Osnabrück: Hasepark-Anwohner ärgern sich über Hinterlassenschaften des Straßenstrichs

Osnabrück. „Das ist einfach eklig.“ Stephanie und Heinz-Hermann Lünnemann sind sauer. Seit einigen Wochen findet auf einem Bolzplatz nahe ihrem Haus reger nächtlicher Verkehr statt. Das wäre bis auf die hässlichen Furchen durch Autoreifen noch erträglich, wenn nicht noch andere „Andenken“ der Straßenprostitution übrig blieben – unter anderem gebrauchte Kondome.

Familie Lünnemann ist vor einigen Jahren in das kleine Viertel zwischen Mindener Straße und Hasepark gezogen. Viele Familien leben inzwischen dort. Die Kinder haben hinter den Häusern an der Hase ein Stück Natur zum Spielen. Und dann ist da noch ein Bolzplatz, der rege genutzt würde, wenn inzwischen nicht schon etliche Eltern wie die Lünnemanns ihren Kindern verboten hätten, dort zu spielen.

Seitlich von der Schellenbergbrücke vor der Firma Restemeyer führt ein Schotterweg für Spaziergänger, Jogger und Radfahrer zu dem etwas verborgen liegenden Platz. Gerade diese Abgeschiedenheit scheint in den vergangenen Wochen verstärkt Prostituierte und ihre Kunden anzuziehen. Ein einsamer rot-weißer Poller kann den Verkehr nicht stoppen. Rechts und links davon wäre selbst für einen Lkw Platz genug zum Durchfahren.

Im Jahr 2006 hatte die Stadt das Bahnhofsviertel zum Sperrbezirk für Prostitution erklärt. Kurze Zeit später siedelte sich der Straßenstrich im Hasepark an. Heinz-Hermann Lünnemann kennt das Bild der parkenden Wagen, wenn er am späten Abend mit seinem Hund die letzte Runde vor der Nachtruhe dreht.

Der Bolzplatz wird nach seinen Beobachtungen erst seit einigen Wochen angefahren. Möglicherweise hätten sich die Dienstleisterinnen einen neuen Platz suchen müssen, nachdem die gepflasterte Zufahrt zur Baustelle Schellenbergbrücke mit zwei Flatterbändern gesperrt worden ist, vermutet er. Seitdem lägen auf dem Weg zum und auf dem Bolzplatz immer neue Kondome.

Lünnemann und anderen wütenden Anliegern ist klar, dass Prostitution weder verboten noch abgeschafft werden kann. Wenn sie nicht im und um den Hasepark stattfindet, dann eben anderswo in der Stadt. Aber ihre Hinterlassenschaften wie Kondome und Hygienetücher sollten die Damen und ihre Freier doch gefälligst wieder mitnehmen, fordern die Anlieger. Oder wenigstens ordnungsgemäß entsorgen: Auf dem Bolzplatz steht ein Abfalleimer.

Jürgen Wiethäuper, Fachdienstleiter für Ordnung und Gewerbe bei der Stadt Osnabrück, inspizierte die Lage am Bolzplatz noch am gleichen Tag, nachdem unsere Zeitung die Anliegerbeschwerde weitergeleitet hatte. „Das geht natürlich gar nicht“, sagte der städtische Pressesprecher Sven Jürgensen nach Wiethäupers Bericht. Ein Verbot des „horizontalen Gewerbes“ an dieser Stelle sei nicht möglich, weil sie außerhalb des Sperrbezirks liegt. Nun werde unter anderem geprüft, ob eine wirksame Sperrung des Schotterweges dem Treiben ein Ende bereiten kann.

Ganzer Artikel: Osnabrücker Zeitung

Löwenmütter in fremdem Geviert

Sie stehen Nacht für Nacht am Sihlquai, bieten am Strassenstrich ihre Dienste an und sind Objekt geharnischter Kritik. Kaum erwähnt wird jedoch, dass die jungen ungarischen Prostituierten mit ihrem Einkommen oft ganze Familien ernähren.

Sie stellen sich uns als Paulina, Renata, Moni und Edina vor, doch das sind ihre Künstlerinnennamen, die sie am Sihlquai benutzen, den Kunden gegenüber. Wie sie in Wirklichkeit heissen und warum sie in Zürich als Prostituierte arbeiten, auf der Strasse, weit weg von Familie und Freunden, Nacht für Nacht Gefahren in Kauf nehmen, stundenlang auf dem Trottoir auf und ab gehen, auch in Kälte und bei Regen, darüber reden sie mit den Männern nicht, die ihre Dienste beanspruchen. Dabei sind das oft die einzigen Schweizer, die sie während ihrer Arbeitsaufenthalte in Zürich kennenlernen – neben den Polizisten oder Vermietern, die für ein schäbiges Zimmer mindestens fünfhundert Franken pro Woche abknöpfen, die, selbstverständlich, im Voraus zu bezahlen sind. Die Zimmervermieter bleiben geschickt im Hintergrund und von der gesellschaftlichen Verachtung verschont, der hingegen die Prostituierten vollkommen ausgeliefert sind: Jeder spricht über sie, keiner redet mit ihnen. Von Passanten, Gaffern und vorbeifahrenden Autolenkern werden sie verhöhnt – doch was weiss man schon von ihnen?

Die vier Frauen, die wir am Sihlquai treffen und die uns, mithilfe einer Dolmetscherin, Red und Antwort stehen, sind zwischen 19 und 28 Jahre alt, kommen aus Budapest oder aus dem Osten Ungarns; zwei von ihnen arbeiteten schon in der Heimat als Prostituierte, zwei fingen als Neulinge am Sihlquai an. Ausser Moni, der Jüngsten, haben alle kleine Kinder und sind verheiratet. Sie vermissen ihre Familien schrecklich, schicken so oft wie möglich Geld nach Hause: für die Kinder, die Eltern, die Geschwister. «In ein paar Tagen fahre ich zurück nach Ungarn», erzählt Edina, die Älteste und Erfahrenste. «Ich habe hier innerhalb von zwei Jahren so viel verdient, wie ich es in Ungarn in fünfzig Jahren nicht geschafft hätte. Nun wünsche ich mir nichts anderes, als Hausfrau und Mutter zu sein.»

Moni sagt, sie wolle vier Jahre lang im Sexgewerbe arbeiten und in dieser Zeit Geld für eine Ausbildung sparen. Es sei ganz wichtig, betont sie, dass man rechtzeitig wieder aussteige und ein neues Leben beginne. Renata ist die Frechste von allen vieren und meint, pah, sie könne sich selber schützen, sie brauche keinen Zuhälter. Sie hat schon in Ungarn beschlossen, dass sie, wenn sie mit den Männern ins Bett gehe, damit auch verdienen wolle. Doch selbst sie, die Kecke, die Abenteurerin, träumt von einem ganz normalen, bürgerlichen Leben als Hausfrau und Mutter, in einem kleinen Haus in Ungarn, mit einem netten Auto und vielen, vielen Spielsachen für ihren Sohn. Vater, Mutter und Ehemann wissen, womit sie in Zürich ihr Geld verdient – was alles andere als selbstverständlich ist.

Paulina hüllt sich in eine dick wattierte Jacke, um die langen Stunden in der kalten Nacht zu überstehen. Sie tanzt auf dem Trottoirrand, das gibt ihr warm, und das soll die im Auto vorbeifahrenden Freier auf sie aufmerksam machen. Paulina hat in Zürich mit der Prostitution begonnen und ist, wie alle der befragten Frauen, mit einer Freundin hierher gereist, die ihr von den guten Verdienstmöglichkeiten vorgeschwärmt hatte. Ja, sagt Paulina, am Anfang sei es hart gewesen, und nein, ihre Familie wisse nichts von alldem. Die Mutter schaut während ihrer Abwesenheit zum fünfjährigen Sohn, und für beide schickt sie Geld nach Hause. Fragt man die vier Frauen nach ihren Freiern, so geben sie zurückhaltend Auskunft. Es gebe Anständige und weniger Anständige, heisst es etwa, unangenehm sei es, wenn sie die Preise zu drücken versuchten, küssen wollten oder ungeschützten Sex verlangten. Die fragile Moni sagt, sie fürchte sich vor den Männern, wenn sie hordenweise und angetrunken aufkreuzten. Solche Freier lehnt sie ab und läuft davon, in die Nähe einer anderen Frau, in die Sicherheit.

Dass der Strich am Sihlquai allenfalls bald aufgehoben wird und sich die Prostituierten auf einer Brache am Rande der Stadt anzubieten haben, mit Infrastruktur und Boxen für die Freierautos, das ist unter den Ungarinnen noch kaum ein Thema. Wenn sie an die nahe Zukunft denken, dann ist es jene in der Heimat – zurück bei der Familie, zurück bei den Kindern, für die sie in der Fremde anschaffen und für die sie fast alles tun würden: Löwenmütter eben.

Janine Schranz hat rund ein halbes Jahr lang Prostituierte am Sihlquai besucht und dabei, stets mit der Einwilligung der Frauen, fotografiert. Mit dieser Arbeit beendet sie ihr Volontariat bei der NZZ.

Ganzer Artikel –> nzz.ch

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Prostituierte griff in Dortmund Kollegin mit Pfefferspray an

Die WAZ berichtet:

Dortmund.   Wegen versuchter schwerer räuberischer Erpressung und gefährlicher Körperverletzung hat das Landgericht am Freitag eine Prostituierte zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt.

Von wegen, Justitias Mühlen mahlen langsam: Nicht einmal vier Wochen nach der Festnahme hat die 35. Große Strafkammer eine Prostituierte gestern wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchter schwerer Erpressung verurteilt.

Ein Jahr und sechs Monate Freiheitsstrafe mit Bewährung, so lautete das Urteil für die 24-Jährige, die jetzt möglichst schnell in ihre bulgarische Heimat zurückkehren will. „Ich möchte mich entschuldigen, so etwas werde ich nie wieder tun“, hatte die Mutter zweier Kinder zuvor in ihrem letzten Wort gesagt.

Ein Jahr und sechs Monate Freiheitsstrafe mit Bewährung, so lautete das Urteil für die 24-Jährige, die jetzt möglichst schnell in ihre bulgarische Heimat zurückkehren will. „Ich möchte mich entschuldigen, so etwas werde ich nie wieder tun“, hatte die Mutter zweier Kinder zuvor in ihrem letzten Wort gesagt.

Sie gehörte zu einer vierköpfigen Frauenbande, die auf dem ehemaligen Straßenstrich an der Ravenberger Straße Angst und Schrecken verbreitete. Die Hauptmatadorin des Quartetts ist bereits vor Wochen verurteilt worden, Nummer drei sitzt in Kürze auf der Anklagebank.

Zuhälter ist untergetaucht

Im Auftrag eines inzwischen untergetauchten Zuhälters hat die Bande dafür gesorgt, dass nicht jede Prostituierte auf dem Strich machen konnte, was sie wollte. Wer nicht die geforderten 50 Euro „Standgeld“ am Tag zahlte, machte auch schon mal unangenehme Bekanntschaft mit der zierlichen 24-Jährigen, die gestern auf der Anklagebank saß.

Bald sitzt die dritte Dame auf der Anklagebank

„Ich habe getreten und geschlagen und auch mal jemanden zu Boden geworfen, aber nicht an den Haaren gerissen“, erzählte sie. An einem Wochenende, vom 21. bis zum 23., knöpften sich die Vier gleich drei Kolleginnen vor. Dabei sprühte die Angeklagte einer aufmüpfigen Prostituierten in der Verrichtungsbox auch Pfefferspray ins Gesicht.

Der Vorsitzende Richter Thomas Kelm hielt der Frau zugute, dass sie damals im Auftrag des Zuhälters handelte und unter Druck stand. Denn griff der Chef zum Telefon, schritten seine Damen sofort zur Tat. Dazu Staatsanwalt Marc Sotelsek: „Die Hintermänner wollten sich eben nicht die Hände schmutzig machen.“ Nun hofft man, dass auch der Drahtzieher der Justiz bald ins Netz geht.

Ganzer Artikel –> derwesten.de
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Neue Ruhe in Dortmunds Norden

Die Dortmunder Lokalpresse setzt sich mit den ersten Reaktionen auf die Schliessung des Straßenstrichs auseinander. Nach wie vor wird über den Verbleib der bulgarischen Roma spekuliert, über deren Verbleib unklarhet herrscht. Offenkundig ist: Sie sind im Straßenbild nicht mehr sichtbar.

Der Westen.de berichtet

Dortmund. Nach Schließung des Straßenstrichs sind die Anwohner geradezu euphorisch. Selbst im Bordell atmet man auf.

So öde wie diese Straße ist keine zweite in Dortmund. Grauer Asphalt, mannhohe Stahlgitter rechts wie links, und dazwischen nichts als Leere. Ravensberger heißt sie und war einmal das Synonym für, sagen wir einmal, das pralle Leben. Zu Hunderten gingen die Huren hier anschaffen. Rumäninnen und Bulgarinnen zumeist, die Armen Europas. Viele verkauften sich für nicht einmal zehn Euro. Vor sechs Wochen schloss die Stadt den Straßenstrich in einer Art Notwehrakt. Seitdem ist Schluss mit lustig. Und die Dortmunder Nordstadt atmet auf. Weit davon entfernt, ein normaler Stadtteil zu sein, aber auf einem guten Weg.
Beamte in Zivil

„Geht’s Dir gut?“, fragt sie und steigt professionell lächelnd die Treppe hinauf. 50er Jahre. Linoleum. Abgeschabtes Leben. Sie im knappen, schwarzen Lederdress. Er, ein Mittfünfziger vielleicht, trägt über Wohlstandsspeck ein dunkles Jackett mit Goldknöpfen. „Lange nicht gesehen!“, sagt sie und er, erfreut, wiedererkannt zu werden, müht sich um einen charmanten Ton: „Ja, war länger nicht in der Gegend!“. Haus Nr. 8 in der Linienstraße, Dortmunds Bordell. Selbst hier, einen Kilometer Luftlinie entfernt vom ehemaligen Straßenstrich, ist man froh, dass wieder Ruhe einkehrt. Und das nicht aus Konkurrenz-Gründen, wie alle eilig betonen.

Dortmunds Nordstadt, sie ist seit Jahrzehnten nicht wirklich schön. Einst Vergnügungsviertel Westfalens, war sie später Arme-Leute-Gegend, Wohnplatz der Migranten. 140 Nationalitäten will man hier gezählt haben. Mit der EU-Osterweiterung, ab 2007, kamen neue hinzu. Und mit ihnen die Probleme: Ein Stadtteil verkam zuletzt in Prostitution, Kleinkriminalität, Drogen und vermüllenden Häusern. Eine seiner zentralen Straßen, die Mallinckrodt-Straße, galt als Schwarzarbeiter-Strich. Hier wurde abgeholt, wer sich für wenig Lohn illegal verdingte. Auf ihrem begrünten Mittelstreifen wurde campiert und gekocht.

Die Huren sind tatsächlich verschwunden

Monate brodelte es, protestierten Schüler, Eltern, Anwohner und Geschäftsleute. Am 16. Mai dann schloss die Stadt den Straßenstrich, riss die 2006 aufgestellten Verrichtungsboxen ab und stellte eine Task Force aus Polizei und Ordnungsamt auf. Beamte, in Zivil und in Uniform, patrouillieren nun rund um die Uhr, kontrollieren die Prostituierten sowie die Freier, Drogenhändler und jene Häuser, in denen ungezählte, vor allem aus dem bulgarischen Plowdiw eingereiste Roma für 200 Euro pro Matratze Unterschlupf fanden.

Die Huren, sind tatsächlich verschwunden. Bis auf wenige Ausnahmen. Wohin, weiß niemand so genau. In den Nachbarstädten wie Bochum oder Essen tauchten sie bislang nicht auf. Es gebe Hinweise darauf, dass sie in ihre Heimatländer zurückgekehrt seien, sagt Polizeisprecher Kim Freigang und: „Wir sind überrascht, wie ruhig es geworden ist, wie gut alles angelaufen ist“.

„So wie es war, konnte es nicht mehr weitergehen“, sagt Gisela Zohren von der evangelischen Mitternachtsmission, die Huren betreut und beim Ausstieg aus der Prostitution unterstützt. Wie kaum eine zweite kennt sie das Milieu, weiß sie, wie sehr mit der osteuropäischen Einwanderung der Menschenhandel zugenommen hat. „Wir hatten in der Mitternachtsmission schon 16-Jährige, die zur Prostitution gezwungen worden sind“, sagt Zohren.

Viele erkennen eine deutliche Beruhigung in der Nordstadt

Kaum eine Woche sei vergangen ohne Messerstecherei, ohne Revierkämpfe. Mit den unaufgeklärten Frauen habe es vermehrt Abtreibungen gegeben und plötzlich wieder Krankheiten wie Syphilis und Hepatitis. Das Niveau sei abgesackt, heißt es im Milieu.

Nun, nach Schließung des Straßenstrichs, wollen viele eine deutliche Beruhigung in der Nordstadt erkennen. „Das heißt nicht, dass es keine Straßenprostitution mehr gibt, aber es ist nicht vergleichbar mit vorher“, sagt Jürgen Walther, der Leiter der 45-köpfigen Task Force. Anwohner und Geschäftsleute reagieren angesichts dessen geradezu euphorisch. „Endlich können unsere Angestellten wieder zur Arbeit gehen, ohne von den Freiern angemacht zu werden“, sagt Till Kummer, der einen Holzbetrieb neben dem ehemaligen Straßenstrich führt.

„Die Polizei hat die Situation wirklich gut gemeistert“, sagt auch Gisela Schultebraucks, Leiterin der Grundschule Kleine Kielstraße. Deren Schüler und Eltern hatten Unterschriften gesammelt, weil sie es nicht mehr ertragen konnten „alle ungelösten Probleme unserer Gesellschaft vor der Haustür zu haben“. Schultebraucks: „Die Nordstadt ist der kinderreichste Stadtteil Dortmunds und die Kinder hatten schlicht Angst“.

„Das war Menschenhandel in höchster Form“, sagt auch er, der Betreiber des Bordells in der Linienstraße Nummer acht. Er verstehe nicht, wie man den Dortmunder Norden so aufgeben konnte. Geschätzte 45 ist er. Einer, der darauf achtet, dass in seinen Häusern Regeln und Gesetze eingehalten werden.

Sicheres Arbeiten

Und so sitzt er auch an dem vor Jahren von den Behörden eingerichteten Runden Tisch „Prostitution“, wird um seine Einschätzung gebeten. Er wisse, dass man ihm Konkurrenz-Gedanken unterstellen könne. Aber Bordelle hätten eine andere Klientel, andere Freier als der Straßenstrich. Ihm gehe es um den Stadtteil, um die Kinder und um ein sicheres Arbeiten für die Frauen“.

Alex, die junge Lettin, sitzt hinter der gläsernen Haustür der Nr. 8. Weißes Lackkleid über fast knabenhafter Figur. Blondes Kurzhaar. Dezentes Make-up. Vor einiger Zeit wurde sie auf dem Weg zum Kino überfallen.

Seitdem hat sie Angst, seitdem hofft auch sie auf mehr Ruhe im Viertel.

ganzer Artikel –> derwesten.de

Diskussion –> Newsticker im Freiercafe

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Kontrolle des Essener Straßenstrichs

Die Polizei Essen meldet:

Kontrolle des Essener Straßenstrichs

Am heutigen Dienstag, 31. Mai 2011 gegen 18 Uhr kontrollierten Mitarbeiter der Polizei und der Stadt Essen Prostituierte und Freier auf dem Straßenstrich an der Gladbecker Straße, ehemaliger Kirmesplatz. Seit dem Umzug des Essener Straßenstrichs von der Pferdebahnstraße zum Kirmesplatz im Jahr 2009 hat sich die Szene dort etabliert. Regelmäßige Kontrollen seitens der Polizei und der Ordnungsbehörden haben für Sicherheit im Umfeld des Kirmesplatzes und bei den Prostituierten gesorgt. Diese zufrieden stellende Situation gilt es zu erhalten. Die wohl bundesweit einmalige Ausweitung des Sperrbezirks in Dortmund auf das gesamte Stadtgebiet einer Großstadt hat seit dem 15. Mai 2011 zu einer Verdrängung der Prostituierten geführt. Vereinzelt wurden Prostituierte aus Dortmund auch in Essen angetroffen. Polizei und Stadtverwaltung sind sich einig, konsequent und frühzeitig zu handeln, um dauerhafte problematische Entwicklungen in Essen zu verhindern. An der Kontrolle heute waren beteiligt: die Polizei, das Ordnungsamt mit dem Streifendienst und der Verkehrsüberwachung, die Ausländerbehörde, das Amt für Verkehrsmanagement, der Fachbereich Straßenbau und die Feuerwehr. Insgesamt wurden 27 Prostituierte und 15 Freier überprüft. Folgende Gegenstände wurden sichergestellt: 1 Teleskopschlagstock.

Quelle —> na Presseportal

Frechen: Vorerst kein Sperrbezirk

Die Kölnische Rundschau berichtet am 12.5.2011:

Die Hoffnung der Stadt Frechen, die Wohnwagen mit Prostituierten, die sich neuerdings auf einem Privatparkplatz eingemietet haben, mit Hilfe einer Sperrbezirksverordnung von diesem Platz verbannen zu können, haben sich vorerst zerschlagen.

FRECHEN – Die Hoffnung der Stadt Frechen, die Wohnwagen mit Prostituierten, die sich neuerdings auf einem Privatparkplatz eingemietet haben, mit Hilfe einer Sperrbezirksverordnung von diesem Platz verbannen zu können, haben sich vorerst zerschlagen.

In der Ratssitzung berichtete Fachdienstleiterin Katja Gille auf Anfrage der SPD-Fraktion von einem Gespräch mit der Bezirksregierung, bei dem den Verantwortlichen der Stadt klargemacht wurde, dass die Voraussetzungen für einen Sperrbezirk derzeit nicht vorliegen.
Privatparkplatz nicht einsehbar

Die Sprecherin der Bezirksregierung, Anja Johannsen, bestätigte gegenüber der Rundschau, dass ein Sperrbezirk nur eingerichtet werden könne, wenn Belange des Jugendschutzes oder öffentlichen Anstandes gefährdet sind. „Offensichtlich findet das Ganze zurzeit aber auf einem nicht einsehbaren Privatgelände statt“, stellt Johannsen fest. Auch die Frechener Fachdienstleiterin bestätigte im Rat, dass es bisher keine Anhaltspunkte dafür gebe, dass sich die Prostitution in den öffentlichen Raum verlagere. „Unsere Ermittlungen haben zudem ergeben, dass der Platz, wo die Wohnwagen stehen, weder vom Schnellrestaurant noch vom Hotel aus einsehbar ist“, erklärte Gille.

Der Pächter des Parkplatzes habe der Stadt gegenüber eine Absichtserklärung abgegeben, dass er keine weiteren Stellplätze an Wohnwagen vermieten will, berichtete die Fachdienstleiterin. Darüber hinaus stehe die Stadt in engem Kontakt mit dem Eigentümer des Geländes. „Er hat uns glaubhaft versichert, davon nichts gewusst zu haben“, erzählte Gille.

Ganzer Artikel auf rundschau-online.de

Städtebund warnt vor Straßenstrich-Verboten

Die Saarbrücker Zeitung meldet:

Saarbrücken (ots) – Der Städte- und Gemeindebund (DStGB) warnt die großen Kommunen davor, die Zunahme der Prostitution mit einem Verbot des Straßenstrichs bekämpfen zu wollen. Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg sagte der “Saarbrücker Zeitung” (Samstag), dadurch würden die negativen Begleiterscheinungen nicht beseitigt, “sondern lediglich in die Umlandstädte abgeschoben”.

Die Stadt Dortmund verbietet den Straßenstrich, um die wachsende Kriminalität in angrenzenden Wohngebieten einzudämmen. Die zuständige Bezirksregierung hatte am Donnerstag grünes Licht für die Ausweitung des Sperrbezirks auf das gesamte Stadtgebiet gegeben. “Damit ist am Ende aber niemandem gedient”, betonte Landsberg. Nun drohe die Gefahr, dass Prostitution illegal stattfinde. Das erschwere “die Kontrolle der Ordnung, der Gesundheit und die Vermeidung von Kriminalität.”

Ähnlich urteilte auch die Vorsitzende des Familienausschusses des Bundestages, Sibylle Laurischk (FDP). “Das ist keine Lösung.” Wer Straßenprostitution verhindern wolle, müsse die Ursachen bekämpfen, dass Frauen dem Gewerbe nachgingen, sagte Laurischk der Zeitung.

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Wohin mit den Dortmunder Straßenhuren

Es steht im Raum den Dortmunder Straßenstrich zu schließen. Aber wohin mit den Damen, die dort ihren Lebensunterhalt verdienen? In Bochum macht man sich Gedanken um die Situation und stellt fest, dass ein Sperrbezirk für die ganze Stadt kaum durchsetzbar sein dürfte.

Die Ruhrnachrichten berichtet

Angst vor Wanderung der Huren in Bochum

BOCHUM Beunruhigt blickt die Rechtsdezernentin Diane Jägers derzeit auf Dortmund. Die Politiker der Nachbarstadt wollen den Straßenstrich verbieten, ganz Dortmund zum Sperrbezirk erklären. Die Folge: Eine Huren-Wanderung, die an Bochum nicht vorbeiziehen würde.

Die bislang geordneten Verhältnisse des Sex-Geschäfts in der Stadt würden auf den Kopf gestellt, befürchtet Diane Jägers.

Hintergrund: In Dortmund gibt es seit Jahren einen kontrollierten Straßenstrich in der Nordstadt. Nach Angaben der Stadt gingen dort im Schnitt 60 Frauen dem horizontalen Gewerbe nach. Zur Fußball-WM 2006 wurden extra sogenannte Verrichtungsboxen installiert, mit Not-Knopf für die Frauen.

600 Huren

Doch viel hat sich verändert. Mit der EU-Osterweiterung kamen vermehrt bulgarische Roma-Frauen in die Nachbarstadt und auf den Straßenstrich. Die Zahl der Huren sei von 60 auf 600 gestiegen. „Die Situation ist eskaliert“, so Jägers. Mit den Frauen kamen Freunde und Verwandte aus Bulgarien. Die Dortmunder zogen die Notbremse, beantragten beim Regierungspräsidenten einen Sperrbezirk für Straßenprostitution für das gesamte Stadtgebiet.

„Die Erwartungshaltung in Dortmund ist, die Damen bleiben dann zu Hause“, sagt Jägers. „Wir haben eher die Phantasie, dass sie woanders hingehen.“ Zum Beispiel nach Bochum. „Wir haben ganz bewusst einen Straßenstrich immer unterbunden“, sagt sie.
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Aus die Maus hinter Hornbach

Der Straßenstrich in Dortmund wird verboten und beschlossen. Die Damen haben umsonst demonstriert.
Nach dem Prinzip
St. Florian, oh guter Mann, verschon meine Stadt, zünd andere an
haben sich die großen Parteien in Dortmund für die Schließung und das Verbot via Sperrbezirksverordnung entschieden.

Derwesten.de berichtet:

Der Dortmunder Straßenstrich wird geschlossen. Das entschied gestern der Rat der Stadt. Außerdem soll der Sperrbezirk, in dem Straßenprostitution verboten ist, auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet werden. Die Ratsmehrheit von SPD und CDU hatte bereits im Vorfeld deutlich gemacht, dass sie die Schließung will. Zentrales Argument: Er bilde den zentralen Anziehungspunkt für Kriminelle.

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Huren-Marsch

Wir berichten hier regelmäßig über Neues rund um den Dortmunder Straßenstrich. Gestern fand eine Demo zu dessen Erhalt statt.
derwesten.de war dabei:

Leder, Lack, Dekolleté und zehn Zentimeter hohe Absätze – wer das auf einer Demo trägt, bei der es um den Kampf um Arbeitsbedingungen auf dem Straßenstrich geht, der beweist auch Stolz. Das war bei den rund 70 Prostituierten am Donnerstag (24. März 2011) nicht anders.

Als sich der bunte Zug gegen drei Uhr in Bewegung setzt, an den Verrichtungsboxen vorbei den Weg über die Bornstraße und die Wälle zum Rathaus sucht, ist den Frauen die Aufmerksamkeit sicher. Der Verkehr stockt an diesem Nachmittag.

Inzwischen hat der bunte Zug den Friedensplatz erreicht. Sonst rufen „Deutschland“ immer andere, das ist schon einigermaßen skurril. Heide Haustein bezeichnet sich selbst als Gerechtigkeitsfanatikerin. „Für jeden muss es Gerechtigkeit geben und natürlich auch für die Frauen“, fordert sie, „ob es den Mitbürgern passt oder nicht.“

Eine Passantin guckt staunend. Man sieht ihr an, dass sie sich schwer tut mit der Offenheit der Huren, sie tun ihr auch ein bisschen Leid. Aber: „Wie soll man’s lösen, das Problem?“

Ganzer Artikel mit Fotostrecke bei derwesten.de

Straßenstrichfrauen gehen auf die Straße

“Wir sind die Demonstranten und grüßen die Passanten”, so tönte es auf den Politdemos der 70er und 80er Jahre. Ob die Damen vom Dortmunder Straßenstrich dies skandieren werden, wenn sie Donnerstag, 24. März, ab 14.30 Uhr von der Ravensberger Straße durch die Innenstadt zum Friedensplatz marschieren, ist noch nicht bekannt. Aber immerhin, sie wollen für den Erhalt der Hornbachschleife auf die Straße gehen, statt sich nur an selbige zu stellen.
Die Huren-Beratungsstelle “Kober” unterstützt sie dabei.

Was auch immer bei alledem herauskommt, hoffen wir auf künftige menschenwürdige Arbeitsbedingungen am Dortmunder Straßenstrich. Woanders (man schaue nach Essen) scheint es ja möglich zu sein.

Artikel zur Demo bei derwesten.de

Die Leserkommentare zu dem Artikel sind genauso bemerkenswert, wie der Artikel. Vom engagierten Unterstützer der Sache der Frauen bis zum dreckigen, kleinen Frührentner mit braunem Einschlag ist alles dabei.

Razzia in Dortmunder Nordstadt

Freier, Prostituierte, aber auch Anwohner und Passanten wurden am heutigen Mittwoch bei einer Razzia in der Dortmunder Nordstadt rund um den Strich an der Hornbachschleife unter die Lupe genommen.

Es berichtet derwesten.de:

Um Punkt 19.45 Uhr rollte die Polizei mit mehreren Einsatzwagen an. Alle Zu- und Abfahrten der Ravensberger Straße wurden zugestellt. Keiner kam mehr raus. Die Freier in den Wagen zogen sich zum Teil Mützen ins Gesicht, klappten die Sonnenblenden runter. Mit den Kontrollen hatten sie wohl nicht gerechnet. Jeder einzelne Wagen, jeder einzelne Freier wurde durchleuchtet. Während die völlig verdutzen und zum Teil sichtlich peinlich berührten Männer an den Sperrpunkten ihre Papiere zeigen mussten, wurden die Prostituierten in die Mitte der Ravensberger Straße gebeten. Hier überprüfte die Polizei jede einzelne der etwa 60 Prostituierten nacheinander.

Gegen 17.30 Uhr hatten die Kontrollen am Schleswiger Platz begonnen. Auch den sperrte die Polizei hermetisch ab, kontrollierte alle Passanten. Wenig später ging’s auch in Internetcafés, Teestuben und Kneipen weiter. Bis Mitternacht liefen die Kontrollen. Über die Ergebnisse der Aktion, die fortgeführt werden soll, will die Polizei am Donnerstag berichten.

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Slowakische Großfamilie vor Gericht

Die Bilder und Artikel zu der Großfamilie, von denen etliche derzeit in Hamburg wegen Menschenhandels vor Gericht stehen, geistern derzeit durch alle Medien:

Welt:

In Hamburg stehen Mitglieder einer slowakischen Großfamilie wegen Menschenhandels vor Gericht. Sie sollen auch Schwangere auf den Straßenstrich geschickt haben.

Die Familie soll laut Anklage gezielt „mittellose und einfach strukturierte Frauen“ aus den ländlichen Gebieten der Slowakei rekrutiert haben, die entweder schwanger waren oder als alleinerziehende Mütter wirtschaftlich besonders unter Druck standen.

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Die BILD Hamburg hat auch einen Artikel mit Fotos.

Polizei: Adenauerallee stellt kein Problem dar

Eine Woche nach der Stunksitzung der FDP zum Thema Adenauerallee – wir berichteten- schätzt Kriminalhauptkommissar Klaus Janik im Gespräch mit der WAZ die Situation um Prostitution in Gelsenkirchen ganz anders ein.

Aus dem Interview bei derwesten.de:

Klaus Janik: Die Prostitution ist keine Brutstätte des Verbrechens. Im Gegenteil: Ich bin froh, dass Leute, die ihren Sexualtrieb nicht woanders ausleben können, zu Prostituierten gehen können. Ohne Prostitution gäbe es mehr Vergewaltigungen, Nötigungen und ähnliche Delikte.

Welche Delikte treten denn im Umfeld der Prostitution auf?

Janik: Hier ist vor allem Menschenhandel zu nennen. Insbesondere bei Frauen, die aus Osteuropa unter Vorspiegelung falscher Tatsachen angelockt worden sind – zum Beispiel durch das Versprechen, in der Gastronomie zu arbeiten.

Geschieht so etwas häufiger?

Janik: Vor 10 bis 12 Jahren ist das wesentlicher häufiger passiert. Heute sind die Frauen in den Herkunftsländern besser informiert. Es gibt aber immer noch Frauen aus kleinen Dörfern in Osteuropa, die nicht ahnen, dass sie hier in die Prostitution abzugleiten drohen.

Die FDP beklagt Auswüchse rund um die Adenauerallee und fordert, dass der Straßenstrich an einen anderen Standort verlegt werden soll. Was sagt die Polizei?

Janik: Ich kann nicht behaupten, dass die Situation auf der Adenauerallee für die Polizei ein Problem darstellt. Die Prostituierten werden einen Teufel tun, Passanten anzupöbeln. Sie wollen ja ihren Arbeitsplatz behalten. Die Frauen stehen da, werden von Freiern angesprochen und fahren dann irgendwohin, wo es keinen stört. Wir haben auch noch nicht feststellen können, dass Präservative oder Taschentücher in der Gegend herumfliegen. Klar: Wenn ich dort wohnen oder dort häufiger mit meinen Kindern spazieren gehen würde, fände ich den Strich auch nicht toll. Aber man kann nicht sagen, dass der Straßenstrich jugendgefährdend ist.

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Positives Fazit zur Verlegung des Essener Straßenstrichs

Nicht nur die Polizei ist mit der Entwicklung des Essener Straßenstrichs nach dem Umzug von der Pferdebahn zum neuen Standort Kirmesplatz zufrieden. Derwesten.de:

Zwei Jahre nach der Umsiedlung des Straßenstrichs auf den Kirmesplatz sind Erfolgsmeldungen zu hören. Gut für die Frauen: Es gibt kaum noch Gewalt. Gut für Stadt und Bürger: Die Prostitution ist fast aus dem Stadtbild verschwunden. Gut für die Polizei: Rund um den Kirmesplatz ist die Kriminalität gesunken. Und Städte mit vergleichbaren Problemen staunen…

Mit Kontrollen in Uniform und in Zivil hat die Polizei auf dem Gelände und in der Nachbarschaft Flagge gezeigt. Ergebnis: Von Drogen- oder Beschaffungskriminalität sind die Anwohner und Anlieger anders als befürchtet weitgehend verschont Nebeneffekt: Auch in den benachbarten Wohnviertel und Gewerbegebieten ist die Zahl der Einbrüche deutlich gesunken – wegen der hohen Polizeipräsenz.

Sozialdezernent Peter Renzel ist besonders stolz darauf, dass durch die Umgestaltung des Kirmesplatzes der Stra0enstrich fast aus dem Stadtbild verschwunden ist. Renzel: „Der Außenstehende nimmt ihn nicht mehr wahr. Das stärkt das Gefühl für Sicherheit der Bürger.“

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Dazu muss man noch ergänzend sagen, dass es früher an der Pferdebahn eher unkontrollierte Verhältnisse gab, dazu gelegentliche illegale Prostitution im Sperrbezirk Innenstadt. Entsprechend waren die negativen Begleiterscheinungen ausgeprägt.
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