Bad mit WC vorgesehen. Die Liebesnester sollen, sofern sie nicht gegen Vorschriften verstoßen, auf einem Areal zwischen Delta-Musik und Fertigbau-Musterhaussiedlung entstehen. Für dieses Grundstück hat ein Mann aus Jülich Interesse bei einer Vermarktungsfirma gezeigt.

Quelle: http://www.ksta.de/frechen/gewerbegebiet-frechen-liebesdienste-im-garagenhof-,15189184,23775750.html

Skater fühlen sich durch Zuhälter bedroht

Ein Schmunzeln konnte ich mir bei dieser Nachricht und besonders auch der Überschrift  irgendwie nicht verkneifen… Nach dem Motto schmutziger Paysex vertreibt saubere Skater

Krefeld (RP). Der Bereich der Skateboardanlage am Voltaplatz wird zunehmend von Prostituierten und Freiern genutzt. Das führt zu Konflikten: Die Anlage ist verdreckt, die Skater werden vertrieben.

Das Problem der Straßenprostitution an der Neuen Ritterstraße greift jetzt auf anliegende Gebiete über – immer häufiger werden in den vergangenen Tagen Prostituierte auf dem Dießemer Bruch und am Großmarkt gesehen. Ein Skateboarder berichtete unserer Redaktion jetzt, dass sich einige der Prostituierten, die an der Ritterstraße unter der Leuchtreklame Im Brahm stehen, mit ihren Freiern auf die Skate- und BMX-Anlage zurückziehen.

Der berufstätige 35-jährige skatet dort seit Jahren mit einer Freundesclique, meist nach Feierabend; in dieser Woche sei er gegen 23 Uhr von einem Freier angesprochen worden und barsch zum Verlassen der Anlage aufgefordert worden. Auf Nachfrage habe er sich fälschlich als Mitarbeiter des Ordnungsamtes ausgegeben. Der 35-jährige rief die Polizei; als die eintraf, war aber niemand mehr zu sehen.

Neben dem Problem der Prostitution sieht der Skater auch die zunehmende Verschmutzung der Anlage mit Sorge – benutzte Kondome würden dort liegen, manchmal auch Strumpfhosen – dies alles hat er fotografiert und der Stadt gemeldet. “Hier spielen doch auch Kinder, hier sind Leute mit ihren Hunden unterwegs, außerdem K-Bahn-Nutzer.”

Er schätzt, dass täglich mehrere hundert Leute den Bereich frequentieren. Das Ordnungsamt zeige durchaus Präsenz, betont der Skater. “Aber nachts, wenn die Freier und die Prostituierten da sind, ist das Ordnungsamt nicht mehr hier.”

Die Polizei will den Bereich weiter kontrollieren. Solange aber der Sperrbezirk nicht erweitert wird, ist sie machtlos, kann nur Gesetzesverstöße ahnden. Die Stadt Krefeld erklärte über einen Sprecher, dass eine Vereinnahmung der Skateranlage bisher nicht festgestellt werden konnte. “Lediglich im unmittelbaren Bereich des Zugangs vom Pendlerparkplatz zur Skateranlage deuten vereinzelte Hinterlassenschaften darauf hin, dass es dort zu sexuellen Handlungen kommt.”

Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) sei nach wie vor mit erheblichem Aufwand in den Abendstunden bis in die Nacht präsent. Polizei und KOD seien bestrebt, unzulässigen Begleitumständen frühzeitig zu begegnen bzw. ein weiteres Auftreten zu unterbinden. “Standardmaßnahmen sind auch weiterhin Personenkontrollen, die vordergründig gegen illegalen Aufenthalt und auf den Schutz von Minderjährigen gerichtet sind.”

Quelle: http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/krefeld/nachrichten/skater-fuehlen-sich-durch-zuhaelter-bedroht-1.3550800

Städte wollen am Sex verdienen

Die Städte und Gemeinden wollen eben auch ein großes Stück vom Paysexkuchen abhaben…


In Frechen und Elsdorf soll eine Sex-Steuer eingeführt werden. Allein in Elsdorf könnte die Abgabe eine fünfstellige Summe im Jahr einbringen. Die Vergnügungssteuer soll sich an der Zahl der Quadratmeter orientieren.  Von Ralph Jansen und Pamo Roth


Elsdorf/Frechen. „Mit meinem Feuer und Temperament werde ich dir den Tag versüßen, wie du es noch nie erlebt hast“, schreibt Bella aus Frechen in ihrer Annonce im Internet. Sieben Einrichtungen in Frechen widmen sich Vergnügungen sexueller Art: zwei bordellähnliche Etablissements, zwei Swinger- beziehungsweise SM- (Sado-Maso)-Clubs und drei bordellähnliche Einrichtungen in Wohnräumen. Die Bordelle will Frechen nun verstärkt zur Kasse bitten mit einer Vergnügungssteuer, die sich an der Quadratmeterzahl der Einrichtungen orientiert. An einem Bordell haben die Verwaltungsangestellten des Fachdienstes 8, Bürgerservice und Ordnung, das einmal durchgerechnet und sind auf 23 000 Euro Steuern gekommen – ein Einsatz, der sich also lohnt.

Annoncen durchforstet

Konkret messen die städtischen Angestellten, die die Sex-Annoncen in Zeitungen durchforsten, dann in den einschlägigen Einrichtungen die Quadratmeter mit dem Zollstock aus. Der Bauausschuss hat der Einführung der Steuer gestern zugestimmt, der Rat entscheidet am nächsten Dienstag.

Auch in Elsdorf ist derzeit eine Sexsteuer im Gespräch. Der Rat soll in der kommenden Woche ebenfalls darüber entscheiden. Doch die Mehrheit für die Sexsteuer scheint bereits sicher, denn im Hauptausschuss gab es einhellig grünes Licht für das Projekt, das der FDP-Mann Volker Juhrich als Ergänzung der Vergnügungssteuer schon seit Langem vorantreibt.

So sollen zum Beispiel künftig in Elsdorf für Prostitution „unabhängig von der tatsächlichen zeitlichen Inanspruchnahme und der Anzahl der sexuellen Handlungen für jede Prostituierte und jeden Prostituierten sechs Euro pro Veranstaltungstag“ eingetrieben werden. Das ist in Paragraf 5 der neuen „Satzung über die Erhebung einer Steuer auf Vergnügen sexueller Art“ unter der Überschrift „Prostitution“ geregelt.

„Steuergegenstand“ sind „Striptease, Peepshows und Tabledances sowie Darbietungen ähnlicher Art“. Auch Vorführungen von Filmen werden besteuert. Für das Vorführen von expliziten Erotikstreifen in Kinos und Filmkabinen müssen 20 Prozent des Entgeltes abgeführt werden, das die Unternehmen erheben. In Nachtlokalen, Bars, Saunaclubs, Massagesalons und ähnlichen Betrieben werden wohl bald für jeden angefangenen Kalendermonat 50 Euro pro „Bildschirm, Leinwand oder ähnlichem Filmbetrachtungsgerät“ erhoben.

Die Steuerkarten bereithalten sollten auch all jene, die „die gezielte Einräumung der Gelegenheit zu sexuellen Vergnügungen in Bars, Sauna-, FKK- und Swingerclubs“ und ähnlichen Einrichtungen anbieten. Doch auch wer sexuelle Handlungen gegen Entgelt zum Beispiel in „Beherbergungsbetrieben, Privatwohnungen, Wohnwagen“ in Elsdorf offeriert, könnte künftig belangt werden. Ebenfalls besteuert werden sollen Sex- und Erotikmessen.

Wie viel Geld die Stadt einnehmen wird, wurde nicht öffentlich kommuniziert. Unter der Hand wird von einer fünfstelligen Summe im Jahr gesprochen, doch das sind nur Schätzungen, auf die sich niemand festlegen will. In dem neuen Gewerbegebiet Gut Neuenhof an der Oststraße könnte bald ein weiterer Vergnügungsbetrieb entstehen. Bauherr ist der Eigentümer des Gebäudes, in dem sich der Elsdorfer Saunaclub „Babylon“ befindet. Gleich dahinter ist ein Apartmenthotel geplant.

Das soll nicht nur den Gästen des „Babylon“ offenstehen. Die Stadtverwaltung hat laut Bürgermeister Wilfried Effertz kein Problem mit der Ansiedlung: „Es ist ja ein Gewerbegebiet.“ Die Fraktionen sprechen von einem ganz normalen Vorgang.

Auch in diesem Gewerbe soll Steuer gezahlt werden, und der Verwaltungsaufwand sei gering, hieß es im Elsdorfer Hauptausschuss.

Quelle: http://www.ksta.de/aus-dem-kreis/prostitution-staedte-wollen-am-sex-verdienen,16364862,23658868.html

Bordell-Betrieb verärgert Anwohner

Ich frage mich, wie ich auf sowas reagieren würde…Würde euch das stören, liebe Leser…???


VON CARMEN PORSCHEN – zuletzt aktualisiert: 10.07.2013 – 09:56

Mönchengladbach (RP). Windberger Bürger beschweren sich bei Oberbürgermeister Norbert Bude über das Etablissement in der Mönchengladbacher Innenstadt. Prinzipiell gibt es in dem Stadtteil aber kein Verbot für Bordelle.


Über zehn Jahre ist es inzwischen her, dass ein Gesetz die Prostitution als Dienstleistung regelte und damit vollends legal machte. Seither gehen immer mehr Prostituierte ihrer Arbeit statt in Bordellen in normalen Wohnungen nach und die liegen nicht selten in ganz gewöhnlichen Wohngebieten. Genau so ein Fall erregt auf der Lindenstraße in Windberg die Gemüter der Anwohner. “Früher war da eine Bar drin, dann wurde diese umgebaut und plötzlich standen immer mehr dubiose Autos in der Straße”, sagt Anwohnerin Gerda Körber.

Immer wieder bekam sie zufällig mit, dass dort junge Frauen abgeholt oder abgeliefert wurden. Da ihr das komisch vorkam, hörte sie bei der Stadt nach. “Dort sagte man mir, dass dort ein bordellähnlicher Betrieb geführt wird. Eine Frau aus Rumänien hat dort eine ,gewerbliche Zimmervermietung angemeldet’”, erzählt Körber und ist empört darüber, dass so etwas zugelassen wird. “Dieses Gewerbe ist in Wohngebieten völlig deplatziert.”

Tatsächlich liegen in unmittelbarer Nähe zum Bordell eine Schule, ein Kindergarten, ein Jugendhaus sowie eine Musikschule. Nicht nur der rege Betrieb stört sie. Zudem werde die Wertigkeit der Häuser herabgestuft. Auch an die Polizei habe sich die Anwohnerin bereits gewandt. “Die haben auch Probleme mit denen, aber sie können nichts machen.”

Winfried Küttner, Inhaber der Musikschule, sieht das Bordell an der Lindenstraße ebenfalls kritisch. “Das ist eine mulmige Sachlage hier. Vor allem weil hier viele Kinder vorbeilaufen.” Einige Anwohner haben bereits gemeinsam einen Brief an den Oberbürgermeister Norbert Bude verfasst, in dem sie ihn auffordern, tätig zu werden. Darin erwähnen die Anwohner zudem ein Reklameschild am betroffenen Haus, das ein “für die Anwohner abstoßendes Bild” zeigt.

Wie Städte mit Bordellen in Wohngebieten umgehen, ist nicht einheitlich festgelegt. In Mönchengladbach hat die Bezirksregierung Düsseldorf durch Verordnung einen seit 1974 unveränderten Sperrbezirk festgelegt, in dem die Ausübung der Prostitution sowie Bordellbetriebe verboten sind. Wie die Stadt mitteilt, umfasst dieser Sperrbezirk große Teile der Mönchengladbacher Innenstadt.

Die Lindenstraße in Windberg gehört allerdings nicht dazu. Dort ist die Ausübung der Prostitution folglich generell erlaubt. Es bestehen grundsätzlich auch keine ordnungs- oder gewerberechtlichen Bedenken gegen einen Bordellbetrieb, der nicht im Sperrbezirk liegt. Hier wird jedoch regelmäßig die Frage der baurechtlichen Nutzungsgenehmigung zu stellen sein. Zum konkreten Fall auf der Lindenstraße gibt die Stadt derzeit keine Stellungnahme ab.

Eine Veränderung der Situation könnte das Vergnügungsstättenkonzept bringen, das schon lange gewünscht wird und im nächsten Ratszug beraten wird. Hiermit könnten dank Veränderungssperren und Bebauungsplänen Bordelle an markanten und wichtigen Punkten der Stadt verhindert werden. Ob ein Wohnviertel mit Schule und Kita dann in diese Kategorie fällt, bleibt abzuwarten.

Quelle: www.rp-online.de