Zuhälter kassiert fünf Jahre: Schulfreund auf den Strich gezwungen – als Frau!

Was für eine skurrile Meldung aus der Schweiz – kaum zu glauben…

ZÜRICH – Weil Peter (30) dem Zuhälter Gyula K. (33) Geld schuldete, zwang ihn dieser, als Frau verkleidet am Zürcher Sihlquai anschaffen zu gehen. Wegen dieser Tat muss Gyula K. 5 Jahre in den Knast.

Wie treibt man bei einem Freund Schulden ein? Dafür hatte der ungarische Zuhälter Gyula K. (33)* ein besonderes Rezept. Er schickte Petar(30)**, den er seit dem Kindergarten kannte, auf den Strich des Zürcher Sihlquai.

Dort musste der Computertechniker geschminkt mit Perücke als Frau verkleidet anschaffen. Während es sich Gyula in einem Hotelzimmer bequem machte, musste sein Freund im kurzen Miniröcklein in der eisigen Februarkälte seine Runden drehen.

Dafür stand Gyula K. am Dienstag vor Gericht.

Am Abend sprach der Richter das Urteil: K. ist schuldig des Menschenhandels, der Förderung der Prostitution und der Erpressung.

Die Strafe: 5 Jahre Knast, plus 25′000 Franken Schmerzensgeld an den Sexsklaven und  20′000 Franken für die Prostituierte.

Opfer zusammengeschlagen

Gemäss Staatsanwältin Silvia Steiner hatte Gyula K. seinem «Freund» noch in Ungarn mehrere kleine Darlehen gegeben. Als Zins verlangte er gleich das Doppelte. Als Petar nicht mehr zahlen konnte, zwang ihn der Zuhälter Bankkredite aufzunehmen. Das Geld sackte Gyula ein. Zur Einschüchterung schlug er den Techniker zusammen oder drohte ihn in einem Kanal zu versenken.

Danach verschacherte er den eingeschüchterten Mann seiner Tante, einer Prostituierten als Arbeitssklaven. Ein Lohn für seine Haushaltstätigkeit erhielt der arme Petar nicht.

«Wie ein Leibeigener»

«Der Beschuldigte hielt den Geschädigten wie einen Leibeigenen», schreibt die Staatsanwältin in ihrer Anklageschrift.

Zu guter Letzt musste der Sklave nach Zürich folgen, um auf dem Sihlquai als Frau Männer oral zu befriedigen. Dabei war Petar heterosexuell.

Gyula, ein Unschuldslamm?

Heute musste sich Gyula K. deswegen vor dem Zürcher Bezirksgericht verantworten. Und er spielte das Unschuldslamm. «Ich hatte mit seinem Hierherkommen nach Zürich gar nichts zu tun», beteuerte er. Er habe Petar weder geschlagen, noch bedroht. Der Freund habe ihm auch alles zurückbezahlt.

«Weshalb hat er sie denn dermassen belastet», wollte der Gerichtspräsident Roland Heimann wissen.

«Damit er in das Opferprogramm kommt, eine Entschädigung kriegt und in der Schweiz bleiben kann», erklärt Gyula K.

In eine Grube geworfen

Auch im Fall einer weiblichen Prostitierten (24), die für ihn laut Anklage auf dem Sihlquai arbeiten musste, argumentierte der Zuhälter deckungsgleich. Um die Frau gefügig zu machen, soll er sie in Ungarn in eine Grube geworfen und mit Erde zugedeckt haben.

In Zürich wollte er die Frau, weil sie zuwenig angeschafft hatte,  aus dem Hotelfenster werfen. Dies war nur wegen  ihrer massiven Gegenwehr misslungen.

Die Staatsanwältin beantragt den Zuhälter wegen Menschenhandel, Förderung der Prostitution und versuchter Erpressung mit 4 1/2 Jahre Knast zu bestrafen.

* Name bekannt

** Name geändert

Quelle:

http://www.blick.ch

Drogen, Huren, Profi-Kicker – Das dubiose Kartell des “Paten von Köln”

Und nochmal focus.de…Hat zwar nur am Rande mit Paysex zu tun, aber dennoch ganz unterhaltsam…

Ihm werden enge Kontakte ins Rotlichtmilieu nachgesagt, zum Profi-Fußball und zu Spitzenermittlern: “Hells Angel” Neco A. greift offenbar nach Frank Hanebuths  Rocker-Macht in Europa – dank eines Netzwerks aus Drogen, Huren und Profi-Kickern.

Nach der Festnahme von Frank Hanebuth will er der neue Mann an der Spitze der „Hells Angels“ werden: Neco A. Seine Geschäfte haben ihre Wurzeln offenbar in einer deutschen Millionenmetropole. Als „Pate von Köln“ hat  sich der 41-Jährige laut einem Bericht der „Bild“-Zeitung Ende der neunziger Jahre einen Namen im Rotlichtmilieu gemacht. Zwischenzeitlich scheint er sein Netzwerk aus Bordellen und Prostituierten auf ganz Europa ausgeweitet zu haben – über Mittelsmännern an Puffs in ganz Europa mit, schreibt die Zeitung und beruft sich auf spanische Ermittlungsakten.

Geschäfte mit Heroin

Aber auch im weltweiten Drogenhandel soll A. eine große Nummer zu sein: Mit Heroin aus Südamerika, das er laut der „Bild“-Zeitung per Schiff nach Europa schmuggelt, scheint er ein Vermögen zu machen. Wie es in dem Bericht weiter heißt, habe er versucht, mehrere Millionen aus Drogen- und Waffengeschäften über ausländische Banken zu waschen.

Außerdem soll der „Hells-Angel“ beste Kontakte in den türkischen Profi-Fußball haben. Einem Kicker soll er während einem Aufenthalt in Deutschland eine Nobelkarosse besorgt haben, seine Mitarbeiter machen Geschäfte mit Spielern aus der türkischen ersten Liga, schreibt das Blatt.

Kontakte zu Spitzen-Ermittlern

Doch damit nicht genug: Laut dem Bericht werden ihm auch Kontakte zu Interpol-Ermittlern nachgesagt. Er soll über die Ermittlungsschritte der spanischen Polizei gegen seinen Vorgänger Hanebuth bestens informiert gewesen sein – angeblich von seinem Kontakt bei der europäischen Polizeibehörde Interpol. Nutten, Heroin, Profi-Kicker und Top-Ermittler: Sein Netzwerk ist sein Kapital. Kein Wunder also, dass spanische Ermittler Neco A. laut “Bild” jetzt zum mächtigsten Rocker Europas erklärt haben.

Quelle: http://www.focus.de

Führt ein „Gütesiegel“ zu fairen Bedingungen für Prostituierte?

Gütesiegel für Bordelle? Keine allzu schlechte Idee. Was haltet ihr davon? Diskutiert doch in unserem unabhängigen Paysex-Forum freiercafe.org darüber mit vielen netten Mitgliedern!

Geschätzt etwa 14 000 Frauen bieten in Schleswig-Holstein käufliche Liebe an. Auf einer Fachtagung diskutierten Experten über bessere Hilfe und Beratung für die Betroffenen.

Kiel. Rund 100 Bordelle oder „bordellähnliche Betriebe“ gibt es in Schleswig-Holstein, dazu etwa 300 sogenannte Modellwohnungen. Das hat ein Bericht der Landesregierung jüngst ausgewiesen. Wie viele Prostituierte es im Land gibt, das aber weiß man nicht so genau. Auf 14 000 wird ihre Zahl geschätzt, gerade mal 107 sind als Selbstständige bei den Behörden gemeldet. All diesen Frauen Hilfe und Unterstützung anzubieten, damit sie nicht in die Abhängigkeit von Zuhältern kommen, das haben sich die 96 Teilnehmer der „Fachtagung Prostitution“ auf die Fahne geschrieben — Polizisten, Verwaltungsbeamte, Pädagogen —, die in Altenholz bei Kiel getagt haben.

Bei solchen Hilfsangeboten hinke Schleswig-Holstein anderen Ländern noch weit hinterher, betont Organisatorin Surya Stülpe. Eigentlich gebe es hier im Norden nur die von Land und Nordkirche getragene Fachstelle gegen Frauenhandel „Contra“ in Kiel, die sie leitet. Sie betreue die Opfer krimineller Machenschaften im Milieu, von Menschenhandel und Ausbeutung. Das gebe es leider immer wieder. Es gebe aber auch noch eine andere Seite der Prostitution: die Frauen, die freiwillig diesen Beruf ausüben. Sexarbeiterinnen. Die bräuchten andere Hilfsangebote.

In Bochum zum Beispiel hilft ihnen Mechthild Eickel in der Beratungsstelle „Madonna“. Da kämen zum Beispiel Frauen, die ins Gewerbe einsteigen wollen. „Wollen sie‘s zum Beispiel nur wegen hoher Schulden, weisen wir ihnen andere Wege zum Schuldenabbau auf. Sonst vermitteln wir Gespräche mit erfahrenen Sexarbeiterinnen.“ Die können den Anfängerinnen Tipps geben, wie man seine Selbstständigkeit erhält, wo man arbeiten kann oder wie man sich sozial absichert oder krankenversichert.

Genauso nachgefragt sei die Aussteiger-Beratung — wo gibt es Hartz IV oder Angebote des Jobcenters zum Beispiel. Außerdem gibt es Hilfe bei Schwangerschaft oder bei Ärger mit Bordellbetreibern.

„Wir haben mittlerweile sehr enge Kontakte zu vielen Frauen, aber auch zu den Betreibern. Einige holen uns extra für Beratungen ihrer Mitarbeiterinnen ins Haus.“ Außerdem suche man auch Modellwohnungen auf. Andere Kollegen kümmerten sich um Prostituierte auf dem Straßenstrich. Behörden und Polizei würden die Arbeit der Beratungsstelle unterstützen. Sie beuge schließlich dem Abrutschen der Frauen in wirtschaftliche Abhängigkeit und Ausbeutung vor, verhindere Kriminalität.

Eine solche Beratungsstelle für Schleswig-Holstein wäre ein wichtiges Fernziel, sagt Surya Stülpe. Als erstes steuert sie die Gründung eines „Runden Tisches Prostitution“ an, wie es ihn in Nordrhein- Westfalen schon gibt. Möglicherweise wird der auch die Idee vertiefen, die die Prostituierte Johanna Weber auf der Tagung vorstellte: Ein Gütesiegel für Bordelle. Um es zu erhalten, müssten die Häuser den Prostituierten gute und faire Arbeitsbedingungen bieten, die Einhaltung von Hygienestandards ermöglichen, zum Beispiel auch einen Notrufknopf in den Zimmern einbauen, sagt Surya Stülpe.

Wie die Einhaltung überwacht werden könnte, dazu gibt es noch keine konkreten Ideen. Die Prostituierten selber hätten, obwohl ihre Arbeit seit 2002 gesetzlich als Gewerbe anerkannt ist, noch keinen Berufsverband, die Gewerkschaften täten sich schwer, ihre Interessen zu vertreten. Vielleicht ließe sich aber auch all das durch einen Runden Tisch voranbringen.


Neues Gesetz soll soziale Absicherung schaffen

2002 wurde das Prostitutionsgesetz („Gesetz zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Prostituierten“) von der damaligen rot-grünen Bundesregierung auf den Weg gebracht. Es erklärte die Prostitution erstmals offiziell zur Dienstleistung. Prostituierte können sich seither als Selbstständige bei den Behörden anmelden und sich vor allem auch gesetzlich in der Kranken-, Arbeitslosen- und Rentenversicherung versichern. Zudem ist das Entgelt, das sie von den Freiern für ihre Dienstleistungen einfordern, seither auch einklagbar. Das war zuvor, als Prostitution noch grundsätzlich als sittenwidrig galt, nicht möglich. Man wollte die Sexarbeiter und -arbeiterinnen damit vor der Ausbeutung durch Zuhälter schützen und sie sozial absichern. Bislang machen von den neuen gesetzlichen Möglichkeit aber offenbar nur wenige Prostituierte Gebrauch. Ein Bericht der Kieler Landesregierung wies im vergangenen Jahr nur knapp über 100 offiziell bei den Behörden angemeldete, selbstständige Prostituierte im Land aus.

Wolfram Hammer

Quelle: http://www.ln-online.de/Nachrichten/Norddeutschland/Fuehrt-ein-Guetesiegel-zu-fairen-Bedingungen-fuer-Prostituierte

Harburger Saunaclub: Die Liebes-Falle des Hells Angels Dariusch F.

Dariusch F., auch bekannt als “der Schlächter” (was für ein netter Spitzname…) und seine Komplizin, eine Prostituierte wurden wegen einer Abzocknummer inhaftiert. Aber mal ehrlich, wer da zahlt ist doch selber Schuld! Naja, das Spiel mit der Liebe… ;) Aber lest selbst…

Gefürchteter Streetfighter, Scharfschütze und Hells Angel: Dariusch F. (33) galt bisher im Milieu eher als Mann fürs Grobe. Nun hat er offenbar seine Methoden verfeinert: Mit einer „Liebesfalle“ soll er Puffgästen 122.000 Euro aus der Tasche gezogen haben.

Gemeinschaftlicher gewerbsmäßiger Betrug – so lautet der Vorwurf der Ermittlungsbehörden. Dariusch F. soll zwischen August 2012 und Mai 2013 drei Bordell-Gäste eines Harburger Saunaclubs (Motto: „Sie liegen uns am Herzen“) ausgenommen haben.

Eine 19-jährige Prostituierte soll ihren „Stamm-Freiern“ vorgegaukelt haben, dass sie sich aus dem Milieu „freikaufen“ könne. Offenbar waren die Herren verliebt. Die Männer übergaben ihr Beträge zwischen 27.000 und 55.000 Euro. Doch kaum hatten die 19-Jährige und ihr mutmaßlicher „Beschützer“ Dariusch F. das Geld eingesackt, war von Aussteigen aus dem Milieu keine Rede mehr. „Wegen Wiederholungsgefahr“, so Staatsanwalt Carsten Rinio, kamen die Rotlicht-Größe und die Prostituierte in Haft.

Mit Dariusch F. sitzt eine Kiez-Figur mit schillernder Vergangenheit im Knast. Der Kampfsportler (genannt „Dari“) war es, der 2008 bei einer Milieu-Auseinandersetzung vor der Shell-Tankstelle am Hammer Deich 25 Mal mit einer „Glock“-Pistole feuerte, um so das Interesse der Polizei auf sich zu ziehen. Während die Beamten ihn griffen, konnten seine zehn Komplizen flüchten. Lediglich wegen unerlaubten Waffenbesitzes wurde der ehemalige Bundeswehr-Scharfschütze zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.

„Dari“ F. wurde Hells Angel. Bei der dubiosen Rotlicht-Vereinigung „O.G. Brotherhood“ dagegen will Dariusch F. nie gewesen sein. Bei dem Hannoveraner Ableger der Höllenengel aber fungierte er sogar als „Sergeant at Arms“. Und war damit enger Vertrauter von Frank Hanebuth, des Deutschland-Chefs der Rockerbande. Der 49-Jährige sitzt zurzeit auf Mallorca ein – weil die Hells Angels Bordell-Besucher ausgeplündert haben sollen.

Quelle: http://www.mopo.de

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