J.P. Love liebt das SF nicht

Wir berichteten über die Sihlquai-Reportage im Schweizer Fernsehen, in der die Zustände im Roma-Prostituiertenmilieu geschildert wurden. Jetzt fühlt sich ein unfreiwilliger Darsteller des Films, der Schweizer Schlagersänger, Moderator und Pornodarsteller J.P. Love bemüßigt, sich von den Verhältnissen am Straßenstrich zu distanzieren und droht dem Schweizer Fernsehen mit Klage. Der Hauptdarsteller des Streifens mit dem für Mitteleuropäer sinnfrei klingenden Titel «J. P. Samichlaus in der Langstrasse» sei betroffen und schockiert.

Der Tagesanzeiger berichtet:

Sihlquai-Reportage: Pornostar droht SF mit Klage

Im Dokfilm über die Roma-Prostituierten in Zürich spielte auch der bekannte Porno-Zampano J. P. Love (“Swissfuckers”) eine Nebenrolle – ohne es zu wissen. Für das Elend seiner Filmpartnerin will er nicht verantwortlich sein.

Ganzer Artikel (mit Video)

Für die, die J.P. Love nicht kennen:

So beschreibt ihn die Allemannische Wikipedia:

De J.P. Love isch en Schwiizer Moderator, Showmaschter, Schlagermusiker, Unterhalter und Schauspiiler. In dr letschte Jahre het er au as Darsteller und Film-Koproduzent i dr Erwachsenefilm-Branche gschaffet.

Rest des Eintrags

Und hier ist er auf youtube:

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Callcenterfrau zu Prostitution genötigt

Eine Mitarbeiterin eines erotischen Callcenters in Graz soll von dem Ehepaar, das das Center betreibt, genötigt worden sein, es auch “in Echt” zu machen, weil sie zuwenig Gesprächsminuten brachte.

Die kleinezeitung berichtet vom Prozess:

Callcenter-Chefin nötigte Angestellte zu Prostitution

Mitarbeiterin eines Erotik-Callcenters sollte sich prostituieren. Die Chefin fühlt sich “nicht ganz schuldig”. Und Mann der Call-Center-Mitarbeiterin hat nur auf die Frauen aufgepasst, weil sie Angst hatten.

Ganzer Artikel

Schwedenstunk – Polizeichef als Lude?

Dem Polizeichef der schwedischen Stadt Uppsala wird wegen Vergewaltigung und Zuhälterei der Prozess gemacht. Das berichtet derstandard.at in seiner Onlineausgabe.

64-Jähriger soll Frauen und Mädchen vergewaltigt, gefoltert und zur Prostitution gezwungen haben – Öffentlich war er Kämpfer für Gleichberechtigung

Und weiter:

Doppelleben

Der seit Januar in Haft sitzende Göran L. führte anscheinend ein Doppelleben. Öffentlich setzte er sich für die Rechte der Frauen ein, hielt gar Reden über Frauenhandel vor der Uno. Gleichzeitig soll er jahrelang vergewaltigt und gefoltert haben.

Auch mit minderjährigen Frauen gehandelt

Damit nicht genug. In Schweden, wo bereits der Kauf von Sex mit Gefängnis bedroht ist, soll L. auch minderjährige Frauen zur Prostitution überredet oder gezwungen haben.

Der Anwalt des auch als “Kapitän Kleid” bekannten Vorzeigefeministen zweifelt die Beweislage an. Immerhin gilt: In Dubio Pro Reum und so warten wir mal ab, was dabei rauskommt.

Artikel:

Der Standard
Sächsiche Zeitung
derwesten.de